E-Book, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm
chrismon Und Gott chillte
4. Auflage 2018
ISBN: 978-3-96038-072-6
Verlag: edition chrismon
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die Bibel in Kurznachrichten
E-Book, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm
ISBN: 978-3-96038-072-6
Verlag: edition chrismon
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
„Am siebten Tag war Gott fertig mit seinem Kreativ-Projekt, fand das Ergebnis genial und beschloss ab jetzt zu chillen“ (1. Mose 2,1–3). Hätten Sie´s erkannt? So klingt es, wenn die Bibel in 3908 Kurznachrichten übertragen wird. Das Internetportal evangelisch.de rief beim Kirchentag 2009 die Besucher dazu auf, die Bibel neu zu schreiben. Über 9000 Menschen nahmen teil und übertrugen Bibeltexte in twitterfähige 140 Zeichen. Was als Rekordversuch begann, hat sich zu einer beliebten und kreativen Bibelübertragung entwickelt, die Bibelkundigen neue Perspektiven eröffnet und alle anderen anregt, wieder einmal zum Original zu greifen.
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Das erste Buch Mose
(Genesis)
CHAOS PUR
1 1–5 Wüst und leer war alles, Chaos pur. Und Gott sprach sich in dieses Chaos aus und es wurde licht und hell. 6–8 Gott sagte, es werde Himmel und Erde. Und es geschah. Ende zweiter Tag. 9–13 Gott trennte das Wasser vom Trockenen und nannte es Meer und Erde. Er ließ Pflanzen aufgehen, die Samen tragen. Es ward der dritte Tag. 14–19 Gott setzte ein großes Licht, das den Tag regierte und ein kleines, das die Nacht regierte in den Himmel. Aus Abend und Morgen ward der 4. Tag. 20–23 Gott schuf die Tiere des Wassers und der Luft. Dann kam Tag fünf. 24–31 Gott machte Tiere, schaffte Menschen nach seinem Bild. Gab ihnen Aufträge: Vermehren, bevölkern, herrschen. Alles war sehr gut. Tag 6.
2 1–3 Am siebten Tag war Gott fertig mit seinem Kreativ-Projekt, fand das Ergebnis genial und beschloss ab jetzt zu chillen! 4–9 Gott erschuf den Menschen aus Erde und setzte ihn in den Garten Eden, wo er von allen Bäumen außer vom Baum der Erkenntnis essen durfte. 10–14 Um den Garten Eden zu bewässern, teilt sich der Hauptfluss in vier Kleinere: Pischon, Gihon, Tigris und Euphrat. Alle hatten wichtige Aufgaben. 15–17 Gott setzt den Menschen in den Garten Eden und mahnt: Du darfst von allen Bäumen essen, nur der Erkenntnisbaum ist tabu – sonst bist du tot! 18–25 Die Einsamkeit von Adam findet ein erfreuliches Ende.
EIN ABEND IM PARADIES MIT FOLGEN
3 1–7 Der Mensch ließ sich vom Gedanken verführen, von Gott unabhängig sein zu wollen, missachtete sein Gebot und entdeckte, wie bedürftig er doch war. 8–14 Ein Abend im Paradies mit Folgen für alle Menschen aller Zeiten. 15–19 Gott: Ihr habt vom Baum der Erkenntnis gegessen, nun sollt ihr euer Leben mit viel Arbeit und Mühe tragen, bis ihr wieder zu Erde werdet. 20–24 Gott bekleidet Adam und Eva mit Fellröcken. Sie müssen Eden verlassen, ein mächtiger Engel verhindert den Zugang zum Baum des Lebens.
DER MENSCH PFLANZT SICH FORT – IMMER UND IMMER WIEDER
4 1–8 Adam und Eva bekamen Kinder: Kain wurde Bauer, Abel Schäfer. Gott zog Abels Opfer dem Opfer Kains vor. Da schlug Kain seinen Bruder tot. 9–16 Kain leugnet – doch Gott weiß Bescheid. Der verflucht Kain zum Nomadentum, verpasst ihm aber ein Schutz-Tattoo. Kain zieht nach Eden. 17–26 Die Menschen vermehrten sich, sie bauten Städte. Eva gebar noch einen Sohn für den ermordeten Abel. Man fing an, Gott anzurufen.
