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E-Book, Deutsch, Band 2, 128 Seiten

Reihe: Natürliche Ordnungen

Edelmann Natürliche Ordnungen

Band 2
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7562-8386-6
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Band 2

E-Book, Deutsch, Band 2, 128 Seiten

Reihe: Natürliche Ordnungen

ISBN: 978-3-7562-8386-6
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Das vorliegende Buch richtet sich an diejenigen Menschen, die in sich wissen, dass sie den Inhalt für sich persönlich oder für ihre wesentlichen Aufgaben benötigen.

Lehrerin, Mentorin, Schulleitung des Nayla-Bildungsinstitutes.
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Autoren/Hrsg.


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3. Grenzen


Der materiell basierte menschliche Lebensraum ist ein Lebensraum der Begrenzungen. Und inkarnierst du als Wesen in diesen Lebensraum, tust du dies auch, um die Thematik der Begrenzungen bewusst zu studieren. Der menschliche Lebensraum enthält zudem jede Menge an künstlichen / unnatürlichen Begrenzungen und auch diese studierst du erst einmal sehr bewusst. Wenn wir uns somit, in diesem Kapitel, mit der Thematik der Grenzen beschäftigen, geht es nicht darum, zu werten oder zu verurteilen, sondern vielmehr, Grenzen im Kontext der natürlichen Ordnungen im Setting des menschlichen Lebensraumes zu beleuchten.

Und entgegen so mancher menschlicher Vorstellung, bedeutet menschliche Inkarnation auch, die (künstlichen) Grenzen des menschlichen Lebensraumes bewusst zu studieren. Dies geschieht mittels praktischen Erfahrens, bewusster Auseinandersetzung und letztendlich bewusster Bemeisterung der Thematik.

Eine herausfordernde und anstrengende Geschichte, der sich so mancher derzeitige Mensch zu entziehen versucht.

Dies lässt sich selbstverständlich in vielfacher Weise tun, ist doch jeder Mensch eigenverantwortlich hier. Gleichzeitig lassen sich Entwicklungsstufen nicht einfach überspringen, auch wenn dies wiederholt versucht wird. Stellt sich ein Mensch nicht seinen authentischen Entwicklungsaufgaben, bleibt seine Weiterentwicklung automatisch stehen. Und dessen gilt es nun mehr und mehr bewusst zu werden, in der menschlichen Gesellschaft.

Willst du dich somit, mit den natürlichen Grenzen beschäftigen, musst du dich erst ausführlich mit den künstlichen Grenzen beschäftigt haben. Und hast du diese nachhaltig bemeistert, weisst du dies rein und klar in dir. Ist dem noch nicht so, erlaube, dass sich dir die entsprechenden Aufgaben noch einmal bewusst zeigen, auf dass du diese nun nachhaltig lösen kannst.

Und so bitte ich dich: Bitte nimm dir einen Moment Zeit und kläre in dir selbst, ob du die beschriebene Aufgabe bereits bemeistert hast.

Der Rest des Kapitels wendet sich an «Fortgeschrittene» in der Thematik Grenzen. Du benötigst somit ein ausreichendes (ganzheitliches) Basiswissen, damit dir die folgenden Zeilen auch dienen.

Grenzen sind ein überaus grosses Thema, im menschlichen Lebensraum. Und so klären wir zwar einerseits auch in diesem Bereich, andererseits werden viele Begrenzungen nach wie vor bestehen bleiben, ist die materiell basierte Dimension doch auch derjenige Lebensraum, in dem Begrenzungen studiert werden können. In allen Facetten.

3.1 Denkrahmen.


Denkrahmen begrenzen. Dies, ohne dass sich die meisten Menschen dessen bewusst sind. Sie tun es dennoch und so lade ich dich an dieser Stelle ein, dich bewusst mit der Thematik auseinander zu setzen.

So manche derzeitige menschliche Begrenzung basiert auf menschlichen Denkrahmen und befindet sich nicht selten auch in deinem eigenen Kopf. Denkrahmen sind zum Beispiel die (innere) Definition darüber, was möglich ist und was nicht. Du siehst zum Beispiel deinen derzeitigen Kontostand, beziehst dein derzeitiges monatliche Einkommen mit dazu und definierst sodann, wie du den Rest deines derzeitigen menschlichen Lebens in etwa leben wirst. Dein derzeitiger Denkrahmen der finanziellen Möglichkeiten, prägt dein derzeitiges und dein zukünftiges Leben, somit. Bist du dir dessen nicht bewusst und erlaubst, wenn du dies möchtest, dass sich der diesbezügliche Denkrahmen auflösen darf, in dir selbst, wird dich dieser, Zeit deines derzeitigen Lebens prägen.

Lässt du Denkrahmen bewusst los, darf fortlaufend dasjenige geschehen das dir wesentlich entspricht und dir jeweils optimal dient. Und fühlt es sich stimmig an für dich, erlaube, dass dich dein inneres wesentliches Selbst in die Thematik einführen darf und du mit der Zeit umfassend verstehst. Bist du dann ganzheitlichen bereit, erlaube zudem, dass sich deine derzeitigen Denkrahmen nachhaltig auflösen dürfen. Einer nach dem anderen.

Manche Menschen formulieren «alles ist möglich». Solange sie jedoch (meist in unbewusster Weise) noch in bestimmten Denkrahmen verhangen sind, werden sie dies nicht selbst erfahren.

Der menschliche Lebensraum ist voller (prägender) Denkrahmen.

