Emmerich / Hormel | Heterogenität - Diversity - Intersektionalität | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 284 Seiten

Emmerich / Hormel Heterogenität - Diversity - Intersektionalität

Zur Logik sozialer Unterscheidungen in pädagogischen Semantiken der Differenz
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-531-94209-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Zur Logik sozialer Unterscheidungen in pädagogischen Semantiken der Differenz

E-Book, Deutsch, 284 Seiten

ISBN: 978-3-531-94209-4
Verlag: Springer
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Die Verbreitung von Konzepten der Heterogenität, Diversity und Intersektionalität innerhalb wissenschaftlicher wie praxisnaher pädagogischer Diskurse verweisen auf die zunehmende Bedeutung der Beobachtung sozialer Differenz im und durch das Erziehungssystem und seiner Organisationen. Gemeinsam ist allen drei Ansätzen ein Kanon von Differenzkategorien, deren Relevanz sowohl analytisch als auch normativ-programmatisch beansprucht wird. Gleichzeitig stehen Heterogenität, Diversity und Intersektionalität jedoch für Konzepte, deren Entstehungskontext und Genese auf funktionssystemspezifisch zu unterscheidenden Bezugsproblemen und Diskursfeldern (Erziehung, Wirtschaft, Wissenschaft) basiert. Vor diesem Hintergrund geht diese Darstellung der Frage nach, welche Folgen die je spezifischen Beobachtungslogiken von Differenz in Hinblick auf die 'Konstruktion sozialer Wirklichkeit' innerhalb der adressierten pädagogischen Kontexte haben.

Dr. Marcus Emmerich ist wissenschaftlicher Oberassistent am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich.Dr. Ulrike Hormel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

