Broadrick / Collins / Hardy | Tiffany Exklusiv Band 90 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 90, 384 Seiten

Reihe: Tiffany Exklusiv

Broadrick / Collins / Hardy Tiffany Exklusiv Band 90

Sex on the Beach
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7515-0014-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Sex on the Beach

E-Book, Deutsch, Band 90, 384 Seiten

Reihe: Tiffany Exklusiv

ISBN: 978-3-7515-0014-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



SOMMER, SONNE, HEISSER SEX von KRISTIN HARDY
Du hier in Mexiko? Erstaunt trifft Delaney an der Hotelbar den Mann, der ihr vor vielen Jahren die Kunst des Küssens beigebracht hat: Dominick, früher der coolste Junge der Schule, jetzt wie gemacht für einen heißen Urlaubsflirt voller Liebe ...
SÜNDIGE NÄCHTE AM STRAND von COLLEEN COLLINS
Stark wie ein Espresso, süß wie ein Cappuccino: Bill Romero ist Ellies Traummann! In hellwachen Nächten am Strand genießt die Kaffeehausbesitzerin mit ihm die Lust. Bis sie ihm ihre Zukunftspläne enthüllt und eine Überraschung erlebt ...
DIE PURE VERSUCHUNG von ANNETTE BROADRICK
Als Shannon ihre alte Liebe Dan Crenshaw in der Strandbar trifft, hat sie sofort wieder Schmetterlinge im Bauch. Sie soll den umwerfend attraktiven Bruder ihrer Freundin Mandy dazu bewegen, nach Hause zurückzukehren. Shannon setzt alles daran, den Aussteiger von der Insel zu lotsen - wozu ihr jedes sinnliche Mittel recht ist!



Bis Annette Broadrick mit sechzehn Jahren eine kleine Schwester bekam, wuchs sie als Einzelkind auf. Wahrscheinlich war deshalb das Lesen immer ihre liebste Freizeitbeschäftigung. Mit 18 Jahren, direkt nach ihrem Abschluss an der Highschool, heiratete sie. Zwölf Monate später wurde ihr erster Sohn geboren, und schließlich wurde sie in sieben Jahren vierfache Mutter von prächtigen Jungen. Leserinnnen, die Kinder haben, muss sie nicht erklären, wie ihr Leben in den nächsten zwanzig Jahren aussah. Und Leserinnen ohne Kinder wollen es nicht wissen! Sobald die Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, nahm sie eine Stelle als Sekretärin an, um etwas zum Familieneinkommen beizutragen. Später wurde Annette Broadrick Rechtsanwalts- und Notarsgehilfin und arbeitete in verschiedenen Kanzleien in Arizona, Texas, Illinois und Oregon. Ihre Liebe zu Büchern blieb ihr auch während den stressigsten Zeiten erhalten. Und als ihr jüngster Sohn schließlich seinen Schulabschluss in der Tasche hatte, entschloss sie sich, es selbst mit dem Schreiben zu versuchen. Sechs Monate lang machte sie sich in einem Heft Notizen. Dann lieh sie sich eine Schreibmaschine und schrieb alles noch einmal um. Als sie damit fertig war, zeigte sie es einer Freundin, die kreatives Schreiben lehrte. Sie hörte sich aufmerksam die Kritik an und schrieb ihr Buch wieder um. Daraufhin zeigte sie es einer begeisterten Leserin von Romances, akzeptierte deren Änderungsvorschläge, setzte sich hin und veränderte das Manuskript entsprechend. Dann schickte sie ihr Werk an den Verlag Silhouette. Zwei Monate später erhielt sie einen Anruf und wurde gefragt, ob sie sich vorstellen könne, das Buch zu überarbeiten und 100 Seiten zu streichen. Sie sagte Ja. Das war im Januar 1984. Als ihr erstes Buch im November 1984 erschien, kam es Annette Broadrick vor, als hätte sie sechs Bücher geschrieben! Seit Oktober 1984 lebt sie allein und finanziert ihren Lebensunterhalt ausschließlich durch ihre Honorare. Jetzt endlich hat sie die Zeit zu lesen, und sie ist mit ihrem ruhigen, zurückgezogenen Leben in Texas ausgesprochen zufrieden. Kürzlich vollendete sie ihre 51. Romance und arbeitet zur Zeit an zwei weiteren. Sie ist fest entschlossen weiterzuschreiben, solange ihre Bücher den Leserinnen gefallen.

