E-Book, Deutsch, 360 Seiten
Clementoni Treffen Mit Nibiru
1. Auflage 2017
ISBN: 978-88-85356-21-4
Verlag: Tektime
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Die Abenteuer Von Azakis Und Petri
E-Book, Deutsch, 360 Seiten
ISBN: 978-88-85356-21-4
Verlag: Tektime
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
BAND 2/3
*** Neue Ausgabe - Überarbeitete Übersetzung (01/07/2020) ***
Eine Katastrophe biblischen Ausmaßes wird unseren Planeten heimsuchen. Dieses Mal werden die Erdbewohner jedoch nicht alleine sein. An ihre Seite stellen sich einige Bewohner des Planeten Nibiru, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um sich den schrecklichen Naturkräften entgegen zu stellen, die dabei sind, ihre ganze Kraft zu entfalten. In dieser zweiten Episode der Serie 'Die Abenteuer von Azakis und Petri' müssen unsere sympathischen Außerirdischen ihre ganze Erfahrung und unglaubliche Technologie aufwenden, um die Katastrophe abzuwenden, die in der vorherigen Episode 'Die Rückkehr' angekündigt wurde. Dramatische Wendungen, Enthüllungen und neue Erkenntnisse über historisches Geschehen und Gecshichten werden den Leser bis zur letzten Zeile der Erzählung in Spannung halten.
Eine Katastrophe biblischen Ausmaßes wird unseren Planeten heimsuchen. Dieses Mal werden die Erdbewohner jedoch nicht alleine sein. An ihre Seite stellen sich einige Bewohner des Planeten Nibiru, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um sich den schrecklichen Naturkräften entgegen zu stellen, die dabei sind, ihre ganze Kraft zu entfalten. In dieser zweiten Episode der Serie 'Die Abenteuer von Azakis und Petri' müssen unsere sympathischen Außerirdischen ihre ganze Erfahrung und unglaubliche Technologie aufwenden, um die Katastrophe abzuwenden, die in der vorherigen Episode 'Die Rückkehr' angekündigt wurde. Dramatische Wendungen, Enthüllungen und neue Erkenntnisse über historisches Geschehen und Gecshichten werden den Leser bis zur letzten Zeile der Erzählung in Spannung halten.
PUBLISHER: TEKTIME
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Sternenschiff Theos – Die Superflüssigkeit Das Abbild des Gegenstandes, den Petri in dem Freiraum zwischen Kodon und der Erde positioniert hatte, ließ beide Erdbewohner erstarren. «Und was soll das sein?» fragte Elisa neugierig, während sie näherkam, um es besser zu sehen. «Wir haben ihm noch keinen offiziellen Namen gegeben.» Petri brachte das fremdartige Objekt wieder in den Vordergrund und sagte zu Elisa «Vielleicht kannst du einen aussuchen.» «Wenn du mir wenigstens erklären würdest, was das ist, kann ich es versuchen.» «Unsere Wissenschaftler arbeiten schon seit einiger Zeit an diesem Projekt.» Petri kreuzte die Hände hinter seinem Rücken und begann langsam durch den Raum zu laufen. «Dieses Gerät ist das Ergebnis einer Reihe von Forschungen, die zum Teil auch über meine wissenschaftlichen Kompetenzen hinausgehen.» «Und ich kann euch garantieren, dass sie sehr umfassend sind» fügte Azakis hinzu und schlug seinem Freund anerkennend auf die Schulter. «Kurz gesagt, handelt es sich um ein Antigravitationssystem. Es basiert auf einem Prinzip, das man, wie ich schon sagte, noch erforscht, das ich aber in wenigen und einfachen Worten versuchen kann, zu erklären.» «Ich glaube, das wäre besser» kommentierte Elisa. «Vergesst nicht, dass wir einer Spezies angehören, die im Vergleich mit der euren als unterentwickelt bezeichnet werden kann.» Petri nickte leicht. Dann näherte er sich der dreidimensionalen Darstellung des fremdartigen Objekts und fuhr ruhig mit seiner Erklärung fort. «Das, was du vorher als „Kranz“ bezeichnet hast, ist geometrisch gesehen ein Torus. Der rohrförmige Ring ist hohl, während wir das, was