Danz / Tück | Martin Luther im Widerstreit der Konfessionen | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 536 Seiten

Danz / Tück Martin Luther im Widerstreit der Konfessionen

Historische und theologische Perspektiven
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-451-81652-9
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Historische und theologische Perspektiven

E-Book, Deutsch, 536 Seiten

ISBN: 978-3-451-81652-9
Verlag: Verlag Herder
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Welche Relevanz haben Rechtfertigungslehre, Anthropologie, Offenbarungsverständnis und Kirchenbegriff Martin Luthers für das Selbstverständnis der Theologien heute? Welche Impulse seines Denkens sind heute noch rezeptionsfähig? Der Band geht auf ein Symposium der beiden theologischen Fakultäten der Universität Wien zurück, das die bleibende Bedeutung Luthers und der Reformation für den Katholizismus und Protestantismus auslotete. Neben einem Beitrag der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff über 'Luther als Sprachereignis' diskutieren renommierte Theologen strittige Aspekte von Luthers Theologie. Kardinal Kurt Koch und Bischof Michael Bünker bringen die Perspektive der Kirchenleitungen ein.

Christian Danz, geb. 1962, 1985-1990 Studium der Evangelischen Theologie an der Universität Jena; 1994 Promotion; 1999 Habilitation; 2000-2002 Vertretung der Professur für Systematische Theologie an der Universität Essen; seit 2002 Professor für Systematische Theologie A.B. an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. 2004-2006 Stellvertretender Vorsitzender und seit 2006 Vorsitzender der Deutschen Paul-Tillich-Gesellschaft e.V. Mitglied der Kommission zur Herausgabe der Schriften F.W.J. Schellings der Philosophisch-historischen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Jan-Heiner Tück, Dr. theol., geb. 1967, Professor für dogmatische Theologie an der Universität Wien, Schriftleiter der Internationalen Katholischen Zeitschrift COMMUNIO; freier Mitarbeiter bei der Neuen Zürcher Zeitung. Friedrich Wilhelm Graf, Prof. em. für Systematische Theologie, Universität München Helmut Hoping, geb. 1956, Dr. theol., Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br. Kurt Kardinal Koch, geb. 1950, Dr. theol. habil., seit 2010 Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Dr. theol., Professor für Systematische Theologie (reformierte Theologie) an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien. Volker Leppin, geb. 1966, in Helmstedt, Studium der Germanistik und Evangelischen Theologie in Marburg, Jerusalem und Heidelberg,1994 Promotion und 1997 Habilitation Heidelberg, 1998-2000 Professurvertretung in Frankfurt/Main, 2000-2010 Professor für Kirchengeschichte in Jena, seit 2010 Professor für Kirchengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen, seit 2012 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Sibylle Lewitscharoff, geb. 1954 in Stuttgart, ist eine der bekanntesten deutsche Schriftstellerin. Sie studierte Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin, lebte dabei auch längere Zeit in Buenos Aires und Paris. 1994 erschien ihr erster Roman, seitdem erhielt sie für ihre verschiedenen Werke zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, Marie-Luise-Kaschnitz-Preis sowie den Georg-Büchner-Preis. Johanna Rahner, geb. 1962, Dr. theol., Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. geb. 1953, Dr. theol., Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 2001-2016 Mitglied des Deutschen Ethikrats, seit 2009 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, seit 2010 Mitglied in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Ludger Schwienhorst-Schönberger, Dr. theol., geb. 1957, Professor für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Wien; Mitherausgeber von 'Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament'; zahlreiche Veröffentlichungen, insbesondere zur alttestamentlichen Rechts- und Weisheitsliteratur, zur Biblischen Theologie und Hermeneutik, zur Väterexegese und zum Verhältnis von Exegese und Spiritualität. Bertram Stubenrauch, Dr. theol., Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Klaus Unterburger, Dr. theol., Privatdozent am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster
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Weitere Infos & Material


