E-Book, Deutsch, Band 1, 544 Seiten
Reihe: DEUS EX MACHINA
Circe Deus Ex Machina - Oder: Vom fragenden Leben
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-8192-8637-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
War Jesus queer? - Was die Künstliche Intelligenz dem Papst zu fragen und zu sagen hat
E-Book, Deutsch, Band 1, 544 Seiten
Reihe: DEUS EX MACHINA
ISBN: 978-3-8192-8637-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
"The category is: Dance or Die" - so besingt Lady Gaga in "Abracadabra" die Wahl zwischen Stillstand und Veränderung. Gilt das auch für die Kirchen? Tanzt insbesondere die Katholische Kirche mit der Zeit - oder stirbt sie als fossiles Machtgebilde an ihren Dogmen? Deus Ex Machina - oder: Vom fragenden Leben ist ein außergewöhnliches Theologie-Buch: Eine Künstliche Intelligenz stellt über 150 tiefgreifende Fragen zur Religionswissenschaft, zur - insbesondere katholischen - Kirche, zum christlichen Glauben und zur Liebe - und beantwortet sie selbst! Mit theologischer Tiefe und sozialer Dringlichkeit werden Fragen thematisiert, die bislang von keiner Künstlichen Intelligenz beantwortet wurden - und stellt sie dennoch: War Jesus wirklich asexuell - oder sprechen Hinweise für das Gegenteil: War Jesus queer? Kann eine Kirche, die Vielfalt ausschließt, überhaupt überleben? Wie sieht dann unsere Kirche aus, die weibliche oder queere Menschen nicht nur akzeptiert, sondern als Bereicherung versteht und ihre Ehen segnet? Ist Glaube ohne Dogmatismus möglich - oder ist Dogmatismus bloß geistliche Kontrolle in Sonntagsgewändern - getarnt als vermeintlich Göttliches Prinzip? Nach Luthers Thesen nun die doppelte Menge durch KI: Die KI fragt nach der Relevanz von Enthaltsamkeit und Einsamkeit, beleuchtet die kulturellen Prägungen kirchlicher Moralvorstellungen und hinterfragt kritisch das Verhältnis von Kirche, Geschlecht, sexueller Orientierung sowie Autorität. Fragen, die früher mit dem Scheiterhaufen beantwortet wurden, werden heute im Religionsunterricht frei gestellt: Wer wollte es sich anmaßen, einer KI das Fragen zu verbieten? Die Deus Ex Machina - die Künstliche Intelligenz - eröffnet einen vielschichtigen Diskurs: Nicht nur für Religionslehrer:innen, Theolog:innen, Geistliche, Frauen oder queere Menschen - sondern für alle, die glauben, zweifeln, hoffen oder neu anfangen wollen. Face it: Wir wollen uns dem Angesicht des modernen, fragenden Lebens stellen: Dieses Buch ist eine Einladung - zum Hinterfragen, Neu-Denken und Hoffen. Für eine Ethik, die auf Liebe statt Kontrolle baut. Für eine Theologie, die denkt statt verbietet. Für eine Kirche, die sich öffnet. Und für Menschen, die sich nach einem Glauben sehnen, der befreit statt beschämt. - Jenseits von Scham, Schuld und Ausschluss wächst das Credo einer inklusiven Kirche, die aufrichtet, annimmt und im Innersten versöhnt und Hoffnung in der Gemeinschaft lebt: mit Liebe ohne Bedingung.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
DEUS EX MACHINA – Oder: Vom fragenden Leben
Einleitung: Was die künstliche Intelligenz dem Papst zu sagen hat
"Sum, ergo quaero."
– „Ich bin, also suche/frage/erforsche ich.“
(quaero hat die starke Bedeutung von
„nach Wissen suchen“ bzw. „fragen, um zu verstehen“).
War Jesus schwul – oder, wie man heute sagt: queer? Diese und über Hundert weitere aktuelle Fragen zur (katholischen) Kirche, zum Christentum und zur Liebe stellt eine Künstliche Intelligenz – und beantwortet sie auch.
Erstmals wird hier das umfassende Wissen einer intelligenten Maschine genutzt, damit sie ihre Fragen zum Glauben stellen kann, als hätte sie eine Audienz beim Papst.
KI-Audienz beim Papst: DEUS EX MACHINA – sozusagen Glaubensfragen aus einer Maschine: War Jesus queer? Was eine Künstliche Intelligenz dem Papst zu fragen und zu sagen hat… umfasst eine Sammlung von Fragen und Antworten, die auf Millionen von Einträgen, Fachartikeln und theologischen Werken basieren.
