Castor | Perry Rhodan 2225: Terraner als Faustpfand | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 2225, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

Castor Perry Rhodan 2225: Terraner als Faustpfand

Perry Rhodan-Zyklus "Der Sternenozean"
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8453-2224-7
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Perry Rhodan-Zyklus "Der Sternenozean"

E-Book, Deutsch, Band 2225, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

ISBN: 978-3-8453-2224-7
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Shallowain der Hund schlägt zu - der Kralasene führt einen grausamen Kampf Das Jahr 1332 NGZ beginnt voller Krisen: Die galaktischen Großreiche der Arkoniden und der Terraner stehen einander schwerst bewaffnet gegenüber, und der Sektor Hayok droht zum Zentrum eines Krieges zu werden. Währenddessen sind Perry Rhodan und Atlan im Sternenozean von Jamondi verschollen. Nach wie vor ächzen sämtliche galaktischen Zivilisationen unter der Störung aller Geräte auf hyperenergetischer Basis. Hinzu kommen Probleme, die nicht recht so einzuordnen sind: Wie aus dem Nichts heraus tauchen die harmlos scheinenden Schohaaken auf. Ebenso unverhofft bildet sich auf Terra eine neue Religion: der Endzeitkult um den Gott Gon-Orbhon. Doch während dies eher 'innere' Probleme sind, bedrohen außenpolitische Belange den Frieden viel offensichtlicher: Auf dem Planeten Hayok wird ein terranischer Geheimstützpunkt zum Zentrum des Interesses. In ihm stecken unter anderem der Mausbiber Gucky, der Haluter Icho Tolot sowie Kantiran, der Sohn Perry Rhodans. Shallowain der Hund, ein besonders kaltblütiger Arkonide, beginnt mit dem Zugriff - er nimmt TERRANER ALS FAUSTPFAND...

RAINER CASTOR Egal, ob es neue Triebwerke, Sonnensysteme oder multidimensionale Verwicklungen zu ersinnen gilt, Rainer Castor ist zur Stelle. Der Autor ist der Techniker im PERRY RHODAN-Team. Er ist es, der mit immer neuen technologischen Wundern die Leser verzaubert. Er ist es, der für die Stimmigkeit des PERRY RHODAN-Kosmos bürgt. Rainer Castor wurde 1961 in Andernach am Rhein geboren. Er ist ausgebildeter Baustoffprüfer, ein Studium des Bauingenieurwesens brach er nach einigen Semestern ab. Vorübergehend war er Zeitsoldat, mittlerweile ist er aber anerkannter Kriegsdienstverweigerer. Schon seit über dreißig Jahren widmet sich Rainer Castor seiner Leidenschaft, der Schriftstellerei. Als Leser schätzt Castor Frank Herbert ('Der Wüstenplanet'), mit Abstrichen Robert A. Heinlein, aus dem PR-Umfeld sind es K. H. Scheer, Peter Terrid und Hans Kneifel. Einen eindeutigen Favoriten hat er jedoch nicht. Mitte der achtziger Jahre schloss Rainer Castor erstmals Bekanntschaft mit Hans Kneifel. Der Routinier Kneifel erkannte die Begabung Castors und machte ihn zu seinem Mitarbeiter. Wer die Vorworte zu den ATLAN-Zeitabenteuern aufmerksam gelesen hat, dem werden die lobenden Worte nicht entgangen sein, die Kneifel der unermüdlichen Datenrecherche und den sorgfältigen Berechnungen Castors gewidmet hat. Durch die Zusammenarbeit mit Hans Kneifel fand Castor auch zu seiner Lieblingsfigur. Der unsterbliche Atlan und die Kultur der Arkoniden mit ihrer Spannung zwischen Hightech und Feudalismus ließen ihn nicht mehr los. 'Science Fiction hat den großen Vorteil, letztlich alles einbeziehen zu können, vom Krimi über die Liebesgeschichte bis hin zu Aspekten, die beispielsweise in ferner Vergangenheit spielen', fasst Rainer Castor sein Faible für dieses Genre zusammen. Mit dem PERRY RHODAN-Taschenbuch 'Für Arkons Ehre' debütierte er 1996. Drei Jahre später folgte mit dem PERRY RHODAN-Doppelband 1973/1974 sein Einstand bei der Heftserie. Er ist Autor der Arkon-Trilogie (ATLAN-Bücher 14 bis 16), wirkte maßgeblich bei der Datenrecherche und als Autor am TRAVERSAN-Minizyklus mit und bearbeitet mit Hingabe die Jugendabenteuer des Arkoniden (die ATLAN-Bücher 17 und folgende). Darüber hinaus liefert er wöchentlich den PERRY RHODAN-Kommentar (in Heft 2558 erschien sein sechshundertster!) - und greift Exposéautor Uwe Anton bei der laufenden PERRY RHODAN-Serie hilfreich unter die Arme ... Das Besondere an der Serie ist für ihn, dass sie zu einem 'eigenen Phänomen' geworden ist: 'Je länger die PERRY RHODAN-Serie lief und läuft, desto mehr stellt das durchaus eine eigene Faszination dar, unabhängig von den jeweiligen Inhalten.' Rainer Castors schriftstellerische Arbeit beschränkt sich übrigens nicht nur auf PERRY RHODAN. 1997 erschien beim Züricher Haffmanns Verlag sein historischer Roman 'Der Blutvogt'. Der NDR urteilte darüber: 'ein Beweis, dass auch in Deutschland ähnlich packend historische Romane wie :Der Medicus9 geschrieben werden können'. Diese Veröffentlichung - als Heyne-Taschenbuch mittlerweile in der vierten Auflage - bescherte Castor auch erste 'literarische Anerkennung': Im August 1998 war er Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung im Nordkolleg Rendsburg beim 'Sommerseminar für hochbegabten schriftstellerischen Nachwuchs'.
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»Vorsicht, es sind Strukturumwandler. Ich habe sie erlebt. Sie widerstanden den Salven aus unseren Thermogeschützen, als hätte sie ein Frühlingswind getroffen. Darüber hinaus sind sie schneller und flinker als eine terranische Antilope. Wenn sie ihre Körpermasse in Bewegung setzen, ist es, als rase ein Atompanzer heran.

