Coelen / Müller-Naendrup | Studieren in Lernwerkstätten | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 197 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

Coelen / Müller-Naendrup Studieren in Lernwerkstätten

Potentiale und Herausforderungen für die Lehrerbildung
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-658-00315-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Potentiale und Herausforderungen für die Lehrerbildung

E-Book, Deutsch, 197 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

ISBN: 978-3-658-00315-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die Lehrerbildung befindet sich derzeit erneut in einem Reformprozess. Vielerorts werden entsprechend neue Curricula entwickelt und akkreditiert. Seit mehr als 30 Jahren gibt es Lernwerkstätten an Hochschulen, teils versteckt in Nischen, mehr als 'Refugien', zunehmend werden sie aber auch bewusst als innovative Lernorte in der Hochschullandschaft wahrgenommen. Mögliche Wirkungsfelder von Lernwerkstätten an Hochschulen sind je nach Situation sehr unterschiedlich. In Teilbereichen kann man sie separat betrachten, es gibt aber auch viele Schnittmengen, die besonders das Potential dieser Hochschuleinrichtungen für Konzepte der Lehrerbildung verdeutlichen. Fokus dieses Sammelbandes ist der Blick auf mögliche Beiträge und Impulse von Lernwerkstätten im Bereich des Studiums und der Lehre.  

Dr. Barbara Müller-Naendrup ist Oberstudienrätin i. Hd. in der Fakultät II (Bildung-Architektur-Künste) in der Arbeitsgruppe Grundschulpädagogik und Leiterin der OASE-Lernwerkstatt an der Universität Siegen.Hendrik Coelen ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung, zuständig für die Studienberatung Lehramt sowie Leiter der Lernwerkstatt Lehrerbildung an der Universität Siegen.

