E-Book, Deutsch, 322 Seiten
Reihe: SAP Press
Demuth Prozessmanagement mit dem SAP Solution Manager
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-8362-8180-5
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
E-Book, Deutsch, 322 Seiten
Reihe: SAP Press
ISBN: 978-3-8362-8180-5
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Modellieren Sie Ihre Prozesse mit Business Process Model and Notation (BPMN) direkt im SAP Solution Manager ! In diesem Buch lernen Sie, wie die grafische Modellierung funktioniert und wie sich die neue Lösungsdokumentation in Release 7.2 von früheren Konzepten unterscheidet. Ein durchgängiges Praxisbeispiel zeigt Ihnen alle Schritte von der Formulierung der Anforderungen über die Definition und Abbildung der Prozesse im System bis hin zum Prozessmonitoring. Erfahren Sie, wie alle beteiligten Rollen mit dem SAP Solution Manager zusammenarbeiten können.
Aus dem Inhalt:
- Architektur der Lösungsdokumentation
- Abbildung des Prozesslebenszyklus
- Modellierung für Fachabteilungen, Lösungsarchitekten, Entwickler, Testmanager und Administratoren
- Prozessorientiertes Anforderungsmanagement
- Bibliotheken und Prozesshierarchie
- Allgemeine Diagramme, Kollaborations- und Prozessdiagramme
- Branches, Standorte und Umfänge
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Einleitung ... 13
1. Standards für die Prozessmodellierung ... 17
1.1 ... Industriestandards zur Prozessmodellierung ... 17
1.2 ... Industriestandards zur Lösungsdokumentation ... 19
1.3 ... Modellierung von Anwendungsarchitekturen ... 21
1.4 ... Modellierung von Klassen und Entitätsbeziehungen ... 24
1.5 ... Prozessmanagement im SAP Solution Manager 7.2 ... 25
2. Der Prozesslebenszyklus -- ein Beispiel ... 29
2.1 ... Modellierung und Dokumentation der fachlichen Anforderung ... 30
2.2 ... Modellierung und Dokumentation in der IT-Abteilung ... 35
2.3 ... Prozessorientierte Dokumentation der Entwicklung ... 37
2.4 ... Prozessorientierte Dokumentation des Tests ... 38
2.5 ... Prozessorientierte Dokumentation des Betriebs ... 40
3. Design der Lösungsdokumentation ... 43
3.1 ... Lösungen und ihre Dokumentation ... 43
3.2 ... Logische Komponentengruppen und Change-Control-Landschaften ... 52
3.3 ... Versionskonsistente Lösungsdokumentation mit Branches ... 61
3.4 ... Standortkonzept ... 73
3.5 ... Umfänge und Sichten verwenden ... 77
3.6 ... Integration der Lösungsdokumentation in das Projektmanagement ... 80
3.7 ... Integration der Lösungsdokumentation in das Change Request Management und Release Management ... 82
3.8 ... Berechtigungskonzept der Lösungsdokumentation ... 89
4. Abbildung von Prozessstrukturen in der Lösungsdokumentation ... 95
4.1 ... Oberfläche und einige grundlegende Funktionen der Lösungsdokumentation ... 95
4.2 ... Prozesshierarchien und ihre Elemente ... 99
4.3 ... Attribute von Strukturelementen ... 110
5. Bibliotheken ... 127
5.1 ... Prozessschrittbibliothek ... 128
5.2 ... Schnittstellenbibliothek ... 133
5.3 ... Bibliothek der ausführbaren Einheiten ... 138
5.4 ... Entwicklungsbibliothek ... 145
5.5 ... Konfigurationsbibliothek ... 148
5.6 ... Alerting-Bibliothek ... 153
5.7 ... Analysebibliothek ... 156
5.8 ... Bibliothekselemente in der Prozesshierarchie anlegen und referenzieren ... 160
5.9 ... Verwendungsnachweis für Bibliothekselemente ... 172
6. Dokumente, Diagramme und Testfälle in der Lösungsdokumentation ... 175
6.1 ... Dokumente ... 175
6.2 ... Diagramme ... 185
6.3 ... Testfälle ... 202
6.4 ... Vollständigkeits-Reporting für die Dokumentation ... 210
7. Prozessmodellierung mit BPMN 2.0 ... 213
7.1 ... Bereiche und Bahnen ... 214
7.2 ... Aufgaben ... 221
7.3 ... Unterprozesse ... 226
7.4 ... Kontrollflussobjekte ... 231
7.5 ... Ereignisse ... 235
7.6 ... Artefakte ... 246
7.7 ... Schnittstellen ... 247
7.8 ... Datenobjekte und Datenspeicher ... 250
7.9 ... Freie Systeme und Rollen ... 254
8. Lösungsdokumentation von der Anforderung bis zum Betrieb ... 257
8.1 ... Lösungsdokumentation im Geschäftsbereich ... 258
8.2 ... Lösungsdokumentation im Rahmen des IT-Designs ... 270
8.3 ... Lösungsdokumentation in der Entwicklung ... 284
8.4 ... Lösungsdokumentation und Testen ... 290
8.5 ... Prozessmanagement im Betrieb ... 297
8.6 ... Minimale Lösungsdokumentation ... 303
