Brooks | Sinful Affair | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch

Brooks Sinful Affair

Im Bann des Milliardärs
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-98778-363-0
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Im Bann des Milliardärs

E-Book, Deutsch

ISBN: 978-3-98778-363-0
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Von heißen Nächten zur großen Liebe?
Die prickelnde Dark Romance für aufregende Lesestunden

Mia hat seit langer Zeit mal wieder ein Date. In der Hotelbar angekommen, merkt sie schnell, dass sie von ihrem Tinder-Match versetzt wurde – na toll! Und als wäre das nicht schon schlimm genug, spricht sie auch noch ein unverschämt gutaussehender Mann darauf an, dass man ihre Strapsen sieht. Nach einem hitzigen Wortgefecht, landet Mia im Bett des attraktiven Unbekannten. Sie einigen sich darauf, sich für weitere unverbindliche Nächte miteinander zu treffen. Doch sie kommen sich dabei immer näher und Mia merkt bald, dass James sehr verschlossen ist. Als sie durch Zufall etwas über seine Vergangenheit erfährt, ist sie schockiert. Ist James wirklich der, für den sie ihn hält?

Erste Leser:innenstimmen
„Eine prickelnde Dark Romance voller Leidenschaft und Überraschungen!“
„Die Beziehung zwischen Mia und James ist voller Spannung und intensiver Gefühle.“
„Eine mitreißende Bad Boy/Millionaire Lovestory über Liebe, Vertrauen und die Macht der Vergangenheit.“
„sexy, leidenschaftlich und geheimnisvoll“



Fallon Brooks ist das Pseudonym einer 38-jährigen Autorin, Mutter eines quirligen Vierjährigen und Ehefrau eines liebevollen Mannes. Sie ist begeisterte Leserin von Romanen mit dem gewissen Extra und hat eine beinahe grenzenlose Fantasie, mit der sie ihre Protagonisten, die ihr nicht nur einmal den Schlaf geraubt haben, zum Leben erweckt. Sie möchte ihre Geschichten mit anderen Menschen teilen und schreibt erotische Romane mit einem Happy End. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie in Teilzeit oder erkundet mit ihrer kleinen Familie die Welt.
Brooks Sinful Affair jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kapitel 1


Zum x-ten Mal frage ich mich, was ich mir nur dabei gedacht habe. Es ist kühl, als ich aus dem Bus steige und die wenigen Meter zum zurücklege. Leichter Regen nieselt auf mich herab.

Vor der schweren Eingangstür, die zur Hotelbar führt, atme ich noch einmal tief durch. Kritisch betrachte ich mich in der Glasscheibe. Mit meinem verführerischen Erscheinungsbild bin ich zufrieden. Dennoch ist der Anblick ungewohnt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht wirklich viele schicke oder wie in diesem Fall sexy Kleider besitze. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich in Jeans, T-Shirt und Sneakers am wohlsten fühle. Ganz ehrlich, so ist es nicht nur bequem, sondern auch verdammt praktisch. Als ich jünger war, okay, um einiges jünger, habe ich das noch anders gesehen. Aber wie heißt es so schön: Mit dem Alter wird man klüger.

Mit gemischten Gefühlen drücke ich die Türklinke nach unten und betrete die Bar. Sie ist an diesem Freitagabend gut besucht, aber nicht überfüllt. Kurz schaue ich mich um und steuere die Theke an. Ich setze mich auf einen der freien Barhocker und schlage die Beine übereinander. Meine Handtasche lege ich auf den Tresen. Während ich auf die Bedienung warte, um meine Bestellung aufzugeben, hole ich mein Handy heraus. Das Display zeigt zehn vor neun an, leichte Nervosität breitet sich in mir aus. Verstohlen suchen meine Augen den Raum nach Mike ab. Ich kann ihn nirgends entdecken. Was mich kaum überrascht, da wir erst um neun verabredet sind.

„Was kann ich Ihnen bringen?“, fragt die Frau hinter der Bar und lächelt mich freundlich an. Ich überlege, was ich bestellen soll, und entscheide mich für einen Longdrink. Etwas Alkoholisches ist nicht schlecht, um meine Anspannung zu lockern.

