Clopton | Ein Cowgirl für Austin | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 120 Seiten

Clopton Ein Cowgirl für Austin


1. Auflage 2018
ISBN: 978-1-941491-85-0
Verlag: Publishdrive
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

E-Book, Deutsch, 120 Seiten

ISBN: 978-1-941491-85-0
Verlag: Publishdrive
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Sie zähmt wilde Pferde ... doch selbst lässt sie sich nicht zählen. Sheriff Austin Drake jedoch glaubt, dass er der Mann für den Job ist...
Cowgirls weinen nicht - sie ziehen einfach weiter.
Cowgirl Jolene Bartee hat einen Job auf der New Horizon Ranch angenommen. Dort hilft sie, wilde Pferde zuzureiten und will einen Neuanfang.
Beinahe sofort gerät sie in eine Verkehrskontrolle ... ein überaus gutaussehender, heißer Sheriff lässt ihr Herz pochen und bringt sie auf die Palme. Doch wenn sie eines weiß, dann dass Bartees und das Gesetz nicht zusammenpassen.
Sheriff Deputy Austin Drake macht Überstunden um seine kürzlich verwitwete Schwester und deren Tochter zu unterstützen. Er ist müde und einsam, und ein unverschämtes, zerzaustes Cowgirl bringt sein Blut in Wallung.
Doch dass es zwischen ihnen funk, lässt sich nicht leugnen, und alle um sie herum spüren es - einschließlich der notorischen Kupplerinnen des Ortes.
Sie sind wie Feuer und Eis, und doch schmelzen ihre Herzen und beginnt trotz aller Hindernisse eine zarte Liebe zu erblühen.
Kann Jolene, die in der Vergangenheit von zu vielen Männern enttäuscht wurde, Austin ihr Herz anvertrauen? Oder ist es Zeit, weiterzuziehen?
Nicht, wenn Austin etwas zu sagen hat. Er will Jolenes Herz gewinnen und ihr beweisen, dass er anders ist, als die anderen - dass er der Mann ist, der ihre Träume wahrmachen wird.

New Horizon Ranch-Mule Hollow
1 Ein Cowboy für Maddie
2 Ein Cowgirl für Rafe
3 Ein Cowgirl für Chase
4 Ein Cowgirl für Ty
5 Ein Cowgirl für Dalton
6 Ein Cowgirl für Treb
7 Maddies geheimes baby
8 Ein Cowgirl für Austin

Die Cowboys von Ransom Creek
1 Ihr Cowboy-Held
2 Braut zu mieten
3 Cooper
4 Shane
5 Vance
6 Drake
7 Brice

