E-Book, Deutsch, Band 1687, 64 Seiten
Reihe: John Sinclair
Dark John Sinclair 1687
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-8387-0369-5
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Leibwächter der Halbvampire
E-Book, Deutsch, Band 1687, 64 Seiten
Reihe: John Sinclair
ISBN: 978-3-8387-0369-5
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die Frau war eine Schönheit! Rabenschwarzes Haar, Brüste wie gemalt, eine Figur, von der die meisten weiblichen Personen nur träumen konnten, und die Lippen in dem weichen Gesicht waren zu einem Lächeln verzogen. Was allerdings nicht zu dieser Erscheinung passte, war die Schnellfeuerpistole in ihrer Hand, und die zielte auf mich. Beide standen wir uns gegenüber. Beide waren wir bewaffnet, und ich sah, dass sie die Hand mit der Waffe allmählich senkte, um mich genau ins Visier nehmen zu können...
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" (S. 3-4)
Rabenschwarzes Haar, Brüste wie gemalt, eine Figur, von der die meisten weiblichen Personen nur träumen konnten, und die Lippen in dem weichen Gesicht waren zu einem Lächeln verzogen. Was allerdings nicht zu dieser Erscheinung passte, war die Schnellfeuerpistole in ihrer Hand, und die zielte auf mich. Beide standen wir uns gegenüber. Beide waren wir bewaffnet, und ich sah, dass sie die Hand mit der Waffe allmählich senkte, um mich genau ins Visier nehmen zu können …
Ich war schneller und schoss. Mehrmals hintereinander drückte ich ab, hörte das Krachen der Schüsse, sah auch die Treffer und hörte das grelle Lachen, das die Frau bei jedem meiner Schüsse abgab. Sie machte sich nichts daraus, getroffen zu werden, denn die Kugeln prallten an ihrer Gestalt ab. Sie wurden zu Querschlägern, die auf mich zujagten wie Hornissen, denen ich nicht entgehen konnte.
Die Kugeln schlugen in meinen Körper ein, ohne dass ich dabei Schmerzen verspürte, mich aber auf die Verliererstraße befand, denn die Frau riss die Hand mit der Waffe hoch, gab noch ein letztes Lachen von sich – und verschwand von der Bildfläche. Plötzlich war sie nicht mehr da. Aber mich gab es noch.
Und ich erwachte aus einem tiefen Schlaf, der mir diesen Traum beschert hatte. Es floss kein Blut, in meinem Körper befanden sich keine Einschüsse, ich hörte weder das Krachen der Waffen noch sah ich das Mündungsfeuer. Ich hatte schlichtweg nur geträumt von dieser schießwütigen Frau, die ich allerdings auch in der Realität kannte, denn sie war keine Geringere gewesen als die kugelfeste Chandra, mit der ich bei meinem letzten Fall zu tun gehabt hatte."




