Ellmer | Perry Rhodan 2064: Krisenfall Karthago | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 2064, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

Ellmer Perry Rhodan 2064: Krisenfall Karthago

Perry Rhodan-Zyklus "Die Solare Residenz"
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8453-2063-2
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Perry Rhodan-Zyklus "Die Solare Residenz"

E-Book, Deutsch, Band 2064, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

ISBN: 978-3-8453-2063-2
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Aufmarsch im Solsystem - Rhodan ringt um Bostichs Leben Seit sich die Menschheit zum ersten Mal aufmachte, um ins All vorzustoßen, wurde sie immer mit fremden Mächten konfrontiert, viele von ihnen stärker, älter und erfahrener als die Menschheit selbst. Die erste dieser Mächte waren die Arkoniden - und für Perry Rhodan ist es besonders schmerzhaft, die ehemaligen Freunde nun als erbitterte Feinde wahrzunehmen. Zu Beginn des Jahres 1304 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, das dem Jahr 4890 alter Zeit entspricht, hat sich die Situation zudem längst verschärft. In der Milchstraße ist nämlich eine neue Macht entstanden, und dies ausgerechnet im Zentrum des arkonidischen Imperiums: SEELENQUELL, eine junge Superintelligenz, die offensichtlich ihren Einfluß auf die Galaxis ausbreiten will. Wenn Perry Rhodan nicht will, daß die Terraner unter den Einfluß von SEELENQUELL geraten, muß er reagieren. In einer Kommandoaktion gelingt es ihm mit einer Gruppe von Agenten, den wichtigsten Mann auf der Seite des Gegeners gefangenzunehmen: Imperator Bostich I. Daß die Arkoniden und die Superintelligenz SEELENQUELL dies nicht einfach so zulassen werden, ist jedem klar. Deshalb wartet man auf der Erde und auf den zahlreichen Planeten der Liga Freier Terraner auf den KRISENFALL KARTHAGO...

ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Autors ab.
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1.


… hat sich die Auseinandersetzung mit Arkon in einer Weise zugespitzt, dass die Chance einer absehbaren Einigung zwischen den galaktischen Völkern auf Null gesunken ist. Terra und die Welten der LFT stehen derzeit isoliert da. In dieser Situation bleiben uns neben dem Schutz der Heimat nur zwei Dinge: Aufklärung der galaktischen Völker durch Entlarvung der »Hände« SEELENQUELLS sowie der Versuch, die negative Superintelligenz dort zu bekämpfen, wo sie ihren Aufenthalt genommen hat, auf Arkon III …

Noviel Residor am 7. Januar 1304 NGZ in einer Ansprache vor Führungskräften des Terranischen Liga-Dienstes.

*

Zheobitt fand alles grässlich: die Landschaft, die Stadt, die Menschen, den Planeten, überhaupt alles. Und das Wetter spielte die Musik zu diesem Bild.

Der Wind blies von den Bergen herab. In dem öden Seitental des Altiplano wirbelte er Staub und Sand auf. Die meist doppelstöckigen, in konzentrischen Kreisen angeordneten Wohncontainer setzten ihm nur geringen Widerstand entgegen. Die an Wollknäuel erinnernden Schwaden fanden mühelos ihren Weg zu den vier Gleitern, bei denen sich der Ara aufhielt.

Von einer Bodenerhebung aus beobachtete Zheobitt die einzelnen Suchgruppen. Sie begannen beim Rathaus im Zentrum, stöberten von dort aus alle Gebäude nach Informationen durch.

Roboter und Menschen bargen Folien, Speicherkristalle und teilweise Syntronsysteme – besser gesagt das, was nach den letzten Ereignissen um die Monochrom-Mutanten und Wrehemo Seelenquell erhalten geblieben war. Die psionischen Stürme hatten einen Teil der Syntroniken und Positroniken beschädigt. Die Hoffnungen des Aras, dass die Suchgruppen zusätzliche Hinweise fanden, sanken mit jeder Stunde.

Am schlimmsten sah es in dem kleinen Hospital aus. Nahezu alle Daten über Untersuchungen und Behandlungen fehlten. Lediglich das Totenregister existierte noch. Und selbst darin standen nicht alle verzeichnet, die in dieser Siedlung gestorben waren. Namen wie Falo Gause fehlten; es schien, als hätte man versucht, den Gründer des Mutantenrings nachträglich aus der Erinnerung zu streichen.