Clopton Ein Cowgirl für Austin jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kapitel Eins
    „Entschuldigen Sie, aber ich bin nicht zu schnell gefahren.“ Die zierliche Blonde mit den leuchtend blauen Augen warf demonstrativ einen Blick auf sein Namensschild. „Deputy Austin Drake.“ Austin musste sich große Mühe geben, nicht zu schmunzeln. Es gefiel ihr gar nicht, dass er sie angehalten hatte. Nicht, dass es vielen Leuten Freude bereitet hätte, doch es war nun einmal sein Job. Sie war niedlich, und die Tatsache, dass sie keinen Ring am Finger trug, bestätigte ihm, dass sie Single war. In Mule Hollow waren Singlefrauen ihr Gewicht in Gold wert. Als sie gereizt eine Augenbraue hochzog, wurde ihm bewusst, dass er sie vielleicht angestarrt hatte. Er räusperte sich und konzentrierte sich auf seinen Job. „Nein, Ma’am. Sie sind definitiv zu schnell gefahren. Und Sie sind Schlangenlinien gefahren.“ „Neeein“, sagte sie gedehnt. Sie neigte den Kopf und schob den verbeulten Cowboyhut, den sie trug ein Stück hoch, während sie ihn mit scharfen Augen musterte. Strähnchen klammer Haare klebten an ihrer Stirn. „Und getrunken habe ich auch nichts.“ Er kniff die Augen zu. „Das habe ich auch nie behauptet, doch die Preisfrage ist, warum Sie Schlangenlinien gefahren sind. Beim Fahren SMSen zu schreiben ist gefährlich und kann ernste Konsequenzen haben.“ „Ich habe nicht geschrieben“, sagte sie empört, doch als sie den Blick abwandte, nahm er an, dass sie log. Mann, er wollte nicht dass sie log. Er wollte sie weiterfahren lassen. Doch andererseits hoffte er, dass sie neu im Ort war, und nicht nur eine niedliche Frau auf der Durchfahrt. Seit er in die Gegend von Mule Hollow gezogen war, war ihm bewusst gewesen, dass es hier nur wenige Frauen für viele Männer gab. Und das hatte es ihm schwer gemacht, Anbetracht der Tatsache, dass er viel arbeitete – als Deputy und als Cowboy nebenher. Er arbeitete jede Schicht, die er bekommen konnte, denn er brauchte das Extrageld für seine Schwester Sidney und Julie, deren neunjährige Tochter. Dass er die beiden unterstützte, hatte zudem bei vielen Frauen die Warnglocken läuten lassen bevor er hierher gekommen war. Jetzt verbrachte er seine freie Zeit auf der New Horizon Ranch, wann immer sie Hilfe beim Viehtreiben brauchten. Die Tatsache, dass er Sydney und Julie unterstützte, schreckte die meisten Frauen ab. Kaum eine wollte bleiben, wenn sie mitbekam, dass er ihr dabei half, ihr Lehramtsstudium abzuschließen. Er wollte, dass sie selbst für sich und ihre Tochter sorgen konnte, und er würde nicht aufhören, sie zu unterstützen, bis es so weit war. Das war ein weiterer Grund, weswegen egal war, was er vielleicht in der niedlichen Frau vor ihm sah oder ob sie ihn vielleicht anlog. Daten war nicht seine Priorität. Sich zu verlieben, zu heiraten, und eine Familie zu gründen würde warten müssen, bis Sydney und Julie auf eigenen Beinen stehen konnten. Sie hatten in ihrem Leben bereits genug mitgemacht, darum konnte er sie nicht im Stich lassen. „Vielleicht habe ich geschlingert, weil …, weil mir mein Handy runtergefallen ist und ich mich danach gebückt habe.“ Er verschränkte die Arme und sah sie streng an. „Wissen Sie, wie viele Unfälle direkt oder indirekt durch Handynutzung verursacht werden?“ Sie presste ihre Lippen aufeinander. „Ja, das weiß ich. Glauben Sie mir, ich bin mir dessen mehr bewusst als die meisten anderen, aber ich habe keine SMS geschrieben.“ Den letzten Teil knurrte sie fast. „Officer, ich lüge nicht. Ich bin den Anweisungen meiner Navigationsapp gehört, bis sie aufgehört hat, zu reden. Dann habe ich das Handy aus dem Getränkehalter genommen und dabei ist es mir heruntergefallen, woraufhin ich danach getastet habe. Aber warum sage ich Ihnen das überhaupt? Sie haben sich doch sowieso schon ein Urteil über mich gebildet.“ „Nein, ich mache nur meinen Job. Sie sind unsicher gefahren und ich habe Sie angehalten. Ich wollte sie eigentlich nur verwarnen, doch so, wie Sie mit mir reden, bin ich drauf und dran meine Meinung zu ändern. Kann ich bitten ihren Ausweis und ihren Versicherungsnachweis sehen? Und wohin sind Sie unterwegs?“ Ja, er war gereizt. Er war es leid, sich Dinge unterstellen zu lassen, wenn er nur seinen Job machte. „Dafür zu sorgen, dass alle auf der Straße sicher sind, ist ein wichtiger Teil meines Jobs. Und ob es Ihnen nun gefällt oder nicht – gerade waren Sie eine Gefahr für sich und andere.