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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 658, 64 Seiten

Reihe: John Sinclair

Dark John Sinclair 658

Was Turro mit den Mädchen machte
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-8387-0263-6
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Was Turro mit den Mädchen machte

E-Book, Deutsch, Band 658, 64 Seiten

Reihe: John Sinclair

ISBN: 978-3-8387-0263-6
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Endlich als E-Book: Die Folgen der Kult-Serie John Sinclair aus den Jahren 1980 - 1989!

Was Turro mit den Mädchen machte.

Bisher hatte keine Dämonenseele das Reich des Spuks verlassen können. Doch nichts ist endgültig.

Einer Seele gelang der Ausbruch. Früher ein Dämon und mehrfacher Frauenmörder, suchte die Seele wieder einen neuen Gastkörper und fand ihn auch.

Das Morden begann erneut. Junge Frauen fielen Turro zum Opfer. Keiner hatte er eine Chance gegeben, auch Glenda Perkins nicht ...

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung. Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

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* * * (S. 18-19)

Suko und ich waren noch einige Minuten im Büro geblieben und hatten aufgeräumt. »Hast du etwas vor?« fragte ich den Freund. »Nein, nicht außer der Reihe. Bei einem meiner Vetter wollte ich mal vorbeischauen und etwas essen.« »Ach so, dein Vetter.« Ich konnte es noch immer nicht fassen, aber Suko, der Chinese, bezeichnete seine Landsleute stets als seine Vettern. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, als wäre er mit zahlreichen Chinesen verwandt.

»Kommst du mit?« »Das glaube ich nicht. Mir steht nicht der Sinn nach einem chinesischen Essen.« »Das mußt du wissen.« Obwohl wir endlich mal an einem Freitag zu einer normalen Zeit Feierabend machten, wollte sich dieses Weekend-Gefühl bei mir einfach nicht einstellen. Möglicherweise steckte ich bereits so tief im Streß, daß ich nicht mehr in der Lage war, es richtig zu genießen.

Vielleicht lag es auch an Glenda. Ich würde den Abend vergammeln oder auch nicht, denn plötzlich öffnete sich die Außentür des Vorzimmers, und wer stand auf der Schwelle und schaute uns durch die dicken Gläser seiner Brille an? Sir James Powell – Superintendent, königstreu und unser Chef. »Das ist gut, daß ich Sie beide noch erwische.« »Wir sind eben pflichtbewußt, Sir.« Fast böse schaute er mich an, bevor er uns in sein Büro bat, wo wir uns etwas ansehen sollten. »Da kannst du dir dein Essen an die Wand malen, habe ich das Gefühl.« »Abwarten, John.« »Wetten?« »Worum?«

»Um zwei Stäbchen und sieben Reiskörner.« »Die du dann aufpicken mußt.« »Ich verliere die Wette nicht.« »Welche Wette?« fragte Sir James. Er hatte meinen letzten Satz gehört. »Es ging um das Weekend.« »Das ich Ihnen verdorben habe?« »So etwas habe ich nicht behauptet, Sir.« »Manchmal kann ich Gedanken lesen.« Wir betraten sein Büro, in dem es nach Zigarrenrauch roch. Sir James schien Besuch gehabt zu haben. »Ich kann Sie beide beruhigen«, sagte er, nachdem er uns an den Schreibtisch gebeten hatte. »Eigentlich ist es kein Fall. Ich weiß auch nicht ob es noch einer werden könnte.

Jedenfalls sollten Sie sich zuvor etwas anschauen.« »Was denn?« »Fotos«, sagte der Superinendent nur. Es waren Aufnahmen in den Farben Schwarz und Weiß. Sir James kippte sie aus einer Tüte. Ein Foto bekam ich, ein zweites überreichte er dem Inspektor. Schon beim ersten flüchtigen Blick hatte ich erkannt, daß es sich nicht um Urlaubsbilder handelte, sondern um Aufnahmen, die von der Mordkommission geschossen worden waren. Das lag allein am Format. Für schwache Nerven waren die Bilder nichts. Sie zeigten eine schlimme Szene. Da wuchs aus dem Erdboden ein völlig verbrannter Kopf.

Es war nicht zu erkennen, ob er einer Frau oder einem Mann gehörte. Erst das nächste Foto zeigte den gesamten Körper. Es war eine Frau. Ich schaute mir zusammen mit Suko sämtliche Aufnahmen an. Sir James gab keinen Kommentar ab. Er ließ uns in Ruhe und rückte mit der Erklärung erst heraus, als wir die Aufnahmen wieder auf die Schreibtischplatte gelegt hatten. »Ein Konstabler aus Lakehurst fand die Frau so eingegraben und verbrannt in unmittelbarer Nähe des Orts.



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