Brumlik | Deutscher Geist und Judenhass | Buch | 978-3-86393-139-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 356 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 205 mm

Brumlik

Deutscher Geist und Judenhass

Das Verhältnis des philosophischen Idealismus zum Judentum.
3., vollständig überarbeitete Auflage 2022
ISBN: 978-3-86393-139-1
Verlag: CEP Europäische Verlagsanstalt

Das Verhältnis des philosophischen Idealismus zum Judentum.

Buch, Deutsch, 356 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 205 mm

ISBN: 978-3-86393-139-1
Verlag: CEP Europäische Verlagsanstalt


Kant, Fichte, Schleiermacher, Hegel, Schelling oder Marx – alle haben sich auf die eine oder andere Weise mit dem Judentum auseinandergesetzt – entweder traten sie für die Rechte der Juden ein oder nicht, befürworteten die Gleichstellung oder waren dagegen. Dieses Verhältnis prägte ihr Denken und damit die deutsche Geistesgeschichte.



Der deutsche Idealismus ist von weltanschaulichen Neuorientierungen geprägt. Die Zeit nach der Französischen Revolution war die Epoche der Judenemanzipation, die aber auch durch einen neu aufkommenden Antisemitismus geprägt war.
Vor diesem Hintergrund untersucht Micha Brumlik die Kernbestandteile der Philosophie aus Deutschland auf ihren Antisemitismus und Verhältnis der deutschen Idealisten zum Judentum.
Die Spanne reicht von Kant, der die Erhabenheit der Gesetzte im Judentum bewunderte, ihm aber zugleich die „Euthanasie“ wünschte, über Fichte, dem ohne persönliche Leidenschaft argumentierenden Judenfeind, bis hin zu Marx, dem Juden unsympathisch waren, auch wenn er selbst jüdischer Herkunft war.
Auch die Haltung Schleiermachers, dem sehr viel an der Bekehrung seiner jüdischen Freundin Henriette Herz lag, der jedoch sonst keine jüdischen Konvertiten mochte, wird untersucht.
Eine zentrale Rolle spielen Hegel, der sich für die politischen Rechte der Juden einsetzte und sich gegen die antisemitische Deutschtümelei wandte und Schelling, der ein hervorragender Kenner der Kabbala war.
Brumlik klärt dieses von Hass bis Achtung reichende hochkomplexe Verhältnis, welches den Idealismus stärker prägte als bisher angenommen.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Micha Brumlik lehrte Erziehungswissenschaft zunächst in Hamburg
und Heidelberg. 2000–2013 Professor am Institut für Allgemeine
Erziehungswissenschaft der J. W. Goethe-Universität
Frankfurt am Main und bis 2005 Direktor des Fritz Bauer Instituts,
Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung
des Holocausts. Seit 2013 ist Brumlik Senior-Professor am
Zentrum für Jüdische Studien Berlin/Brandenburg und seit 2017
Senior-Professor der J. W. Goethe-Universität
in Frankfurt am
Main. 2003 erhielt er die Hermann-Cohen-Medaille und 2016 die
Buber-Rosenzweig-Medaille.
Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: »Aus Katastrophen lernen«
(2004), »Sigmund Freud. Der Denker des 20. Jahrhunderts« (2006),
»Schrift, Wort und Ikone. Wege aus dem Bilderverbot« (2006), »Kritik
des Zionismus« (2007), »Entstehung des Christentums« (2010)
sowie »Messianisches Licht und Menschenwürde. Politische Theorie
aus Quellen jüdischer Tradition« (2013), »Vernunft und Offenbarung
« (2001/2014), »Wann, wenn nicht jetzt – Versuch über die
Gegenwart des Judentums« (2015), »Advokatorische Ethik. Zur
Legitimation pädagogischer Eingriffe« (2004/2017), »Luther, Rosenzweig
und die Schrift. Ein deutsch-jüdischer Dialog« (2017), »Bildung und Glück« (2002/2019). Herausgeber und Autor von Essays und Artikeln in Zeitungen und
Zeitschriften.



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