Ich habe gesehen, dass einer dieser Burschen mit wenigstens hundert Kilometern pro Stunde auf eine Felsbarriere zuschoss, hinter der mein Kommando in Deckung gegangen war. Er durchschlug den Wall wie ein Geschoss. Es gab keine Rettung mehr. Vorsicht!«

Atlan bei der ersten Begegnung mit Icho Tolot auf dem Planeten Opposite

Zoom 1

Im Licht der vielen Holoprojektionen blitzt die ovale Silberplatte des schwarzen Siegelrings auf. Der Mittelfinger der linken Hand zuckt leicht, fast scheint das Emblem der Celistas zu absonderlichem Leben zu erwachen.

Tussan Ranton Celis, frei übersetzt die »Augen der Imperiums-Welten«.

Ein meergrüner Yilld, häufig verwendetes arkonidisches Heraldik-Symbol nach einem ausgestorbenem Riesenreptil, halb Schlange, halb Drache, windet sich in einer goldenen Blitzaureole und reckt den dreieckigen Kopf dem stilisierten Auge entgegen. Schwarze Konturen begrenzen das weiße Feld rings um das ebenfalls schwarze Zentrum aus Iris und Pupille.

»Vorrücken!«, befiehlt der Beobachter.

»Verstanden.«

Die Bild- und Tonübertragung vom Trichter der Gesellschaft zum Nutzen arkonidischen Kulturgutes in den Gleiter ist ausgezeichnet. Das Gebäude liegt scheinbar verlassen da – acht Kilometer südlich vom Palast des Tatos, in bester Lage von Vhalaum-Zentrum, umgeben von einem Park mit Laub- und Nadelwäldchen.

Offiziell wird von hier aus im Auftrag reicher anonymer Adliger mit beträchtlichen Geldbeträgen die arkonidische Kultur gefördert. Der Sternenarchipel Hayok ist wahrlich eine Gegend, die es nötig hat, war doch bis vor nicht allzu langer Zeit das alles hier noch terranisch.

In der Vergangenheit hat es viele Sicherheitsüberprüfungen gegeben, Celistas haben den Trichter der Gesellschaft wiederholt gefilzt. Die insgesamt zweitausend Angestellten machten sich jedes Mal einen Spaß daraus, sie mit allen möglichen Köstlichkeiten voll zu stopfen. Seither kursiert in den Geheimdiensten die sarkastische Warnung, sich nie zu einer Aktion in Darios Turm zu melden, weil man hinterher drei Tage lang kotze.