Anhang ... 305
A ... Vorgangsarten des Change Request Managements im Kontext der Lösungsdokumentation ... 307
B ... Funktionsvergleich zwischen Standardlösungsdokumentation und Focused Build ... 308
C ... Dokumentenarten ... 310
D ... Wichtige Transaktionen im Kontext der Lösungsdokumentation ... 312
E ... Wichtige SAP-Hinweise im Kontext der Lösungsdokumentation ... 313
F ... Der Autor ... 314
Index ... 315
1.3 Modellierung von Anwendungsarchitekturen
Als wesentlicher Standard für das Enterprise Architecture Modeling hat sich das The Open Group Architecture Framework (TOGAF) etabliert. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches galt der Standard TOGAF 9.1.
Wenn Sie die zentralen Komponenten von TOGAF betrachten, finden Sie direkte Bezüge zur Prozessmodellierung im SAP Solution Manager. Die von TOGAF definierten Standards können also teilweise mit dem SAP Solution Manager 7.2 umgesetzt werden.
Dabei handelt es sich um die folgenden Standards:
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Architecture Development Method
Die Architekturentwicklungsmethode (Architecture Development Method, ADM) von TOGAF steht in direktem Bezug zu den funktionalen oder nichtfunktionalen IT-Anforderungen mit Prozessbezug im SAP Solution Manager 7.2. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung der architekturbezogenen Attribuierung einer IT-Anforderung.Die ADM beschreibt acht Bereiche (siehe Abbildung 1.2):
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Architekturvision: generelle Architekturdokumentation auf Lösungsebene (siehe Kapitel 3, »Design der Lösungsdokumentation«)
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Geschäftsarchitektur: mit Bezug zur Landscape Management Database (LMDB) und auf höchster Ebene der Lösung (siehe ebenfalls in Kapitel 3)
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Informationssystemarchitektur: ein weiterer Aspekt, der in der LMDB beschrieben wird (siehe ebenfalls Kapitel 3)
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Technologiearchitektur: mit Bezug zur LMDB und auf höchster Ebene der Lösung (siehe ebenfalls Kapitel 3)
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Möglichkeiten und Lösungen: Best-Practices-Vorlagen vs. Lösung (siehe ebenfalls Kapitel 3)
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Migrationsplanung: Ebene der Konfigurationseinheiten (siehe Abschnitt 5.5, »Konfigurationsbibliothek«)
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Entwicklungssteuerung: IT-PPM und Anforderungsmanagement (siehe Abschnitt 3.6, »Integration der Lösungsdokumentation in das Projektmanagement«, und Kapitel 8, »Lösungsdokumentation von der Anforderung bis zum Betrieb«)
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Architekturänderungsmanagement: Change Request Management (siehe ebenfalls Kapitel 8)
Abbildung 1.2 Architecture Development Method von TOGAF
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ADM-Richtlinien und -Techniken
Als Building Blocks zur Anwendungsentwicklung sind hier wesentliche Bezüge zur Lösungsdokumentation beschrieben. Sie können direkt auf die CMMI-Dokumentationsstandards und auf die Dokumentenarten im SAP Solution Manager übertragen werden. Daneben sind die durch ADM-Richtlinien und -Techniken relevanten Attribute sowie Workflows gut in einer IT-Anforderung umzusetzen. -
Framework für Architekturinhalte
Die im Architecture Content Framework definierte Business Architecture hat einen direkten Bezug zu den Prozesskettenmodellen und Prozessen aus der Prozessmodellierung, die ich in Abschnitt 4.2, »Prozesshierarchien und ihre Elemente«, beschreibe. Dagegen steht die Information Architecture in direktem Zusammenhang mit den logischen Komponenten, die in Abschnitt 3.2, »Logische Komponentengruppen und Change-Control-Landschaften«, eingeführt werden. Die Technology Architecture verweist direkt auf die in der LMDB definierten Datenobjekte.Das Modell des Architecture Content Frameworks besteht insgesamt aus fünf wesentlichen Bereichen:
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Architecture Principles: Architekturprinzipien, Ziele, Anforderungen. Deren Dokumentation erfolgt im SAP Solution Manager auf Ebene der Lösung.