Angewidert wandte Zheobitt sich ab. Alles, was seine Augen und Ohren wahrnahmen, war seiner nicht würdig. Es beleidigte seine Nase und überhaupt seine ganze Existenz. Er wünschte sich weit weg.

Wenn da nicht dieses Brennen in seinem Innern gewesen wäre – ein fanatisches Flackern und Emporlodern –, er hätte dieser Welt längst den Rücken gekehrt oder erst gar nicht den Fuß auf sie gesetzt. Dieses permanente Feuer in ihm loderte bei Tag und Nacht, blieb immer gegenwärtig, ging nie fort. Es war der Ehrgeiz, der ihn nicht aus seinen Klauen ließ.

»Mor Jueglo!« Wie einen Fluch stieß er den ursprünglichen Namen der Stadt hervor, ohne sich seiner Bedeutung bewusst zu sein.

Die Siedlung sah hässlich aus, schlimmer als die Behelfsunterkünfte von Prospektoren auf einem einsamen Asteroiden. Die Gebäude im Zentrum waren aus kastenförmigen Bauelementen zusammengestöpselt. Einen Teil der Wohncontainer hatten die Monochromen mit Mustern und Farben verziert. Die Schattierungen zeugten vom Unvermögen der jungen Mutanten, Farben zu erkennen und mit ihnen umzugehen. Ein Auge, das nur Graustufen unterschied, malte gemäß dem Prinzip von Hell und Dunkel.

Auf den Ara wirkte das Ergebnis völlig wirr; er konnte in dem Farbenchaos keine klaren Strukturen feststellen. Vielleicht war das möglich, wenn er sich eine Brille aufsetzte, die ihm die Schwarzweiß-Sicht der Mutanten vermittelte. Aber das interessierte ihn nicht – sein Ziel war, sie zu heilen, nicht, ihre Sicht zu verstehen.

Diese »Stadt« – in jüngster Zeit Para-City genannt – verschlechterte den Eindruck noch, den der Ara von Terra hatte. Der Zentralplanet der LFT ähnelte einer uneinheitlichen, vergleichsweise wenig strukturierten Welt, von ein paar Metropolen einmal abgesehen. Nach Maßstäben seines Volkes, aber auch denen der Arkoniden wirkte Terra reichlich chaotisch. Manche Regionen sahen aus wie in der Urzeit, andere erweckten den Eindruck, als lebten hier Dutzende unterschiedlicher Völker auf einem Haufen. Zumindest architektonisch entstand dieser Eindruck.

Die Terraner nannten es Individualität und tarnten damit ihre Rückständigkeit.

Wo blieben die wundervollen Parklandschaften und die sinnvoll in ihnen verteilten Medozentren? Wo die gewaltigen Naturwunder, wo die gigantischen Kunstwerke und die Drehscheiben der Zivilisation? Sie waren nicht vorhanden oder wenn, dann lediglich als Abklatsch des gewohnten Standards.

Zheobitt wischte die Gedanken zur Seite. Natürlich waren das Vorurteile. Aber sie waren da, um gepflegt zu werden.

Zwischen den Containern tauchte eine Gruppe von drei terranischen Robotern auf. Die kegelförmigen Maschinen führten eine fast leere Plastikwanne mit sich.

Das Gesicht des Aras erstarrte zur Maske. »Mo, steh mir bei!«, flüsterte er beinahe lautlos und ohne die Lippen zu bewegen.

Mo war der Name eines legendären Mediziners, der bei einem Selbstversuch gestorben war. Später hatten die Aras ihn wie einen Gott verehrt. In der Zunft des Mantar-Zada gehörte er zu den Leitbildern für alle angehenden Ärzte. Ihn nachzueifern zählte zu Zheobitts hehrsten Vorsätzen, und bisher war ihm der lebensgefährliche Balanceakt zwischen der medizinischen Selbsterfahrung und dem Überleben zu seiner vollständigen Befriedigung geglückt.

Eine Windböe blies ihm Sand ins Gesicht. Er presste die schmalen Lippen zusammen. Mit einem Zucken des kleinen Fingers seiner linken Hand aktivierte er den Individualschirm. Ein blasser Schimmer in Rosa legte sich wie eine zweite Haut um ihn und hielt das feinkörnige, schmirgelnde Zeug von seiner alabasterfarbenen Haut fern. Die feinen Nadelstiche auf dem kahlen Kopf blieben übergangslos aus.