1;Christian Danz / Jan-Heiner Tück (Hg.) Martin Luther im Widerstreit der Konfessionen;1
2;Impressum;5
3;Inhalt;6
4;Martin Luther im Widerstreit der Konfessionen;10
4.1;Einleitung;10
5;Sibylle Lewitscharoff Sprachereignis Luther;15
6;1.Historische Brennpunkte;30
6.1;Volker Leppin Vertiefung des Glaubens – Erneuerung der deutschen Freiheit;31
6.1.1;I. Luthers publizistische Anfänge: der Erbauungsschriftsteller;31
6.1.2;II. Deutsche Theologie: Luthers Selbstinszenierung als Kämpfer gegen Rom;50
6.1.3;III. Schlussüberlegungen;55
6.2;Thomas Prügl Papstkritik und Romentfremdung;57
6.2.1;I. An den christlichen Adel deutscher Nation;60
6.2.2;II. Luther ein Konziliarist?;67
6.2.3;III. Der kirchliche Finanzfluss im Spätmittelalter;74
6.3;Markus Wriedt Die Hammerschläge von Wittenberg und ihr Widerhall in den deutschen Landen;77
6.3.1;I. Einleitung zur Klärung der Arbeitsaufgabe;78
6.3.1.1;1. Konfessionskultur;78
6.3.1.2;2. Luther;85
6.3.1.3;3. Selbststilisierung – Inanspruchnahmen – Inszenierung;86
6.3.2;II. Der konfessionskulturelle Niederschlag der Inanspruchnahme Luthers;89
6.3.2.1;1. Normative Quellen: Kirchenordnungen und alltagstaugliche Normierungen in identitätsbildender Abzweckung;89
6.3.2.2;2. Postillen;91
6.3.2.3;3. Alltagserfahrungen;100
6.3.3;III. Identitätsbildende Faktoren der Wittenberger Reformation im 16. und 17. Jahrhundert;104
6.3.4;IV. Zusammenfassung;108
6.4;Klaus Unterburger Zwischen Verengung und Vertiefung;110
6.4.1;I. Die Ausbildung einer katholisch-konfessionellen Identität;113
6.4.2;II. Das katholische Protestantismusbild;116
6.4.3;III. Transformationen: Was ist das Neue an der frühneuzeitlichen katholischen Konfessionskultur?;118
6.4.4;IV. Schluss;124
6.5;Jens Wolff Luthers Schrifthermeneutik;126
6.5.1;I. Die Prävalenz des Mündlichen gegenüber dem Schriftlichen;128
6.5.2;II. Christus als Sachgrund einer Prävalenz des Mündlichen;129
6.5.3;III. Von Dictata zu Operationes: Entchristologisierung christozentrischer Auslegung?;132
6.5.4;IV. Bibel als Häresie und Luthers Exegese infallibel?;136
6.5.5;V. Luthers Schrifthermeneutik als Bildhermeneutik;138
6.5.6;VI. Missverstehen der Passion;143
6.5.7;VII. Mittelalterlichkeit der Passion?;145
6.5.8;VIII. Reprise: Fortschritt der Auslegungskunst?;150
6.6;Ludger Schwienhorst-Schönberger Sola scriptura?;153
6.6.1;I. Hinführung;153
6.6.2;II. Die ekklesiologische Dimension der Schriftauslegung;155
6.6.3;III. Erste Weichenstellungen;157
6.6.4;IV. Äußere Klarheit?;160
6.6.5;V. Innere Klarheit?;167
6.6.6;VI. Zusammenfassung und Ausblick;172
7;2. Systematische Brennpunkte;176
7.1;Ulrich H.J. Körtner „Die Sonne, der Tag, das Licht der Kirche";177
7.1.1;I. Die Stellung der Rechtfertigungslehre innerhalb der Theologie Luthers im ökumenischen Vergleich;177
7.1.2;II. Grundzüge der Rechtfertigungslehre Luthers;183
7.1.3;III. Die rechtfertigungstheologische Grundstruktur von Luthers Kleinem Katechismus;187
7.1.4;IV. Die Rechtfertigungslehre als impulsgebende Mitte der Reformation;191
7.1.5;V. Der Glaubende als gerechtfertigter Sünder (simul iustus et peccator);195
7.2;Bertram Stubenrauch Rechtfertigung – ein Novum bei Luther?;200
7.2.1;I. Rechtfertigung als pastorales Programm;200
7.2.2;II. Rechtfertigung und Vergöttlichung;202
7.2.3;III. Glaube als geschenktes Wollen;205
7.2.4;IV. Mystische Gottbegegnung;207
7.2.5;V. Liebe als Entäußerung;209
7.3;Christian Danz „[D]en mehr viehischen als menschlichen Irrtum und Gotteslästerung, daß kein freier Wille sei.";212
7.3.1;I. „glaubstu so hastu“, oder: Luthers Deutung des Menschen;215
7.3.2;II. Erlösung von „dem unertrüglichern Joche des Buchstabens", oder: Die Umformung von Luthers Freiheitsgedanken in der Aufklärung;219
7.3.3;III. Reflexive Religion, oder: Aneignung des Heils;223
7.4;Helmut Hoping Freiheit und Sünde;228
7.5;Notger Slenczka Selbständigkeit und Kommunikation;246
7.5.1;I. Das Sakrament als Ort der Verwandlung der Wirklichkeit;247
7.5.2;II. Die Wirklichkeit von Wort und Glaube;248
7.5.2.1;II.1. Das Wort als Unwirklichkeit;250
7.5.2.2;II.2. Das Sakrament als Wort;251
7.5.2.3;II.3. Die Entdeckung der Wirklichkeit des Ich;253
