E-Book, Deutsch, 299 Seiten
Dittler / Kreidl Hochschule der Zukunft
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-658-20403-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Beiträge zur zukunftsorientierten Gestaltung von Hochschulen
E-Book, Deutsch, 299 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-20403-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dieses Buch zeigt Wege und Konzepte auf, wie Hochschulen in Zukunft auf die aktuellen Herausforderungen (bspw. Digitalisierung, Arbeitswelt 4.0, Erhöhung der Studierendenquote, steigende Heterogenität der Lernenden etc.) reagieren können - und müssen. Zentrale Fragen bei der Auseinandersetzung mit der Zukunft von Hochschulen und den Hochschulen der Zukunft sind dabei: Wie könnten Hochschulen vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen zukünftig aussehen? Welche Aufgaben haben Hochschulen in Zukunft? Welche Anforderungen stellen verschiedene Interessensgruppen an Hochschulen und welche Rahmenbedingungen sind für eine Arbeit der Hochschulen zukünftig erforderlich?
Prof. Dr. Ullrich Dittler ist Hochschullehrer für Interaktive Medien an der Hochschule Furtwangen und unterrichtet unter anderem Medienpsychologie und E-Learning & Online-Learning. Hon.-Prof. (FH) Dr. Christian Kreidl unterrichtet als externer Lektor an zahlreichen Hochschulen und ist selbständiger Trainer und Berater für finanzielles Management.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;5
2;Einleitung;7
3;1 Entwicklung des Hochschulwesens und dessen aktuelle Situation in der kritischen Betrachtung;15
3.1;1.1 Die Ursprünge der Universitäten;15
3.2;1.2 Die Entwicklung der Universität im Wandel der Jahrhunderte;18
3.3;1.3 Ausdifferenzierung der Hochschularten und Entwicklung der Hochschulen bis heute;20
3.4;1.4 Kritik während der frühen Entwicklung von Hochschulen;22
3.4.1;1.4.1 Kritik von Dozenten;22
3.4.2;1.4.2 Kritik von Studierenden;23
3.4.3;1.4.3 Kritik der Politik;25
3.4.4;1.4.4 Kritik der Hochschularten untereinander;25
3.5;1.5 Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt als aktuelle Grundlage der Hochschulentwicklung;26
3.6;1.6 Aktuelle Kritik und Veränderungsimpulse;28
3.6.1;1.6.1 Ein veränderter Zugang zu Wissen erfordert eine Technisierung von Lernprozessen;29
3.6.2;1.6.2 Akademisierungswellen verschiedener Berufe und steigender Weiterbildungsbedarf;29
3.6.3;1.6.3 Gesellschaftliche und politische Forderung nach mehr Hochschulbildung;30
3.7;Quellenangaben;31
4;2 Wo stehen wir? Ergebnisse einer umfassenden empirischen Studie zu Lernen und Unterricht an Hochschulen heute;34
4.1;2.1 Rahmen der Studie;34
4.2;2.2 Vorhandene Infrastruktur und Nutzung von Diensten;36
4.2.1;2.2.1 Welche Devices besitzen die Studierenden, welche nehmen sie in den Unterricht mit?;36
4.2.2;2.2.2 Wie gehen die Vortragenden mit den Devices im Unterricht um?;37
4.2.3;2.2.3 Welche Dienste werden von den Studierenden genutzt?;38
4.3;2.3 Art und Intensität der Nutzung;40
