Liebe Besucherinnen und Besucher,

aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Team von Sack Fachmedien

Darlton / Terrid / Shepherd | Atlan 23: Die Goldene Göttin (Blauband) | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 23, 400 Seiten

Reihe: Atlan-Blauband

Darlton / Terrid / Shepherd Atlan 23: Die Goldene Göttin (Blauband)

Der Kristallprinz: Die Jugendabenteuer
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-8453-3322-9
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Der Kristallprinz: Die Jugendabenteuer

E-Book, Deutsch, Band 23, 400 Seiten

Reihe: Atlan-Blauband

ISBN: 978-3-8453-3322-9
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



8000 Jahre vor Beginn der irdischen Zeitrechnung: Das Große Imperium der Arkoniden steht in der Blüte seiner Entwicklung. Von der Kristallwelt Arkon aus regiert Orbanaschol III. über Tausende von Planeten. Seinen Thron hat der Imperator durch den Mord an seinem Bruder Gonozal VII. erlangt. Der Sohn des ermoderten, Kristallprinz Atlan, ist seitdem auf der Flucht. Inzwischen verfügt er mit dem aktivierten Extrasinn über einen inneren Ratgeber und wird gegen den Imperator aktiv. Atlan und seine Freunde setzen nach den Abenteuern im 'Ring des Schreckens', dem Wall aus dreißig Planeten auf gemeinsamer Umlaufbahn, die Suche nach dem 'Stein der Weisen' fort, die gleichzeitig auch jene nach dem ewigen Leben zu sein scheint. Beim Wettrennen mit dem Blinden Sofgart und Orbanaschol, die sich ebenfalls auf diese Suche begeben haben, sind dem Kristallprinzen seine Widersacher aber immer noch mindestens einen Schritt voraus. Atlans Hoffnung ist es, im Schwarzen System den Vorsprung aufholen zu können, selbst wenn damit der über kurz oder lang unausweichliche Kampf gegen den Blinden Sofgart verbunden sein sollte. Die bisherigen Ereignisse zeigten überdies, dass die geheimnisvolle Varganin Ischtar, von der der Barbar Ra berichtet hat, ebenfalls eine Rolle spielen wird. Und so kommt es schließlich zur Begegnung Atlans mit der 'Goldenen Göttin' ... Enthaltene ATLAN-Heftromane Heft 162: 'Das schwarze System' von Clark Darlton Heft 164: 'Drei gegen Za'Ibbisch' von Peter Terrid Heft 166: 'Begegnung auf Frossargon' von H.G. Ewers Heft 168: 'Die Todesmelodie' von Dirk Hess Heft 170: 'Der Schläfer von Alfonthome' von Conrad Shepherd

Darlton / Terrid / Shepherd Atlan 23: Die Goldene Göttin (Blauband) jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


2.


Aus: Gedanken und Notizen, Bauchaufschneider Fartuloon

Vieles ging in der Zeit der Hyperstürme der Archaischen Perioden verloren, Welten der ersten Besiedlungswelle wurden vergessen. Hinzu kommt, dass es viele arkonidenähnliche Völker in der Öden Insel gibt, deren Ursprung nicht auf das Große Imperium zurückgeht. Die Erklärung dafür muss in der Vergangenheit zu suchen sein. Ich vertrete die Theorie, dass das Tai Ark’Tussan Erbe eines weit mächtigeren Sternenreichs ist. Demzufolge müssen wir immer damit rechnen, Vertreter jenes rätselhaften Großen Alten Volks zu finden, von dem immer wieder Artefakte entdeckt wurden.

Und wenn ich an Ra denke! Er stammt garantiert nicht von Arkoniden ab … und doch ähnelt er uns sehr. Sein Heimatplanet befindet sich zwar auf einer vortechnischen Entwicklungsstufe, aber seine Bewohner sind zweifellos äußerst intelligent. Wenige Hypnokurse haben ausgereicht, um dem Barbaren die Fähigkeit zu verleihen, ein Raumschiff zu steuern!

Der sagenhafte Stein der Weisen, scheint mir, könnte das Bindeglied zu unseren Wissensfragmenten der galaktischen Geschichte darstellen. Vermutlich werden wir den Äonen umspannenden Bogen unseres Ursprungs erst dann vollständig vor uns ausbreiten können, wenn unsere Suche nach diesem »Kleinod« erfolgreich ist.