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1;Inhalt;5
2;Einleitung;8
3;Teil I: Ungleichheit – Klassifikation – Differenzierung;17
3.1;Gesellschaftliche Ungleichheit und soziale Askription;21
3.1.1;1.1 Dimensionen strukturierter Ungleichheit;23
3.1.2;1.2 Soziale Schließung und Askription;25
3.1.3;1.3 Meritokratie und Ungleichheit;32
3.1.4;1.4 Ungleichheit und Klassifikation: Wissenssoziologische Problematisierungen;34
3.2;Soziale Wirklichkeit und sozialeKlassifikation;36
3.2.1;2.1 Wissen und Wirklichkeit;38
3.2.2;2.2 Zur Logik sozialer Klassifikation;41
3.2.3;2.3 Klassifikation und Institution;45
3.2.4;2.4 Klassifikation und Organisation;49
3.2.5;2.5 Klassifikation und Interaktion;54
3.3;Klassifizieren und Beobachten: Systemtheoretische Perspektiven;58
3.3.1;3.1 Jenseits des Gruppenparadigmas: Kommunikation und Sinn;61
3.3.2;3.2 Funktionale Differenzierung und polykontexturale Ungleichheit;65
3.3.3;3.3 Ungleiche Adressierung: Inklusion/Exklusion;68
3.3.4;3.4 Organisation/Interaktion – Selektion/Vermittlung;73
3.3.5;3.5 Abweichungserzeugung und Selbstdetermination im Erziehungssystem;76
3.3.6;3.6 Unterscheiden/Bezeichnen – Klassifizieren/Askribie-ren: Beobachtungstheoretische Implikationen;79
3.3.7;Exkurs: Gesellschaftliche Differenzierung und die Differenzierung sozialer Klassifikationen;88
3.4;Semantik und Diskurs: Soziale Unterscheidungen zwischen Systemreferenz und Klassifikation;93
4;Teil II: Heterogenität – Diversity – Intersektionalität: Zur Logik sozialer Unterscheidungen in pädagogischen Semantiken der Differenz;102
4.1;Erziehungswissenschaft und gesellschaftliche Modernisierung;106
4.1.1;1.1 Bildungsplanung als Instrument gesellschaftlicher Entwicklung;108
4.1.2;1.2 Meritokratisierung des Schulwesens;109
4.1.3;1.3 Sozialstruktur, Sozialisation und Lernfähigkeit;110
4.1.4;1.4 Scheitern und Kritik der Bildungsreform;115
4.2;Erziehungswissenschaft und Migrationsgesellschaft;119
4.2.1;2.1 Schulpolitik als Ausländerpolitik;120
4.2.2;2.2 Zwischen Unterschichtung und Kulturkonflikt: Die erziehungswissenschaftliche Konstruktion der ‚Zweiten Generation’;123
4.2.3;2.3 Interkulturelle Pädagogik als Kritik der Ausländerpädagogik;125
4.2.4;2.4 Kulturalisierung als Reflexionsproblem;126
4.3;Erziehungswissenschaft und Geschlechterverhältnisse;131
4.3.1;3.1 Allokative Benachteiligung als Problematisierungsanlass;132
4.3.2;3.2 Schulkritik als Patriarchatskritik;133
4.3.3;3.3 Pädagogik und feministische Politik;135
4.3.4;3.4 Differenz und Gleichheit;136
4.3.5;3.5 Reifizierung der Kategorie Geschlecht als Reflexions-problem;137
4.3.6;3.6 Geschlechterdifferenz und die Aporien pädagogischer Programmatik;141
4.4;Soziale Differenz und pädagogische Differenzierung: Zum Verhältnis von sozialer und schulischer Klassifikation im Heterogenitätsdiskurs;143
4.4.1;4.1 Verschiedenheit als Problematisierungsanlass: Zur thematischen Kontur des Heterogenitätsdiskurses;146
4.4.2;4.2 Differenz und Gleichheit: Begründungsprobleme des Heterogenitätsdiskurses;150
4.4.3;4.3 Homogenität/Heterogenität als Beobachtungsschema: Interaktionsbasierte und organisationsbasierte Differenzierungsstrategien;155
4.4.3.1;4.3.1 Meritokratie ohne Selektion;159
4.4.4;4.4 ‚Natürliche’ Differenz und die Konstruktion eines pädagogischen ‚Realismus’;162
4.4.4.1;4.4.1 Sozial-Ontologisierung von Differenz: Heterogenität als lernrelevante ‚Ungleichartigkeit’;164
4.4.4.2;4.4.2 Prävention und Diagnostik;167
4.4.4.3;4.4.3 Lernvoraussetzung Gesellschaft: Heterogenität als differenzpädagogische ‚Soziologie’;170
4.4.5;4.5 Soziale Klassifikation und pädagogische Ordnung: Aporien des Heterogenitätsdiskurses;173
4.5;Differenz organisieren: Diversity zwischen Humanressource und Antidiskriminierung;177
4.5.1;5.1 Begründungsprobleme des Diversity-Ansatzes;179
4.5.2;5.2 Kulturalisierung von Differenz: Vielfalt als Organisa-tionsressource;183
4.5.3;5.3 Differenz ohne Ungleichheit: Diversity und meritokratische Rationalität;186
4.5.4;5.4 Diversity und (Anti-)Diskriminierung;188
4.5.5;5.5 Diversity im erziehungswissenschaftlichen Kontext;192
4.5.5.1;5.5.1 Diversity-Pädagogik als Auseinandersetzung mit sozialen Ungleichheiten und Diskriminierungen;193
4.5.5.2;5.5.2 Diversity-Management im Kontext ‚Neuer Steuerung’ im Bildungswesen;197
4.5.6;5.6 Soziale Klassifikation und organisierte Differenz: Aporien des Diversity-Diskurses;201
4.6;Die Komplexität sozialer Ungleichheit: Intersektionalität zwischen kategorialer Beobachtung und Klassifikationskritik;204
4.6.1;6.1 Der ‚kategoriale’ Ansatz: Intersektionalität als Methodologie und Gesellschaftstheorie;207
4.6.1.1;6.1.1 Methodologische Perspektiven;208
4.6.1.2;6.1.2 Gesellschaftstheoretische Perspektiven;214
4.6.2;6.2 Intersektionalität und die Logik institutioneller Klassifikation;219
4.6.3;6.3 Reflexionsprobleme des Intersektionalitätsdiskurses;223
4.6.4;6.4 Intersektionalität als erziehungswissenschaftliches Reflexionsangebot: Ungleichheit und Differenz im Bildungssystem;230
4.7;Schlussbetrachtung: Differenz beobachten – Differenz erzeugen;237
4.7.1;7.1 Die kategoriale Beobachtung von Bildungsungleichheit;238
4.7.2;7.2 Diff erenzierung und Diskriminierung: Bildungsungleichheit im Erziehungssystem;241
4.7.3;7.3 Die Struktur der Diff erenzdiskurse und ihre Systemreferenz;246
4.7.4;7.4 Neue Differenzpädagogiken und die ‚meritokratische Modernisierung’ des Bildungswesens;250
5;Literatur;256



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