Darcy / Mather / Ross | Romana Exklusiv Band 247 | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 0247, 384 Seiten

Reihe: Romana Exklusiv

Darcy / Mather / Ross Romana Exklusiv Band 247


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7337-4009-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0247, 384 Seiten

Reihe: Romana Exklusiv

ISBN: 978-3-7337-4009-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



LIEBESURLAUB IN IRLAND von MATHER, ANNE
Wenn es für Rachels Ehe mit dem Unternehmer Jack eine zweite Chance gibt, dann auf der grünen Insel der Hoffnung. Nie wieder soll die Fremde, die sich als Jacks Geliebte ausgibt, ihr Glück gefährden! Nur warum streitet ihr Mann die Affäre noch immer nicht ab?
DREI TAGE UND DREI NÄCHTE von DARCY, EMMA
War alles nur ein schöner Traum? In seinem luxuriösen Penthouse am Strand von Byron Bay schenkt der berühmte Milliardär Peter Ramsey seiner Traumfrau den Himmel auf Erden. Doch als sie ihm unerwartet enthüllt, wer sie wirklich ist, will Peter nur noch weg...
UNTER DEN STERNEN DER KARIBIK von ROSS, KATHRYN
Ein romantisches Dinner unter den Sternen der Karibik - und es ist um Lucy geschehen. In einer rauschhaften Nacht wirft sie alle Prinzipien über Bord und gibt sie sich dem Selfmade-Millionär Rick Conners hin. Verbotenerweise! Schließlich ist Rick ihr Boss ...



Emma Darcy ist das Pseudonym des Autoren-Ehepaars Frank und Wendy Brennan. Gemeinsam haben die beiden über 100 Romane geschrieben, die insgesamt mehr als 60 Millionen Mal verkauft wurden. Frank und Wendy lernten sich in ihrer Heimat Australien kennen. Wendy studierte dort Englisch und Französisch, kurzzeitig interessierte sie sich sogar für Informatik, doch als sie ihren Mann Frank kennen lernte, war es um sie geschehen: Sie gab das Studium auf, um mit Frank die Welt zu bereisen. Nach der Geburt ihrer Söhne ließen sich die beiden in New South Wales nieder. Frank machte sich als Geschäftsmann selbständig, und Wendy beschloss, ein Buch zu schreiben. Sie entschied sich, dass ihr erstes Werk ein Liebesroman sein sollte. 'Ich dachte mir, das kann doch nicht so schwer sein', erinnert sich Wendy. 'Aber bald schon musste ich bemerken: Irrtum, nichts ist schwieriger, als einen guten Liebesroman zu schreiben.' Also begann Wendy damit, Nacht für Nacht Romances zu lesen. Frank lag neben ihr im Bett und hörte sich geduldig Wendys Gedanken zu Handlung und Figuren an. Bis er eines Nachts selbst zu einem Roman griff. Von da ab arbeiteten Frank und Wendy als Team. Und dies sehr erfolgreich. Bereits ihr erster gemeinsamer Roman wurde von einem Verlag angenommen. Und seit jenem Tag vergrößert sich die Fan-Gemeinde von Emma Darcy mit jeder neuen Liebesgeschichte.

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1. KAPITEL

„Da ist eine junge Dame, die Sie sehen möchte, Mrs Riordan.“

Die Haushälterin war auf die Terrasse gekommen, als Rachel gerade dabei war, Rosen zu schneiden. Rachel legte die weiße Blüte in einen Korb zu ihren Füßen und richtete sich auf. Sie war nicht in der Stimmung für Besuch und außerdem nicht angemessen gekleidet. Mrs Grady schien die Dame nicht zu kennen, sonst hätte sie einen Namen genannt. Entweder war es eine von Jacks Kundinnen oder jemand, der Spenden sammelte. Aber warum hatte die Haushälterin sich dann nicht selbst darum gekümmert?

„Haben Sie ihr nicht gesagt, dass Mr Riordan nicht hier ist?“, fragte Rachel, als sie zu dem Schluss kam, dass es wohl eine Kundin von Jack sein musste. Sie konnte sich zwar nicht vorstellen, wie die Frau an seine Adresse gekommen war, doch Jack hatte seine eigenen Regeln.

„Sie will gar nicht zu Mr Riordan“, erwiderte Mrs Grady. „Die Dame hat ausdrücklich nach Ihnen gefragt. Sie sagte, ihr Name sei Karen Johnson. Anscheinend glaubt sie, dass Sie sie kennen.“

Rachel hatte plötzlich das Gefühl, dass ihr der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Sie fühlte sich krank und schwindlig. Zitternd hielt sie sich am Rosenspalier fest, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Doch Mrs Grady kannte ihre Hausherrin zu gut, um die plötzliche Blässe in Rachels Gesicht nicht zu bemerken. Die Haushälterin eilte auf Rachel zu und stützte sie.