Während ich an meinem Drink nippe, überkommen mich Zweifel, ob es wirklich eine gute Idee war, hierher zu kommen. Eigentlich kenne ich Mike nicht, trotzdem sitze ich nun hier und warte auf ihn. Scheiß ! Sein Profil hat mich direkt angesprochen, vielmehr seine Fotos, den Text habe ich nicht gelesen. Das fand ich nicht nötig, weil ich momentan nicht ernsthaft jemanden kennenlernen möchte. Nicht nach dem, was ich gerade durchgemacht habe. Ohne groß nachzudenken, habe ich Mike eine Nachricht geschickt. Prompt hat er geantwortet. Nachdem wir eine Weile hin und her geschrieben haben, was amüsant war, hat Mike schnell klar gemacht, dass er nur das Eine möchte. Und weil ich etwas Ablenkung brauche, habe ich zugesagt. Jetzt sitze ich hier und warte auf ihn.

Nochmals tippe ich mein Display an, zehn nach neun. Wieder lasse ich meinen Blick durch die Bar schweifen. Dieses Mal etwas weniger verstohlen. Weit und breit kein Mike in Sicht. Langsam überkommt mich ein ungutes Gefühl. Was, wenn er nicht kommt? Ich schiebe den Gedanken beiseite, denn zehn Minuten Verspätung sind definitiv noch kein Weltuntergang. Er kommt bestimmt noch, versichere ich mir. Wäre es mir womöglich lieber, wenn er nicht kommen würde? Mein Unbehagen verstärkt sich.

„Bist du allein hier?“, fragt mich ein Mann in grauem Polohemd und schwarzen Jeans, während er mich von Kopf bis Fuß unverhohlen mustert.

„Ja, aber ich erwarte noch jemanden“, antworte ich höflich.

„Ich kann dir Gesellschaft leisten, während du wartest. Ich spendiere dir einen Drink, Kleines“, erwidert er in aufdringlichem Ton. Angewidert erschaudere ich. Und überhaupt, wie kommt er dazu, mich zu nennen? Ich bin nicht sein .

„Nein, danke“, entgegne ich barsch.

Er versucht, mich in ein Gespräch zu verwickeln, aber ich habe keine Lust, mich mit ihm abzugeben. Vor allem lasse ich mir nicht gerne Drinks ausgeben, die kann ich auch selbst bezahlen. Als er das endlich verstanden hat, dreht er sich um und spricht direkt die nächste Frau an, die allein an der Bar sitzt.

Während ich mich insgeheim frage, wie viele Frauen er wohl schon vor mir angequatscht hat, fällt mein Blick auf die große Uhr hinter der Bar. Es ist schon halb zehn. Abermals nehme ich mein Telefon in die Hand und prüfe, ob ich eine Nachricht erhalten habe. Fehlanzeige. Kurz überlege ich, ob ich Mike schreiben soll, entscheide mich aber dagegen.

Ich bin nur froh, dass ich niemandem erzählt habe, was ich heute vorhatte. Nicht einmal meiner Schwester, und wir stehen uns wirklich nahe. Es wäre mir unangenehm gewesen, wenn ich hätte beichten müssen, dass der Typ gar nicht aufgetaucht ist. Vor allem da ich über zwei Stunden investiert habe, um mich auf das Treffen mit ihm vorzubereiten. Für ihn habe ich meine langen dunkelblonden Haare geglättet und mich mehr als üblich geschminkt. Alles für die Katz.

„Ist der Stuhl noch frei?“, fragt mich eine tiefe Männerstimme auf Englisch. Der starke britische Akzent ist nicht zu überhören.

„Ja“, antworte ich knapp, ohne mich umzudrehen. Ich bin enttäuscht, anscheinend lässt Mike mich wirklich sitzen. Nochmals greife ich zu meinem Smartphone, obwohl ich es erst vor zwei Minuten in der Hand hatte.

„Er wird nicht kommen“, vernehme ich direkt neben mir, wieder diese tiefe Stimme.

„Wie bitte?“ Immer noch habe ich dem Unbekannten den Rücken zugewandt. Woher weiß er, dass ich auf einen Mann warte? Und warum behauptet er, dieser wird nicht auftauchen?

„Du hast in den letzten dreißig Minuten sicher mehr als zehnmal dein Mobiltelefon angestarrt. So wie du aussiehst, wartest du bestimmt nicht auf eine Freundin. Ansonsten würdest du wohl kaum Strapsen tragen.“

Wie kann er wissen, was ich unter meinem Kleid trage? Verblüfft über seine unverschämte Antwort, wende ich mich ihm zu.

