Buch, Deutsch, 241 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 388 g
Mediendiskurse und literarische Reflexionen
Buch, Deutsch, 241 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 388 g
Reihe: Media. Literaturwissenschaftliche Forschungen
ISBN: 978-3-662-72109-4
Verlag: Springer
In der Debatte über Digitalisierung sind Techniken und Praktiken des digitalen Lesens zu einem viel diskutierten Gegenstand geworden. Kulturkritischen Befürchtungen, dass mit dem Ende der ‚Gutenberg-Galaxis‘ die Fähigkeit zu vertieftem Lesen ( ) und Reflektieren bedroht sei, stehen kulturwissenschaftliche Beschreibungen des – pädagogischen, epistemologischen oder ästhetischen – Potentials neuer Lektürepraktiken und der Affordanzen neuer Lesemedien gegenüber. Die Beiträge des Bandes analysieren aus literatur- und medienwissenschaftlicher Perspektive aktuelle Diskurse über digitales Lesen sowie literarische Reflexionen des Digitalen in fiktionalen Leseszenen der Gegenwartsliteratur.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Kommunikationswissenschaften Digitale Medien, Internet, Telekommunikation
- Geisteswissenschaften Sprachwissenschaft Alphabetisierung
- Geisteswissenschaften Philosophie Ästhetik
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literarische Strömungen & Epochen
Weitere Infos & Material
Einleitung: Digitales Lesen. Mediendiskurse und literarische Reflexionen.- Teil I Digitales Lesen.- Wissen(schaften) vom Lesen 1794/2018 (Hoche, Wolf).- Digitale Lesestrategien zwischen Spiel und Lektüre.- „Ich habe nie über mobile Bildschirmgeräte verfügt“. Neurechte Literaturpolitik zwischen Digitalitätskritik und digitaler Propaganda.- „Booksplosion“. Digitales Framing analoger Buchkulturen in Formaten des Social Reading.- Das Digitale lesen. Zu Lektüren des Digitalen in posthumanistischen Paradigmen.- Was liest ChatGPT? Vom Take Off der Token.- Teil II Lesen des Digitalen.- Soziale Medien intermedial erzählt.- Lesen in digitalen Dystopien. Marc-Uwe Klings QualityLand, Thomas Raabs Die Netzwerk-Orange und Eugen Ruges Follower.- Lesen und Spielen als solitäre Praxis – Annäherungen zwischen Sattelzeit und Digitalisierung.- Lesen im Licht des Digitalen. Medienökologie der „künstlichen Helligkeiten“ in Terézia Moras Der einzige Mann auf dem Kontinent.- Lektüren digitaler Phänomene. ‚Romantische Maschinen‘ und postdigitale Medienreflexion bei Clemens J. Setz.- Maschinenleseszenen. Postdigitale Figurationen der Lektüre bei Juan S. Guse und Raphaela Edelbauer.




