Castor | Perry Rhodan 2048: Insel des Friedens | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2048, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

Castor Perry Rhodan 2048: Insel des Friedens

Perry Rhodan-Zyklus "Die Solare Residenz"
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8453-2047-2
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Perry Rhodan-Zyklus "Die Solare Residenz"

E-Book, Deutsch, Band 2048, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

ISBN: 978-3-8453-2047-2
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Alashan wird zur Keimzelle - und eine Galaxis entwickelt sich Seit die SOL ihre große Reise durch den Mega-Dom in DaGlausch angetreten hat und 18 Millionen Jahre in der Vergangenheit landete, wurde ihre Besatzung zu Zeugen ungeheuerlicher kosmischer Vorgänge: In Segafrendo erlebten sie den grauenvollen Krieg der mörderischen Mundänen gegen die friedliche Zivilisation der Galaktischen Krone. Und im INSHARAM, einem Kosmos, der gewissermaßen 'zwischen' den Universen liegt, erlebten die Menschen an Bord des Hantelraumschiffes mit, wie die Superintelligenz ES entstand. Damit haben die 'Einsamen der Zeit', an ihrer Spitze Atlan, der alte Arkonide, im Prinzip ihre wichtigsten Aufgaben erfüllt, die ihnen ES, der Mentor der Menschheit, vor der Reise gestellt hatte. Die Menschheit der Zukunft ist gerettet, die Superintelligenz entstanden, der Weg zurück theoretisch frei. Die SOL -Besatzung schafft es sogar, aus dem INSHARAM in die Galaxis Segafrendo zu gelangen, die NACHT von Segafrendo zu erreichen und von dort aus durch den Mega-Dom zu gehen. Das einzige Ziel von Atlan und seinen Begleitern ist die Rückkehr in ihre reale Gegenwart und in den PULS von DaGlausch. In der realen Gegenwart des Dezembers 1303 Neuer Galaktischer Zeitrechnung stehen die Menschen in Alashan, der kleinen terranischen Kolonie dieser Galaxis, im Zentrum einer großen Entwicklung. Die Doppelgalaxis wird zur INSEL DES FRIEDENS...

RAINER CASTOR Egal, ob es neue Triebwerke, Sonnensysteme oder multidimensionale Verwicklungen zu ersinnen gilt, Rainer Castor ist zur Stelle. Der Autor ist der Techniker im PERRY RHODAN-Team. Er ist es, der mit immer neuen technologischen Wundern die Leser verzaubert. Er ist es, der für die Stimmigkeit des PERRY RHODAN-Kosmos bürgt. Rainer Castor wurde 1961 in Andernach am Rhein geboren. Er ist ausgebildeter Baustoffprüfer, ein Studium des Bauingenieurwesens brach er nach einigen Semestern ab. Vorübergehend war er Zeitsoldat, mittlerweile ist er aber anerkannter Kriegsdienstverweigerer. Schon seit über dreißig Jahren widmet sich Rainer Castor seiner Leidenschaft, der Schriftstellerei. Als Leser schätzt Castor Frank Herbert ('Der Wüstenplanet'), mit Abstrichen Robert A. Heinlein, aus dem PR-Umfeld sind es K. H. Scheer, Peter Terrid und Hans Kneifel. Einen eindeutigen Favoriten hat er jedoch nicht. Mitte der achtziger Jahre schloss Rainer Castor erstmals Bekanntschaft mit Hans Kneifel. Der Routinier Kneifel erkannte die Begabung Castors und machte ihn zu seinem Mitarbeiter. Wer die Vorworte zu den ATLAN-Zeitabenteuern aufmerksam gelesen hat, dem werden die lobenden Worte nicht entgangen sein, die Kneifel der unermüdlichen Datenrecherche und den sorgfältigen Berechnungen Castors gewidmet hat. Durch die Zusammenarbeit mit Hans Kneifel fand Castor auch zu seiner Lieblingsfigur. Der unsterbliche Atlan und die Kultur der Arkoniden mit ihrer Spannung zwischen Hightech und Feudalismus ließen ihn nicht mehr los. 'Science Fiction hat den großen Vorteil, letztlich alles einbeziehen zu können, vom Krimi über die Liebesgeschichte bis hin zu Aspekten, die beispielsweise in ferner Vergangenheit spielen', fasst Rainer Castor sein Faible für dieses Genre zusammen. Mit dem PERRY RHODAN-Taschenbuch 'Für Arkons Ehre' debütierte er 1996. Drei Jahre später folgte mit dem PERRY RHODAN-Doppelband 1973/1974 sein Einstand bei der Heftserie. Er ist Autor der Arkon-Trilogie (ATLAN-Bücher 14 bis 16), wirkte maßgeblich bei der Datenrecherche und als Autor am TRAVERSAN-Minizyklus mit und bearbeitet mit Hingabe die Jugendabenteuer des Arkoniden (die ATLAN-Bücher 17 und folgende). Darüber hinaus liefert er wöchentlich den PERRY RHODAN-Kommentar (in Heft 2558 erschien sein sechshundertster!) - und greift Exposéautor Uwe Anton bei der laufenden PERRY RHODAN-Serie hilfreich unter die Arme ... Das Besondere an der Serie ist für ihn, dass sie zu einem 'eigenen Phänomen' geworden ist: 'Je länger die PERRY RHODAN-Serie lief und läuft, desto mehr stellt das durchaus eine eigene Faszination dar, unabhängig von den jeweiligen Inhalten.' Rainer Castors schriftstellerische Arbeit beschränkt sich übrigens nicht nur auf PERRY RHODAN. 1997 erschien beim Züricher Haffmanns Verlag sein historischer Roman 'Der Blutvogt'. Der NDR urteilte darüber: 'ein Beweis, dass auch in Deutschland ähnlich packend historische Romane wie :Der Medicus9 geschrieben werden können'. Diese Veröffentlichung - als Heyne-Taschenbuch mittlerweile in der vierten Auflage - bescherte Castor auch erste 'literarische Anerkennung': Im August 1998 war er Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung im Nordkolleg Rendsburg beim 'Sommerseminar für hochbegabten schriftstellerischen Nachwuchs'.
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Geburt und Tod sind Eckpfeiler der Natur. Entstehen und Vergehen gehören untrennbar zu den natürlichen Prozessen des Belebten wie Unbelebten.