7.5.3;III. Die Wirklichkeit des Ich und die Wirksamkeit des Wortes;254
7.5.3.1;III.1. Die Höllenfahrt Christi als articulus stantis et cadentis ecclesiae;254
7.5.3.2;III.2. Das Lehrstück und Luthers Deutung;255
7.5.3.3;III.3. Die Veränderung des Selbstverständnisses als wirklichkeitsverändernde Wirksamkeit des Wortes;257
7.5.3.4;III.4. Christologische Parallele;258
7.5.3.5;III.5. Änderung der Sprache und des in ihr manifestierten Weltverständnisses als Wirklichkeitsänderung;262
7.5.4;IV. Das Christentum als Nachtigall – oder: was heißt ‚wirklich’?;263
7.6;Jan-Heiner Tück „Der fröhliche Wechsel und Streit";265
7.6.1;I. Der „fröhliche Wechsel und Streit“. Die soteriologische Umcodierung des Tausch-Motivs in Luthers theologia crucis;267
7.6.2;II. Substitution versus Stellvertretung? Zur Luther-Rezeption Hans Urs von Balthasars;277
7.6.3;III. „An uns ohne uns?“ Der Vertretene muss in die Vertretung einstimmen – aber wie? Ein Vermittlungsvorschlag;284
7.7;Ulrich Barth Sichtbare und unsichtbare Kirche;289
7.8;Johanna Rahner „Das hieße eine neue Kirche bauen …";353
7.8.1;I. Eine notwendige Vorbemerkung: Ekklesiologie als Schattenthema der Ökumene;353
7.8.2;II. Erbe und Erblast des Spätmittelalters;354
7.8.3;III. Stets ein Thema der Kontroverse;357
7.8.4;IV. Der Streitpunkt par excellence: Das ministerium verbi;365
7.9;Friedrich Wilhelm Graf Von der Freiheit eines Christenmenschen;373
7.9.1;I. Geschichtspolitik;375
7.9.2;II. Die Vielfalt des Protestantischen;382
7.9.3;III. Luther als Freiheitsheld;383
7.9.4;IV. Arbeit am Protestantismus;386
7.9.5;V. Vielfalt ernst nehmen;390
7.10;Eberhard Schockenhoff Vermittelte Unmittelbarkeit;396
7.10.1;I. Die Macht des Wortes Gottes und die christliche Freiheit;398
7.10.2;II. Eine kurzsichtige katholische Ausweichstrategie: Die Flucht in eine restaurative Anti-Moderne;401
7.10.3;III. Eine konstruktive katholische Antwort: Die Idee vermittelter Unmittelbarkeit zu Gott;403
7.10.3.1;1. Die Entstehung des Konzepts der vermittelten Unmittelbarkeit zu Gott in der Tübinger Schule des 19. Jahrhunderts;405
7.10.3.2;2. Zwei Testfragen an das Konzept der vermittelten Unmittelbarkeit;408
7.10.3.2.1;a) Luthers Verständnis der Selbstbeglaubigung des Wortes Gottes;408
7.10.3.2.2;b) Luthers Verständnis des unfreien Willens;414
7.10.4;IV. Versuch einer systematischen Begründung des Konzepts der vermittelten Unmittelbarkeit;419
7.10.5;V. Die Überwindung konfessioneller Differenzen im Zeugnis christlichen Lebens;424
8;3. Judentum und Islam in der Sicht Martin Luthers;428
8.1;Hartmut Lehmann Luther und die Juden;429
8.2;Karl-Josef Kuschel Martin Luther, die Türken und der Islam;444
8.2.1;I. Der historische Kontext: Militärische Bedrohung durch die Osmanen;445
8.2.2;II. Luthers Drei-Fronten-Konflikt;447
8.2.3;III. Die Kampfschriften gegen die Türken: Argumentative Grundmuster;449
8.2.4;IV. Die innerchristliche Instrumentalisierung der Türkengefahr;455
8.2.5;V. Luthers zwiespältiges Islam-Lob;457
8.2.6;VI. Befürwortung eines Koran-Drucks;459
8.2.7;VII. Die geschichtliche Ironie von Luthers Anti-Türken-Kampf;461
8.2.8;VIII. Das geschichtliche Erbe als Auftrag für heute;464
9;4. Martin Luther und die Reformation in der Sicht der Kirchen;470
9.1;Michael Bünker Die Reformation und die Einheit der Kirche;471
9.1.1;I. Martin Luther;471
9.1.2;II. Jubiläum oder Gedenken – Ökumene 2017;472
9.1.3;III. Luther und die Ökumene;474
9.1.4;IV. Leuenberg;478
9.1.5;V. Ausblick;484
9.2;Kurt Kardinal Koch Reform oder Reformation?;487
9.2.1;I. Konfessionalistisches oder ökumenisches Gedenkjahr 2017?;487
9.2.2;II. Ökumenische Anfragen an das Reformationsgedenken;493
9.2.2.1;1. Reformation und Reform;493
9.2.2.2;2. Reformation und Kirchenspaltung;498
9.2.2.3;3. Reformation und Tradition;500
9.2.3;III. Vom historischen Konflikt zur ökumenischen Gemeinschaft;503
9.2.3.1;1. Aushalten der historischen Konflikte und Schuldbekenntnis;504
9.2.3.2;2. Wiederentdeckung der Gemeinschaft im Glauben;507
9.2.3.3;3. Hoffnungsvolle Wege in die Zukunft;511
9.2.4;IV. Gedenken an die christozentrische Herzmitte der Reformation;516
10;Autorenverzeichnis;518
11;Personenregister;520