wir einfach nur als „zentrales Loch“ bezeichnen können, das Propulsions-und Kontrollsystem ist.» «Bis hier ist alles klar» sagte Elisa aufgeregt. «Sehr gut. Jetzt erkläre ich euch das Funktionsprinzip des Systems.» Petri drehte die Darstellung des Torus und zeigte den internen Bereich, «Der Ring wird mit einem Gas, normalerweise einem Heliumisotop, gefüllt, das, wenn es auf eine Temperatur im Bereich des absoluten Nullpunkts abgekühlt wird, seinen Zustand ändert und sich in eine Flüssigkeit mit sehr speziellen Eigenschaften verwandelt. Praktisch gesehen wird die Viskosität fast annulliert und sie kann fließen, ohne eine Reibung zu erzeugen. Diese Eigenschaft nennen wir “Superflüssig”.» «Jetzt bin ich etwas verwirrt» sagte Elisa traurig. «Einfacher ausgedrückt: dieses Gas kann im flüssigen Zustand, der von der Ringstruktur entsprechend stimuliert wird, ohne Probleme in deren Inneren mit einer Geschwindigkeit fließen, die fast der Lichtgeschwindigkeit entspricht und so für eine praktisch unendliche Zeit beizubehalten.» «Unglaublich» konnte Jack nur sagen, der keine Silbe der Erklärung verpasst hatte. «OK die, jetzt glaube ich, dass ich es verstanden habe» fügte Elisa hinzu. «Aber wie soll dieses Ding den Auswirkungen der Anziehungskraft zwischen den beiden Planeten entgegenwirken?» «Hier wird es komplizierter» antwortete Petri. «Sagen wir, die Rotation der Superflüssigkeit mit der Geschwindigkeit, die fast der Lichtgeschwindigkeit entspricht, erzeugt eine Krümmung des Raum-Zeit-Kontinuums darum herum, wodurch der Gravitation entgegengewirkt wird.» «Unfassbar» sagte Elisa. «Mein alter Physikprofessor dreht sich sicher in seinem Grab um.» «Und nicht nur er, meine Liebe» fügte der Colonel hinzu. «Wenn ich es richtig verstanden habe, was uns diese beiden Herren hier zu erklären versuchen, reden wir hier davon einige Theorien und Konzepte über Bord zu werfen, die unsere Wissenschaftler versucht haben ihr ganzes Leben lang zu analysieren und zu erforschen. Das Prinzip der Antigravitation wurde mehr als einmal theoretisiert, aber nie konnte es jemand richtig beweisen. Vor uns» und er zeigte auf das fremdartige Objekt «haben wir endlich den Beweis dafür, dass es wirklich möglich ist.» «Ich wäre da etwas vorsichtiger» sagte Azakis, wodurch er die Erregung des Colonels etwas abkühlte. «Ich muss euch informieren, dass diese Technik nie in dieser Größenordnung angewandt wurde, das heißt, dass wir es vor zwei Zyklen probiert haben, aber es hat nicht gerade so geklappt wie wir erhofft hatten. Außerdem könnten Dinge passieren, die nicht vorauszusehen sind und...» «Du bist der übliche Pessimist» unterbrach Petri seinen Gefährten. «Der Mechanismus wurde mehr als einmal demonstriert. Auch unser Sternenschiff nutzt einen Teil dieses Prinzips für die Propulsion. Versuchen wir, etwas optimistischer zu sein.» «Auch, weil es nicht so aussieht, als ob wir viele Alternativen haben oder täusche ich mich?» fragte Elisa verbittert. «Leider nicht, wie es aussieht» sagte Petri entmutigt, während er leicht seinen Kopf senkte. «Das Einzige, was ich wirklich befürchte ist, dass wir es mit unserem Torus auf Grund der verringerten Dimensionen nicht schaffen werden, alle Auswirkungen der Gravitation komplett aufzunehmen und dass ein Teil der Anziehungskraft trotzdem seine Auswirkungen haben wird.» «Du sagst, dass dieses Ding trotzdem nicht ausreichen wird, um eine Katastrophe zu verhindern?» fragte Elisa und näherte sich drohend dem Außerirdischen. «Vielleicht nicht ganz» antwortete Petri und ging einen kleinen Schritt zurück. «Nach meinen Berechnungen würde ich sagen, dass etwa zehn Prozent der Fälle entgehen könnten.» «Also könnte alles umsonst gewesen sein?» «Auf keinen