Dittmer | Nachdenken über Biologie | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 263 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

Dittmer Nachdenken über Biologie

Über den Bildungswert der Wissenschaftsphilosophie in der akademischen Biologielehrerbildung
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-531-92502-8
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Über den Bildungswert der Wissenschaftsphilosophie in der akademischen Biologielehrerbildung

E-Book, Deutsch, 263 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

ISBN: 978-3-531-92502-8
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark





Arne Dittmer ist Vertretungsprofessor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Didaktik der Biologie an der Universität Hamburg.

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1;Inhalt;6
2;1 Einleitung: Die Frage nach dem Bildungswert derWissenschaftsphilosophie für die akademischeBiologielehrerbildung;9
2.1;1.1 Studien zur Biologielehrerbildung;13
2.2;1.2 Fragestellung;15
2.3;1.3 Aufbau der Arbeit;17
3;2 Hintergründe, Inhalte und Relevanz derwissenschaftsphilosophischen Kompetenz;22
3.1;2.1 Die normativen Prämissen eines bildenden Biologieunterrichts;23
3.1.1;2.1.1 Erziehung zur Mündigkeit: Naturwissenschaftlicher Unterricht aus derPerspektive emanzipatorischer Bildungsvisionen;23
3.1.1.1;2.1.1.1 Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität;26
3.1.1.2;2.1.1.2 Bildung und Pluralität;27
3.1.1.3;2.1.1.3 Nicht-Wissen und die Anerkennung von Grenzen;28
3.1.1.4;2.1.1.4 Bildung initiieren: Kritisches Denken fördern;29
3.1.2;2.1.2 Normative Bildungstheorie und empirische Biologiedidaktik;30
3.1.3;2.1.3 Naturwissenschaftsdidaktische Bildungsprogramme;33
3.1.3.1;2.1.3.1 Science for All: Naturwissenschaftliche Bildung inwissenschaftsgestützten Gesellschaften;34
3.1.3.2;2.1.3.2 Wissenschaftspropädeutik: Ein tradierter Bildungsanspruch;37
3.1.3.3;2.1.3.3 Scientific Literacy: Angelsächsische Innovationen;38
3.1.3.4;2.1.3.4 Die wissenschaftsphilosophischen Perspektiven der Nature of Science-Bewegung;42
3.1.4;2.1.4 Fazit für die didaktische Haltung von Biologievermittlern und drei zentralePerspektiven naturwissenschaftlicher Bildung;43
3.2;2.2 Wissenschaftsphilosophie und das Philosophieren als Elementnaturwissenschaftlicher Bildung;46
3.2.1;2.2.1 Wissenschaftsphilosophie der Biologie: Das akademische Repertoireeiner bildenden Wissenschaftsreflexion;48
3.2.1.1;2.2.1.1 Die analytische Perspektive der Wissenschaftstheorie;50
3.2.1.2;2.2.1.2 Erkenntnistheoretische Fragen und biologische Antworten;53
3.2.1.3;2.2.1.3 Empirische Grundlagen der Wissenschaftsforschung;57
3.2.1.4;2.2.1.4 Die junge Disziplin ,Biophilosophie‘;59
3.2.1.5;2.2.1.5 Das Spektrum der Wissenschafts-, Bio- und Umweltethik;61
3.2.1.6;2.2.1.6 Was die Natur uns bedeutet: Naturphilosophie, Naturästhetik undNaturreligion;64
3.2.2;2.2.2 Philosophieren als Kern wissenschaftlicher Rationalität;66
3.2.3;2.2.3 Verantwortete Biologie: Berufsethos und Theoriefolgenabschätzung;68
3.2.3.1;2.2.3.1 Das biowissenschaftliche Berufsethos-Argument;69
3.2.3.2;2.2.3.2 Technik- und Theoriefolgenabschätzung als fachdidaktischeHerausforderung;71
3.2.3.3;2.2.3.3 Das Forschungsprogramm ,Alltagsphantasien‘: Intuitive Welt- undMenschenbilder im Biologieunterricht;73