“ Zu seiner Überraschung blickte sie zerknirscht drein und erwiderte nichts. Stattdessen holte sie ihren Führerschein aus ihrem Geldbeutel und drückte ihn ihm in die Hand. Seine Finger streiften ihre, und ein elektrischer Schlag ähnlich dem eines Tasers schoss seinen Arm hinauf. Sie riss die Hand zurück und kniff die Augen zusammen. „Es tut mir ja leid.“ Sie rieb ihre Hand an ihrer Jeans, als hätte sie den Schlag auch gespürt. „Sie haben ja Recht. Ich war eine Zicke, dabei machen Sie nur Ihren Job.“ Sie reib sich die Stirn. Sie sah müde aus. „Ich bin auf dem Weg zur New Horizon Ranch.“ Er warf einen Blick auf ihren Ausweis. Jolene Bartee. Vierundzwanzig, eins zweiundsechzig groß, mit einer Persönlichkeit, die leicht für das Anderthalbfache gereicht hätte. Blaue Augen. Aus Yukon, Oklahoma. „Bin gleich wieder da.“ Er ging hinaus zu seinem Auto, kontrollierte ihre Daten, und als alles bestätigt war, kehrte er zurück zu ihrem Wagen. „Wenn Sie diese Verwarnung unterschreiben, können Sie weiterfahren.“ Sie nahm den Block und unterschrieb. „Danke, dass Sie mich nur verwarnen“, sagte sie mit zusammengepressten Lippen. „Wie schon gesagt, ich habe nur meinen Job gemacht. Es hätte genauso gut sein können, dass Sie am Steuer eingenickt waren, dann hätte die Kontrolle verhindert, dass sie im Straßengraben gelandet wären.“ Das Bedürfnis, sich verteidigen zu müssen, wo er doch im Recht war, irritierte ihn. „Stimmt.“ Sie nickte und stieg ein. „Dann noch einen schönen Tag und fahren Sie vorsichtig“, sagte er und tippte sich an den Hut. Er beobachtete, wie ihr Kiefermuskel zuckte und eine Ader an ihrem schlanken Hals hervortrat. Seine Gedanken schweiften weit ab und er schluckte. Was zum Henker war los mit ihm? Er riss den Blick von ihrer Haut los, machte auf dem Absatz kehrt und ging in Richtung seines Wagens. „Ähm, können Sie mir sagen, wie ich zur New Horizon Ranch komme? Wie gesagt, mein Navi funktioniert nicht.“ Er blieb stehen, und als er sich wieder umdrehte, lehnte sie aus dem Fenster. Ihre Bluse stand ein Stückweit auf und gab den Blick auf ein weit ausgeschnittenes rotes Tanktop frei, unter dem sich zarte Brüste abzeichneten. Austins Verstand schaltete komplett ab. „Wenn Sie damit fertig sind, meine Brüste anzustarren, könnte ich die Wegbeschreibung gut gebrauchen, bitte. Ich gehe doch mal davon aus, dass sie die Ranches in der Gegend kennen.“ Was war nur los mit ihm? Er räusperte sich. Er kannte die Ranch gut, da er Teilzeit dort arbeitete, wenn er nicht gerade im Dienst war. Er hatte angefangen, dort zu arbeiten, nachdem er dabei geholfen hatte, die Geiselnahme zu beenden, bei der Maddie unter den Geiseln gewesen war. Er war neu im Ort gewesen, und es hatte ihm die Augen geöffnet, wie alle in dem kleinen Ort zusammenhielten. „Sie sind fast da. Das Land auf der anderen Seite des Zauns gehört schon zur Ranch. Nehmen sie die erste Links und folgen sie ihr bis sie auf der linken Seite die Einfahrt sehen.“ Sie ließ sich wieder in ihren Sitz fallen. „Danke.“ „Was machen Sie da? Sind sie die neue Köchin?“ Sie schnalzte zu ihm herum. „Ich koche nicht. Höchstens Fischstäbchen und Corndogs. Ich bin das neue Cowgirl. Ich werde helfen, wo Hilfe gebraucht wird, besonders Ty Calder beim Zureiten der Pferde.“ „Sie reiten Pferde zu?“ Ihre Augen blitzten wie blaues Feuer. „Ja, haben Sie ein Problem damit?“ „Lady, Sie haben einen Komplex von der Größe von ganz Texas.“ „Sind wir fertig?“ „Schon lange.“ „Gut.“ Sie drehte sich nicht noch einmal zu ihm um, sondern fuhr zurück auf die Straßen und davon. „Corndogs und Fischstäbchen“, murmelte er auf dem Weg zu seinem Streifenwagen. „Und die würde sie wahrscheinlich auch noch anbrennen lassen.“ Er riss die Tür auf und setze sich hinters Steuer. Zugegebener Massen war es ein Fehler gewesen, anzunehmen, dass sie die Köchin war. Pferde zuzureiten war harte Arbeit. Sie war ein zierliches Persönchen. Seine Schwester war genauso groß – nein klein. Ja, Maddie, einer der Partner auf der New Horizon Ranch war auch ein Cowgirl und arbeitete wie die Männer auf der Ranch, aber es war trotzdem schwer vorstellbar, dass die kleine Blondine ein Pferd zureiten konnte. Dann war er eben ein Sexist. Er legte den Gang ein und fuhr zurück in Richtung Ort. Doch so sehr er sich auch bemühte, er konnte weder den elektrischen Schlag noch das Feuer in ihren Augen vergessen. Ja, es war schon viel...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.