Fall» antwortete Petri. «Wir reduzieren die Auswirkungen um neunzig Prozent. Wir müssen uns dann noch um wenig kümmern.» «Wir werden es “Newark” nennen» sagte Elisa zufrieden. «Lasst uns beginnen. Sieben Tage sind schnell um.» Luftwaffenbasis - Camp Adder - Der Ausbruch Die beiden komischen Typen, die noch immer als Beduinen verkleidet waren, hatten gerade ihren Unterschlupf in der Stadt erreicht, als ein intermittierender Ton vom Laptop, der noch eingeschaltet auf dem Tisch im Wohnzimmer lag, kam und ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. «Wer zum Teufel ist das jetzt?» fragte der Magere, der sich gestört fühlte. Der Dicke ging hinkend zum Computer, gab ein kompliziertes Passwort ein und sagte «Eine Mitteilung von der Basis.» «Sie werden das Ergebnis der Mission wissen wollen.» «Gib mir eine Sekunde zum Entschlüsseln.» Auf dem Bildschirm erschien zuerst eine Reihe von unverständlichen Buchstaben und dann, nach der Eingabe einer Codekombination, erschien die Mitteilung langsam auf dem Bildschirm. Der General wurde gefangen genommen und zur Luftwaffenbasis Camp Adder gebracht. Sofortige Rettungsaktion erforderlich. «So ein Mist» rief der Dicke. «Sie haben es schon erfahren.» «Wie haben die das gemacht?» «Nun, sicher haben sie direktere Kanäle, als wir. Denen entgeht wirklich gar nichts.» «Und wie sollen wir das ihrer Meinung nach anstellen?» «Was weiß ich. Hier steht nur, dass wir ihn befreien sollen.» «In unserem jetzigen Zustand? Das sieht gar nicht gut aus.» Der große magere Typ zog einen Stuhl unter dem Tisch hervor, drehte ihn um neunzig Grad und setzte sich mit einer Reihe von Schmerzenslauten hin. «Das hat uns gerade noch gefehlt.» Er stützte den Ellenbogen auf dem glatten Tisch ab und schaute aus dem Fenster. Er bemerkte, dass die Scheiben schmutzig waren und dass die rechte auf der ganzen Länge einen Riss aufwies. Plötzlich hob er die Augen zu seinem Gefährten, lächelte sadistisch und sagte «Ich habe eine Idee.» «Das habe ich geahnt. Ich kenne diesen Blick.» «Hol den Erste-Hilfe-Koffer und lass mich die Beule an deinem Kopf sehen.» «Ehrlich gesagt mache ich mir mehr Sorgen um mein armes Handgelenk. Hoffentlich ist es nicht gebrochen.» «Mach dir keine Sorgen, ich bring das in Ordnung. Als Kind wollte ich Tierarzt werden.» Nach weniger als einer Stunde und nach Einnahme einer großen Dosis Schmerzmitteln und verschiedenen Salben, waren die beiden Kumpels wieder fast wie neu. Nachdem der Magere sich im Spiegel an der Wand neben dem Eingang betrachtet hatte, sagte er zufrieden «Jetzt können wir weitermachen.» und ging in das Schlafzimmer. Kurz darauf kam er mit zwei, perfekt gebügelten, amerikanischen Militäruniformen zurück. «Wo hast du die denn her?» fragte der Dicke verwundert. «Sie sind Teil einer Notausstattung, die ich mitgenommen habe. Man weiß ja nie.» «Du bist komplett verrückt» kommentierte der Dicke und schüttelte den Kopf. «Und was sollen wir damit anfangen?» «Hier der Plan» sagte der Magere zufrieden, während er die Uniform in Größe XXL zum Dicken warf. «Du wird General Richard Wright sein, der Verantwortliche einer absolut geheimen Einheit, von deren Existenz niemand etwas weiß.» «Natürlich, sie ist absolut geheim. Und du?» «Ich bin deine rechte Hand. Colonel Oliver Morris, zu ihren Diensten, Sir.» «Also bin ich dein Vorgesetzter. Das gefällt mir.» «Gewöhn dich bloß nicht dran, ok?» sagte der Magere mit erhobenem Zeigefinger. «Das hier sind unsere Dokumente und die entsprechenden Ausweise.» «Klasse. Die sehen ja echt aus.» «Und das ist noch nicht alles, mein Alter» und er zeigte ihm einen Briefkopf, der direkt vom Colonel Jack Hudson unterzeichnet war. «Dies ist der offizielle Befehl für die Herausgabe des...