Unterburger, Klaus
Klaus Unterburger, Dr. theol., Privatdozent am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster

Körtner, Ulrich H. J.
Dr. theol., Professor für Systematische Theologie (reformierte Theologie) an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.

Stubenrauch, Bertram
Bertram Stubenrauch, geb. 1961, Dr. theol., Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Hoping, Helmut
Helmut Hoping, geb. 1956, Dr. theol. habil., Professor em. für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br.

Lewitscharoff, Sibylle
Sibylle Lewitscharoff (1954–2023) war eine der bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen. Sie studierte Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin, lebte dabei auch längere Zeit in Buenos Aires und Paris. 1994 erschien ihr erster Roman, seitdem erhielt sie für ihre verschiedenen Werke zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, Marie-Luise-Kaschnitz-Preis sowie den Georg-Büchner-Preis. Bei Herder erschien 2020 zusammen mit Heiko Michael Hartmann der Titel »Warten auf. Gericht und Erlösung: Poetischer Streit im Jenseits«.

Danz, Christian
Christian Danz, geb. 1962, 1985-1990 Studium der Evangelischen Theologie an der Universität Jena; 1994 Promotion; 1999 Habilitation; 2000-2002 Vertretung der Professur für Systematische Theologie an der Universität Essen; seit 2002 Professor für Systematische Theologie A.B. an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. 2004-2006 Stellvertretender Vorsitzender und seit 2006 Vorsitzender der Deutschen Paul-Tillich-Gesellschaft e.V. Mitglied der Kommission zur Herausgabe der Schriften F.W.J. Schellings der Philosophisch-historischen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Koch, Kurt
Kardinal Kurt Koch wurde 1950 geboren und war von 1995 bis 2010 Bischof von Basel. Zuvor war er Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Luzern. 2010 wurde er zum Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen ernannt, er leitet das Dikasterium bis heute.

Prügl, Thomas
Thomas Prügl, geb. 1963, ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Wien.

Schwienhorst-Schönberger, Ludger
Ludger Schwienhorst-Schönberger, geb. 1957, Dr. theol., 2007-2022 Professor für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.

