Eden | Dark Obsession - Beware of me | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 4, 173 Seiten

Reihe: Dunkle Begierde | Deutsche Ausgabe der VJS-Protection-Reihe

Eden Dark Obsession - Beware of me

Romantische Spannung | Heiße Bodyguards. Gefährliche Lovestorys. Leidenschaftliche Gefühle.
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-7325-5571-0
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Romantische Spannung | Heiße Bodyguards. Gefährliche Lovestorys. Leidenschaftliche Gefühle.

E-Book, Deutsch, Band 4, 173 Seiten

Reihe: Dunkle Begierde | Deutsche Ausgabe der VJS-Protection-Reihe

ISBN: 978-3-7325-5571-0
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Er darf sie nicht verlieren. Nicht noch einmal ...

Verbrecher. Killer. Monster. Es gibt viele Bezeichnungen für Ethan. Doch ihm ist egal, was andere Menschen über ihn denken oder sagen. Er ist so gefährlich und brutal, wie es für seinen Job nötig ist. Nur bei Carly wird er schwach. Ihre Vergangenheit bindet sie aneinander - eine Vergangenheit aus Blut und Tod.

Carly zu verlassen, war das Härteste, was er je tun musste. Er hat es getan, weil sie ein besseres Leben verdient hat. Ein Leben, in dem sie nicht für seine Taten büßen muss. Doch als alte Geheimnisse ans Licht kommen, schwebt Carly wieder in Gefahr - und Ethan setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um sie zu beschützen ...

Heiße Bodyguards, die für die Frauen, die sie beschützen sollen, durchs Feuer gehen. Eine explosive Mischung aus Liebe, Spannung und Leidenschaft. Die DARK-OBSESSION-Reihe von New-York-Times und USA-Today Bestseller-Autorin Cynthia Eden ist Romantic Suspense vom Feinsten.

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert!



New-York-Times-Bestsellerautorin Cynthia Eden schreibt düstere Romantic-Suspense- und sexy Paranormal-Romance-Romane. Sie hat Soziologie und Kommunikationswissenschaften studiert. Eden gehörte bereits dreimal zu den Finalisten des RITA® Award. Seit 2005 ist sie Vollzeitautorin und hat bislang über 70 Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht.

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Gegenwart …


Kapitel eins


Carly eilte die Treppen der U-Bahn-Station hinauf. Sie trug High Heels, und so fiel ihr der Aufstieg ungewohnt schwer. Um sie herum drängten sich Menschen, allesamt in Eile, aber Carly hielt trotz der hohen Absätze mit ihnen Schritt. Immerhin lebte sie schon seit Jahren in New York. Sie kannte die Stadt wie ihre Westentasche.

Die Menschenmengen, die belebende Energie … Hier konnte sie einfach verschwinden. In der Masse untergehen. Niemand schenkte ihr unnötige Beachtung.

Das war der Grund, warum sie einst nach New York gezogen war. Um zu verschwinden. Carly fand, dass sie das ziemlich gut gemeistert hatte.

Eine Hand fest um den Gurt ihrer Handtasche geschlossen, überquerte sie schnellen Schrittes die Straße. In nur wenigen Minuten würde sie zu Hause sein.

»Carly.«

Beinahe wäre sie mit ihm zusammengestoßen. Sie hatte sich auf die Menschen um sie herum konzentriert. Auf den Mann, der in sein Telefon brüllte. Auf die Mutter, die versuchte, ihr kleines Kind zu trösten.

Sie hatte ihn gar nicht wahrgenommen.

Aber jetzt konnte sie die Augen nicht mehr von ihm nehmen.

Mitten auf dem Gehweg, weniger als einen Meter von ihr entfernt, stand der Mann, der sie schon zu oft in ihren Träumen heimgesucht hatte. Und es waren nur selten schöne Träume gewesen.

Ethan Barclay.

Groß, dunkel und viel zu gefährlich … Ethan Barclay.

Das schwindende Abendlicht fiel ihm auf das dunkle Haar, das ein wenig zu lang war. Seine Wangen waren von dunklen Bartstoppeln bedeckt, und seine goldenen Augen – Tigeraugen – waren fest auf sie gerichtet wie die eines Raubtieres, das gerade die perfekte Beute erspäht hatte.

Ich werde nicht seine Beute sein. Nicht noch einmal.

»Du hast dich gar nicht von mir verabschiedet«, sagte Ethan. Er vergrub die Hände tief in den Taschen seines Mantels, der über seinen breiten Schultern spannte. Seinen kräftigen Schultern. Es war kein Geheimnis, dass Ethan unglaublich stark war. Er war nicht mehr der Junge Anfang zwanzig, den sie vor so langer Zeit gekannt hatte.