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1. KAPITEL

„Du hattest recht.“ Dominick Gordon ließ den Blick über die makellos blaue Oberfläche des karibischen Ozeans gleiten. Sein dunkles Haar flatterte im Fahrtwind.

Eric Novak, sein drahtiger blonder Freund, saß neben ihm auf der Bank. Er drehte sich zu Dominick um. „Was hast du gesagt?“

„Deine Idee, hierherzukommen, war richtig. Es ist perfekt.“ Das Taucherboot flog geradezu übers Wasser. Sie waren auf dem Weg zum nächsten Riff. Der schmale Streifen Land am Horizont, das war Yucatan. Cozumel – für Dominick zurzeit der Inbegriff eines Paradieses – lag etwas näher.

Zum ersten Mal seit fünf Jahren hatte Dominick das Gefühl, frei durchatmen zu können. Eine Woche lang nur schwimmen, tauchen, schlafen – nach allem, was er hinter sich hatte, erschien ihm das wie der ultimative Luxus, genau wie dieser Ausflug. Eric hatte nur für sie beide ein Tauchboot gemietet. Was für einen Sinn hatte der berufliche Erfolg schon, wenn man sich niemals erlaubte, dessen Früchte zu genießen?

Irgendwie hatte er fast vergessen, wie das geht.

„Kannst du das noch mal wiederholen, ich meine, nur fürs Logbuch“, sagte Eric.

Dominick rückte seine Sonnenbrille zurecht und lehnte sich zurück. „Typisch Anwalt.“

„Wieso, das ist doch etwas fürs Guinnessbuch der Rekorde. Zum allerersten Mal ist es gelungen, Dominick Gordon das Eingeständnis abzuringen, dass er unrecht hatte.“

„Das habe ich nicht gesagt. Wahrscheinlich wäre es wirklich klüger gewesen, zu Hause zu bleiben und an meinem Konzept für den Börsengang zu arbeiten.“ Die Verantwortung für das Autowerkstatt-Unternehmen „Gordon’s Auto Centers“ lastete schwer auf Dominicks Schultern.

„Mann, kannst du nicht einmal für fünf Minuten an etwas anderes denken? Wie oft habe ich dir gesagt, dass es im Moment nichts zu tun gibt, außer abzuwarten? Es ist der perfekte Zeitpunkt für einen Urlaub. Zu Hause würdest du jetzt herumsitzen und an den Nägeln kauen. Hier …“, Erick machte eine weit ausholende Geste, „… kannst du dank meiner weisen, vorausschauenden Planung endlich ausspannen und es den Fischen gleichtun.“

„Weise und vorausschauend?“

Eric neigte huldvoll den Kopf. „Mutter Natur hat es gut mit mir gemeint.“

„Als dieser Delfin dich überrascht hat, hast du etwas ganz anderes gesagt.“

„Nun ja, Mutter Natur ist eben eine Frau, und die sind flatterhaft. Das wüsstest du, wenn du so etwas wie ein Liebesleben hättest.“ Sie verlangsamten die Fahrt, denn das Wasser wurde flacher.

„Nicht schon wieder.“ Dominick fühlte sich wirklich reif für einen Urlaub. Aber sein Leben noch komplizierter machen durch eine Frau, wenn er es doch gerade erst geschafft hatte, sich aus seiner letzten Beziehung zu lösen? Nein danke.

