Vorwort des Herausgebers Im deutschsprachigen Raum ist eine stetige Weiterentwicklung im Bereich der Stimmdiagnostik zu verzeichnen. Dies zeigt, dass Stimmstörungen zunehmend präziser zu diagnostizieren und somit gezielter zu therapieren sind. Die Stimmdiagnostik basiert auf subjektiven Eindrücken und objektiven akustischen Messverfahren. Nicht nur zur Erstdiagnostik wird die Stimmdiagnostik eingesetzt, sondern ebenso zur Zwischen- und Endevaluation einer Stimmtherapie. Angesichts der Tatsache, dass objektive Stimmfeldmessungen im Rahmen von evidenzbasiertem Arbeiten ein wichtiges Element geworden sind, häufig aber kritisiert wird, es lägen keine ausreichenden Normwerte für Stimmfeldmessungen vor, ist die Auseinandersetzung mit den objektiven Messergebnissen von besonderer Bedeutung. Was die computergestützten Messergebnisse von Jitter und Shimmer für die Praxis aussagen und was diese Ergebnisse für die Therapie bedeuten können, sind die Fragen, mit denen sich die Forschungspreisträgerin Meike Brockmann-Bauser in ihrer Arbeit auseinandersetzt. Angesiedelt ist diese Fragestellung im Spannungsfeld von Theorie und Praxis und sie zeigt erneut, wie wichtig die Weiterentwicklung der Theorie für die Praxis ist. Frau Brockmann-Bauser arbeitet mit ihrer Studie heraus, welch hohen Informationsgrad Jitter und Shimmer für den Therapeuten haben können. Dadurch erhöht die dbl-Forschungspreisträgerin die Relevanz von computergestützten Stimmfeldmessungen auch im Rahmen der evidenzbasierten Praxis. Der dbl-Forschungspreis, der vom Schulz-Kirchner Verlag dankenswerterweise mitgetragen wird, trägt dazu bei, wissenschaftliche Master- oder Promotionsarbeiten zu unterstützen, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die aus intensiver theoretischer Arbeit gewonnenen Erkenntnisse zum Wohle der Patienten in der Praxis anzuwenden. Die vorliegende Studie trägt in herausragendem Maße dazu bei, neue Erkenntnisse in die Praxis integrieren zu können. Christiane Hoffschildt Präsidentin des dbl
Dr. Meike Brockmann-Bauser PhD MSc ist diplomierte Klinische Logopädin und arbeitet seit 2001 am UniversitätsSpital Zürich. Seit 2007 hat sie die Fachleitung Klinische Logopädie der Abteilung Phoniatrie und Klinische Logopädie an der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie inne. Schwerpunkte ihrer logopädischen Arbeit sind die Diagnostik und Therapie von Stimmstörungen, Auffälligkeiten der nasalen Resonanz und komplexe Artikulationsstörungen. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit konzentriert sich auf die Untersuchung und Validierung von Diagnostikmethoden für Stimm- und Schluckstörungen sowie die evidenzbasierte Beschreibung von Behandlungseffekten. Zu diesen Themen bietet sie Seminare, Fortbildungen und Lehrveranstaltungen u.a. an Fachinstituten und Universitäten in der Schweiz, Deutschland und England an.
Brockmann-Bauser
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Zielgruppe
Logopäden; Sprachtherapeuten
Weitere Infos & Material
1;Abstract;4
2;VORWORT DES HERAUSGEBERS;5
3;FOREWORD;6
4;DEDICATION;7
5;ACKNOWLEDGEMENTS;8
6;TABLE OF CONTENTS;12
7;LIST OF TABLES;12
8;LIST OF FIGURES;13
9;LIST OF APPENDICES;15
10;PREFACE: ORGANISATION OF THE THESIS;16
11;CHAPTER 1. VIBRATORY CHARACTERISTICS OF VOICE PRODUCTION;18
12;CHAPTER 2. PRINCIPLES OF INSTRUMENTAL ACOUSTIC ANALYSIS OF THE HUMAN VOICE;32
13;CHAPTER 3. MAIN METHODOLOGY;64
14;CHAPTER 4. VOICE LOUDNESS AND GENDER EFFECTS ON JITTER AND SHIMMER;75
15;CHAPTER 5. THE RELEVANCE OF VOICE INTENSITY, FUNDAMENTAL FREQUENCY, GENDER ANDVOWEL EFFECTS IN A TYPICAL CLINICAL VOICE TASK;80
16;CHAPTER 6. COMPLIANCE TO VOICE PROTOCOLS IN HEALTHY ADULTS;101
17;CHAPTER 7. DO JITTER AND SHIMMER TRACK SUBTLE PERCEPTUAL VOICE DIFFERENCES?;120
18;CHAPTER 8. DO JITTER AND SHIMMER INDICATE SUBTLE VOICE CHANGES ASSOCIATED WITH VOICEUSE WHEN APPLYING AN IMPROVED ASSESSMENT PROTOCOL?;135
19;CHAPTER 9. CLINICAL AND THEORETICAL IMPLICATIONS OF THIS WORK;158
20;BIBLIOGRAPHY;167
21;APPENDICES;192
Dr. Meike Brockmann-Bauser PhD MSc ist diplomierte Klinische Logopädin und arbeitet seit 2001 am UniversitätsSpital Zürich. Seit 2007 hat sie die Fachleitung Klinische Logopädie der Abteilung Phoniatrie und Klinische Logopädie an der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie inne. Schwerpunkte ihrer logopädischen Arbeit sind die Diagnostik und Therapie von Stimmstörungen, Auffälligkeiten der nasalen Resonanz und komplexe Artikulationsstörungen. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit konzentriert sich auf die Untersuchung und Validierung von Diagnostikmethoden für Stimm- und Schluckstörungen sowie die evidenzbasierte Beschreibung von Behandlungseffekten. Zu diesen Themen bietet sie Seminare, Fortbildungen und Lehrveranstaltungen u.a. an Fachinstituten und Universitäten in der Schweiz, Deutschland und England an.