Tück, Jan-Heiner
Jan-Heiner Tück, Dr. theol, wurde 1967 geboren und ist Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Er ist Mitherausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift „Communio“ und des OnlinePortals www.communio.de; Initiator der Wiener Poetikdozentur „Literatur und Religion“; Mitglied der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Theologischen Kommission der Österreichischen Bischofskonferenz. Vielfältige Veröffentlichungen, zuletzt erschienen: Ausverkauf des Konzils. Die Päpste und die Piusbruderschaft (2026); Jesus Christus auf der Spur. Jan-Heiner Tück im Gespräch mit Walter Kardinal Kasper über Fragen der Christologie (2026);  Wiederkehr der Säkularisierung. Der Streit um die religiöse Indifferenz  (Hg., 2026); Nizäa – Das erste Konzil. Historische, theologische und ökumenische Perspektiven (Hg., 2025).

Rahner, Johanna
Johanna Rahner, geboren 1962, ist seit 2014 Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Zahlreiche Veröffentlichungen zu ekklesiologischen, sakramententheologischen und ökumenischen Fragestellungen.

Danz, Christian
Christian Danz, geb. 1962, 1985-1990 Studium der Evangelischen Theologie an der Universität Jena; 1994 Promotion; 1999 Habilitation; 2000-2002 Vertretung der Professur für Systematische Theologie an der Universität Essen; seit 2002 Professor für Systematische Theologie A.B. an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. 2004-2006 Stellvertretender Vorsitzender und seit 2006 Vorsitzender der Deutschen Paul-Tillich-Gesellschaft e.V. Mitglied der Kommission zur Herausgabe der Schriften F.W.J. Schellings der Philosophisch-historischen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Tück, Jan-Heiner
Jan-Heiner Tück, Dr. theol, wurde 1967 geboren und ist Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Er ist Mitherausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift „Communio“ und des OnlinePortals www.communio.de; Initiator der Wiener Poetikdozentur „Literatur und Religion“; Mitglied der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Theologischen Kommission der Österreichischen Bischofskonferenz. Vielfältige Veröffentlichungen, zuletzt erschienen: Ausverkauf des Konzils. Die Päpste und die Piusbruderschaft (2026); Jesus Christus auf der Spur. Jan-Heiner Tück im Gespräch mit Walter Kardinal Kasper über Fragen der Christologie (2026);  Wiederkehr der Säkularisierung. Der Streit um die religiöse Indifferenz  (Hg., 2026); Nizäa – Das erste Konzil. Historische, theologische und ökumenische Perspektiven (Hg., 2025).

Leppin, Volker
Volker Leppin (Jg. 1966) ist Professor of Historical Theology an der Yale University. Von 2000 bis 2010 hatte er in Jena und von 2010 bis 2021 in Tübingen einen Lehrstuhl für Kirchengeschichte inne. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Spätmittelalter und Reformation, u. a.: Ruhen in Gott. Eine Geschichte der christlichen Mystik (2021).

Graf, Friedrich Wilhelm
Friedrich Wilhelm Graf, Prof. em. für Systematische Theologie, Universität München

Schockenhoff, Eberhard
Eberhard Schockenhoff (1953-2020), Dr. theol., war Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, von 2001 bis 2016 Mitglied des Nationalen bzw. Deutschen Ethikrats, seit 2009 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2010 Mitglied in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.  
Seine profilierten Beiträge zu innerkirchlichen Fragen und Problemstellungen fanden durchweg Widerhall in Kirche und Theologie. Als wichtiger Brückenbauer unterstützte er nachdrücklich den Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland. Durch sein Engagement im Nationalen bzw. Deutschen Ethikrat erlangte er durch seine Beiträge zu Fragen der Lebensethik Bekanntheit weit über die Fachgrenzen hinaus und trat als eloquenter Gesprächspartner in den verschiedenen Kontexten in Erscheinung.
Schockenhoff zählte zu den produktivsten und meistgelesenen theologischen Autoren der Gegenwart, der seine verlegerische Heimat im Verlag Herder gefunden hatte. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Zur Lüge verdammt? Politik, Medien, Medizin, Justiz, Wissenschaft und die Ethik der Wahrheit (2000/2005), Wie gewiss ist das Gewissen? (2003), Grundlegung der Ethik (2007/2014), Theologie der Freiheit (2007), Ethik des Lebens (2009/2013), Chancen zur Versöhnung? Die Kirche und die wiederverheirateten Geschiedenen (2011), Erlöste Freiheit – Worauf es im Christentum ankommt (2012), Die Bergpredigt (2014), Kein Ende der Gewalt? Friedensethik für eine globalisierte Welt (2018) und Frieden auf Erden? Weihnachten als Provokation (2019).
Seine postum veröffentlichte Sexualethik Die Kunst zu lieben. Unterwegs zu einer neuen Sexualethik (2021) stößt im Kontext der Debatten des Synodalen Weges auf breite Resonanz und wird von wichtigen Fachvertretern als Referenzwerk und Pflichtlektüre (Konrad Hilpert) gewürdigt. Schockenhoffs wichtige Impulse für eine erneuerte, menschenfreundliche Moralverkündigung wirken fort. Seine eigene Stimme und Präsenz wird in den aktuellen kirchlichen Auseinandersetzungen jedoch schmerzlich vermisst.