Das Boot hielt an. Dominick zog den Reißverschluss seines Taucheranzugs zu und befestigte die Halterung der Sauerstoffflasche.

Eric tat das Gleiche. „Was ich damit sagen will, ist, dass du langsam immer langweiliger wirst. Ich fange an, mich zu fragen, wieso ich mich überhaupt noch mit dir abgebe.“

„Weil du sonst keinen hast, der dir dein Geld aus der Tasche ziehen kann.“

„Das waren gezinkte Karten gestern“, sagte Eric erbost. „Nie im Leben hattest du wirklich einen Royal Flush.“

„Finde dich damit ab, ich hatte einfach Glück.“

„Von wegen Glück. Ich werde mir diese Karten noch einmal genauer angucken.“

„Es waren deine.“ Dominick zog die Kapuze über. „Und du hast sie schon mindestens dreimal kontrolliert.“

„Ich glaube es immer noch nicht.“

Dominick schüttelte den Kopf. „Ich kann dich nicht mehr hören. Bis gleich, bei den Fischen.“

„Du spielst in Zukunft besser fair, sonst kannst du bei den Fischen übernachten.“

„Du spielst in Zukunft besser cleverer, sonst bist du bald pleite“, gab Dominick zurück und ließ sich rückwärts ins Wasser fallen.

„Okay, muchachas, hier kommt der Stoff“, verkündete Delaney, als sie und Sabrina auf die von Palmen überschattete Terrasse traten. Beide trugen mehrere gefüllte Cocktailgläser auf einem Tablett. Die übrigen fünf Mitglieder des „Sex & Supper Clubs“, wie sie ihre Clique nannten, lagen schläfrig auf Badetüchern oder Liegestühlen in der Sonne.

Kelly rührte sich als Erste. „Hat da jemand etwas von Alkohol gesagt?“, erkundigte sie sich und richtete sich auf.

Delaney stellte ihre Gläser auf dem Rand des Swimmingpools ab.

„Also, eine Virgin Margarita für unsere kleine, frisch verheiratete künftige Mama.“ Sie reichte Kelly, der man ihre Schwangerschaft noch kaum ansah, den alkoholfreien Cocktail. „Und hier eine gar nicht so jungfräuliche Margarita für unsere lang verheiratete Cilla.“

„Vergiss nicht, ich bin jünger als du“, sagte diese.

„Die Ehe lässt einen vorzeitig altern.“

„Überhaupt nicht. Regelmäßiger Sex ist gut für die Gesundheit.“

„Sehe ich aus, als würde ich in der Hinsicht etwas verpassen?“, gab Delaney zurück.

Cilla überlegte. „Schwer zu sagen. Der neue Haarschnitt steht dir so gut.“

Delaney hatte sich eine Woche zuvor, wie so oft aus einem spontanen Impuls heraus, von ihrem langen Haar getrennt. Mit dem neuen Kurzhaarschnitt sah sie wie eine freche, kleine Elfe aus. Im Übrigen war das Leben einfach zu kurz, um es mit Föhnen und Stylen zu verschwenden, fand sie.

„Ist der neue Schnitt nicht super?“, erwiderte sie. „Waschen und Trocknen dauert genau fünf Minuten.“

„Du siehst aus wie die Fee aus Peter Pan, nur Augen und Wangenknochen.“

„Tinkerbell, so, so.“ Delaney lachte. „Trink noch ein paar Cocktails, dann bekomme ich noch Flügel.“ Sie nahm das nächste Glas in die Hand. „Bist du sicher, dass du ein Bier willst, Paige? Bevor du mit diesem Gitarrenspieler zusammen warst, habe ich dich niemals Bier trinken sehen. Man könnte meinen, er übt einen schlechten Einfluss auf dich aus.“

„Das will ich hoffen.“ Paige ließ sich auf ihren Liegestuhl im Schatten sinken. „Zach hat mich in die feineren Genüsse eingeweiht, die das Leben bietet.“

„Hört, hört.“ Thea nippte an ihrem eigenen Bier. „Allerdings würde ich das hier nicht unbedingt Bier nennen. Und schon gar nicht fein.“

„Du bist voreingenommen, weil du mit einem Snob zusammenlebst, der auf eine bestimmte Biersorte steht“, bemerkte Delaney.