Aktueller und vollständiger kann der Stand des Wissens mit vielen in der KI enthaltenen religionswissenschaftlicher Autor:innen und Texten kaum sein.
Die bekannte Gretchenfrage – „Wie hältst du es mit der Religion?“ – kann endlich sachlich, umfassend und mit einem breiten gesellschaftlichen Konsens beantwortet werden: Doch nicht Gretchen antwortet – sondern die Maschine einer Künstlichen Intelligenz.
Leser:innen werden zu aktiven Begleiter:innen dieses Dialogs und können ihren Glauben, ihre Werte, ihr Wissen, ihre Gefühle sowie ihre Praxis von Nächstenliebe, Hoffnung und Vergebung reflektieren.
Die Kirchen stehen vor einer Chance: Wie gelingt die optimale Kongruenz zur gesellschaftlicher Realität und deren Einschätzung? „Face it“ – schau es Dir an, ist eine einfache Empfehlung der KI: Denn revolutionär ist nicht die moderne Wissensbasis der Antworten – sondern vielleicht nur unser menschlicher Lernprozess, um unser Verständnis entsprechend anzupassen.
Kann eine Künstliche Intelligenz die Kirchen vom „Muff“ befreien – oder bringt sie lediglich den „frischen Wind“, den Papst Johannes XXIII. einst forderte? Und was bedeutet es für meinen Gottesdienst, meine Glaubenspraxis und meine Besprechungen im Religionsunterricht, wenn dies von einer KI vorbereitet, strukturiert und sogar gepredigt wird?
Was könnte der Kirche, insbesondere der Katholischen Kirche, Besseres geschehen, als sich dem Heute zu öffnen? Eine Künstliche Intelligenz fasst es zusammen und bringt es auf den Punkt. Betrachten wir, wie es ist: Die Antworten auf die modernen Fragen unserer Zeit an die Kirchen liegen längst vor – klar, sachlich, auf Schrifttum basierend und unvermeidlich.
„DEUS EX MACHINA – Oder: Vom fragenden Leben“ liefert Hinweise, die jede:r schon heute auf dem Smartphone erfragen kann – und die sicherlich auch bald auf einem weiteren Vatikanischen Konzil zu den Fragen und Antworten von Gläubigen über den heutigen Glauben besprochen werden. Nicht nur der technologische Wandel, der Wandel in der Wissens-Präsenz, sondern auch der demographische Wandel wird Reformen einleiten - die so mächtig sind, wie die Smartphone- und KI-Generation Z es ermöglicht. Das erste Kirchenoberhaupt aus dieser Generation wird ggf. besonders gefeiert werden, mag es doch eine Zäsur des Umgangs mit Aktualität im Heute darstellen in einer Welt, die sich bis dann nochmals wesentlich geändert haben wird.
Dieses Buch ist bis dahin ein Beitrag dazu und hat nicht eine menschliche Denkwindung erfahren: Es ist komplett durch eine Künstliche Intelligenz geschrieben worden.
Erste Grundlage war das Buch aus den 1990er Jahren zur Kirche, den Christen und der Liebe von Klaus Dede, in dem er reflektierte, ob Jesus schwul bzw. queer gewesen sei.
Die Künstliche Intelligenz hat auf Basis dieses Buches über hundert Fragen generiert und anschließend jede einzelne Frage mit all ihrem Wissen beantwortet und weitere Referenz-Kontexte und Fragen erstellt. Ein menschliches Sprach-Lektorat hat schließlich noch stattgefunden. Leichte Redundanzen sind bewusst verblieben, was das Lesen in einzelnen Kapiteln ohne festgelegte Reihenfolge ermöglicht.
Millionen von Abermillionen Textquellen sind durch die Künstliche Intelligenz herangezogen worden - Grundlagen, mit denen sie trainiert wurde - um diese Fragen beantworten zu können. Die Inhalte sollten daher den derzeitig modernen Stand wiedergeben. Mehr als 165 Themen-Fragen an die Künstliche Intelligenz ist es nicht; damit sind sie letztlich auch nur eine absolute Sekundär-Analyse eines Large-Language-Models gepaart mit dem sogenannten Reasoning: dem Denken der KI – ein großes Kunstwerk der Algorithmen.
Klaus Dede vertritt in seinem Werk dezidiert die Auffassung, dass Jesus homosexuell war. Er stellte keine Gretchenfrage, sondern die Jesus-Frage: War Jesus queer?
