Cassirer Vom Mythus des Staates
unverändertes eBook der 2. Auflage von 2015
ISBN: 978-3-7873-3347-9
Verlag: Felix Meiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
E-Book, Deutsch, Band 541, 416 Seiten
Reihe: Philosophische Bibliothek
ISBN: 978-3-7873-3347-9
Verlag: Felix Meiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Das Buch beginnt mit einer Analyse der destruktiven Macht des mythischen Denkens. Untersucht werden seine Struktur, seine Beziehung zur Sprache, sein affektiver Charakter und seine soziale Funktion. Im Anschluss beschreibt Cassirer in einem ideengeschichtlichen Aufriss die Hauptlinien der politischen Theorien von Platon bis zum frühen 19. Jahrhundert, um dann im letzten Teil die Wiedergeburt des Mythos im 20. Jahrhundert zu behandeln.
Cassirer schließt, dass der politische Mythos nicht endgültig überwunden, sondern nur gezähmt« werden kann. Dazu kann die Philosophie beitragen, jedoch nicht, indem sie ihn durch rationale Argumente widerlegt, sondern indem sie ihn verstehen und so bekämpfen hilft.
»Vom Mythus des Staates« belegt, dass die in der »Philosophie der symbolischen Formen« entwickelte ›Kritik der Kultur‹ auch den Rahmen für eine Theorie des Politischen absteckt und dazu nötigt, auf anthropologischer Ebene die Einheit von ›animal symbolicum‹ und ›zoon politikon‹ zu denken.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politikwissenschaft Allgemein Politische Theorie, Politische Philosophie
- Geisteswissenschaften Philosophie Sozialphilosophie, Politische Philosophie
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie Westliche Philosophie: 20./21. Jahrhundert
Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2;Inhaltsverzeichnis;1
3;Vorbemerkung des Verlages;6
4;I. Was ist Mythus?;8
4.1;Die Struktur des mythischen Denkens;8
4.2;Mythus und Sprache;26
4.3;Mythus und die Psychologie der Affekte;35
4.4;Die Funktion des Mythus im sozialen Leben des Menschen;53
5;II. Der Kampf gegen den Mythus in der Geschichte der politischenn Theorie;71
5.1;«Logos» und «Mythos» in der frühen griechischen Philosophie;71
5.2;Platons Staat;81
5.3;Der religiöse und metaphysische Hintergrund der mittelalterlichen Staatstheorie;105
5.4;Die Theorie des Gerechtigkeitsstaates in der mittelalterlichen Philosophie;130
5.5;Natur und Gnade in der mittelalterlichen Philosophie;142
5.6;Machiavellis neue Wissenschaft von der Politik;154
5.6.1;Die Machiavelli-Legende;154
5.7;Der Triumph des Machiavellismus und seine Folgen;171
5.7.1;Machiavelli und die Renaissance;171
5.7.2;Der moderne weltliche Staat;177
5.7.3;Religion und Politik;183
5.8;Folgerungen der neuen Theorie des Staates;185
5.8.1;Die Isolierung des Staates und ihre Gefahren;185
5.8.2;Das moralische Problem bei Machiavelli;187
5.8.3;Die Technik der Politik;202
5.8.4;Das mythische Element in Machiavellis politischer Philosophie: Das Glück;206
5.9;Die Renaissance des Stoizismus und der «Naturrechts»-Theorien des Staates;214
5.9.1;Die Theorie des Contrat Social;214
5.10;Die Philosophie der Aufklärung und ihre romantischen Kritiker;232
6;III. Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts;247
6.1;Die Vorbereitung: Carlyle;247
6.1.1;Carlyles Vorlesungen über Heldenverehrung;247
6.1.2;Der persönliche Hintergrund von Carlyles Theorie;260
6.1.3;Der metaphysische Hintergrund von Carlyles Theorie und seine Geschichtsauffassung;274
6.2;Von Heldenverehrung zu Rassenverehrung;290
6.2.1;Gobineaus «Essai sur l'inégalité des races humaines»;290
6.2.2;Die Theorie der «totalitären Rasse»;301
6.3;Hegel;323
6.3.1;Der Einfluß der Philosophie Hegels auf die Entwicklung des modernen politischen Denkens;323
6.3.2;Der metaphysische Hintergrund von Hegels politischer Theorie;331
6.3.3;Hegels Staatstheorie;343
6.4;Die Technik der modernen politischen Mythen;361
6.5;Schluß;390
7;Anmerkungen;392
8;Register;412




