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Dietrich / Herkert / Schmitt | Geist in Form - Facetten des Konzils | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 272 Seiten

Dietrich / Herkert / Schmitt Geist in Form - Facetten des Konzils


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-451-80711-4
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, 272 Seiten

ISBN: 978-3-451-80711-4
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



2015 jährt sich der Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils zum 50. Mal. Das Buch dokumentiert drei Freiburger Studientage, die im Jubiläumszeitraum 2012-2015 das Konzil selbst als historisches Ereignis sowie seine zentralen Aussagen zum Gegenstand hatten. Der Band zeichnet die innere Dynamik des Konzils nach, er schildert die Entwicklung der Dokumente und deren Rezeptionsgeschichte bis heute. Missverständnisse und Missverstandenes werden aufgegriffen, der Inhalt der Dokumente aktualisiert und ein Ausblick auf die heutige Situation der Kirche gewagt. Dabei wird deutlich, was den vielzitierten 'Geist des Konzils' ausmacht: Das II. Vatikanum war und ist kein zufälliges lehramtliches Sammelsurium, sondern 'Geist in Form'.

Thomas Dietrich, geb. 1960, Dr. theol., Landvolkpfarrer, Leiter der Abteilung Sozialpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt der Erzdiözese Freiburg; Thomas Herkert, geb. 1961, Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg; Pascal Schmitt, geb. 1970, Dr. theol., Leiter des Referats für Theologische Weiterbildung im Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg;
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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;8
2;Vorwort der Herausgeber;10
3;1. Das II. Vatikanum: Missverständlich – missverstanden?;12
3.1;Peter Walter: Kontinuität oder Diskontinuität?;13
3.1.1;1. Der Streit um die Deutungshoheit über das II. Vatikanum;13
3.1.2;2. Welche Kontinuität? Das Beispiel der Ökumene;17
3.1.3;3. Wider die Schwarz-Weiß-Malerei;23
3.1.4;4. Kontinuität nach dem Konzil;27
3.1.5;5. Die bleibende Aufgabe, „die Kirche für die Lösung der gegenwärtigen Probleme geeigneter zu machen“ (Johannes XXIII.);32
3.2;Barbara Henze: Die 1950er Jahre als Nährboden des Konzils;38
3.2.1;1. Der Forschungsstand zu den 1950er Jahren;39
3.2.2;2. Was hat sich verändert? Zwei Quellenvergleiche zur Absteckung des Rahmens;41
3.2.3;3. Überlegungen der Autoren im Umfeld der „Lebendigen Seelsorge“ der 1950er Jahre;47
3.2.4;4. Fazit;59
3.2.5;5. Anhang: Wichtige benutzte Texte;60
3.3;Michael Quisinsky: Buchstabe und Geist;64
3.3.1;1. „Das Konzil“;67
3.3.2;2. „Sie“;77
3.3.3;3. „Zu eigen machen“;91
3.3.4;4. Das Konzil: „eine fortdauernde Schöpfung“;96
3.4;Magnus Striet: Vatikanum 2.0;101
4;2. Das II. Vatikanum: Sein Charakter in seinen Dokumenten;116
4.1;Ansgar Kreutzer: Das Konzil bei sich;117
4.1.1;1. Repräsentativ für das Konzil? Die hermeneutische Bedeutung von Gaudium et spes;119
4.1.2;2. Ohne theologischen Tiefgang? Methodische und theologische Grundlagen von Gaudium et spes;126
4.1.3;3. Veraltet? Zur Aktualität von Gaudium et spes;131
4.1.4;4. Zum Schluss: Inspirationen des Konzils zur Profilierung einer zeitgenössischen Kirche;135
4.2;Georg Bier: Das Konzil und seine Anregungen zur synodalen Entscheidungsfindung in der Kirche;137
4.2.1;I. Einleitung;137
4.2.2;II. Konziliare Anregungen und Vorgaben;138
4.2.3;III. Rechtliche Umsetzung;141
4.2.4;IV. Mehr Synodalität?;155
4.3;Eberhard Schockenhoff: Die Erklärung zur religiösen Freiheit Dignitatis humanae;160
4.4;Helmut Hoping: „Im Hören glauben … im Glauben hoffen … im Hoffen lieben“ (DV 1);172
4.4.1;1. Dei Verbum als theologisches Schlüsseldokument;172
4.4.2;2. Der lange Weg zur Offenbarungskonstitution;174
4.4.3;3. Gottes Offenbarung und ihre Annahme im Glauben;178
4.4.4;4. Die Religionen und der universale Heilswille Gottes;181
4.4.5;5. Schrift und Tradition: Ein fragwürdiger Kompromiss?;183
4.4.6;6. Gotteswort in Menschenwort oder die Wahrheit der Bibel;187
4.4.7;7. Die Exegese und die Prinzipien der Schriftauslegung;189
4.4.8;8. Die Grenzen der Konstitution;193
5;3. Das II. Vatikanum: Seine Folgen;196
5.1;Peter Walter: Unitatis redintegratio;197
5.1.1;1. Kurzer Überblick über die Geschichte der ökumenischen Bewegung;198
5.1.2;2. Das Zweite Vatikanum und die Ökumene;200
5.1.3;3. Die Ökumene nach dem Konzil;204
5.1.4;4. Die gegenwärtige Situation;211
5.2;Stephan Wahle: Sacrosanctum Concilium;212
5.2.1;1. Zur Vorgeschichte;214
5.2.2;2. Sacrosanctum Concilium: Theologische und formale Grundprinzipien;222
5.2.3;3. Die Anordnungen zur Erneuerung der Liturgie und ihre Umsetzung durch die Liturgiereform;232
5.2.4;4. Kritik und Perspektiven: Vielfalt – Bildung – Qualität;242
5.3;Ursula Nothelle-Wildfeuer: Entwicklung, Frieden, Globalisierung;247
5.3.1;1. Der konziliare Ausgangspunkt: Welt – neu bedacht;247
5.3.2;2. Fortschritt und Entwicklung im Rahmen eines integralen Humanismus;251
5.3.3;3. Eine Zivilisation des Friedens;258
5.3.4;4. Globalisierung als globaler Integrationsprozess;265
5.3.5;5. Ausblick;268
6;Herausgeber, Autorinnen und Autoren;270
7;Über das Buch und die Herausgeber;272