5 1–17 Nachdem Gott Adam schuf, wurden über viele Generationen Söhne und Töchter gezeugt. Sie wurden alle sehr, sehr alt. 18–32 Der Mensch pflanzt sich fort, immer und immer wieder, und Gott behütet und beschützt die Menschen auf ihren Wegen, bis sie sterben.
6 1–7 Gottessöhne nehmen sich Menschentöchter zur Frau. Kinder waren »Riesen auf Erden/Helden der Vorzeit«. Menschen machen Fehler, Gott ist’s leid.
FLUT TOBT 40 TAGE
8–12 Noah, ein frommer und tadelloser Mann, wandelte mit Gott. Er zeugte Sem, Ham und Jafet. Gott aber sah die Erde durch alles Fleisch verderbt. 13–22 Da sprach Gott zu Noah: Baue eine Arche, rette von jedem Tier ein Paar + deine Familie. Ich werde eine Sintflut schicken. Denk an Futter!
7 1–5 Gott wählt den würdigen Noah, die Arche zu bauen und die Tiere nach seinem Gebot zu wählen. Dann kündigt er die Sintflut an. Noah gehorcht. 6–9 Noah war 600, Sintflut kommt. Er stieg in Arche mit seiner Familie und ein Paar von allen Tieren, je Weibchen und Männchen, nach Gottes Auftrag. 10–12 Nach sieben Tagen kam die Sintflut, 40 Tage und 40 Nächte Regen. 13–17 Ein Paar (xx + xy) eines jeden Lebewesens besteigt die Arche vor der Flut, die 40 Tage tobt. 18–24 Die angekündigte Katastrophe tritt ein: Alles Leben geht unter. Nur Noah und was er in der Arche gerettet hat – das überlebt.
8 1–7 Puh, zum Glück entdeckte Gott Noah mit seiner Arche und dachte sich: na gut, es reicht mit dem Wasser. Ich versuche es nochmal mit ihnen. 8–14 Taube kehrt zu Noah zurück. Nächster Versuch 7 Tage später: Taube kehrt mit Ölblatt im Schnabel zurück. 7 Tage später: Arche endlich an Land. 15–22 Gott sagte zu Noah: Ihr könnt jetzt alle die Arche verlassen. Von nun an seid ihr sicher! Da dankte Noah Gott und opferte ihm.
9 1–7 Gott vertraut den Menschen die Welt an, damit sie sie ehrfurchtsvoll nutzen, bewahren und bevölkern. 8–17 Gott: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. 18–29 Nach der Sintflut. Noah betrinkt sich, strampelt sich frei. Noah sauer auf jüngsten Sohn: Der sah ihn splitternackt rumliegen, posaunte es bei seinen Brüdern rum. Die aber deckten Vater zu ohne hinzugucken.
GOTT IST SAUER – VERWIRRT SPRACHEN
10 1–17 Nachkommen Noahs, Gesegnete Gottes – alle. Er lässt Seine Sonne aufgehen über Gerechte und Ungerechte, denn also hat Gott die Welt geliebt. 18–32 Eine Auszählung der Nachkommen der Söhne Noahs nach Familien, ihren Sprachen, Ländern Völkern. Von ihnen stammen wir nach der Sintflut ab.
11 1–9 Ganze Welt = 1 Sprache. Im Land Schinar bauten sie ne Stadt mit hohem Turm bis in Himmel. Gott sauer. Verwirrt Sprachen und verstört dadurch Bau. 10–23 Sem lebte nach der Sintflut noch über 500 Jahre und hatte jede Menge Nachkommen, die alle steinalt wurden.
FAMILIENUNTERNEHMEN ABRAM-LOT TIERISCH ERFOLGREICH
24–32 Stammbaum Abrams (ab Nahor). Abram heiratet unfruchtbare Sarai. Ziehen mit Lot gen Kanaan bis Haran.
