Brunner | Flirtation or Faceoff | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 385 Seiten

Reihe: D.C. Eagles

Brunner Flirtation or Faceoff


1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7363-2587-6
Verlag: LYX.digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2, 385 Seiten

Reihe: D.C. Eagles

ISBN: 978-3-7363-2587-6
Verlag: LYX.digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Er ist überhaupt nicht ihr Typ, aber der Einzige, der ihr Herz schneller schlagen lässt ...

NHL Profi Colby Knight ist nicht nur äußerst talentiert auf dem Eis, sondern hat auch ein Händchen für die Frauen. Als die attraktive Noel ihn unerwartet abblitzen lässt, ist daher sein Ehrgeiz geweckt und er tut alles, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Zuerst genervt von seinen Flirtversuchen geht Noel auf, dass sie Colbys Expertise mit dem anderen Geschlecht zu ihrem Vorteil nutzen kann. Sie heuert ihn als Dating Coach an, um endlich bei ihrem Kollegen zu landen, für den sie schon lange schwärmt. Doch je mehr Zeit sie mit Colby verbringt, desto schwerer fällt es Noel, sich dem Charme des Eishockeyspielers zu entziehen ...

Band 2 der D.C. Eagles-Hockey-Reihe von Bestseller-Autorin Leah Brunner



Leah Brunnerist eine Amazon-Bestseller-Autorin, die Liebesromane mit explosiver Chemie und liebenswerten Charakteren schreibt. Wenn sie nicht arbeitet, verwöhnt sie ihre Maine-Coon-Katzen oder schaut mit ihren KindernThe Office. Obwohl sie aus dem Mittleren Westen stammt, ist sie mit ihrem Mann, der bei derAir Forceist, und ihren drei Kindern durch die ganzen Vereinigten Staaten gezogen.

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COLBY

Ein Jahr zuvor

Ich steige die Stufen zu der riesigen Veranda vor der neuen Blockhütte meines Freundes – und Mannschaftskameraden – am Seeufer in Minnesota hoch, schaue mich um und bewundere das Ganze. Begleitet werde ich von zwei weiteren Teamkollegen, und mir fällt auf, wie groß die rundum verlaufende Veranda tatsächlich ist, da sie ausreichend Platz für drei riesige Eishockey-Profis bietet, was keine einfache Sache ist.

»Hübsch hier«, sage ich zu Bruce und Remy.

Ford Remington, der Mannschaftskapitän der D.?C. Eagles nickt zustimmend. Sein kurz geschnittenes dunkles Haar bewegt sich kaum in der abendlichen Brise.

Mein anderer Teamkamerad – und meiner Meinung nach der beste Torhüter der NHL – Bruce McBride grinst und tänzelt zu der Musik, die wir aus dem Inneren der Blockhütte hören. Im Gegensatz zu unserem Kapitän ist sein Haar blond und zerrauft. Und jeder nächtliche Windstoß bläst es ihm um die permanent rosigen Wangen.

Mein Handy meldet eine Nachricht. Ich ziehe es aus der Hosentasche, um sie zu lesen.

UNBEKANNT

Hi Colby! Laci hier.

Wollen wir uns nachher treffen?

Ich summe vor mich hin, während ich dem bildhübschen Rotschopf, der auf dem Flug hierher neben mir saß, eine Antwort eintippe. Und ich hatte mir Sorgen gemacht, dass Minnesota langweilig werden könnte.

COLBY

Ja, in welchem Hotel bist du abgestiegen?

Wir könnten was zusammen trinken.

LACI

Das wäre prima

Das ist wirklich zu einfach. Frauen stellen für mich keinerlei Herausforderung dar.

Als ich vom Handy hochschaue, starren mich Bruce und Remy an. Bruce betrachtet mich mit seinem Gut-gemacht-Blick, Remy hingegen wirkt genervt. Ich grinse entschuldigend, dann trete ich einen Schritt vor und ziehe am Türknauf.

Remy stupst mich mit dem Ellbogen an … hart. Meine Hand schnellt zurück.

»Au, was soll das?«

Bruce lacht leise. »Ich glaube, das ist Remys Art, dir mitzuteilen, dass du lieber erst klingeln solltest, als gleich mit der Tür ins Haus zu fallen.«

»Haben sie dir gar keine Manieren beigebracht?«, fragt mich Remy mit vor der Brust verschränkten Armen. Er blickt mich tadelnd an, ein wenig wie ein Vater das tun würde.