3.2.4;2.2.4 Fazit für die innerdisziplinäre und naturwissenschaftsdidaktische Bedeutungder Wissenschaftsphilosophie und des Philosophierens;78
3.3;2.3 Wissenschaftsphilosophische Kompetenz als Basisqualifikation einerprofessionsorientierten Biologielehrerbildung;80
3.3.1;2.3.1 Bildungsstandards in der Lehrerbildung: Professionalisierung aus kompetenztheoretischerSicht;80
3.3.2;2.3.1.1 Kompetenz als individuelles Fähigkeitsprofil und Disposition;82
3.3.3;2.3.1.2 Standardisierte Wissenschaftsreflexion?;85
3.3.4;2.3.2 Das Rahmenmodell professioneller Handlungskompetenz und die vierDimensionen der wissenschaftsphilosophischen Kompetenz;86
3.3.4.1;2.3.2.1 Professionswissen: WissenschaftsphilosophischeGrundlagenkenntnisse;88
3.3.4.2;2.3.2.2 Überzeugungen und Werte: Naturwissenschaftliche Bildungsziele;91
3.3.4.3;2.3.2.3 Selbstregulative Fähigkeiten: Umgang mit der eigenen Rolle undVerantwortung;92
3.3.4.4;2.3.2.4 Motivationale Orientierung: Reflexions- und Kritikbereitschaft;92
3.3.5;2.3.3 Bildungsstandards im Biologieunterricht: Der wissenschaftsphilosophischeGehalt der vier Kompetenzdimensionen biologischer Bildung;94
3.3.5.1;2.3.3.1 Fachwissen: Paradigmatische Basiskonzepte der Biologie;95
3.3.5.2;2.3.3.2 Erkenntnisgewinnung: Genese und Geltung biologischen Wissens;96
3.3.5.3;2.3.3.3 Kommunikation: Umgang mit Texten und Sprache imBiologieunterricht;97
3.3.5.4;2.3.3.4 Bewertung: Biologisches Wissen und ihre Bedeutung bewerten können;98
3.3.6;2.3.4 Fazit über die wissenschaftsphilosophische Kompetenz als Basisqualifikationvon Biologielehrerinnen und –lehrern;99
4;3 Zwischenbilanz: Das Anforderungsprofilnaturwissenschaftlicher Bildung und die Fragenach der Genese der wissenschaftsphilosophischenKompetenz von Biologielehrkräften;101
4.1;(A) Die normative Ausgangslage: Bildung durch Biologieunterricht;101
4.2;(B) Das akademische Referenzfeld einer bildenden Wissenschaftsreflexion:Philosophieren über Biologie;102
4.3;(C) Konsequenz für die Biologielehrerbildung: WissenschaftsphilosophischeKompetenz;103
5;4 Interviewstudie zum Stellenwertwissenschaftsphilosophischer Reflexionen in derakademischen Biologielehrerbildung;106
5.1;4.1 Hochschulausbildung als Internalisierungsprozess;107
5.1.1;4.1.1 Brachland Hochschulforschung und Hochschuldidaktik;109
5.1.2;4.1.2 Die Bedeutung impliziten Wissens für professionelles Handeln;110
5.1.3;4.1.3 Der Einfluss der Fachsozialisation auf die didaktische Haltung vonFachlehrern;112
5.1.3.1;4.1.3.1 Denkstile und fachspezifischer Habitus;113
5.1.3.2;4.1.3.2 Fachsozialisation als Einstellungserwerb;114
5.2;4.2 Interviewstudie mit Hamburger Biologielehrerinnen undBiologielehrern;118
5.2.1;4.2.1 Methodologische Grundannahmen;119
5.2.1.1;4.2.1.1 Das interpretative Paradigma: Rekonstruktion sozialer Konstruktionen;121
5.2.1.2;4.2.1.2 Dynamik und Variabilität rekonstruktiver Forschung;123
5.2.2;4.2.2 Der Lehrer als Zeuge und Akteur;125
5.2.2.1;4.2.2.1 Die Auswahl der Interviewpartner;126
5.2.2.2;4.2.2.2 Die Bedeutung des Interviewtrainings;127
5.2.2.3;4.2.2.3 Der Zugang zum Feld;128
5.2.3;4.2.3 Das episodische Leitfadeninterview;131
5.2.3.1;4.2.3.1 Die Vorannahmen der Interviewstudie;132
5.2.3.2;4.2.3.2 Themenbereiche des Interviewleitfadens;133
5.2.4;4.2.4 Über die computergestützte Interviewauswertung zu einer ‚GroundedTheory‘;136
5.2.4.1;4.2.4.1 Transkription des Datenmaterials;136