Henze, Barbara
Barbara Henze wurde 1958 geboren und war Akademische Oberrätin in der Frömmigkeitsgeschichte und Kirchlichen Landesgeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Studium der katholischen Theologie und Mathematik in Bochum, 1993 Promotion.

Schmitt, Pascal
Pascal Schmitt, geb. 1970, Dr. theol., Leiter des Referats für Theologische Weiterbildung im Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg.

Quisinsky, Michael
Michael Quisinsky, geb. 1976, Dr. theol., Professor für Systematische Theologie und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sowie Editor-in-chief der Zeitschrift ET-Studies. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Rezeption und Hermeneutik des Zweiten Vatikanums sowie das Verhältnis von Dogma und Pastoral in Geschichte und Gegenwart.

Schockenhoff, Eberhard
Eberhard Schockenhoff (1953-2020), Dr. theol., war Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, von 2001 bis 2016 Mitglied des Nationalen bzw. Deutschen Ethikrats, seit 2009 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2010 Mitglied in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.  
Seine profilierten Beiträge zu innerkirchlichen Fragen und Problemstellungen fanden durchweg Widerhall in Kirche und Theologie. Als wichtiger Brückenbauer unterstützte er nachdrücklich den Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland. Durch sein Engagement im Nationalen bzw. Deutschen Ethikrat erlangte er durch seine Beiträge zu Fragen der Lebensethik Bekanntheit weit über die Fachgrenzen hinaus und trat als eloquenter Gesprächspartner in den verschiedenen Kontexten in Erscheinung.
Schockenhoff zählte zu den produktivsten und meistgelesenen theologischen Autoren der Gegenwart, der seine verlegerische Heimat im Verlag Herder gefunden hatte. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Zur Lüge verdammt? Politik, Medien, Medizin, Justiz, Wissenschaft und die Ethik der Wahrheit (2000/2005), Wie gewiss ist das Gewissen? (2003), Grundlegung der Ethik (2007/2014), Theologie der Freiheit (2007), Ethik des Lebens (2009/2013), Chancen zur Versöhnung? Die Kirche und die wiederverheirateten Geschiedenen (2011), Erlöste Freiheit – Worauf es im Christentum ankommt (2012), Die Bergpredigt (2014), Kein Ende der Gewalt? Friedensethik für eine globalisierte Welt (2018) und Frieden auf Erden? Weihnachten als Provokation (2019).
Seine postum veröffentlichte Sexualethik Die Kunst zu lieben. Unterwegs zu einer neuen Sexualethik (2021) stößt im Kontext der Debatten des Synodalen Weges auf breite Resonanz und wird von wichtigen Fachvertretern als Referenzwerk und Pflichtlektüre (Konrad Hilpert) gewürdigt. Schockenhoffs wichtige Impulse für eine erneuerte, menschenfreundliche Moralverkündigung wirken fort. Seine eigene Stimme und Präsenz wird in den aktuellen kirchlichen Auseinandersetzungen jedoch schmerzlich vermisst.

Dietrich, Thomas
Thomas Dietrich, geb. 1960, Dr. theol., Landvolkpfarrer, Leiter des Referats Kirche und Ländlicher Raum und Leiter der Abteilung Sozialpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt der Erzdiözese Freiburg.

Herkert, Thomas
Thomas Herkert, geb. 1961, bis 2017 Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Direktor des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg

Walter, Peter
Peter Walter (1950-2019), Dr. theol., war Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte sowie Direktor des Arbeitsbereichs Quellenkunde der Theologie des Mittelalters (Raimundus-Lullus-Institut) an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg.

Kreutzer, Ansgar
Dr. theol. Ansgar Kreutzer, M.A. hat ein Doppelstudium der Katholischen Theologie sowie der Soziologie und der Philosophie der Religion in Freiburg/Br., Paris und Frankfurt/M. absolviert. Seit 2017 ist er Professor für (katholische) Systematische Theologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, seit 2020 Co-Sprecher des Akzentbereichs „Theologie(n), Diversität, Gesellschaft“ ebenda.