Ich hätte ihm gern geantwortet, dass ich von meiner italienischen Mutter sehr streng erzogen worden bin, hebe dann aber nur theatralisch die Hände. »Du meine Güte! West hat getextet, dass sie seinen Antrag angenommen hat und wir alle zum Feiern kommen können.«

Von jenseits der Tür ertönt Gelächter. Die Party steigt also anscheinend ohne uns. Ich ziehe eine Augenbraue hoch und deute in Richtung der Geräusche, die aus der Blockhütte zu uns dringen. »Na bitte.«

Remy ignoriert mich, tritt vor, klingelt und stellt sich dann wieder neben Bruce und mich. Nimmt man die Musik und den Lärm als Indiz, dann wird niemand die Klingel hören. Langsam drehe ich den Kopf, um Remy ungehalten anzuschauen.

Der stöhnt und klingelt noch einmal. Wir warten eine weitere Minute, aber kein Mensch kommt an die Tür.

Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie sich Bruce am Hinterkopf kratzt. »Äh, Käpt’n. Ich glaube kaum, dass da noch jemand auftaucht.«

Remy stemmt die Hände in die Seiten und starrt auf die Tür. »Ich komme mir einfach komisch vor, wenn ich so mir nichts, dir nichts in ein fremdes Haus platze.«

Seufzend beuge ich mich vor und hämmere so fest ich kann gegen die Tür. Diesmal wird sie aufgerissen.

Hier draußen ist es dunkel, und es dauert eine Weile, bis sich meine Augen an das grelle Licht, das von innen kommt, gewöhnt haben. Doch als es dann endlich der Fall ist, habe ich schlagartig das Gefühl, ich sei gestorben und in den Himmel gelangt. Vor mir steht im wahrsten Sinne des Wortes ein Engel. Mit Abstand das schönste weibliche Wesen, das ich je gesehen habe. Und ich bin Eishockey-Profi, deshalb habe ich wirklich schon eine Menge schöner Frauen gesehen. Ihr kurzes Haar umrahmt in perfekten goldenen Locken ihr zartes Gesicht. Und das Licht, das von hinten auf sie fällt, verleiht dem Umriss ihres Kopfs und ihres Körpers einen engelsgleichen Schein.

Diesen Moment werde ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen. Das erste Mal, dass ich sie sah. Den Moment, in dem ich wusste, dass es Liebe auf den ersten Blick tatsächlich gibt.

Als sie lächelt, breche ich fast zusammen. Dieser perfekt geschwungene Mund, der eine Reihe makellos weißer Zähne offenbart. Weil ich in meiner Karriere schon allerhand ausgeschlagene Zähne gesehen habe, fällt mir so etwas immer besonders auf. Ohne moderne Zahnheilkunde hätte mein Lächeln mehrere Lücken aufzuweisen. Aber da ich eitel bin, habe ich diese Lücken mit Implantaten füllen lassen. Mein Gesicht ist mein Verkaufsschlager.

Schlagartig vergesse ich alle anderen um mich herum. Ich zwinkere ihr zu und schenke ihr ein breites Grinsen … das, von dem ich weiß, dass es meine Grübchen betont.

»Hi, Engel. Dürfen wir reinkommen?«

Sie zieht eine ihrer hellbraunen Augenbrauen leicht nach oben, hoch genug, um klarzumachen, dass sie nicht so leicht um den Finger zu wickeln ist.

Umso besser.

»Kannst du mir sagen, wem die Blockhütte gehört?«, fragt sie zurück und spielt die Sicherheitsbeauftragte, und das auf ausgesprochen sexy Art und Weise.

»Weston Kershaw und Melanie«, antworte ich.

Sie lehnt sich an den Türstock, ohne mich aus den Augen zu lassen. »Und wie heißt Mel mit Nachnamen?«

Ich zucke mit den Schultern. »Brauchst du auch ihre Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern?«

Das bringt sie zum Lachen. Sie stößt sich vom Türrahmen ab und tritt zur Seite, um uns vorbeizulassen. Ehrlich, für so eine schlanke Person gibt sie einen prima Rausschmeißer ab.

Ich schaue ihr weiterhin in die Augen, während ich die anderen vorgehen lasse, um dann selbst langsam an ihr vorbeizuschlendern. Unverhohlen mustere ich ihren Körper, weswegen sie puterrot anläuft. Kratzbürstig und schüchtern? Sie ist meine Traumfrau. Kaum im Haus bleibe ich vor ihr stehen und halte ihr die Hand auf Höhe ihrer Taille hin. »Colby Knight.«

Widerstrebend nimmt sie meine Hand und schüttelt sie. »Noel Woodcock.«

Mein Speichel, der mir offenbar im Mund zusammengelaufen war, sammelt sich in meiner Kehle. »Entschuldigung. Noel Wood… wie bitte?«

Sie drückt den Rücken durch und lässt meine Hand los. »Ich sagte«, sie räuspert sich theatralisch, »Noel Woodcock. Und bitte: Dr. Woodcock.«

Ich verschlucke mich erneut. »Dr. Woodcock …?«

Wenn dieser Blick aus ihren bernsteinfarbenen Augen töten könnte! Er ist vernichtend und geradezu lächerlich sexy zugleich. »Wie ich sehe, bist du sehr erwachsen.« Damit dreht sie sich um und marschiert davon.