Sogar Sterne und Galaxien folgen diesem Gesetz, beginnen beim kosmischen Gas und Staub und enden auch wieder darin. Anfang und Ende bestimmen das Kleinste wie das Größte.

Sich diesem Gesetz zu widersetzen mag irrational erscheinen, der Traum von Unsterblichkeit angesichts der Größenordnungen gar als Hybris. Zu gewaltig mutet die Schöpfung an, und nur im steten Wandel, dem Pendeln zwischen den Extremen offenbart sich das eigentliche Werden.

Geburt und Tod des einzelnen, eines Volkes, gar einer ganzen Sterneninsel – der Unterschied ist letztlich nur ein quantitativer, kein qualitativer.

Und doch: Wenn alles Leben in einer ganzen Galaxis bedroht ist, wenn Zehntausende Kesselbeben auf das finale Superbeben zusteuern, der totale Untergang nur eine Frage der Zeit ist, dieses umfassende Ende jedoch quasi im letzten Augenblick abgewendet wird – dann darf wohl zu Recht von einer Neuen Zeit gesprochen werden.

DaGlausch als Ganzes stand vor der Vernichtung. Unendliches Leid und Tod kamen über ungezählte Lebewesen. Für uns, die wir der Katastrophe ins Auge geblickt und überlebt haben, ist diese Neue Zeit die Chance, wie sie wohl nur einmal in Äonen geboten wird.

Tief im Inneren hat das zweifellos jedes Individuum erkannt: Wir können und müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, wir können und müssen es besser machen – und wir werden es auch! DaGlausch wird zu einer Insel des Friedens werden!

Namen und Begriffe verbinden sich mit der Neuen Zeit: Das Konstituierende Jahr ist beendet, im Zeichen von Thoregon sind sechs Galaxien verbunden, im Kessel schlägt der PULS, das Abkommen von DaGlausch trat in Kraft.

Und als rettende Insel bot Alashan Millionen in den Tagen der höchsten Not Sicherheit und Zuflucht. Von Alashan geht auch der Neubeginn aus, Alashan und die hier Geretteten sind die Keimzelle.