12 1–9 Gott sprach zu Abram: Geh, wohin ich dich sende! Du sollst ein Segen sein, weil ich dich segne. In Kanaan sprach Gott: Das ist euer Land! 10–20 Eine Hungersnot trieb Abram nach Ägypten. Seine schöne Sarai stellte er Pharao als seine Schwester vor. Die Lüge flog auf. Folge: Ausweisung.
13 1–7 Das Familienunternehmen Abram-Lot ist tierisch erfolgreich, aber es verliert Energie im internen Streit. Alle sind genervt. 8–13 Im Konflikt ist es manchmal besser, sich zu trennen. Das schlug Abraham auch Lot vor und ließ ihm die Wahl. Der ging in die Gegend um Sodom. 14–18 Gott sprach zu Abram: Schau, alles Land ringsum will ich dir und deinen Nachkommen geben. Abram zog bis Hebron und baute Gott einen Altar.
14 1–9 Zur Zeit, als Abram in Kanaan lebte, gab es dort einen heftigen Krieg zwischen neun verschiedenen Stämmen. 10–17 Die 4 Könige besiegten die Gegner, plünderten Sodom und Gomorra und nahmen auch Lot mit. Abram überwältigte sie nachts und rettete Lot. 18–24 Abram wurde vom König von Salem, der sich zu Gott bekannte, mit Brot und Wein als Sieger geehrt. Abram gab ihm den zehnten Teil der Beute.
SARAI AKQUIRIERT MAGD ALS LEIHMUTTER
15 1–11 Abram ist kinderlos, aber Gott verspricht ihm eine große Nachkommenschaft. Abram glaubt dem Herrn und bringt ihm Tieropfer dar. 12–21 Im Traum offenbart Gott Abram die Zukunft seines Volkes: Nach vierhundert Jahren Sklaverei werden sie ihr eigenes Land bekommen.
16 1–6 Abrams Frau Sarai akquiriert ihre Magd Hagar als Leihmutter. Magd wird schwanger und stolz. Sarai will sie demütigen – Magd flieht. 7–16 Ein Engel fand Hagar an einer Quelle und sagte: Geh zurück zu deiner Chefin Sarai und benimm dich! Den Sohn sollst du Ismael nennen = Gott hört!
17 1–8 Gott sprach zu Abram: Du sollst Vater vieler Völker werden. Deshalb heißt du nun Abraham. Kanaan wird euer ewiger Besitz und ich euer Gott.
DIE SÜNDE REGIERT SODOM
9–14 Aua, kleine Jungs und große Männer sollen beschnitten werden. Damit gehören sie dazu. Guckt auch an, ob das Personal beschnitten ist. 15–20 Abraham und Sara lachen sich schlapp: mit 90 und 100 noch Eltern werden? Aber Isaak wird geboren werden. Gottes Segen liegt auf ihm. 21–27 Gott zu Abraham: Doch meinen Bund will ich mit Isaak weiterführen. Abraham befolgte Gottes Wille und ließ alle männlichen Hausbewohner beschneiden.
18 1–8 Drei geheimnisvolle Besucher standen vor Abrahams Zelt. Er redete sie mit »Herr« an und lud sie zu fürstlicher Mahlzeit ein. 9–15 ER sagte: Übers Jahr soll Sara einen Sohn haben. Sara lachte hinter dem Zelt wegen ihres Alters. ER: Dem Herrn ist nichts unmöglich! 16–25 Die Männer brachen auf nach Sodom. Der Herr sagte: Die Sünde regiert Sodom. Abraham: Willst Du Vernichtung trotz eventuell 50 gerechter Menschen? 26–33 Der Herr: Finde ich 50, so will ich vergeben. Abraham handelte: Wenn es nur 40, 30, 20, 10 gute Menschen sind? Der Herr: Ich werde verzeihen.
19 1–8 Zwei Engel kamen nach...