„Brady hat mich auch in die feineren Genüsse eingeweiht“, erwiderte Thea.

„Ja, ja, ich weiß schon: der regelmäßige Sex.“ Delaney musterte ihre Freundinnen, die alle entweder verheiratet oder fest liiert waren. Thea und Paige vielleicht nicht ganz so fest, aber die anderen … Sabrina hatte ihre große Liebe vom College, Stef Costas, geheiratet, Kelly war mit Stefs Partner Kev verheiratet, Trish lebte mit Sabrinas Cousin Ty zusammen. Sogar Cilla, die lange Zeit genauso unbezähmbar gewesen war wie sie, war inzwischen fest gebunden.

Delaney blieb als Letzte übrig, die darauf beharrte, Single zu bleiben. Aber es war nicht mehr das Gleiche wie früher. Das Leben war nicht mehr so wie früher. Es war, als würde sie immer näher an den Abgrund gedrängt, in dem sich das „Land der Erwachsenen“ befand.

Ach, was. Zum Teufel damit.

Sie stellte ihren Cocktail neben ihrem Liegestuhl im Sand ab und löste das Tuch, unter dem sie einen Bikini mit Leopardenmuster trug. Sie war jung, sie war frei. Das Leben war schön. Welchen Sinn hatte das Grübeln? Jetzt gab es erst einmal eine Woche Sonne, Wasser und ganz viel Spaß.

Mit einem wohligen Seufzer lehnte sie sich zurück und nippte an ihrer Margarita. „Okay, Leute, mit sofortiger Wirkung befinde ich mich im Urlaub“, verkündete sie. „Und ich beabsichtige, mich wie verrückt zu amüsieren und absolut nichts Sinnvolles zu tun.“

„Aber du hast nicht vergessen, dass du versprochen hast, zur Eröffnung meiner Boutique zu kommen, oder?“, erinnerte sie Cilla.

„Natürlich nicht.“ Delaney nahm noch einen Schluck. „Ah, das tut gut.“ Sie prostete den anderen zu. „Darauf, dass wir alle über einundzwanzig sind.“

„Über einundzwanzig?“, wiederholte Paige. „Ich dachte, du wolltest nie erwachsen werden.“

„Wer spricht von Erwachsenwerden? Ich meinte damit nur, dass wir alle ganz legal Alkohol trinken dürfen.“

„Erwachsen zu sein hat noch ein paar andere Vorteile“, stellte Trish fest.

„Nenn mir einen.“

„Guter Sex“, sagte Kelly sofort. „Die Jungs an der Highschool haben ja keine Ahnung.“

„Och, ich weiß nicht. Der beste Küsser meines Lebens war mein erster Freund“, entgegnete Delaney.

„Dein erster Freund?“

„Jake“, erklärte sie. „Jake the Snake.“

Cilla verschluckte sich an ihrem Drink. „Sag bloß, mit Snake meinte er seinen …“

„Nein“, erwiderte Delaney energisch. „Wenigstens glaube ich das nicht. Ich weiß nicht. Mehr als Küssen und Händchenhalten lief ja damals nicht, aber – oh, Mann – der Junge konnte küssen.“

„Ach ja, junge Liebe.“ Trish fächelte sich Luft zu.

„So würde ich es nicht gerade nennen.“

Sabrina zog die Augenbrauen hoch. „Es war nicht deine erste Liebe?“

„Komm schon. Ich war damals vierzehn.“

Trish drehte sich auf die Seite, um Delaney besser anschauen zu können. „Wer war dann deine erste...



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