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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Einleitung;7
2.1;Studieren in Lernwerkstätten – Potentiale und Herausforderungen für die Lehrerbildung: Rücksicht – Einsicht – Aussicht;8
2.1.1;Lernen und Studieren in Lernwerkstätten – Grundsätzliche Überlegungen;10
2.1.2;Lernwerkstätten an Hochschulen – Potentiale und Profile;11
2.1.3;„Lernwerkstätten auf dem Weg“ – Herausforderungen und Perspektiven von Lernwerkstätten an Hochschulen;13
2.1.4;Danksagung:;15
2.1.5;Literatur;16
3;Lernen und Studieren in Lernwerkstätten – Grundsätzliche Überlegungen;17
3.1;Lernwerkstätten in Hochschulen – Orte fürforschendes Lernen, die Theorie fragwürdig undPraxis erleb- und theoretisch hinterfragbar machen;18
3.1.1;1 Kompetenzorientierte Ausbildung in Lernwerkstätten;19
3.1.2;2 Kompetenzmodell nach Fröhlich-Gildhoff/Nentwwig-Gesemann/Pietsch 2011;21
3.1.3;Literatur;26
3.2;Hochschulwerkstätten als Raum für Kooperation;27
3.2.1;1 Lernwerkstatt in der Hochschule und LehrerInnenbildung:Bibliothek = Theorieraum und Lernwerkstatt = Praxislernen?;28
3.2.2;2 Lernwerkstatt in der Grundschule: Jeder Klassenraum eine Lernwerkstatt?;29
3.2.3;3 Lernwerkstätten in der Sekundarstufe: Fachkabinett versus Lernwerkstatt?;31
3.2.4;4 Hemmnisse und Herausforderungen für die Umsetzung von Werkstattarbeit in der Hochschule;33
3.2.5;Literatur;35
3.3;Labor oder Werkstatt? – Persönliche Einsichten aus 40 Jahren Lernen und Lehren in der Pädagogik;36
3.3.1;1 Die Welt im Kopf konstruiert sich jede/r selbst. Wissen lässt sich vom Lehrer, aus Büchern oder Programmen nicht intakt auf Lernende übertragen.;36
3.3.2;2 Wissen ist nicht schon Können, und Können lässt sich nicht durch Erklärung erzeugen. Die Wirksamkeit systematischer Unterweisung ist eng begrenzt.;37
3.3.3;3 Die Entwicklung eines Menschen kann man nicht aus derUntersuchung weniger Merkmale vorhersagen. Das Denken inisolierten Variablen hat nur geringe Bedeutung für denpädagogischen Alltag.;39
3.3.4;4 Personen unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten, Einstellungenusw. graduell, nicht qualitativ. Bürokratisch begründete Schnitteauf dem Kontinuum der Ausprägungen sind pädagogisch immerwillkürlich.;40
3.3.5;5 Die große oder geringe Häufigkeit einesBedingungszusammenhangs in einer repräsentativen Stichprobesagt nichts aus über die Wichtigkeit dieser Faktoren im Einzelfall.Allgemeinaussagen können immer nur Hypothesen sein für dieEinschätzung einer konkreten Situation – die jeweils neu untersuchtwerden muss.;42
3.3.6;6 Verhalten ist prinzipiell mehrdeutig. Seine Interpretation wiederumist person- und kulturabhängig – und ihre Mehrdeutigkeit lässt sichforschungsmethodisch nicht kontrollierbar auflösen.;44
3.3.7;7 Bedeutungen und Maßnahmen sind auszuhandeln, nicht zu verordnen. Die Schule hat nicht nur auf ein Leben in der Demokratie vorzubereiten, sie ist selbst eine Institution in der Demokratie, die deren Maßstäben zu genügen hat: Dialog statt Verordnung.;46
3.3.8;8 Fazit: Labor oder Werkstatt?;47
3.3.9;Literatur;48
3.4;Potentiale von Lernwerkstätten aus Sicht von Studierenden;50
3.4.1;1 Einleitung;50
3.4.2;2 Wie lässt sich Lernwerkstattarbeit curricular in der Lehramtsausbildung verankern?;50
3.4.3;3 Inwiefern heben sich die Studienangebote in Lernwerkstätten im Sinne einer „Hochschulmathetik“ von anderen Lernorten an Hochschulen ab?;52
3.4.4;4 Welche innovativen inhaltlichen und theoriebezogenen Studienangebote können Lernwerkstätten besonders gut abdecken?;54
3.4.5;5 Ausblick: Die Lernwerkstatt als Identifikationsort für Lehramtsstudierende?;57
3.4.6;6 Fazit;59
3.4.7;Literatur;60
4;Lernwerkstätten anHochschulen – Potentiale undProfile;61
4.1;Entdeckendes Lernen am Beispiel Licht und Schatten– ein Lernwerkstattangebot des RegionalenDidaktischen Zentrums Gossau (CH) im Kontext vonLehrerinnen- und Lehrerbildung;62
4.1.1;1 Einleitung;62
