Buch, Englisch, Deutsch, 176 Seiten, PB, Format (B × H): 215 mm x 280 mm
Buch, Englisch, Deutsch, 176 Seiten, PB, Format (B × H): 215 mm x 280 mm
ISBN: 978-3-03942-328-6
Verlag: Scheidegger & Spiess
Kann KI Kunst? Seit 2022 erproben der Informatiker Bernhard Egger und der Künstler Hans Furer in einem gemeinsamen Experiment die Grenzen generativer KI-Modelle und ihre Abstraktionsfähigkeit. Gefüttert mit mehr als 800 Gemälden, die Furer seit 1971 geschaffen hatte, generierte ein KI-Modell «eigene» Bilder, von denen der Künstler wiederum fünf ausgewählt und exakt nach der digitalen Vorlage auf die Leinwand übertragen hat. Im Sinne einer Replik malte er danach eine neue Fassung eines früheren eigenen Bildes, um es mit dem KI-Bild in einen Dialog treten zu lassen.
Das Buch präsentiert die «Field Notes» zu diesem Experiment in zugänglicher und niederschwelliger Weise. Die Gegenüberstellung des nachgemalten KI-Bildes mit der Replik lädt zum Nachdenken ein über die fundamental andere Ausrichtung von künstlicher im Vergleich zur menschlichen Intelligenz und Kreativität. Beiträge des Rechswissenschafters Franz Hofmann, der Kunsthistorikerin Sabine Lang sowie des Autors, Künstlers und Forschers Vladimir Alexeev (Merzmensch) beleuchten zudem das theoretische Fundament kreativer künstlicher Intelligenz, kunstgeschichtliche Zusammenhänge sowie Fragen der Urheberschaft und des Urheberrechts.




