Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, 76 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 120 g
Drewermann Religiös bedingte neurotische Erkrankungen
1. Auflage 2003
ISBN: 978-3-95853-783-5
Verlag: Pabst Science Publishers
Format: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen (»Systemvoraussetzungen)
E-Book, Deutsch, 76 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 120 g
ISBN: 978-3-95853-783-5
Verlag: Pabst Science Publishers
Format: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen (»Systemvoraussetzungen)
Dieses Buch ist der Mitschnitt einer fesselnden und zugleich offenherzigen und klaren Darlegung des Autors zu den Entwicklungsbedingungen und den Behandlungsmöglichkeiten religiös bedingter neurotischer Erkrankungen.
Es wird an Hand von Fallvignetten aufgezeigt, wie Religion nicht mehr als Hilfe zur Lebensbewältigung erlebt wird, sondern zur Ursache für Lebenskrisen oder gar zur Ursache von Erkrankungen werden kann. Aus der Analyse "pathogener" Strukturen einer autoritär verfassten Religion werden Lösungswege im therapeutischen Prozess aufgezeigt.
Die Wiederversöhnung zwischen Körper und Seele, zwischen Theologie, Medizin und Psychologie spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Dies ist jedoch beileibe kein neues, wenngleich hochaktuelles Thema:
"Siehst du, Sokrates, ebendeswegen sind die hellenischen Ärzte über so mancherlei Krankheit unmächtig, weil, wenn du zu einem von ihnen gehst mit einem Augenleiden, um ein Beispiel zu geben, sie sofort beginnen zu trennen das Auge vom Kopf, den Kopf vom Rumpf, den Rumpf von den Gliedern, die Seele vom Körper, aus welcher doch überhaupt erst Gesundheit und Krankheit dem Menschen wird. Deswegen Sokrates: Wenn du zu einem Arzt gehst, mit welcher Krankheit auch immer es sei, und er fängt sofort wieder an zu trennen, so meide einen solchen Arzt wie die Krankheit selbst. Bleibe bei ihm einzig, wenn er dich eingeladen hat zu einem schönen Gespräch." (Platon: Charmides)