Er war jetzt ein Mann. Ein Fremder. Jemand mit dem Ruf, noch um einiges gefährlicher zu sein, als Quincy Atkins es je gewesen war.

Seit Quincy verschwunden ist, hat Ethan in D.C. das Sagen.

Und …

Carly hatte versucht, den Scherbenhaufen, der ihr Leben gewesen war, wieder zusammenzusetzen.

Obwohl es in New York um diese Jahreszeit angenehm warm war, durchfuhr sie ein Schauer. »Ich … war nur in D.C., um nach meiner Stiefschwester zu sehen.«

»Ähm …« Seine Stimme klang wie ein tiefes Grollen. Er trat einen Schritt näher und schloss die Distanz, die zwischen ihnen bestanden hatte. Jemand stieß ihr in den Rücken, doch bevor Carly stolperte, hatte Ethan sie an den Schultern gepackt. Trotz seiner großen, starken Hände war sein Griff überraschend sanft. »Du warst immerhin lange genug in D.C., um Julianna das Leben zu retten … und angeschossen zu werden.«

Tatsächlich war gleich zweimal auf sie geschossen worden. Aber es war die Sache wert gewesen. Julianna hatte in Gefahr geschwebt, weil sie versucht hatte, Carly zu schützen – und die Verbrechen zu vertuschen, die Carly begangen hatte. Der Mord an Quincy. »Ich konnte nicht zulassen, dass Julianna meinetwegen noch einmal wehgetan wird.«

Ethans Wimpern zuckten. Seine langen Wimpern. An einem Mann wie ihm hätten sie eigentlich lächerlich aussehen müssen, aber das taten sie nicht. Sie machten seinen intensiven Blick nur noch … sexyer. Verdammt. Sie sollte ihn nicht sexy finden. Ganz und gar nicht. Eigentlich war sie doch schon längst über ihn hinweg.

So wie er über sie.

»Ich dachte, du würdest sterben.« Er brachte das Geständnis mit rauer Stimme hervor. Beinahe ein Krächzen. Das passte so gar nicht zu Ethan.

Du kennst ihn nicht mehr. Vermutlich hast du ihn nie gekannt – nicht sein wahres Gesicht.

»Du wärst in dieser Wohnung fast verblutet«, fuhr Ethan fort, und sein Griff um ihre Schulter wurde fester. »Und als wir im Krankenwagen zur Klinik gefahren sind … verdammt, da hast du mich verlassen.«

Sie erstarrte. »Ich wusste gar nicht, dass du mit mir gefahren bist.« Und ich soll ihn verlassen haben? Was hat das zu bedeuten? Niemand hatte ihr etwas von einem Abstecher ins Jenseits erzählt. Vielleicht hatten die Sanitäter ihr diese Information auch bewusst vorenthalten, weil sie wussten, dass ihr die Vorstellung … Angst einjagt.

»Ich war dort, im Krankenwagen«, sagte er. »Und neben deinem Bett im Krankenhaus. Bis mir klar wurde, dass ich eine Gefahr für dich bin.«

Carly hatte einen riesigen Kloß im Hals und musste schlucken. Du warst schon immer eine Gefahr für mich.

»Aber ich bin nicht früh genug darauf gekommen, und nun wissen andere davon …«

»Ich habe keine Ahnung, warum du hier bist, Ethan, aber es gibt zwischen uns nichts mehr zu besprechen.« Klang ihre Stimme kalt? Herablassend? Vermutlich nicht. Dabei hatte sie sich doch alle Mühe gegeben. »Und jetzt lass mich bitte los. Ich möchte nach Hause.« Es war Carlys erster Arbeitstag gewesen, seit sie angeschossen worden war, und sie war erschöpft. Es kostete sie alle Kraft, Ethan ihre Schwäche nicht zu zeigen. Wenn ihm klar wurde, wie kurz sie davor stand, am ganzen Leib zu zittern … würde er sofort angreifen.

»Du weißt, warum ich in New York bin.« Er ließ sie nicht los, sondern kam noch ein Stück näher. Ethan war fast einen Meter neunzig groß, und so musste Carly den Kopf in den Nacken legen, um ihm in die Augen sehen zu können. Selbst in ihren hohen Schuhen war sie nicht annähernd so groß wie er. »Ich bin deinetwegen hier.«

Einst hatte sie sich nach diesen Worten gesehnt. Damals, als sie noch eine Teenagerin gewesen war, voller Angst, Schuld und Scham über das, was ihr widerfahren war, hatte sie sich nach ihm gesehnt. Ihr Vater war gestorben, kurz nachdem Quincy sie vergewaltigt hatte, und Carly war daran zerbrochen.

