Die Edda | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 472 Seiten

Die Edda

Götterdichtung, Spruchweisheit und Heldengesänge der Germanen
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-641-04252-3
Verlag: Diederichs
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Götterdichtung, Spruchweisheit und Heldengesänge der Germanen

E-Book, Deutsch, 472 Seiten

ISBN: 978-3-641-04252-3
Verlag: Diederichs
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ursprung fast aller überlieferten germanischen Göttersagen

Die Edda zieht mit ihren Geschichten über die nordischen Helden und Götter seit jeher die Leser in ihren Bann. Dieses E-Book bietet ein großes Leseabenteuer zum kleinen Preis. Die Edda ist zugleich Götterkunde und Heldenepos, Spruchweisheit, Sittengedicht, Zauberlied und Vision von poetischer Kraft. Thor, Odin und sein Rabe, der grausame Wolf Fenrir, die weltumschlingende Riesenschlange Midgard - die Edda umfasst den ganzen Kosmos altnordischen Glaubens und Dichtens. Dazu gehören nicht nur Heldenepen, wie die Gesänge um Sigurd und Gudrun, sondern auch Weisheiten aus dem altgermanischen Alltag. Sie bringen uns eine Vergangenheit näher, die in mythische Zeiten versunken zu sein scheint.
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" (S. 173-174)



Hlöd, der Sohn König Heidreks, wurde aufgezogen bei seinem Muttervater, dem König Humli. Er war der allerschönste der Männer von Ansehn und der tapferste. Das war alte Redeweise in jener Zeit, daß ein Mann mit Waffen und Rossen geboren wäre. Aber dies war so gemeint, daß von den Waffen gesprochen würde, die in der Zeit hergestellt waren, wo der Mann geboren war. Und ebenso Vieh, Lebewesen, Ochsen und Pferde, wenn diese damals geboren waren; und es wurde alles zusammengezählt, um angesehene Männer zu ehren, wie hier von Hlöd, dem Sohne Heidreks, gesagt ist: 

1
Hlöd war da geboren
im Hunnenlande mit Schwert und Sax
und schimmernder Brünne, mit ringgeschmücktem Helme und harter Klinge, mit wohlgezähmtem Hengste in heiligem Walde.
Nun erfährt Hlöd von dem Fall seines Vaters und gleichzeitig, daß sein Bruder Angantyr zum König über das ganze Reich genommen war, das ihr Vater Heidrek gehabt hatte.

Nun wollen sie, König Humli und Hlöd, von seinem Bruder Angantyr sein Erbteil fordern, zuerst mit guten Worten, wie es hier heißt:"



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