Striet, Magnus
Magnus Striet, geb. 1964, Dr. theol., Professor für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg.

Schmitt, Pascal
Pascal Schmitt, geb. 1970, Dr. theol., Leiter des Referats für Theologische Weiterbildung im Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg.

Bier, Georg
Georg Bier wurde 1959 geboren und war von 2004 bis 2024 Professor für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte an der Universität Freiburg.

Hoping, Helmut
Helmut Hoping, geb. 1956, Dr. theol. habil., Professor em. für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br.

Wahle, Stephan
Stephan Wahle, geb. 1974, Prof. Dr. theol. habil., Studium der Katholischen Theologie und Philosophie in Bonn, Lehrtätigkeiten an den Universitäten Freiburg i. Br., Tübingen, Fribourg/Schweiz, seit 2023 Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Paderborn.

Nothelle-Wildfeuer, Ursula
Ursula Nothelle-Wildfeuer, geb. 1960, Dr. theol., Professorin für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwig-Universität Freiburg

Dietrich, Thomas
Thomas Dietrich, geb. 1960, Dr. theol., Landvolkpfarrer, Leiter des Referats Kirche und Ländlicher Raum und Leiter der Abteilung Sozialpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt der Erzdiözese Freiburg.

Herkert, Thomas
Thomas Herkert, geb. 1961, bis 2017 Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Direktor des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg

Thomas Dietrich, geb. 1960, Dr. theol., Landvolkpfarrer, Leiter des Referats Kirche und Ländlicher Raum und Leiter der Abteilung Sozialpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt der Erzdiözese Freiburg.
Thomas Herkert, geb. 1961, bis 2017 Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Direktor des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg
Pascal Schmitt, geb. 1970, Dr. theol., Leiter des Referats für Theologische Weiterbildung im Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg.
Georg Bier wurde 1959 geboren und war von 2004 bis 2024 Professor für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte an der Universität Freiburg.
Barbara Henze wurde 1958 geboren und war Akademische Oberrätin in der Frömmigkeitsgeschichte und Kirchlichen Landesgeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Studium der katholischen Theologie und Mathematik in Bochum, 1993 Promotion.
Helmut Hoping, geb. 1956, Dr. theol. habil., Professor em. für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br.
Dr. theol. Ansgar Kreutzer, M.A. hat ein Doppelstudium der Katholischen Theologie sowie der Soziologie und der Philosophie der Religion in Freiburg/Br., Paris und Frankfurt/M. absolviert. Seit 2017 ist er Professor für (katholische) Systematische Theologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, seit 2020 Co-Sprecher des Akzentbereichs "Theologie(n), Diversität, Gesellschaft" ebenda.
Ursula Nothelle-Wildfeuer, geb. 1960, Dr. theol., Professorin für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwig-Universität Freiburg
Michael Quisinsky, geb. 1976, Dr. theol., Professor für Systematische Theologie und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sowie Editor-in-chief der Zeitschrift ET-Studies. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Rezeption und Hermeneutik des Zweiten Vatikanums sowie das Verhältnis von Dogma und Pastoral in Geschichte und Gegenwart.
Eberhard Schockenhoff (1953-2020), Dr. theol., war Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, von 2001 bis 2016 Mitglied des Nationalen bzw. Deutschen Ethikrats, seit 2009 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2010 Mitglied in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

Seine profilierten Beiträge zu innerkirchlichen Fragen und Problemstellungen fanden durchweg Widerhall in Kirche und Theologie. Als wichtiger Brückenbauer unterstützte er nachdrücklich den Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland. Durch sein Engagement im Nationalen bzw. Deutschen Ethikrat erlangte er durch seine Beiträge zu Fragen der Lebensethik Bekanntheit weit über die Fachgrenzen hinaus und trat als eloquenter Gesprächspartner in den verschiedenen Kontexten in Erscheinung.
Schockenhoff zählte zu den produktivsten und meistgelesenen theologischen Autoren der Gegenwart, der seine verlegerische Heimat im Verlag Herder gefunden hatte. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Zur Lüge verdammt? Politik, Medien, Medizin, Justiz, Wissenschaft und die Ethik der Wahrheit (2000/2005), Wie gewiss ist das Gewissen? (2003), Grundlegung der Ethik (2007/2014), Theologie der Freiheit (2007), Ethik des Lebens (2009/2013), Chancen zur Versöhnung? Die Kirche und die wiederverheirateten Geschiedenen (2011), Erlöste Freiheit – Worauf es im Christentum ankommt (2012), Die Bergpredigt (2014), Kein Ende der Gewalt? Friedensethik für eine globalisierte Welt (2018) und Frieden auf Erden? Weihnachten als Provokation (2019).
Seine postum veröffentlichte Sexualethik Die Kunst zu lieben. Unterwegs zu einer neuen Sexualethik (2021) stößt im Kontext der Debatten des Synodalen Weges auf breite Resonanz und wird von wichtigen Fachvertretern als Referenzwerk und Pflichtlektüre (Konrad Hilpert) gewürdigt.



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