Ich folge ihr wie ein übereifriger Welpe, der nach Aufmerksamkeit giert. »Und woher kennst du West und Mel?«

»Ich bin Mels beste Freundin. Kennengelernt haben wir uns auf dem College, und jetzt wohnen wir zusammen.« Während sie redet, geht sie weiter, ohne auch nur einen Blick über ihre Schulter zu mir zurückzuwerfen.

Plötzlich bleibt sie stehen und dreht sich zu mir um … sodass ich mit der Brust gegen ihre stoße. Sie ist groß. Nicht annähernd so groß wie ich, aber größer als die meisten Frauen. Die perfekte Größe, um sie zu küssen, ohne mir den Hals allzu sehr verrenken zu müssen.

Sie mustert mich abschätzend. »Woher kennst du West und Mel?«

Ich grinse. »Ich spiele mit West in einer Mannschaft.«

Ihre Gesichtszüge entgleisen. »Du bist Eishockey-Spieler?«

»Ja, Engel. Stets zu Diensten.« Ich neige leicht den Kopf.

»Aha.« Sie mustert mich erneut, dann wendet sie sich ab.

Ich schaue ihr betreten hinterher. Was habe ich falsch gemacht? Frauen weisen mich nur selten zurück … und diese Reaktion habe ich mir nach dem Geständnis, Profisportler zu sein, noch nie eingehandelt. Normalerweise sind Frauen ganz begeistert, wenn sie das hören.

Aber irgendetwas sagt mir, dass Noel – Verzeihung, Dr. Woodcock – anders ist.

In dem Moment höre ich Wests Stimme quer durch das Zimmer. Ich schaue in seine Richtung und sehe ihn, den Arm um die Taille seiner frischgebackenen Verlobten geschlungen, über das ganze Gesicht strahlen. Bruce und Remy stehen neben ihnen. Bruce redet lebhaft auf sie ein, während Remy vergnügt vor sich hin lächelt. Vermutlich sprechen sie den frisch Verlobten ihre Glückwünsche aus. Plötzlich wird mir klar, dass ich inmitten des gemeinsamen Wohn-, Ess- und Küchenbereichs stehe und alle mich anglotzen. Aber ich war zu sehr von der Blondine eingenommen, um mich um andere zu kümmern.

Mit drei langen Schritten gehe ich an dem Dutzend Leute vorbei, vermutlich Wests und Mels Verwandtschaft, trete auf das Pärchen zu und nehme sie beide in die Arme. »Herzlichen Glückwunsch euch beiden.«

»Colby«, ruft Mel halb erstickt aus meiner Achselhöhle.

Im Gegensatz zu Noel ist Mel zierlich, genauer gesagt: winzig. West überragt sie erheblich, so wie ich. Ich löse mich von ihnen, um Mel wieder zu Atem kommen zu lassen. »Tut mir leid, Mel.«

Sie lacht, und West verpasst mir einen Schubs. »Hör sofort auf, meine Frau zu ersticken.«

»Alter, sie ist ja noch gar nicht deine Frau.«

Mel lacht, und West legt ihr beschützend den Arm um die...


Brunner, Leah
Leah Brunner ist eine Amazon-Bestseller-Autorin, die Liebesromane mit explosiver Chemie und liebenswerten Charakteren schreibt. Wenn sie nicht arbeitet, verwöhnt sie ihre Maine-Coon-Katzen oder schaut mit ihren Kindern The Office. Obwohl sie aus dem Mittleren Westen stammt, ist sie mit ihrem Mann, der bei der Air Force ist, und ihren drei Kindern durch die ganzen Vereinigten Staaten gezogen.

Leah Brunner ist eine Amazon-Bestseller-Autorin, die Liebesromane mit explosiver Chemie und liebenswerten Charakteren schreibt. Wenn sie nicht arbeitet, verwöhnt sie ihre Maine-Coon-Katzen oder schaut mit ihren Kindern The Office. Obwohl sie aus dem Mittleren Westen stammt, ist sie mit ihrem Mann, der bei der Air Force ist, und ihren drei Kindern durch die ganzen Vereinigten Staaten gezogen.



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