Als plötzlich Licht aufflammte, fuhr uns zwar im ersten Augenblick der Schreck in die Glieder, aber dann erkannten wir, dass hier sämtliche Anlagen automatisch funktionierten. Fremdartig wirkende Maschinenblöcke standen in langen Reihen an den hohen Wänden riesiger Säle, und in deren Mitte gab es Kontrollpulte mit automatisch geschalteten Instrumenten. Staunend durchwanderten wir das Labyrinth, stiegen Treppen hinauf und wieder hinab und merkten uns markante Stellen, um schnell den Rückweg zu finden. Unter der Oberfläche entdeckten wir mächtige Energieanlagen – wenigstens nahmen wir an, dass es sich um solche handelte. Die Bauart und Wirkungsweise war uns fremd. Da wir die Aggregate nicht vom All aus hatten anmessen können, musste die Abschirmung ziemlich gut sein.

»Eine automatische Kontrollstation, Zweck unbekannt«, stellte Fartuloon schließlich nüchtern fest. »Erklärt das Allzons Angst? Wahrscheinlich springen hin und wieder einige Maschinen an, um diesen oder jenen Zweck zu erfüllen. Ich frage mich nur, was das alles bedeuten soll und was das mit dem Stein der Weisen zu tun hat.«

»Vielleicht gibt es in dieser Station etwas zu finden.«

Er sah mich aus zusammengekniffenen Augen an. »Etwas finden? Und was, zum Beispiel?«

Ich zuckte mit den Achseln. »Keine Ahnung – wir müssen uns halt noch genauer umsehen. Über den Maschinenräumen und den Kontrollzentren liegt noch eine weitere Etage. Vielleicht finden wir dort einen Hinweis?«

Einen Lift entdeckten wir auch diesmal nicht. Die Stufen der Treppe dagegen hatten durchaus normale Höhe und Breite. Die Erbauer mussten ähnlich ausgesehen haben wie wir. Wir erreichten einen breiten Korridor ohne Türen nach rechts oder links. Genau vor uns jedoch befand sich eine, breit und halb geöffnet. Wir konnten von unserem Standpunkt aus nicht erkennen, was hinter ihr war.

»Weiter.« Fartuloons Hand ließ den Griff seines Schwertes nicht mehr los.

Die Tür ließ sich mit dem Fuß aufstoßen. Wir betraten den Raum dahinter und blieben verblüfft stehen. Die Wände des riesigen, relativ leeren Saals waren nackt und kahl. Auch an der gewölbten Decke bemerkten wir nichts, was unseren Verdacht geweckt hätte. Aber in der Mitte des Saales erhob sich ein Podest, kaum einen Meter hoch, quadratisch und nach allen vier Seiten mit drei Stufen versehen, sodass man leicht hinaufsteigen konnte. Auf ihm ruhte ein oben offener durchsichtiger Kubus mit einer Seitenlänge von einem guten Meter.

»Da schwimmt etwas drin«, flüsterte Fartuloon unwillkürlich. »Und mein Gefühl sagt mir, dass es genau das ist, was wir suchen.«

Vorsichtig gingen wir näher und stiegen auf das Podest. In dem kubischen befand sich ein zweiter, kleinerer Behälter von Zylinderform, der mit einer gelblichen Flüssigkeit gefüllt war, und in dieser Flüssigkeit schwamm etwas. Es musste sich um ein Organ handeln, obwohl ich es nicht identifizieren konnte. Jedenfalls handelte es sich um eine organische Masse in einer Nährflüssigkeit. Der kleine Behälter, dessen Boden und Deckel von einem schwarzen Ring umspannt wurden, war über fünf Leitungen mit einem etwa hüfthohen Kasten verbunden, der außerhalb des transparenten Kubus stand.

»Hm«, machte Fartuloon zweifelnd. »Ein Organ, kein Zweifel. Es wird künstlich am Leben erhalten.«

»Sollen wir es mitnehmen? Vielleicht ergibt sich eine Gelegenheit, mit ihm Kontakt aufzunehmen, wenn es mich auch kaum an ein Gehirn erinnert.«

»Es ist auch keines, Atlan! Trotzdem stimme ich dir zu: Wir nehmen es mit. In der KARRETON können wir es untersuchen. Die notwendigen Mittel dazu sind an Bord.«

Der Durchmesser des Zylinders betrug etwa dreißig Zentimeter, die Höhe fünfzig. Das Organ mochte ungefähr faustgroß sein und war von feinen Äderchen durchzogen. Im Deckel begannen die Leitungen, die zum Lebenserhaltungssystem führten, jenem dunkelbraunen Kasten, der wie ein kleiner Sarg aussah und bei einer Höhe von rund einem Meter etwa dreißig zu fünfzig Zentimeter maß. Seine Oberfläche war mit bunten Schaltelementen bestückt. An den Seiten gab es ungenutzte Verbindungsbuchsen, sodass hier weitere Kabel und Leitungen angeschlossen werden konnten.