4.3.1;2.3.1 Verwendung der Medien: Kommunikation, Information, Unterhaltung?;40
4.3.2;2.3.2 Intensität, Häufigkeit und Art der Nutzung;41
4.3.3;2.3.3 Unterrichtsbezogen oder privat?;43
4.3.4;2.3.4 Digitale Dienste bei der Organisation des Studiums;45
4.3.5;2.3.5 Auswirkungen und Stimmung durch die Nutzung;47
4.3.6;2.3.6 Auswirkungen der Devices auf das Verhalten;48
4.4;2.4 Lernverhalten und Wünsche;50
4.4.1;2.4.1 Unterrichtsvorbereitung, Selbstlernphasen und Klausurvorbereitung;50
4.4.2;2.4.2 Sozialverhalten beim Lernen;51
4.4.3;2.4.3 Lernort;52
4.4.4;2.4.4 Wünsche für die Gestaltung;53
4.4.5;2.4.5 Einschätzung der Möglichkeiten;56
4.5;2.5 Rolle der Hochschule in Zukunft;57
4.5.1;2.5.1 Braucht es noch Präsenzlehrveranstaltungen?;57
4.5.2;2.5.2 Was ist eigentlich die Kernrolle der Hochschule?;58
4.6;2.6 Fazit und Ausblick;60
4.7;Quellenangaben;61
5;3 Humboldt 2.0: Über die Rolle Innovativer Universitäten im deutschen Wissenschaftssystem;62
5.1;3.1 Einführung;62
5.2;3.2 Aufgaben in Wissensdreieck;64
5.2.1;3.2.1 Wissenschaft und Forschung;65
5.2.2;3.2.2 Wissenschaftliche Bildung und Weiterbildung;66
5.2.3;3.2.3 Transfer und Innovation;67
5.3;3.3 Innovative Universitäten organisieren die Aufgaben des Wissensdreiecks;67
5.4;3.4 Chancen und Bedrohungen;71
5.5;3.5 Thesen zur Zukunftsfähigkeit der Innovativen Universitäten;74
5.6;Quellenangaben;78
6;4 Die Hochschule der Zukunft: Versuch einer Skizze;80
6.1;4.1 Einleitung;80
6.2;4.2 Neue Herausforderungen für die Hochschule der Zukunft;81
6.2.1;4.2.1 Herausforderung 1: Bildungsgesellschaft;82
6.2.2;4.2.2 Digitalisierung der Universitäten;83
6.2.3;4.2.3 Zusammenfassung: Gestaltungsdruck und Gestaltungsrichtungen;85
6.3;4.3 Hochschule der Zukunft;88
6.4;4.4 Schritte in Richtung der Hochschule der Zukunft;92
6.5;4.5 Fazit;98
6.6;Quellenangaben;98
7;5 Die Hochschule als Partnerin des Lebenslangen Lernens;100
7.1;5.1 Herausforderung Lebenslanges Lernen;100
7.2;5.2 Selbstverständnis der Hochschulen;102
7.3;5.3 Digitalisierung;104
7.4;5.4 Kompetenzorientierung;105
7.5;5.5 Durchlässigkeit;107
7.6;5.6 Theorie-Praxis-Verhältnis;108
7.7;5.7 Fallbespiel FernUniversität in Hagen: Die Universität des Lebenslangen Lernens;110
7.7.1;5.7.1 Öffnung des Hochschulsystems für neue Zielgruppen;111
7.7.2;5.7.2 Forschungsbasierte Lehre;112
7.7.3;5.7.3 Diversität der Studienangebote;112
7.7.4;5.7.4 Weiterbildung;114
7.8;Quellenangaben;114
8;6 Die Rolle der Bildungsinformatik für die Hochschule der Zukunft;116
8.1;6.1 Die Erfindung des Computers und damit der Beginn des digitalen Zeitalters hat Einleitung;116
8.2;6.2 Bildungsinformatik;119
8.3;6.3 Beispiel Learning-Management-System (LMS);120
8.3.1;6.3.1 Einleitung;120
8.3.2;6.3.2 Nicht technische Problemstellungen;122
8.3.3;6.3.3 Einsatz des LMS;123
8.4;6.4 Zusammenfassung;124
8.5;Quellenangaben;124
9;7 Hochschule 4.0: Vier Missionen für die Zukunft;127
9.1;7.1 Einleitung;127
9.2;7.2 Bildungskontext 2017-2037;127
9.3;7.3 Eigenverantwortung und Freiheit der Hochschulen;129