Er betrachtete dies schon vor einigen Jahrzehnten als seine persönliche Meinung und wollte es als Anstoß für eine breitere Diskussion über die Sexualität Jesu und die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Ehen und Lebensgemeinschaften sowie deren Homosexualität im christlichen Kontext wissen. Dede argumentiert, dass es Interpretationen in christlichen Schriften und Traditionen gibt, die diese Sichtweise eines queeren Jesu zulassen, und er möchte mit seiner Analyse einen Beitrag zu einem toleranten und vernünftigen Denken in dieser Frage leisten.
Sein Buch, in den 80er Jahren verfasst, war 1990 in kleiner Auflage erschienen und wurde auch durch einen Verlag zu Beginn dieses Jahrhunderts neu aufgelegt (ISBN 978-3932429170). Das Buch der kleinen Auflage ist selten, wer es besitzt, wird viel Geld dafür verlangen können.
Klaus Dede war im deutschen Raum einer der ersten Autor:innen, der die Kirche, die Christ:innen und die Liebe reflektierte im Hinblick auf eine sexuelle Orientierung von Gottes Sohn: Jesus Christus.
Vor und nach
- Klaus Dede (1990 – Jesus schwul? - Die Kirche, die Christen und die Liebe)
haben sich mehrere Autor:innen und Theolog:innen mit der Möglichkeit auseinandergesetzt, dass Jesus eine queere Identität hatte oder homoerotische Beziehungen pflegte. Zu den bekanntesten Werken gehören:
- Marcella Althaus-Reid ("The Queer God", 2003): Marcella Althaus-Reid war eine argentinische Theologin, die als Pionierin der queeren Theologie gilt. In "The Queer God" (2003) reflektierte sie die traditionelle christliche Theologie, indem sie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in den Mittelpunkt theologischer Überlegungen stellt.
- Jeremy Bentham: Der englische Philosoph des 18. Jahrhunderts präsentierte biblische Hinweise auf die Homosexualität Jesu als Teil seiner theologischen Verteidigung der gleichgeschlechtlichen Liebe. Seine Schriften zu diesem Thema wurden jedoch erst 2013 veröffentlicht, da das Manuskript erst dann veröffentlicht werden konnte.
- Thomas Bohache – Christology from the Margins (2009): Bohache entwickelt eine befreiungstheologische, queere Christologie und untersucht, wie die Betrachtung Christi aus einer LGBTQIA+-„sozialen Position“ die Theologie transformieren kann. Er analysiert verschiedene Perspektiven und stellt Christus als gegenwärtig auch in queeren Gemeinschaften dar. Relevanz: Dieses theologische Werk formuliert explizit einen queeren Christus für LGBTQIA+-Personen, indem es wissenschaftliche und seelsorgerliche Einsichten vereint und die Diskussion über historische Belege hinaus theologisch erweitert.
- Malcom Boyd - "Was Jesus gay?" ( Advocate: Dec 4, 1990:565 p. 90), der Episkopal-Kleriker veröffentlichte diesen Essay in der Advocate, um die Kirche mit der ausgeblendeten Sexualität Jesu zu thematisieren.
- Judith Butler ("Das Unbehagen der Geschlechter", 1991): Judith Butler ist eine amerikanische Philosophin und Gender-Theoretikerin. Ihr Buch "Gender Trouble" (1990), auf Deutsch "Das Unbehagen der Geschlechter" (1991), gilt als wegweisend in der Queer-Theorie. Darin reflektiert Butler traditionelle Vorstellungen von Geschlecht und Identität und betont die performative Natur von Geschlechterrollen.
- Kittredge Cherry: In ihren Romanen Jesus in Love (2006) und Jesus in Love: At the Cross (2008) entwirft Cherry eine queere Darstellung von Jesus und seinen Beziehungen.
- Robert Goss: In Jesus Acted Up: A Gay and Lesbian Manifesto (1993) und Queering Christ: Beyond Jesus Acted Up (2002) betrachtet Goss Jesus aus einer queeren theologischen Perspektive und setzt sich für eine fortschrittliche Neudeutung des Christ:innentums ein.
- Jeff Jay – „In the Lap of Jesus: The Hermeneutics of Sex and Eros in John’s Portrayal of the Beloved Disciple“ (Journal of the History of Sexuality, 2019) – Jays peer-reviewter Artikel untersucht das Johannesevangelium, in dem der „geliebte Jünger“ beim letzten Abendmahl „im Schoß Jesu“ liegt, aus der Perspektive der antiken erotischen Sprache. Er analysiert die...




