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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 32, 640 Seiten

Reihe: John Sinclair Großband

Dark John Sinclair Großband 32

Folgen 311-320 in einem Sammelband
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7517-2982-6
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Folgen 311-320 in einem Sammelband

E-Book, Deutsch, Band 32, 640 Seiten

Reihe: John Sinclair Großband

ISBN: 978-3-7517-2982-6
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



10 gruselige Folgen der Kultserie zum Sparpreis in einem Band!
Mit über 300 Millionen verkauften Romanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen verkauften Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horror-Serie der Welt.
Begleite John Sinclair auf seinen gruseligen Abenteuern aus den Jahren 1978 - 1989 und ziehe mit ihm in den Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit. Erlebe mit, wie John Sinclair zum Schrecken der Finsternis wurde und die Serie Kultstatus erreichte.
Tausende Fans können nicht irren - über 640 Seiten Horrorspaß garantiert!
Dieser Sammelband enthält die Folgen 311 - 320.Jetzt herunterladen und losgruseln!



Dark John Sinclair Großband 32 jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Arkonadas Mord-Zyklopen (2. Teil)


Der Mann wollte mich töten!

War er ein Mensch oder ein Dämon? Ich wusste es nicht. Jedenfalls besaß er ein menschliches Aussehen, obwohl ihn etwas von einem Homo sapiens unterschied.

Das dritte Auge!

Es saß mitten auf der Stirn. Über den beiden normalen Augen und genau zwischen ihnen. Vielleicht sah das Wesen damit oder nahm andere Empfindungen auf, ich wusste es nicht. Und auch die kleine, abgrundtief hässliche Fratze innerhalb des Auges war für mich nicht wichtig, es zählten allein die beiden Schwerter, die der Kerl mit den schwarzen Haaren in den Fäusten hielt.

Und er griff an.

Einem Schwerthieb zu entgehen, ist gar nicht so einfach. Zwei Klingen auszuweichen fast unmöglich. Besonders dann, wenn sie aus verschiedener Höhe den Körper treffen wollen.

Für mich wurde es kritisch.

Zum Glück stand ich noch weit genug entfernt, sodass mich der andere nicht mit einem Sprung erreichen konnte. Als er zum zweiten ansetzte, war ich bereits zurückgewichen und mit dem Rücken gegen die Feuerstelle der Schmiede geprallt, wo ich mich sofort zur Seite drehte und einen primitiven Eisenhammer zu packen bekam, der zwischen den Werkzeugen stand. Bis an die normale Ausgangstür geriet ich und hörte das Pfeifen der Klingen, als sie mich verfehlten.

Sofort kreiselte der andere herum.

Mit beiden Beinen stand er auf dem Boden. Er wirkte ungemein stark, es würde mir schwerfallen, ihn zu besiegen.

Ich schleuderte den Hammer.

Auf seinen Kopf hatte ich nicht gezielt, der Körper bot Fläche genug. Zwar wollte der andere noch ausweichen, doch der Hammer war schneller. Er traf ihn an der Schulter.

Ich hörte das dumpfe Geräusch des Aufpralls und einen kehligen Laut, der über dicke Lippen drang. Für einen Moment war er aus dem Konzept gebracht worden, aber er fiel nicht, dieser Typ stand wirklich wie ein Fels in der Brandung.

Sofort setzte ich nach.

Diesmal schnappte ich mir eine Eisenstange und wuchtete sie hoch. Ich hätte auch schießen können, aber ich wollte wissen, mit wem ich es hier zu tun hatte.

Die Stange war ziemlich schwer. Ich fasste sie mit beiden Händen und wehrte Sekunden später den ersten Schwertstreich ab. Die Klinge wischte an meiner Eisenstange entlang, und ich bewegte meine Waffe sofort zur anderen Seite, damit ich auch den zweiten Schwerthieb abwehren konnte.

Dann musste ich zurück, denn mein Gegner war zur Seite gesprungen und hatte dabei auf mich gezielt.

Im Zurückspringen zog ich den Kopf ein. Das war mein Glück, so wurden nur einige Haare getroffen und abrasiert.

Ich hatte sehr viel Schwung in meine Aktion gelegt und auch nicht hinter mich geschaut. Gegen die Wand prallte ich nicht, sondern erreichte genau den offenen Ausgang, torkelte hindurch, gelangte nach draußen in den Basar, stolperte dort und fiel zu Boden.

Auf dem Rücken lag ich und sah den Dreiäugigen durch den Ausgang stürmen. Er wollte mir den Rest geben.

Ich schleuderte ihm die Eisenstange entgegen. Es war das einzige, was ich in dieser Lage unternehmen konnte, und die Stange traf die breite Brust des Kerls, den ich einmal als Schwertschlucker erlebt hatte.

Der Hammer hatte bei ihm keine Wirkung gezeigt, die Stange hielt ihn zum Glück so lange auf, bis ich auf die Beine kam.

Rasch huschte ich zurück.

Rechts und links rahmten mich die Mauern der engen Gasse ein. Es gab genügend offene Türen, sodass ich Fluchtwege besaß. Irgendwo in der Nähe, aber leider nicht sichtbar, mussten sich auch meine beiden Freunde Suko und Kara herumtreiben, doch auf ihre Hilfe konnte ich nicht zählen, ich musste allein mit dem Schwertträger fertig werden.

In der Gassenmitte hielt ich mich auf. Bisher hatte ich gezögert, die Beretta zu ziehen, das änderte sich nun, denn es ging um mein Leben. Er verstand mich sicherlich nicht, wenn ich ihn ansprach, und ich hoffte, dass er begriff, wenn er in die Mündung schaute. Ich setzte noch einen Befehl hinterher und warnte ihn.