Christian Danz, geb. 1962, 1985-1990 Studium der Evangelischen Theologie an der Universität Jena; 1994 Promotion; 1999 Habilitation; 2000-2002 Vertretung der Professur für Systematische Theologie an der Universität Essen; seit 2002 Professor für Systematische Theologie A.B. an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. 2004-2006 Stellvertretender Vorsitzender und seit 2006 Vorsitzender der Deutschen Paul-Tillich-Gesellschaft e.V. Mitglied der Kommission zur Herausgabe der Schriften F.W.J. Schellings der Philosophisch-historischen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Jan-Heiner Tück, Dr. theol, wurde 1967 geboren und ist Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Er ist Mitherausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift "Communio" und des OnlinePortals www.communio.de; Initiator der Wiener Poetikdozentur "Literatur und Religion"; Mitglied der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Theologischen Kommission der Österreichischen Bischofskonferenz. Vielfältige Veröffentlichungen, zuletzt erschienen: Ausverkauf des Konzils. Die Päpste und die Piusbruderschaft (2026); Jesus Christus auf der Spur. Jan-Heiner Tück im Gespräch mit Walter Kardinal Kasper über Fragen der Christologie (2026); Wiederkehr der Säkularisierung. Der Streit um die religiöse Indifferenz (Hg., 2026); Nizäa – Das erste Konzil. Historische, theologische und ökumenische Perspektiven (Hg., 2025).
Friedrich Wilhelm Graf, Prof. em. für Systematische Theologie, Universität München
Helmut Hoping, geb. 1956, Dr. theol. habil., Professor em. für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br.
Kardinal Kurt Koch wurde 1950 geboren und war von 1995 bis 2010 Bischof von Basel. Zuvor war er Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Luzern. 2010 wurde er zum Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen ernannt, er leitet das Dikasterium bis heute.
Dr. theol., Professor für Systematische Theologie (reformierte Theologie) an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.
Volker Leppin (Jg. 1966) ist Professor of Historical Theology an der Yale University. Von 2000 bis 2010 hatte er in Jena und von 2010 bis 2021 in Tübingen einen Lehrstuhl für Kirchengeschichte inne. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Spätmittelalter und Reformation, u. a.: Ruhen in Gott. Eine Geschichte der christlichen Mystik (2021).
Sibylle Lewitscharoff (1954–2023) war eine der bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen. Sie studierte Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin, lebte dabei auch längere Zeit in Buenos Aires und Paris. 1994 erschien ihr erster Roman, seitdem erhielt sie für ihre verschiedenen Werke zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, Marie-Luise-Kaschnitz-Preis sowie den Georg-Büchner-Preis. Bei Herder erschien 2020 zusammen mit Heiko Michael Hartmann der Titel »Warten auf. Gericht und Erlösung: Poetischer Streit im Jenseits«.
Thomas Prügl, geb. 1963, ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Wien.
Johanna Rahner, geboren 1962, ist seit 2014 Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Zahlreiche Veröffentlichungen zu ekklesiologischen, sakramententheologischen und ökumenischen Fragestellungen.
Eberhard Schockenhoff (1953-2020), Dr. theol., war Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, von 2001 bis 2016 Mitglied des Nationalen bzw. Deutschen Ethikrats, seit 2009 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2010 Mitglied in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.



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