9.4;7.4 Einheit von Forschung und Lehre;132
9.5;7.5 Lernen im digitalen Zeitalter;134
9.6;7.6 Programm gescheitert – Was tun?;136
9.7;7.7 Hochschule 4.0;138
9.8;Quellenangaben;139
10;8 Ist die Zukunft der Hochschullehre digital?;143
10.1;8.1 Einleitung;143
10.2;8.2 Digitalisierung und Online-Lernprozesse;146
10.2.1;8.2.1 Technisch-gestützte Lehre 4.0;147
10.2.2;8.2.2 Didaktik von Online-Lerngruppen;148
10.2.3;8.2.3 Lernen in Massive Open Online Courses (MOOCs);150
10.3;8.3 Bildung im Kontext;151
10.3.1;8.3.1 Bildungsziele und ökonomisches Umfeld;152
10.3.2;8.3.2 Implikationen der digitalen Zukunft;153
10.4;8.4 Die Zukunft;154
10.4.1;8.4.1 Herausforderung: steigende Studierendenzahlen bei begrenzten Ressourcen;155
10.4.2;8.4.2 Herausforderung: Flexibilisierung;155
10.4.3;8.4.3 Herausforderung: Die Rolle der Lehrenden;156
10.4.4;8.4.4 Herausforderung: die Bedeutung des Virtuellen beim Lernen;158
10.5;Quellenangaben;159
11;9 Lehren und Lernen an der Hochschule der Zukunft;164
11.1;9.1 System Hochschule – zwei Sichtweisen;164
11.2;9.2 Der Blick nach außen: Digitalisierung und die Generationen Y etc.;166
11.3;9.3 Der Blick nach innen: Kognitive Aktivierung und didaktische Wirkfaktoren;169
11.4;9.4 Perspektive 1: Didaktische Methoden ? analog und digital;172
11.5;9.5 Perspektive 2: Inhalte, Aufgaben und Prüfungen;175
11.6;9.6 Ausblick: Optionen für die Hochschulen der Zukunft;179
11.7;Quellenangaben;181
12;10 Die Rolle der Forschung für eine zukunftsorientierte Gestaltung der universitären Lehre;183
12.1;10.1 Wo die Zukunft herkommt;184
12.1.1;10.1.1 Ausgangslage;184
12.1.2;10.1.2 Überblick;185
12.2;10.2 Trend- und Zukunftsforschung;186
12.3;10.3 Design-Based Research;188
12.4;10.4 Empirische Bildungsforschung;190
12.5;10.5 Bildungsphilosophie;192
12.6;10.6 Prognosen, Problemlösungen und Wirkungsnachweise;194
12.7;Quellenangaben;196
13;11 Akademisierung der Arbeitswelt - Eine Analyse der Positionierung der Hochschulbildung im Berufsbildungskontext;202
13.1;11.1 Problemhintergrund und Problemstellung;202
13.2;11.2 Lerngelegenheiten und Lernergebnisse;203
13.3;11.3 Hochschulstudium und Berufsbildung;206
13.4;11.4 Lernergebnisse von Hochschulstudien;207
13.5;11.5 Berufliche Relevanz und Zielgruppen von Hochschulstudien;209
13.6;Quellenanagaben;210
14;12 Zukunft der Hochschule: Gegen die Entfremdungstendenzen;212
14.1;12.1 Ausgangsproblemstellung: Entfremdungstendenzen;212
14.1.1;12.1.1 Entfremdungstendenzen vs. steigende Studierenzahlen?;212
14.1.2;12.1.2 Entfremdung vs. Akademisierung der Arbeitswelt?;214
14.1.3;12.1.3 Entfremdung durch unterschiedliche Realitätswahrnehmung?;215
14.2;12.2 Indizien und Symptome der Entfremdung;217
14.2.1;12.2.1 Indiz Nr. 1: Sinken persönlicher Lernzeiten;217
14.2.2;12.2.2 Indiz Nr. 2: Hochschule als Durchlaufstation;218
14.2.3;12.2.3 Indiz Nr. 3: Kein ausgeprägtes Wissenschafts- bzw. Forschungsinteresse;219
14.2.4;12.2.4 Indiz Nr. 4: Berufsrelevanz ist das wichtigste Ziel;220