Die Gesellschaft nimmt eine rein kulturelle Funktion wahr, wirkt aber uneingeschränkt im Sinne des Kristallpalasts. Mindestens die Hälfte der zwölf Vorstandsmitglieder steht absolut loyal hinter der Politik Seiner Erhabenheit – eine Tarnung, wie sie besser kaum sein könnte.

Denn in Wahrheit ist die Gesellschaft eine Organisation, auf der Kristallwelt im Arkonsystem von der USO aus der Taufe gehoben, die dem Terranischen Liga-Dienst als Deckmantel zur Verfügung steht.

»Und tief unter der Oberfläche befindet sich der SPEICHER«, murmelt der Mann mit zufriedenem Unterton, »die lang gesuchte und nicht gefundene Zentrale von TLD und USO.«

Er mustert die Aufrissprojektionen der sechzig Meter durchmessenden Kugel, deren oberer Pol sich zweihundert Meter unter der Oberfläche befindet. Deckeinteilung, Räumlichkeiten, Aggregate, Schachtröhren, Sicherheitseinrichtungen – sämtliche Daten, die Corg Sonderbon beim Verhör auf dem Ganberaanischen Folterbett schließlich sprudelnd wie ein Wasserfall von sich gegeben hat, sind in die Planung eingeflossen.

»Wird dennoch nicht einfach werden.«

Noch hat sich den Raumsoldaten – Arkoniden und Naats, flankiert von den wuchtigen Leibern der Katsugo-Roboter – niemand entgegengestellt. Die Frauen und Männer dringen mit der gebotenen Vorsicht vor, sichern Gangkreuzungen, mustern die Ortungsanzeigen und entschärfen automatische Abwehranlagen. Längst haben sie den Bereich mit den Spuren des ersten, mit aller Brutalität geführten Feuergefechts hinter sich gelassen.

Vereinzelt erklingen Kommandos, abermals fingern Desintegratorstrahlen durch die Luft, verwandeln eine Selbstschusseinrichtung in davonwehenden Ultrafeinstaub. An anderer Stelle schlagen zwei Thermoblitze in das Individualfeld eines Naats, können es jedoch nicht überlasten. Im nächsten Augenblick detoniert die in der Decke verborgene Waffe, ein blendender Glutball dehnt sich aus, die Druckwelle rast durch den Korridor.

Ein letztes Tor, dann ist der von einer Kunstsonne prachtvoll illuminierte Innendom im Sockel des Trichters erreicht. Ein repräsentatives Biotop. Die untere Hälfte des fast zweihundert Meter durchmessenden Runds ist als Zylinder gestaltet, oberhalb der umlaufenden Galerie wölbt sich die Kuppel. Über dem reichhaltig strukturierten Boden mit abgesetzten Ebenen und der Grünfläche im Zentrum sowie entlang des weit auskragenden Balkons glitzern Hunderte Holos.

Sie zeigen Schauplätze und Szenen der langen arkonidischen Geschichte. Die drei Arkonwelten, der Kugelsternhaufen Thantur-Lok, die riesige Schutzschirmkuppel des längst vernichteten Robotregenten, Kugelraumer aller Größen, überlebensgroße Darstellungen wichtiger Persönlichkeiten – Imperatoren, Adlige, Wissenschaftler, Künstler. Daneben Holoflächen mit Begleittexten, vereinzelt das Raunen von akustischen Flüsterfeldern, sobald unsichtbare Lichtschranken passiert werden.

Die Raumsoldaten sichern blitzschnell weitere Zugänge zur mehr als hundert Meter hohen Halle. Im blaustichigen Licht, der Solarkonstante Arkons nachempfunden, sind alle Schatten scharfkantig. Die Gestalten huschen weiter, verteilen sich, folgen der Krümmung der Zylinderwand, abermals sind knappe Befehle zu hören. Dann wieder Stille.

Hastiges Atmen, gefolgt von einem dumpfen Poltern. Ein Warnschrei ...