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Business Architecture: Geschäftsarchitektur. Deren Dokumentation findet im SAP Solution Manager auf Ebene der Prozesshierarchie statt.
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Information System Architecture: Architektur der Informationssysteme. Diese wird auf Ebene der LMDB dokumentiert.
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Technology Architecture: Technologiearchitektur. Diese wird auf Ebene der LMDB und darüber hinaus in der IT-Infrastruktur dokumentiert. Die IT-Infrastruktur weist allerdings über den Standardumfang des SAP Solution Managers hinaus.
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Architecture Realization: Architekturumsetzung. Dabei wird die Architektur im SAP Solution Manager auf Bibliothekselemente, Standards und Workflows der Lösungsdokumentation abgebildet.
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Architecture Skills Framework
Dieses Framework weist keinen direkten Bezug zur Lösungsdokumentation auf. Trotzdem sind die hier definierten Prozesssteuerungsfunktionen sowie die Architektur- und Portfolio- bzw. Projektplanung sehr gut auf das Change Request Management und das IT-PPM im SAP Solution Manager 7.2 übertragbar.Das Architecture Skills Framework besteht im Wesentlichen aus fünf Organisationsebenen und Rollen:
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Prozesssteuerungskomitee: Organisation
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Expertengruppe: überlappend mit einem SAP Customer Center of Expertise (CCOE)
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Portfolio- und Projektmanagement: vergleichbar mit dem IT-PPM im SAP Solution Manager und dessen Integration in die Lösungsdokumentation
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Betrieb der Geschäftsprozesse: entspricht dem Szenario Business Process Operations im SAP Solution Manager
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Architektur-Repository: Gesamtheit der Lösungsdokumentation im SAP Solution Manager
[»] SAP Customer Center of Expertise
CCOE ist ein Zertifizierungsprogramm von SAP. Es zertifiziert SAP-Partner und -Kunden für den gesamten Betrieb von SAP-Lösungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://support.sap.com/en/offerings-programs/ccoe.html.
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Enterprise Continuum
Ebenfalls ohne direkten Bezug zur Lösungsdokumentation sind im Enterprise Continuum wesentliche Entitäten beschrieben, die die Lösungsdokumentation strukturieren. Darunter fällt beispielsweise die Unterscheidung zwischen Firmenlösungen und branchenspezifischen Lösungen sowie zwischen Organisations- und Systembezug. Im SAP Solution Manager 7.2 wird zur Abbildung der Unternehmenslösung allerdings nur eine Lösung empfohlen. Dies werde ich in Kapitel 3, »Design der Lösungsdokumentation«, noch begründen.Das Enterprise Continuum beschreibt im Wesentlichen die folgenden vier Bereiche:
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Architekturgrundlagen: allgemeine Dokumentation einer Lösung mit IT-Infrastrukturbezug und Bezug zur LMDB
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allgemeine Systemarchitektur: wird in LMDB und IT-Infrastruktur umgesetzt
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industriespezifische Architektur: wird in LMDB und IT-Infrastruktur umgesetzt
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organisatorische Architektur: Ebene der Prozessschritte
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Referenzmodell
Als technisches Referenzmodell wird die Beziehung von Anwendung, Anwendungsplattform und Kommunikationsinfrastruktur beschrieben. Dieses...