Nutzen wir gemeinsam die Chance, die uns gegeben wurde …

Aus: Manuale der Neuen Zeit – Direktor Zehn, Eismer Störmengord (Juni 1291 NGZ, das Jahr 1 der Neuen Zeit)

1.

18. Dezember 1303 NGZ

Ein kühler Windstoß brachte den süßlich-schweren Thorrimer-Sekretduft heran. In der Bö flatterten unsere langen Mäntel.

Mein Blickwinkel war zu dem eines Außenstehenden geworden, im bewusst herbeigeführten und kontrollierten Para-Traum schwebte ich über mir und meiner Lebensgefährtin. Unsere Gesichter waren in feuriges Licht getaucht, Tess' Augen zusammengekniffen, meine geschlossen.

Dennoch sah ich, dass Pastelllicht die verwinkelte, von ineinander geschachtelten Gebäuden, Dächern, Kuppeln und Türmchen geprägte Ansiedlung am Äquator Thorrims übergoss.

Tiefe Schatten erfüllten die Gassen, verwandelten sie in bodenlose schmale Schluchten. Ein Heer Glühwürmchen schien sich darin niedergelassen zu haben – nur nach und nach erloschen die kleinen, laternenartigen Leuchtkörper.

Nachts verbreiteten sie ein gelbliches, heimeliges Licht und verliehen der insgesamt 23 Millionen Bewohner zählenden Hauptstadt der Thorrimer nach terranischen Begriffen ein zutiefst romantisches Flair.

Hinter der gewaltigen Silhouette kletterte als blutrot flammender Ball Thorrtimer in den aufhellenden Himmel. Noch glitzerten am nachtblauen Zenit DaGlauschs Eastside-Sterne, während sich vor der glühenden Kulisse am Horizont Zortengaams düsterer Schattenriss erhob.

Die Ränder zerfaserter Wolken erstrahlten wie in flüssiges Kupfer getaucht. Zwischen ihnen und der fast hundert Kilometer durchmessenden Stadt schwirrten insektengleich unzählige Gleiter – schwarze Pünktchen mit regelmäßig blinkenden Positionslichtern.

Irgendwo schrie klagend ein Mauster, dem andere der braunpelzigen Nutztiere antworteten. Auf den blassgrünen Blättern von Klaaf-Hecken und denen der kugelkronigen Leva-Bäume glitzerte Tau. Vereinzelt wogten in der Ferne kniehohe Dunstschwaden über die Steppe, als handele es sich um abgerissene Bärte.

Ich erkannte, dass Tess' Hand nach meiner griff, dass sich unsere Finger verschränkten. Zischend saugte sie die frische Morgenluft in die Lungen, verstärkte unwillkürlich den Druck, der augenblicklich erwidert wurde. Mein Körper reagierte unbewusst, während mein Ich ins Außerhalb hinausgeglitten war; transpersonal – über die Person hinausgehend. Traumtänzer und Para-Träumer wurde ich auf Grund meiner Fähigkeit genannt.

Längst war diese paranormale Begabung von mir durch ständiges Training perfektioniert worden, so dass prädormitale Befehle und mentale Selbstprogrammierungen sogar bei bewusst herbeigezwungenem »Sekundenschlaf« wirksam werden konnten.

Ich hatte die Kräfte zu beherrschen gelernt, wurde nur noch in Ausnahmefällen ohne mein Zutun im Traum an andere Wesen gekoppelt, die unter einem besonderen psychischen Druck standen. Die Beherrschung war auch notwendig gewesen – ohne sie hätte mich sonst das unglaubliche Leid der Flüchtlinge damals, Ende April 1291 NGZ, zerbrochen, wahnsinnig werden lassen.

Zwar war es mir weiterhin möglich, in den Träumen anderer als reale Gestalt aufzutreten und in diesen Fällen mit ihnen zu kommunizieren. Aber das »Traumtanzen« ging weiter, hatte inzwischen fast den Status eines, wie es die Para-Wissenschaftler im Tower nannten, Zerotraums erreicht. Definiert als paranormal aktiver, jedoch körperlich passiver Zustand, war ich in der Lage, mein Bewusstsein beziehungsweise meinen Wahrnehmungsfokus vom Körper zu lösen, in Nullzeit sogar große Entfernungen zu überbrücken und in gewissen Grenzen dann auch telepathisch zu kommunizieren.

Du bist noch ganz nahe, signalisierte Tess in meine Gedanken hinein; der Griff ihrer Hand verstärkte sich abermals.