... und die Staubwolke brodelt heran, kopfgroße Brocken fliegen nach allen Seiten. Begleitet von einem ohrenbetäubenden Brüllen, rast ein roter Schemen aus den wabernden Schwaden, eine turbulent wirbelnde Schleppe graubrauner Partikel hinter sich herziehend. Mehrfach röhrt eine überschwere Impulswaffe, Individualfelder verwandeln sich in aufglühende Sphären, von denen Funkenkaskaden sprühen.

Schreie und Hektik, Holobilder verwackeln.

»...luter ... Schießt doch! ... wo? ... angreifen ...«

Strahlschüsse fauchen durch die Halle. Dunkler Qualm breitet sich aus, Feuer loht empor. Die Schmelzspur eines Impulsstrahls furcht den Boden und verwandelt ihn schenkelbreit über viele Meter hinweg in eine Blasen werfende Masse aus Kunststoff, Plastbeton und Metall.

Der rote Schemen huscht weiter. Nur für einen Augenblick ist der dunkle Halbkugelkopf mit den in düsterem Rot leuchtenden Augen und dem aufgerissenen Mund zu erkennen, in dem die Kegelzähne blitzen. Metallisches Scheppern und Kreischen das nächste Geräusch, während Pranken die Flanken eines Katsugos aufreißen.

Thermo- und Desintegratorstrahlen blitzen durch Schwaden und Qualm. Wandverkleidungen platzen unter der thermischen Spannung oder verwehen als grünliche Partikelwolken. Die Waffen von Robotern und Raumsoldaten donnern, übertönt vom abermaligen Gebrüll des riesigen Schemens. Die vier Arme bewegen sich mit einer Geschwindigkeit, die kaum Einzelheiten erkennen lässt. Eine Gruppe Soldaten wird einfach über den Haufen gerannt und durch die Luft geschleudert.

Erneut donnert und faucht die Impulswaffe, zerfetzt das Schutzfeld eines Roboters, dessen zerflatternde Reste von Entladungen umzuckt werden. Aus dem Hintergrund schießen mehrere Soldaten, deren Körper von Schutzanzügen mit TRUV-Tornistern umhüllt sind. Doch selbst das arkonidische Transport- und Verteidigungssystem, auf der SERUN-Technologie basierend, aber wie alle moderne Technik von der erhöhten Hyperimpedanz in Leistung und Wirkungsgrad reduziert, scheint der wütenden Bestie kaum Widerstand entgegensetzen zu können.

Leicht geduckt unterläuft der vierarmige Riese einen durch Staubwolken fauchenden Strahl, die Hand des linken Laufarms drückt den gewölbtem Leib eines halb zertretenen Katsugos ein. Der von der Faust des linken Handlungsarms getroffene Soldat fliegt, sich mehrfach überschlagend, davon. Aus nächster Distanz trifft der Impulsstrahl einen anderen, eingehüllt in ein den Körperkonturen folgendes Schutzfeld.

Die blendende Energiebahn durchdringt mit viel Funkenflug den Schirm samt Körper. Risse und Sekundärentladungen zucken zeitlupenhaft über die Schirmoberfläche, dann entsteht eine Miniatursonne, deren sich ausdehnender Glutball ultrablau aufleuchtet und schon mit der Expansion wieder zu verblassen beginnt. Irrlichter und Lichtbogen teilen Schwaden und lassen Partikelreigen in unwirklichem Glanz aufleuchten.

Das Abwehrfeuer eines Naats fährt im nächsten Augenblick ins Leere. Die Gestalt ist in eine Sonderkonstruktion gehüllt, bei der die massive Raumrüstung mit überbetonten Schulterteilen dem Brustsegment eine wuchtige T-Form verleiht und sogar den Kugelkopf bis auf eine flache Wölbung des »Helms« einhüllt.

Brüllend, weiter schießend und um sich schlagend, eilt der rote Schemen weiter; die schenkeldicke Impulsbahn spaltet abermals ein Schutzfeld; das rückenlange, dickbauchige Halbfass eines TRUV, mit Halteklammern in Fixierlaschen am Kombigürtel und den Anzug-Schultersegmenten eingerastet, detoniert mit donnerndem Knall.

Hektische Schreie, Befehle und verstümmelte Rückmeldungen wachsen zur wilden Kakophonie. Schüsse, Detonationen und Qualm erschweren jede Orientierung. Ortungsfilter und die Ergebnisse der Individualtaster werden vorgeschaltet, Falschfarbenbilder eingeblendet.

Der...



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