„Da sehen Sie es“, tadelte Mrs Grady. „Wusste ich doch, dass Sie nicht ohne Hut in der heißen Sonne hätten arbeiten sollen. Sie haben es wieder übertrieben, nicht wahr? Kommen Sie herein, und ich bringe Ihnen ein schönes Glas Eistee.“

„Es geht mir gut.“ Rachel spürte, wie wieder etwas Farbe in ihre Wangen zurückkehrte. „Wo ist Miss … Miss Johnson? Führen Sie sie besser in den Salon, während ich mir die Hände wasche.“

„Soll ich das wirklich?“ Mrs Grady hatte den Korb mit Rosen genommen und sah ihre Hausherrin zweifelnd an. Noch immer hielt sie Rachels Arm und drängte sie leicht Richtung Haus. „Ich kann der jungen Dame einfach sagen, dass Sie keine Zeit haben. Wenn es wichtig ist, kann sie sicher an einem anderen Tag wiederkommen.“

Rachel war versucht, Mrs Gradys Vorschlag anzunehmen. Aber dem Treffen aus dem Weg zu gehen würde das Problem nicht lösen. Dennoch war sie fassungslos, dass diese Frau so unverfroren hier auftauchte. Hatte Jack sie dazu angestiftet? Rachel bezweifelte es. Er hatte seine Fehler, doch grausam war er nicht.

„Schon in Ordnung, Mrs Grady“, sagte sie schließlich und verwarf jeden Gedanken daran, ihre Meinung zu ändern. „Ich komme gleich. Bringen Sie uns bitte Eistee.“

Rachel ging über die hintere Treppe nach oben. Erleichtert betrat sie ihr Schlafzimmer. Zwar hatte sie Mrs Grady gesagt, dass es ihr besser gehe, doch sie fühlte sich noch immer etwas wackelig auf den Beinen. Deshalb ging sie in ihr Badezimmer und kühlte ihr heißes Gesicht mit Wasser.

In der Ruhe der vertrauten Räume entspannte sie sich etwas. Der kleine Salon, das Schlaf- und das Badezimmer waren ihr eigenes Reich, das nur ihr gehörte.

Wie kann diese Frau es nur wagen, hierherzukommen? fragte sie sich ungläubig. Was will sie hier? Was könnten wir beide uns schon zu sagen haben? Sie ist Jacks Geliebte, ich bin seine Frau. Sicherlich sollte ich eher mit ihm reden.

Rachel betrachtete sich in dem großen Spiegel über dem Waschtisch. Sie wirkte schockiert. Wie ein gehetzter Hase, der sich im Scheinwerferlicht eines herannahenden Autos wiederfindet, dachte sie müde. Und ich habe keine Ahnung, wie ich das Unvermeidliche abwenden soll.

Dennoch wollte Rachel sich nicht in ihrem eigenen Haus einschüchtern lassen. Sie war immer noch die Hausherrin hier. Eigentlich sollte sie diese Karen einfach wegschicken.

Doch dafür war es jetzt zu spät. Karen saß bereits im Salon und bekam Eistee serviert. Es wäre besser, sie nicht warten zu lassen. Sie sollte nicht glauben, Rachel hätte Angst davor, der Gespielin ihres Mannes gegenüberzutreten.

Rachel atmete tief ein und warf einen kritischen Blick in den Spiegel. Es war ein warmer Tag, und sie hatte keine Besucher erwartet. Deshalb trug sie hellgrüne Leinenshorts und ein blaues, locker sitzendes Seidentop ohne Ärmel.

Soll ich mich umziehen und etwas Make-up auflegen, bevor ich sie treffe? Etwas Lidschatten vielleicht, beschloss sie und schminkte ihre Augen in einem weichen Umbraton. Passend zu den von der Sonne gebleichten Strähnen in ihrem blonden Haar legte sie zartes Lipgloss auf.

Zufrieden mit ihrem Erscheinungsbild wollte sie Karen nicht länger warten lassen. Die Frau sollte nicht denken, dass Rachel sich extra für sie herausputzte. Noch einmal sah sich Rachel in ihrem elegant eingerichteten Zimmer um, um Selbstvertrauen zu sammeln. Sie hatte das ungute Gefühl, dass nach ihrem Treffen mit Karen nichts mehr wie früher sein würde.

Karen saß auf einem der Samtsofas, die um den Kamin im Salon standen. Auch dieser Raum war geschmackvoll eingerichtet, durch die offenen Fenster sah man den wunderschön angelegten Garten auf der Rückseite des großzügigen Hauses.

Auf der Schwelle zögerte Rachel kurz. Karen sieht so entspannt aus, als wohne sie hier, dachte sie angespannt. Ein Fremder hätte vielleicht Karen für die Hausherrin gehalten.

Im Gegensatz zu ihr war Karen sehr förmlich gekleidet. Das blassrosa Kostüm mit dem kurzen Rock enthüllte viel Bein und Dekolleté. Sie hatte keine Strümpfe an, trug aber hochhackige Pumps.