  • Die Vorstellung darüber, wie Krankheit geschieht und der Denkrahmen der chronischen Erkrankungen.
  • Die Vorstellung darüber, wie Mensch altert. Insbesondere auch die Vorstellung seiner Lebensdauer und der Gründe, weshalb ein Mensch stirbt.
  • Die Vorstellung der menschlichen Grundbedürfnisse.
  • Die Vorstellungen von Leben und Tod.
  • Die Vorstellungen eines menschlichen Lebens, das bewusst geführt, strukturiert und geprägt werden muss.
  • Die Vorstellung der (vielfältigen) Abhängigkeiten.

Du musst dich in aller Regel während einer gewissen Zeit bewusst damit auseinandersetzen, damit du die Thematik in der Tiefe erfasst und sie danach erst für dich selbst nutzen und später dann allenfalls auch bewusst lehren kannst.

Ein menschlicher Geist benötigt Denkrahmen und Referenzwerte, um sich orientieren zu können. Fehlen sie, fehlt ihm ein Stück weit die Basis (seines Denkens). Und auch dessen gilt es sehr bewusst zu sein. Würde ein durchschnittlicher Mensch alle seine Denkrahmen und Referenzwerte auflösen, könnte er geistig kaum gesund bleiben. Ein durchschnittlicher menschlicher Geist benötigt Referenzwerte und Denkrahmen, um sich orientieren zu können und damit gesund zu bleiben. Und so bedeutet eine Gesundung in der Thematik der Denkrahmen im Setting des menschlichen Lebensraums in aller Regel, die Reinigung negativer und lebenstötender Denkrahmen und das bewusste Implementieren positiver und lebensfördernder Denkrahmen.

Die nächsthöhere Stufe erklimmen und sich dadurch dann über die Thematik der Denkrahmen hinaus bewegen, kann ein Mensch erst, wenn er einerseits in seinem Kernwesen über eine sehr hohe Entwicklungsstufe verfügt und andererseits in seinem persönlichen Bewusstwerdungsprozess so hoch geklettert ist, dass er zunehmend auch über einen wesentlichen Geist verfügt. Der wesentliche Geist benötigt keine Referenzwerte oder Denkrahmen, um sich orientieren zu können oder gesund zu bleiben. Der wesentliche Geist ist jederzeit frei. Derzeit sind jedoch lediglich einige hundert Wesen menschlich inkarniert, die einen wesentlichen Geist erleben werden. Und auch dessen gilt es bewusst zu sein.

Du benötigst keinen wesentlichen Geist, um belastende Denkrahmen aufzulösen und positive Denkrahmen einzuführen. Was du jedoch zwingend dafür benötigst, ist ein klarer innerer Auftrag deines eigenen inneren wesentlichen Selbst. Beim bewussten Auflösen und bewussten Neu-Implementieren von Denkrahmen handelt es somit um eine wesentliche Aufgabe. Eine, die du dir nicht menschlich selbst geben kannst.

3.2 Identifikationen


Identifizierst du dich mit bestimmten mentalen Vorstellungen, hält dich dies in den entsprechenden Vorstellungen gefangen.

Identifizierst du dich mit bestimmten Rollenbildern oder mentalen Vorstellungen deiner selbst, hält dich auch dies unfrei.

Gleichzeitig geben Identifikationen Halt, Orientierung und Sicherheit und so gelten die nachfolgenden Worte längst nicht für jeden Menschen.

Identifikationen prägen. Sie tun dies meist in unbewusster Weise. Und so hilft es ungemein, wenn wir beginnen, bewusst positive Prägungen einzuführen. Ein positives, lebensförderndes Menschenbild, zum Beispiel. Befindest du dich persönlich auf einer bestimmten (hohen) Bewusstheits- und Entwicklungsstufe, kannst du dich mehr und mehr von Denkrahmen und Identifikationen lösen. Ohne dies von deinen Mitmenschen zu erwarten oder gar zu fordern.

Bist du als ganzheitliches Wesen stabil genug, wird dich dies mehr und mehr in Freiheit führen.

Eine Freiheit, die du dir allenfalls schon seit längerem ersehnt hast, sie jedoch nie erreichen konntest.

Im Zuge dieses Prozesses wirst du vermutlich einmal mehr die Macht der menschlichen Gedanken erkennen. Ein durchschnittlicher Mensch ist sich derzeit noch viel zu wenig bewusst, wieviel Macht er besitzen würde, eigentlich. Es sind seine eigenen Gedanken, die sehr oft (nachhaltig) prägen.

Doch Menschen werden derzeit noch zu wenig gelehrt, Herr / Herrin über die eigenen Gedanken zu sein und diese sehr bewusst positiv zu prägen. Ein weiterer Aspekt, der sich idealerweise verändert, in den nächsten Jahrzehnten.

Ein durchschnittlicher Mensch benötigt menschliche Vorbilder, an denen er sich orientieren kann. Und so bietet es sich natürlicherweise an, dass wir auch diese Gegebenheit des menschlichen Lebensraumes bewusst nutzen, um bewusst positiv zu prägen.

Du kannst allerdings nur Vorbild sein, wenn du dich sehr bewusst auf mehreren Ebenen mit der Thematik auseinandergesetzt hast. Und, selbstverständlich auch nur dann, wenn du über einen diesbezüglichen wesentlichen Auftrag verfügst.

Fühlt es sich stimmig an für dich, erlaube bewusst, dass du dich aus sämtlichen Denkrahmen und Identifikationen herauslösen darfst, nun. Du wirst danach feststellen, dass du dich weiterhin in menschliche Denkrahmen hineinbegeben und dich dort adäquat verhalten kannst. Doch du selbst bist nicht mehr...



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