Als sie endgültig die Kontrolle verloren hatte, war sie in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden.

Ich habe nach Ethan geschrien. Aber er war nicht für sie da gewesen. »Lass uns ein paar Dinge klarstellen«, sagte sie. Sie war am ganzen Körper angespannt. »Unsere Beziehung ist vorbei. Schon lange.« Seit Jahren. »Sie endete in jener blutigen Nacht, als du mich in ein Taxi gesetzt hast und dann einfach verschwunden bist. Danach habe ich dich nie wieder gesehen … Du hast mich nicht einmal angerufen. Hast einfach dein Leben weitergelebt, als wäre nie etwas gewesen.« Carly riss sich von Ethan los. Sie wollte nicht, dass er sie anfasste. Seine Berührung erinnerte sie zu sehr an die Vergangenheit. »Und ich habe alles hinter mir gelassen. Nur weil ich nach D.C. gekommen bin, um meiner Schwester zu helfen, heißt das noch lange nicht, dass ich auch deinetwegen dort war.«

Ethan sah sie gekränkt an.

»Und jetzt geh mir aus dem Weg, Ethan. Zwischen uns ist alles gesagt.«

Ethan starrte sie an. »Wie viele Geheimnisse schleppst du mit dir herum?«

Sie hatte keine Lust mehr, sich mitten auf der Straße mit Ethan zu unterhalten. Eigentlich wollte sie überhaupt nicht mehr mit ihm reden. Sie führte inzwischen ihr eigenes Leben. Ein gutes Leben. Das würde sie nicht aufs Spiel setzen. Ihre Vergangenheit – und deren Geheimnisse – waren sicher in ihren Gedanken verstaut. Carly atmete tief durch und machte einen weiten Bogen um Ethan herum. Wenn er ihr nicht aus dem Weg ging, dann nahm sie die Sache eben selbst in die Hand.

Lauf einfach weiter … und reiß dich zusammen. In dieser Situation war es wichtig, ihre Emotionen zu kontrollieren. Schon seit Jahren hielt sie ihre Wut und ihren Schmerz hinter fest verschlossenen Türen. Nichts und niemand brachte sie mehr aus der Ruhe.

Aber dann hörte sie seine Schritte, und Carly wurde klar, dass Ethan ihr folgte.

Nein. Nein. Nein!

»Ich habe dich schon einmal gehen lassen …«, drang seine Stimme an ihre Ohren. »Weißt du eigentlich, wie schwer mir das fiel?«

Unmöglich. »Du hast mich weggeschickt.« Sie blieb nicht stehen.

»Ich habe dir nur Blut und Tod gebracht. Meinetwegen bist du durch die Hölle gegangen.«

Nein, das war ihre eigene Schuld gewesen.

»Ich kann das nicht noch einmal«, sagte Ethan. »Das werde ich nicht.«

Die Fußgängerampel vor ihr war rot, und so musste sie an der Straßenecke stehen bleiben. Ethan stellte sich direkt hinter sie, und Carly spürte die Wärme seines Körpers. Dann streichelte er ihr über die Hüfte. Sie schloss die Augen, nur für einen Moment, und ihre Selbstbeherrschung zerbarst.

Dann zwang sie sich, die Lider zu öffnen.

»Ich bin nicht ganz selbstlos«, gab Ethan zu. »Ich will dich.«

Lügner. Lügner! »Du hast sicher genug Frauen, Ethan. Geh zurück nach D.C. und nimm dir eine davon.« Die Ampel sprang auf Grün. Endlich! »Lass mich gefälligst in Ruhe.«

»Sorry, Süße«, hörte sie seine tiefe Stimme hinter sich. »Aber das ist leider nicht möglich.«

Carly beschleunigte ihre Schritte. Sie sah sich nicht nach Ethan um. Er hatte sie die letzten Jahre doch auch in Ruhe gelassen. Keine Besuche, keine Nachrichten,...


Eden, Cynthia
New-York-Times-Bestsellerautorin Cynthia Eden schreibt düstere Romantic-Suspense- und sexy Paranormal-Romance-Romane. Sie hat Soziologie und Kommunikationswissenschaften studiert. Eden gehörte bereits dreimal zu den Finalisten des RITA® Award. Seit 2005 ist sie Vollzeitautorin und hat bislang über 70 Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht.

New-York-Times-Bestsellerautorin Cynthia Eden schreibt düstere Romantic-Suspense- und sexy Paranormal-Romance-Romane. Sie hat Soziologie und Kommunikationswissenschaften studiert. Eden gehörte bereits dreimal zu den Finalisten des RITA® Award. Seit 2005 ist sie Vollzeitautorin und hat bislang über 70 Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht.



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