Ja, antwortete ich lautlos. Dein Anblick bannt mich förmlich …

Langsam drehte sie den Kopf, sah lächelnd in jene Richtung, aus der sie meine geistigen Impulse esperte. Die pechschwarzen Haare meiner hochgewachsenen, 1,78 Meter großen und sehr schlanken Freundin waren fingerlang, wirr und struppig; die dunkle Umrandung des Augen-Make-ups verlieh ihr einen übernächtigt wirkenden, zugleich geheimnisvollen Ausdruck. Er faszinierte mich immer noch wie am ersten Tag!

In den dunkelbraunen Augen schienen goldene Fünkchen zu tanzen. Amüsierte Schwingungen umgaben Tess für einen Augenblick.

Tess Qumisha – ich liebe dich!

An ihrem rechten Ohr baumelte ein verschlungener Anhänger mit einem dunkelgrünen Kristall in der Mitte; im linken hing am oberen, ein wenig spitz zulaufenden Rand ein schmaler Goldring. Tess hatte vor wenigen Tagen ihren 31. Geburtstag gefeiert, das Mädchenhafte jedoch nicht verloren. Unter dem dünnen Mantel trug sie ebenfalls schwarz gehaltene Kleidung: Trägershirt, enge Hose, breiter Gürtel, Stiefeletten.

Frösteln durcheilte ihren Leib. Ich konnte mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen, und aus ihren Gedanken wusste ich genau, dass sie nicht anders empfand. Unsere Verliebtheit des ersten Tages hatte tiefer Liebe Platz gemacht, die mit der Zeit eher wuchs, statt abzunehmen. Dass wir beide über paranormale Kräfte verfügten, förderte diese Verbundenheit noch. Nichts und niemand würde uns trennen können, dessen waren wir uns sicher.

Und ich liebe dich, Benjameen von Jacinta!

Aus ihren Gedanken sprang das Bild von mir, so, wie sie es in ihrer monochromen Sicht sah, auf mich über. Aus dem hochgeschossenen, schlaksigen Arkoniden des Jahres 1291 NGZ war ein kräftiger Mann geworden, 1,82 Meter groß, inzwischen fast athletisch.

Kaum noch etwas erinnerte an den schmalen Kerl, der ich in einer scheinbar unendlich weit entfernten Vergangenheit einmal gewesen war. Damals, als ich am Kolosten-Tag auf Arkon I in der Werferdisziplin gewonnen und mit einem Stein auf fünfzig Meter Entfernung ein vergleichsweise winziges Ziel getroffen hatte, weil Werfen und Treffen mein einziges körperliches Talent gewesen war.

Lange her, wie so vieles, durchfuhr es mich. Viel war geschehen, seit Alashan am 4. Oktober 1289 NGZ vom verrückt spielenden Heliotischen Bollwerk hierher versetzt worden war. Am 2. Januar 1304 NGZ würde ich 32 Normjahre alt werden; mehr als ein Drittel meines Lebens hatte ich dann, genau wie Tess, 23,5 Millionen Lichtjahre von der heimatlichen Milchstraße entfernt verbracht – hier in DaGlausch, auf Thorrim, als Alashaner.

Mein langes weißes Haar trug ich im Nacken von einer Spange gerafft, unter dem schwarzen Mantel war ich mit einer einfachen Kombination gleicher Farbe bekleidet; seit dreizehn Jahren signalisierten Tess und ich so, was wir fühlten: Wir gehören zusammen!

Ihr Frösteln verstärkte sich. Mein »Traum« sprang intensiv auf sie über. Wie ich war sie davon überzeugt, dass mit dem heutigen Tag ein Wendepunkt erreicht war. Ein weiterer in unserem Leben. Die zurückliegenden Jahre waren mit einer Geschwindigkeit dahingerast, angefüllt mit Ereignissen, die zuvor kaum jemand für möglich gehalten hätte, die im Rückblick alles wie einen Traum wirken ließen.

Steht uns nun ein böses Erwachen bevor?, fragte sie telepathisch. Dir, mir und allen anderen, die in Alashan, auf Thorrim, ja sogar insgesamt in der Doppelgalaxis leben?

Ich antwortete nicht, weil die Ahnung bevorstehenden Unheils in ihr...



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