4.1.2;2 Konstruktives Lernen – Offener Unterricht;63
4.1.3;3 Entdeckendes Lernen;64
4.1.4;4 Der Lernprozess im Überblick;67
4.1.5;5 Eine Auswahl von insgesamt zwölf Lernarrangements im RDZ Gossau: Entdeckendes Lernen am Beispiel Licht & Schatten;70
4.1.6;Literatur;76
4.2;Grundschullabor für Offenes Experimentieren –Lehr- und Lernort für Schülerinnen und Schüler,Studierende und Lehrpersonen;77
4.2.1;1 Einführung: Lernwerkstätten, Labore und mehr;77
4.2.2;2 Das Grundschullabor für Offenes Experimentieren: Konzeption;78
4.2.3;3 Studieren im GOFEX;81
4.2.4;4 Herausforderungen und Ausblick;82
4.2.5;Literatur;83
4.3;Lernwerkstattarbeit im Studium der Kindheitspädagogik – Erleuchtung und Erkenntnis in der Atelierarbeit an der Hochschule Esslingen;84
4.3.1;1 Das Novum kindheitspädagogischer Studiengänge;84
4.3.2;2 Der elementardidaktische Kontext der Lernwerkstattarbeit;85
4.3.3;3 Lernwerkstätten im Elementarbereich;86
4.3.4;4 Lernwerkstattarbeit in der kindheitspädagogischen Hochschuldidaktik – Die Genese der Lernwerkstatt an der Hochschule Esslingen;88
4.3.5;5 Das reggianische Atelier als besonderes Werkstattkonzept;89
4.3.6;6 Erkenntnis und Erleuchtung – Arbeit mit Licht und Schatten;92
4.3.7;7 Fazit und Perspektiven;95
4.3.8;Literatur;97
4.4;Beobachtung, Selbstbeobachtung und Reflexion in der Lernbegleitung;99
4.4.1;1 (Selbst)Reflexion als Kernelement pädagogischer Professionaliserung;100
4.4.2;2 (Selbst)Beobachtung als Teil zyklischen Erfahrungslernens;103
4.4.3;3 Lernschritte im Projektseminar;104
4.4.4;4 Beispiele: Falldarstellungen und Reflexionen der Studierenden;110
4.4.5;5 Resüme;114
4.4.6;Literatur;115
4.5;Das Scriptorium – eine Lese- und Schreibwerkstatt;117
4.5.1;Literatur;127
5;Lernwerkstätten auf dem Weg – Herausforderungen und Perspektiven von Lernwerkstätten an Hochschulen;128
5.1;Lernwerkstattarbeit – mögliche Wirkungen einer hochschuldidaktischen Rahmung;129
5.1.1;1 Lernwerkstätten an Hochschulen als Orte der Erzieher- und Lehrerbildung;129
5.1.2;2 Fragestellungen und Forschungsdesign;130
5.1.3;3 Instrumente und Auswertungsverfahren im Kontext der Handlungsforschung;133
5.1.4;4 Der Fall „Simone Klein“;134
5.1.5;5 Diskussion;135
5.1.6;Literatur;138
5.2;Das Didaktische Zentrum der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Kompetenzentwicklung durch selbstgesteuertes Lernen fördern;139
5.2.1;1 Das Didaktische Zentrum;139
5.2.2;2 Das Staufer Studienmodell;142
5.2.3;3 Kompetenzentwicklung bei Studierenden;143
5.2.4;4 Das Tutorenprogramm;145
5.2.5;5 Die Mediensammlung;146
5.2.6;6 Lernprojekte;146
5.2.7;7 Ausblick;149
5.2.8;Literatur;150
5.3;Spielen in der Lernwerkstatt?;151
5.3.1;1 Lernwerkstatt- und Spielkultur;151
5.3.2;2 Der Appell der Dinge und die spielerische Konstruktion der Welt;153
5.3.3;3 Bedeutung des Spiels für Lernprozesse;153
5.3.4;4 Seminarpraxis in der Lernwerkstatt SPIEL;156
5.3.5;Literatur;158
5.4;Wie viel Lernwerkstatt steckt in einer Forschungswerkstatt?;159
5.4.1;1 Einleitung;159
5.4.2;2 Arbeitsdefinitionen;160
5.4.3;3 Wie viel Lernwerkstatt steckt denn nun in einer Forschungswerkstatt?;163
5.4.4;4 Übertragung auf ein konkretes Beispiel oder ist FLEx eine Lernoder Forschungswerkstatt?;166
5.4.5;5 Ausblick: was wir voneinander lernen können;168
5.4.6;Literatur;169
5.5;Forschendes Lernen in Lernwerkstätten;170
5.5.1;1 Warum Forschendes Lernen im Studium wichtig ist;170
5.5.2;2 Was genau unter Forschendem Lernen zu verstehen ist;172
5.5.3;3 Forschendes Lernen an der Universität Bielefeld;173
5.5.4;4 Fazit;175
5.5.5;Literatur;178
5.6;Lernwerkstätten als „Dritte Pädagogen“. RäumlicheBotschaften von Lernwerkstätten an Hochschulen;179
5.6.1;1 Lernwerkstätten als „Dritte Pädagogen“ – Selbstverständnis und Hintergründe;180
5.6.2;2 Räumliche Botschaften von Lernwerkstätten an Hochschulen;183
5.6.3;3 Ausblick und Visionen;188
5.6.4;Literatur;191
6;Verzeichnis der Autorinnen und Autoren;193



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