5.2.4.2;4.2.4.2 Deduktive und induktive Pfade der Kategorienbildung;137
5.2.4.3;4.2.4.3 Diskursive Übereinstimmung in der Forschungsgruppe;139
5.3;4.3 Rekonstruierte Einflussfaktoren und Realisierungshemmnisse derwissenschaftsphilosophischen Kompetenz;141
5.3.1;4.3.1 Professionswissen: Intuitiver Realismus;144
5.3.1.1;4.3.1.1 Strukturiertheit, Stabilität und Objektivität des Wissens;146
5.3.1.2;4.3.1.2 Der direkte Zugang zu den Phänomenen;149
5.3.1.3;4.3.1.3 Prototyp Naturkundler;150
5.3.1.4;4.3.1.4 Mythos Wertfreiheit;152
5.3.1.5;4.3.1.5 Trivialisierung der Geschichte;153
5.3.1.6;4.3.1.6 Das Zwei-Kulturen Paradigma;157
5.3.1.7;4.3.1.7 Fehlende Begriffe;159
5.3.2;4.3.2 Überzeugungen und Werte: Affirmative Wissensvermittlung;162
5.3.2.1;4.3.2.1 Lernfach Biologie;163
5.3.2.2;4.3.2.2 Begrenzte Interdisziplinarität;166
5.3.2.3;4.3.2.3 Abwertung von Theorie;168
5.3.3;4.3.3 Selbstregulative Fähigkeiten: Unverbindlichkeit und Kontingenz;173
5.3.3.1;4.3.3.1 Per Zufall zum Beruf;174
5.3.3.2;4.3.3.2 Fehlende Kritikkultur;176
5.3.3.3;4.3.3.3 Der Einfluss der Vorbilder;178
5.3.3.4;4.3.3.4 Der Autodidakt: Kompensation durch Interessen undBerufserfahrungen;181
5.3.4;4.3.4 Motivationale Orientierung: Marginalisierung von Kritik;182
5.3.4.1;4.3.4.1 Delegation der Verantwortung und Dilettantismussorge;183
5.3.4.2;4.3.4.2 Priorität der Ergebnissicherung;187
5.3.4.3;4.3.4.3 Für die Natur begeistern;189
5.3.4.4;4.3.4.4 Philosophieren als Einstieg;191
5.3.4.5;4.3.4.5 Modethemen der Bio- und Umweltethik;193
5.3.4.6;4.3.4.6 Eigenständiges Denken fördern;196
5.3.5;4.3.5 Fazit über eine internalisierte Arbeitsteilung, das ‚Theorie-Praxis‘ Missverständnisund den wissenschaftsphilosophischen Autodidakten;199
5.3.6;4.4 Der ‚intuitive Lehrplan‘: Fachsozialisation aus sozial-intuitionistischerSicht;203
5.3.6.1;4.4.1 Der Ansatz des Sozialen Intuitionismus;204
5.3.6.1.1;4.4.1.1 Wie Kohärenzmotive Einstellungen und Verhalten beeinflussen;207
5.3.6.1.2;4.4.1.2 Wie Beziehungsmotive Einstellungen und Verhalten beeinflussen;207
5.3.6.1.3;4.4.1.3 Wie Intuitionen in der sozialen Interaktion Bewertungsverhaltenbeeinflussen;208
5.3.6.2;4.4.2 Der ‚intuitive Lehrplan‘ des Experten;213
5.3.6.3;4.4.3 Das ‚Unbewusste‘: Kognitive Nähe und verknüpfte Erfahrungen;214
5.3.6.4;4.4.4 Zwei-Prozess-Modelle der Informationsverarbeitung: Reflektierende undintuitive Verarbeitungsprozesse;217
5.3.6.5;4.4.5 Fazit über die potentielle Nachhaltigkeit akademischer Reflexionen undPraxis;221
6;5 Hochschuldidaktische Implikationen;222
6.1;5.1 Strategien zur Förderung der wissenschaftsphilosophischenKompetenz;223
6.1.1;5.1.1 Scientific Literacy im Studium: Die Integration wissenschaftsphilosophischerReflexionen in das Studium der Biologie und der Biologievermittlung;225
6.1.2;5.1.2 Philosophieren als Kern wissenschaftlicher Rationalität: Theoriearbeitim Lehramtsstudium Biologie;228
6.1.3;5.1.3 Sensibilisierung für Fachgrenzen: Interdisziplinärer Austausch undWahrnehmung disziplinärer Grenzen;229
6.1.4;5.1.4 Stichwort ‚Die eigene Praxis‘: Selbstreflexion in akademischen Bildungsprozessen;230
6.2;5.2 Vertrauen in akademische Bildung? – Das Theorie-Praxis-Missverständnis und die uneindeutige Beziehung zwischen Wissen undHandeln;232
6.3;5.3 Forschungsdesiderata;234
7;Abbildungen;236
8;Tabellen;237
9;245Literatur;238



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