Seine dunkelbraunen Haare sind kurz geschnitten und sein Kinn weist keine Bartstoppeln auf. Er muss frisch rasiert sein. Seine Augen haben den gleichen Farbton wie seine perfekt frisierten Haare. Er hält meinem Blick stand und deutet mit seiner Hand auf meine Beine. Als ich ruckartig nach unten schaue, muss ich entsetzt feststellen, dass der Saum meines geliehenen schwarzen Guess-Kleides hochgerutscht ist. Man kann klar und deutlich einen Teil der Bändel erkennen. Ich ziehe hastig mein Kleid weiter nach unten.

Genervt über seine dreiste Bemerkung erwidere ich: „Habe ich gesagt, der Stuhl ist frei? War ein Fehler.“

Von ihm kommt keine Reaktion. Stattdessen schwenkt er das Glas in seiner Hand und nimmt einen Schluck, wobei er die ganze Zeit geradeaus über den Tresen schaut. Er macht keine Anstalten, aufzustehen und zu gehen. Meine Stimmung erreicht den absoluten Tiefpunkt. „Weißt du was? Ich habe, bevor ich los bin, noch meine Wohnung geputzt. Dafür schmeiße ich mich immer in heiße Dessous. Falls du in diesem Hotel ein Zimmer hast und es gereinigt werden muss, melde dich einfach bei mir.“ Meine Stimme trieft vor Sarkasmus.

Immer noch geradeaus blickend, mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen, erwidert er: „Das einzig Dreckige in meinem Zimmer sitzt gerade an der Bar und genehmigt sich einen Scotch.“ Nun wendet er sich mir zu und sieht mich gespannt an.

Eines muss man ihm lassen, auch wenn er sich wie ein selbstgefälliges Arschloch benimmt, schlagfertig ist er.

Das wird ja immer besser mit diesem mysteriösen Fremden. Ich muss mich korrigieren: mit diesem mysteriösen, unverschämt gutaussehenden Fremden. Erst jetzt fällt mir auf, dass er ein markantes Gesicht hat, männlich, aber auch leicht einschüchternd. Mister X trägt einen dunkelblauen Anzug mit Sakko und Krawatte, darunter ein weißes Hemd. An seinem linken Handgelenk erkenne ich eine silberne Uhr.

So schnell gebe ich nicht klein bei, es ist auf jeden Fall besser, mich mit ihm herumzuschlagen, als hier zu sitzen und mir den Kopf darüber zu zerbrechen, warum Mike nicht aufgetaucht ist.

„Bist es du, Christian?“, säusle ich übertrieben freundlich – in der Hoffnung, er hat zumindest schon einmal von gehört.

„Ich bin James. James verhält sich wie James, nicht wie Christian Grey.“ Mir ist, als husche ein kleines Lächeln über sein Gesicht, als er das sagt.

Die Barkeeperin kommt umgehend auf ihn zu, als er die Hand hebt, um sich noch einen Scotch zu bestellen.

„Möchtest du auch noch einen Drink? Dein Glas kann nicht noch leerer werden. Vor allem, weil du auch die Deko, bestehend aus Gurke und Beeren, gegessen hast. Gern kann ich dir auch etwas zu essen bestellen, falls du Hunger hast.“

Da wende ich mich doch lieber selbst der Bardame zu und gebe meine Bestellung auf. Ich bin erleichtert, als sich Schweigen zwischen uns ausbreitet. Gespannt warte ich darauf, dass er noch etwas sagt, aber er bleibt still. James nimmt einen Schluck von dem Scotch, der ihm soeben hingestellt wurde. Auch ich greife zu meinem Glas und trinke davon.

Ein letztes Mal beschließe ich nachzuschauen, ob Mike sich gemeldet hat. Ein Blick auf das Display zeigt mir, dass es schon viertel nach zehn ist, ich aber keine Nachricht von ihm erhalten habe. Ich seufze über diese Demütigung. Er wusste genau, was ich anziehen und wozu wir uns treffen würden.

„Ist das dein erstes Mal?“ Offensichtlich hat James beschlossen, das Gespräch fortzuführen. Insgeheim bin ich ihm nun doch dankbar dafür. Dadurch gibt er mir keine Gelegenheit, über die miese Nummer nachzugrübeln, die Mike gerade abzieht.

„Erstes Mal? Ich glaube, das wäre mit neunundzwanzig Jahren doch etwas spät.“

„Du weißt genau, was ich meine.“ Er klingt ernst.

„Keine Ahnung, auf was du hinauswillst.“

„Dann muss ich deutlicher werden. Ist das dein erstes Sex-Date?“, fragt er, ohne mit der Wimper zu zucken.

„Ähm …“ Ich muss mich sammeln. Mit seiner direkten Art hat...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.