14.2.5;12.2.5 Indiz Nr. 5: Forschungsbegeisterung wird nicht geweckt;221
14.2.6;12.2.6 Indiz Nr. 6: Abnehmendes Interesse an Hochschularbeit;221
14.2.7;12.2.7 Indiz Nr. 7: Andere Realitätswahrnehmung der Studierenden;222
14.2.8;12.2.8 Indiz Nr. 8: Nachfrageanstieg bei private Hochschulen und Unternehmen;223
14.2.9;12.2.9 Leitmotive für eine Zukunft der Hochschule und gegen die Entfremdung;224
14.3;Quellenangaben;225
15;13 Zehn Thesen zur exzellenten Hochschullehre;227
15.1;These 1: Exzellente Forschung führt nicht automatisch zu mehr gesellschaftlichem Nutzen.;228
15.2;These 2: Die Studierenden von heute sind die Multiplikatoren von morgen.;229
15.3;These 3: Exzellente Lehre stärkt das Selbstvertrauen der Absolventeninnen und Absolventen.;230
15.4;These 4: Exzellente Forschung und exzellente Lehre stehen partiell im Widerspruch zueinander.;231
15.5;These 5: Exzellente Lehre bedeutet auch praxisbezogene Lehre.;233
15.6;These 6: Exzellente Lehre bedeutet, wissenschaftlichen Denken zu lehren.;234
15.7;These 7: Exzellente Lehre bedeutet, Lernen lehren.;236
15.8;These 8: Exzellente Lehre ist ein gutes Stück weit didaktisches Handwerk.;237
15.9;These 9: Neue Medien bereichern die klassische Hochschullehre, ohne sie zu ersetzen.;239
15.10;These 10: Exzellente Lehre ist weit mehr als Didaktik.;240
15.11;Quellenangaben;240
16;14 Digitale Hochschullehre – Vom einfachen Integrationsmodell zur Künstlichen Intelligenz;243
16.1;14.1 Ausgangslage;243
16.2;14.2 Nicht Anreichern sondern Integrieren;244
16.2.1;14.2.1 Der Flipped Classroom;244
16.2.2;14.2.2 Der Inverted Classroom;244
16.2.3;14.2.3 Das Inverted Classroom Mastery Model (ICMM);245
16.3;14.3 Neue Parameter;248
16.4;14.4 Neue Kursformate;249
16.4.1;14.4.1 Das 2-in-1-Format;249
16.4.2;14.4.2 Der FLOCK;250
16.4.3;14.4.3 SPOOKs;251
16.4.4;14.4.4 Rahmenbedingungen für die digitalen On-Campus-Formate;252
16.4.5;14.4.5 MOOCs;252
16.4.6;14.4.6 pMOOCs;253
16.5;14.5 Künstliche Intelligenz;254
16.5.1;14.5.1 KI in den digitalen Phasen;255
16.5.2;14.5.2 KI „im Hörsaal“;256
16.6;14.6 Zusammenfassung;256
16.7;Quellenangaben;257
17;15 360°-Video in Trainings- und Lernprozessen;258
17.1;15.1 Einleitung;258
17.2;15.2 Erwartungen an das Lernen mit (360°-)Video;259
17.3;15.3 360°-Video – Charakteristik, Produktion und Projektion;262
17.4;15.4 360°-Video in Trainings- und Lernprozessen;269
17.5;15.5 Zusammenfassung und Ausblick;279
17.6;Quellenangaben;281
18;16 Anforderungen an die Hochschulen der Zukunft aus der Sicht der Unternehmen;284
18.1;16.1 Ausgangslage;284
18.2;16.2 Zu erwartende Eigenschaften von Absolventinnen und Absolventen;285
18.3;16.3 Zu erwartende Kompetenzen von Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen;287
18.4;16.4 Welche Studieninhalte oder Methodenkompetenzen sollten vermehrt vermittelt werden?;289
18.5;16.5 Möglichkeiten, Unternehmensanforderungen in Curricula einfließen zu lassen;290
18.6;16.6 Fazit;292
19;17 Verzeichnis der Autorinnen und Autoren;293