Es gibt weitere Inseln mit Quadergebäuden, flüsterte der Logiksektor. Also auch weitere Organbehälter? Können oder sollen sie miteinander verbunden werden?

Ich berichtete Fartuloon von der Vermutung.

»Wir werden sehen«, murmelteerknapp. »Und dafür die ganzen Maschinen? Ziemlicher Aufwand! Ich verstehe das nicht.«

»Vielleicht später«, vertröstete ich ihn.

Wir überzeugten uns davon, dass der Behälter ohne Beschädigung aus dem Kubus genommen werden konnte. Es gab keine weiteren Verbindungen. Großes Gewicht besaßen die beiden Gegenstände auch nicht. Ich entdeckte eine leicht zu öffnende Klappe an der Frontseite, hinter der aufgerollte Kabel und Leitungen bereitlagen und die These des Extrasinns unterstrichen.

Vorsichtig traten wir den Rückzug an, und mit wenig Freude dachte ich an den Weg durch den Urwald. Natürlich hätte einer von uns vorgehen und das Beiboot holen können, aber wir hielten es für besser, uns nicht zu trennen. Allzon war nicht mehr dort, wo wir ihn zurückgelassen hatten. Entweder hatte er sich allein fortbewegen können, oder seine Freunde hatten ihn geholt. Es spielte im Augenblick auch keine Rolle. Ich trug den Zylinder, während Fartuloon den Metallkasten unter seinen Arm geklemmt hatte. Die rechte Hand behielt er frei, um jederzeit seine Waffe ziehen zu können. Ohne Zwischenfall erreichten wir eine halbe Tonta später unser Boot, das unversehrt am alten Platz stand.

Morvoner meldete sich, wir unterrichteten ihn und er sagte: »Die Berechnungen ergeben, dass es bei euch in zwei Tontas dunkel wird. Wollt ihr die Nacht dort unten verbringen?«

»Das hängt von verschiedenen Dingen ab«, antwortete ich. »Wie sieht es bei euch aus? Du hast unseren genauen Standort. Konntet ihr inzwischen Energieemissionen anmessen?«

»Nein.«

»Was ist mit dem Gebäude auf der östlichen Insel?«

Laut Karte begann nach einem zweihundert Meter breiten Waldstreifen eine schmale Landbrücke, die zu der Nachbarinsel führte. Sie war bewaldet, und auf einer Lichtung stand ein einzelnes Gebäude. Es war nicht groß, sah auf den Luftbildern aber gut erhalten aus und war nicht mehr als achthundert Meter entfernt.

»Energiepeilung null.«

Ich sah Fartuloon an. Der nickte. »Wir sehen uns die Insel an. In zwei Tontas nehmen wir wieder Kontakt auf.« An mich gewandt, fügte er hinzu: »Achthundert Meter sind nicht viel, aber vielleicht sollten wir doch besser das Boot nehmen.«

Wir hatten das unbekannte Organ mit seiner gesamten Anlage im Lagerraum des Beiboots untergebracht und durch Halterungen gesichert.

»Warum? Wir haben Zeit genug, um das Gebäude zu untersuchen. Sollten wir nichts finden, sind wir in einer Tonta zurück und können uns immer noch überlegen, ob wir zur KARRETON fliegen oder nicht.«

»Und wenn wir etwas entdecken, müssen wir es schleppen.« Er grinste. »Vielleicht hast du Recht. Gehen wir gleich, damit wir nicht von der Dunkelheit überrascht werden.«

Wir kamen gut voran und erreichten bald den Strand. Vor uns lag ein Meeresarm, nicht breiter als zweihundert Meter, dahinter die Insel. Sie hatte einen Durchmesser von kaum tausend Metern. Die Landbrücke allerdings sah nicht besonders Vertrauen erweckend aus. Sie schwankte in der Dünung hin und her wie eine Hängematte.

»Na ja«, murmelte Fartuloon besorgt. »Versuchen können wir es ja …«

Die ineinander verschlungenen Pflanzen trugen unser Gewicht, aber sie sanken ein Stück ins Wasser ein. Ich stellte fest, dass es sich in erster Linie um Schlingpflanzen handelte, die wahrscheinlich genauso gut im Wasser wie auf dem Land wuchsen. Einmal durchbrach Fartuloons rechter Fuß den Untergrund und verschwand zwischen dem Grünzeug. Hastig zog er ihn wieder hoch, der Stiefel war nass.

»Pass auf!«, rief er mir zu. »Eine schwache Stelle.«

Die Länge der Brücke betrug höchstens dreihundert Meter, aber wir benötigten dafür fast eine halbe Tonta. Dann erreichten wir endlich »festes« Land und atmeten auf. Schon jetzt dachte ich voller...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.