Für einen Moment stutzte er. Eine Pistole hatte er wohl noch nie gesehen, er konnte damit nichts anfangen, starrte in die Mündung, drehte den Kopf und schaute der Reihe nach seine beiden Klingen an.

Sie schimmerten bläulich. Es waren dieselben Schwerter, die er sich bei seiner Darbietung in den Rachen gesteckt hatte!

Jetzt wollte er mich killen!

Ich hielt die Beretta in der rechten Hand und hatte den Arm vorgestreckt, wobei ich das Gelenk mit der linken noch abstützte. »Bleib stehen!«, fuhr ich ihn an.

Er schüttelte den Kopf. Dabei gab er mir auch Gelegenheit, sein drittes Auge zu »bewundern«,

Es war größer als die beiden normalen. Vielleicht besaß es sogar die dreifache Ausdehnung. Eine Pupille besaß es nicht, denn an ihrer Stelle schimmerte eine Fratze.

Sie hatte einen Namen, denn ich war schon öfter mit ihr konfrontiert worden.

Arkonada!

Dieses Wesen vor mir musste also ein Diener des Dämons Arkonada sein, dem hier alles gehörte.

Der Dreiäugige kam näher. Um meine Waffe kümmerte er sich nicht, sie war für ihn nicht vorhanden. Es hatte keinen Sinn mehr, ihn zu warnen, deshalb drückte ich ab.

Ein wenig hatte ich die Mündung gesenkt, denn ich wollte ihn nicht tödlich treffen.

Als der Schuss aufpeitschte, schaute ich für einen Moment in das Gesicht meines Gegners. Wahrscheinlich hatte er sich wegen des Knalls so erschreckt, die Kugel war es jedenfalls nicht, sie steckte zwar in seinem linken Oberschenkel und hatte auch dort ein faustgroßes Loch gerissen, doch ich sah kein Blut.

Wie schon bei den beiden Schwertkämpfern auf der Bühne, als sich die Schauspieler gegenseitig umbrachten. Die Wesen auf diesem Planet der Magier schienen überhaupt keinen Lebenssaft zu besitzen, so wie wir ihn kannten.

Ein rätselhaftes Phänomen!

Die Irritation des anderen dauerte nicht lange an. Sehr schnell hatte er sich wieder gefangen, er vergaß auch das Kugelloch in seinem Bein. Durch den Körper des Schwertträgers ging ein Ruck, das Gesicht mit der dunklen Haut nahm einen noch entschlosseneren Ausdruck an, und im nächsten Augenblick stürmte er los.

Sehr schnell bewegte er seine Arme. Die Wege der Klingen kreuzten sich, ohne dass sich die Waffen selbst berührten. Er war tatsächlich ein Meister seines Fachs.

Und er war schnell.

Vielleicht hätte ich auf das Auge schießen sollen, um den Lebensnerv zu treffen, doch dazu war es jetzt zu spät.

Ich blieb auch nicht in der Gasse, sondern huschte in den nächsten Eingang.

Ein schmaler, tiefer Raum nahm mich auf. Er besaß kein Fenster und war deshalb dunkel.

Ich lief durch den gangähnlichen Raum und gelangte an eine Treppe.

Sie war aus Lehm errichtet worden, besaß kein Geländer, und ich hetzte mit großen Sprüngen die Stufen hoch, stets verfolgt von dem Dreiäugigen, der keinen einzigen Laut ausstieß, sodass ich nur das Tappen seiner Füße vernahm und manchmal auch ein helles Geräusch, wenn die Schwerter sich berührten.

Die Treppe führte direkt auf das Dach.

Es war flach, rechteckig gehalten, und nicht einmal eine Mauer trennte es vom Dach des Nachbarhauses.

Auch hier oben fand ich keine geeignete Waffe, mit der ich meinen Gegner hätte stoppen können.

Und er war schon da.

Die Dachbreite trennte uns, da ich mich schon an der Grenze zum Nachbarhaus aufhielt. Für einen Moment blieb mein Verfolger stehen und griff dann zu einer anderen Taktik.

Aus dem Handgelenk schleuderte er sein Schwert!

Wie eine Lanze flog es auf mich zu und hätte mich in Brusthöhe erwischt, wäre ich nicht zur Seite gesprungen.

So fuhr es an mir vorbei. Wo es verschwand, konnte ich nicht sehen, denn der Dreiäuige folgte seiner Waffe in langen Sprüngen. Sein Gesicht war jetzt verzerrt, das dritte Auge glühte, er bewegte den Kopf hektisch von einer Seite zur anderen und schlug von oben nach unten.

Der Hieb hätte mich in zwei Hälften gespalten. Ich aber unterlief ihn, bekam mit beiden Händen das Gelenk zu packen, hielt eisern fest, und für einen Moment erstarrte jegliche Bewegung.

Eiskalt nutzte ich meine Chance. Nach hinten ließ ich mich fallen, riss gleichzeitig die Beine hoch und hatte mit dem Rücken kaum den Boden berührt, als ich den Dreiäugigen bereits über meinen Körper hinwegschleuderte.

Ich hatte sehr viel Kraft in diese Aktion gelegt, und der Schwung reichte aus, um meinen Gegner über den Rand des Daches zu katapultieren. Noch auf dem Boden liegend vernahm ich den klatschenden Aufprall unten in der Gasse.

Schwungvoll kam ich wieder auf die Beine, lief zur Dachkante und schaute nach unten.

Der Dreiäugige war dabei, sich wieder zu erheben. Gleichzeitig vernahm ich den Ruf meines Freundes Suko.

...



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