Die Roboter erreichten die Peripherie der Barackenstadt und blieben am Fuß der Bodenerhebung stehen. Ein schiefer Blick in die Wanne belehrte Zheobitt, dass sie höchstens ein Zehntel seiner Unterlagen und Speicherkristalle geborgen hatten. Wertvolles Wissen, gewonnen in den Wochen seines Aufenthalts unter den Monochrom-Mutanten, war verloren.

»Gestohlen! Dieses hinterhältige Pack aus den Bergen!«

Eine der Maschinen machte ihn darauf aufmerksam, dass es in der Nähe von Para-City keine Menschen gab. Die letzten Eremiten hatten die Gegend verlassen, als die Mutanten in Mor Jueglo eingezogen waren. Die Entfernung bis zur nächsten Siedlung betrug 50 Kilometer. Von dort kam niemand herüber in die Geisterstadt.

»Dann waren es die Terraner, die das Gelände bewachten«, entfuhr es dem Ara. »Nein, vergesst das ganz schnell wieder. Es war ein dummer Gedanke. Ich käme nie auf die Idee, so etwas zu glauben.«

Auf keinen Fall wollte er es sich mit der LFT verscherzen. Jetzt, da er nach der Vernichtung der ZENTRIFUGE und dem Tod eines Teils seiner Besatzung quasi mittellos auf Terra gestrandet war, musste er sich mit bestimmten Dingen abfinden, ob er wollte oder nicht. Zheobitt ordnete alle diese Dinge seinem obersten Ziel unter.

Und das war die Rettung der Monochrom-Mutanten. Diese Aufgabe hatten ihm die Mantar-Heiler gestellt. Das Wunder sollte seine Eintrittskarte in den Kreis der Erlauchten und Erhabenen sein. In dem Augenblick, da er es vollbracht hatte, gehörte er zur Crème de la crème seines Volkes.

Ein Beherrscher des Lebens – vielleicht sogar des ewigen Lebens!

Zheobitt gierte danach, dass der Tag seiner Aufnahme in den Kreis der Mantar-Heiler nicht mehr fern war.

Er rief seine Leute zu den Gleitern. Wenn sie einfach nur weitersuchten, verloren sie wertvolle Zeit. Zeit, die sie nicht mehr hatten. Den Meldungen nach zu urteilen, die nach Geheimdienstberichten durch die Aagenfelt-Barriere nach Terra gelangten, starben in der Milchstraße täglich drei bis vier Monochrom-Mutanten. Mit jedem Tag wuchs die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe. Wenn die von Monos' Genetikern erfundene Schutzvorrichtung erst überall zu wirken anfing …

Ein eiskalter Schauer rann von der Spitze seines Kopfes zum Nacken und setzte sich auf dem Rücken fort.

Gelächter, Schande – er konnte die Aufgabe nicht lösen. Seine hochrangigen Kollegen würden sagen, dass er versagt hatte. Auf Aralon und allen wichtigen Medo-Welten würden sie hinter vorgehaltener Hand über ihn tuscheln. Er brauchte sich dort nie mehr sehen zu lassen.

Dann blieben ihm nur noch Arkon und seine Beziehung zu Sargor von Progeron. Doch was sollte er dort?

Nein, er musste es schaffen. Der Galaktische Mediziner würde das Ziel erreichen, egal mit welchen Mitteln und Tricks. Notfalls mit Gewalt.

Entschlossen setzte er sich in Bewegung, stieg steif von der Bodenerhebung herunter und hielt auf seinen Gleiter zu.

»Hier steckst du also«, hörte er eine Stimme über sich. »Da hätte ich mir die Sucherei sparen können.«

*

»Wer bist du?«

»Krohn Meysenhart vom Sender Lunatic Intervisio«, beantwortete der fliegende Kerl die gezischte Frage.

»Nie gehört.« Zheobitt wandte sich ab und strebte dem Gleiter zu. »Ich habe keine Zeit, irgendeiner Lokalstation ein Interview zu geben.«

»Vermutlich hast du meinen Namen nicht richtig verstanden.« Der Kerl landete, stellte sich ihm einfach in den Weg.

Der Ara blieb stehen; mit möglichst arrogantem Blick schaute Zheobitt den Fremden an.

»Ich sagte Krohn Meysenhart«, fuhr der aufdringliche Kerl fort. »Ehemals Medientender KISCH. Der letzte rasende Reporter. Meiner Crew war es damals vergönnt, die Ankunft der Endlosen Armada in der Milchstraße zu übertragen und die...



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