Sie wirkt sehr selbstsicher, dachte Rachel unbehaglich. Schick und mondän, offenbar weiß sie, wie sie Männer dazu bringt, sich nach ihr umzudrehen. Auffallend war Karens rotes Haar, doch Rachel war sicher, dass es genauso unecht war wie das Lächeln, mit dem Karen ihre Ankunft quittierte.

Karen stand auf. An der Art, wie sie ihre Handtasche umklammerte, erkannte Rachel die Anspannung ihrer Rivalin. Karen war nicht so groß wie sie, hatte aber üppige Rundungen. Ihre Brüste schienen fast das flammend rote Bustier zu sprengen.

Zunächst stand Karen nur da und wartete, dass Rachel den ersten Schritt machte. Am liebsten hätte Rachel sie angeschrien und gefragt, was sie in ihrem Haus zu suchen habe, doch sie wollte nicht albern sein. Deshalb ging sie in den Salon und begrüßte Karen mit einem kühlen „Mrs Johnson, nehme ich an“, so als hätte sie die Fotos von Karen und Jack nie gesehen. „Wenn Sie meinen Mann suchen, muss ich Sie enttäuschen. Er ist nicht hier.“

„Das weiß ich, Mrs Riordan.“ Karens Selbstsicherheit war zurückgekehrt. Sie ließ sich nicht anmerken, ob es sie überraschte, dass Rachel sie erkannte. „Er ist in Bristol und unterschreibt den Vertrag für das neue Einkaufszentrum.“

Sie kennt also seinen Terminplan, dachte Rachel und versuchte, gleichgültig zu wirken. „Das stimmt“, erwiderte sie beiläufig. Jack sagte ihr in letzter Zeit selten, wohin er ging. „Was führt Sie hierher, Miss Johnson? Ich denke, wir beide haben uns nichts zu sagen.“

„Das sehe ich anders.“ Karen wartete nicht darauf, dass Rachel sie aufforderte, Platz zu nehmen, sondern ließ sich wieder auf dem Sofa nieder. „Setzen Sie sich doch, Mrs Riordan. Was ich Ihnen zu sagen habe, wird Sie vielleicht ein wenig aufregen.“

Rachel überlegte unwillkürlich, wie viel es wohl kosten würde, alle drei Sofas zu ersetzen. Ein paar tausend Pfund vermutlich – aber das wäre es wert, um sich nicht mehr an diese Szene erinnern zu müssen. „Ich bleibe lieber stehen“, sagte sie knapp. Sie hoffte, dass Karen den Wink verstand und sich kurzfasste.

„Wie Sie wollen.“

Karen zuckte die Schultern, doch bevor sie noch etwas sagen konnte, kam Mrs Grady mit einem Tablett in den Raum, auf dem zwei Gläser und eine Karaffe Eistee standen. Rachel wünschte, sie hätte ihre Haushälterin nicht darum gebeten, aber nun war es zu spät, es sich anders zu überlegen.

„Hier, der Tee. Kann ich Ihnen sonst noch etwas bringen, Mrs Riordan?“, fragte Mrs Grady und sah Rachel besorgt an.

„Nein danke, das wäre alles“, brachte Rachel mit einem gezwungenen Lächeln hervor.

„Sie wirken noch immer krank. Sind Sie sicher, dass Sie sich wohl…“

„Es geht mir gut, Mrs Grady.“ Karen sollte auf keinen Fall denken, dass Rachel sich wegen ihres Besuchs schlecht fühlte. Oder unglücklich, dachte Rachel insgeheim und warf ihrer Haushälterin einen vielsagenden Blick zu. „Wenn ich noch etwas brauche, rufe ich Sie.“

Mrs Grady zog die Augenbrauen hoch, wandte aber nichts ein. Nachdem sie gegangen war, wies Rachel auf den Eistee. „Bedienen Sie sich“, sagte sie, um Karen nicht einschenken zu müssen. „Ihnen muss sehr heiß sein. Sie tragen das Kostüm ja hoffentlich nicht meinetwegen.“

Voller Genugtuung bemerkte sie, wie Karen wütend wurde. Und wenn schon, dachte Rachel trotzig. Sie verdient Schlimmeres dafür, dass sie es wagt, hierherzukommen. Was will sie denn? Reicht es ihr nicht, mit Jack zu schlafen? Glaubt sie vielleicht, dass wir uns trennen?

„Ich kleide mich immer dem Anlass entsprechend“, antwortete Karen nach kurzem Überlegen. „Kleidung ist ja so wichtig, finden Sie nicht? Vor allem, wenn man einem Mann gefallen will.“

„Ich kleide mich nur nach meinen Vorstellungen“, erwiderte Rachel nicht ganz ehrlich. Früher habe ich das getan, erinnerte sie sich. Bevor...



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