E-Book, Deutsch, 532 Seiten
Evers Die Retter des Alltags Teil 2
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7412-2912-1
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Familie Knebel
E-Book, Deutsch, 532 Seiten
ISBN: 978-3-7412-2912-1
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Ich bin Alexandra Evers, geb. am 02.11.1976 in Bremen. Ich habe eine kaufmännische Ausbildung. Zur Zeit arbeite ich in der Redaktion und Bücherwerkstatt. Der erste Teil von meinen Buch die Retter des Alltags ist am 05.11.2015 rausgekommen und sehr beliebt.
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Sonntag, 19. Mai 2013
Am Sonntagmorgen um zehn Uhr wacht Sonja auf. Sie richtet sich auf und steht leise auf. Sonja geht zum Kleiderschrank, holt Jeans, Bluse, Unterwäsche und Socken raus und schließt die Kleiderschranktür. Sie nimmt die Sachen, geht ins Badezimmer und schließt die Badezimmertür hinter sich. Sonja putzt sich die Zähne. Danach geht sie in die Dusche. Das warme Wasser genießt Sonja und wäscht sich ihre Haare. Nach zwanzig Minuten hört sie auf zu duschen und dreht den Hahn von der Brause zu. Dann steigt sie aus der Dusche und trocknet sich ab. Sie summt leise ein Lied und zieht sich langsam an. Anschließend föhnt sie ihre Haare und kämmt sie über. Als sie fertig angezogen ist schminkt sich Sonja leicht, schnappt ihren Schlafanzug. Nachdem sie das Fenster auf Kipp gestellt hat öffnet sie die Badezimmertür und geht aus dem Badezimmer. Sie geht leise ins Schlafzimmer und legt ihren Schlafanzug in ihr Bett. Sonja sieht dass ihr Mann noch tief schläft. Dann öffnet sie die Schlafzimmertür, geht raus und schließt die Schlafzimmertür. Sonja geht zum Kinderzimmer, öffnet die Kinderzimmertür und geht ins Kinderzimmer. Sie sieht, dass sich Sabinchen im Bett bewegt. „Guten Morgen meine Maus“ wünscht Sonja ihre kleine Tochter, zieht das Rollo hoch und geht zu Sabinchen an das Gitterbett. Das Kleinkind steht inzwischen im Gitterbett und lächelt Sonja an. „Hallo meine Maus. Hast du gut geschlafen?“ fragt Sonja sie, hebt ihre kleine Tochter hoch und nimmt sie auf dem Arm.
„Mama“ ruft die Kleine. Sonja setzt Sabinchen auf dem Boden zu ihren Bauklötzen. Dann öffnet sie Sabinchens Kleiderschrank, holt Jeans, Pullover, Unterwäsche und Socken raus und schließt die Kleiderschranktür.
„Maus möchtest du baden?“ fragt Sonja ihre kleine Tochter, nimmt die Sachen und trägt sie ins Badezimmer. Sonja steckt den Stöpsel in die Badewanne, lässt Wasser ein, kippt ein bisschen Babyschaumbad ins Wasser. Dann nimmt sie das Thermometer vom Regal und hält es ins Wasser. Anschließend geht sie ins Kinderzimmer zurück. „So meine Maus jetzt geht es in die Badewanne“. Sonja hebt die Kleine hoch und nimmt sie auf dem Arm. „Wollen wir Entchen Liselotte mitnehmen?“
„Ja“ antwortet die Kleine gut gelaunt. Sonja nimmt die Ente aus dem Regal und trägt sie mit Sabinchen ins Badezimmer. Nachdem Sonja die Badezimmertür geschlossen hat setzt sie Sabinchen auf dem Wickeltisch.
„Na dann wollen wir dich mal ausziehen Maus“ Sie küsst ihre kleine Tochter auf dem Bauch und zieht ihrer Kleinen den Schlafanzug aus. Dann legt sie Sabinchen auf dem Wickeltisch, geht zur Badewanne und dreht das Wasser aus. Sonja geht wieder zur Wickelkommode. „Gleich geht es ins Wasser Maus. Da freust du dich gell Maus“. Sie löst das Klebeband von der Windel und öffnet die Windel. „Du hast ja nur Pipi gemacht“ stellt Sonja fest. Sabinchen lächelt sie an. Sie entfernt die Windel, rollt die Windel ein, schmeißt sie in den Windeleimer rein und schließt ihn wieder. Dann nimmt Sonja ihre kleine Tochter auf dem Arm und trägt sie zur Badewanne. „So meine Maus. Jetzt geht es ins warme Badewasser“ erklärt Sonja ihr und setzt ihre kleine Tochter vorsichtig in die Badewanne. Die Kleine quietscht vor Vergnügen und plätschert im Wasser herum. Sonja setzt Sabinchens Ente ins Wasser und setzt sich auf den Badewannenrand. „Hier ist deine Ente“. Sie spielt mit ihrer kleinen Tochter. Bernhard, der inzwischen aufgewacht ist, richtet sich auf und steht auf. Er geht zum Badezimmer und hört Stimmen im Badezimmer von seiner kleinen Tochter und seiner Frau. Bernhard öffnet die Badezimmertür und geht ins Badezimmer.
„Guten Morgen meine Lieben“.
„Guten Morgen Schatz. Waren wir zu laut?“ fragt Sonja ihren Mann und küsst ihn auf dem Mund.
„Nein ich war sowieso schon wach“. Bernhard setzt sich auf den anderen Badewannenrand und beugt sich zu seiner kleinen Tochter runter. „Na junge Dame badest du schön? Ist das toll im Wasser?“ Bernhard kitzelt Sabinchen am Bauch. „Du bist ja auch schon ganz nass Schatz“.
„Macht nichts“ antwortet Sonja. Sie füllt den Zahnputzbecher mit Wasser und kippt ihn über Sabinchen, die vor Vergnügen schreit. „Das macht sie total gerne“ erklärt Sonja ihren Mann und wäscht Sabinchen die Haare, während Bernhard sich die Zähne putzt. Dann spült er den Mund aus.
„Wie lange brauchst du noch mein Schatz mit unserer Maus?“
„Sabinchen habe ich erst vor paar Minuten in die Badewanne gesetzt. Das dauert noch etwas bis sie fertig ist“ antwortet Sonja und wäscht ihre Tochter die Arme.
„Ist okay. Wann wolltest du zu Max ins Krankenhaus?“ fragt Bernhard seine Frau, während Sonja ihre Tochter wäscht.
„Gleich nach dem Frühstück. Kommst du mit Sabinchen nach oder kommt ihr gleich mit?“ fragt Sonja ihren Mann.
„Wir fahren alle zusammen zu Max. Da wird er sich riesig freuen“.
„Okay“. Sonja gibt Sabinchen ihr Quietscheentchen in die Hand.
„Danke Mama“ sagt Sabinchen.
„Hast du das gehört Liebling das Sabinchen danke sagen kann?“ fragt Sonja ihrem Mann und spielt mit Sabinchen.
„Ja habe ich. Das ist einfach toll das unsere Maus ein neues Wort gesagt hat. Ich mache uns jetzt erst einmal Frühstück“.
„Oh ja ein Brötchen mit Nutella wäre toll gell Maus?“ fragt Sonja ihre kleine Tochter.
„Gut bekommt ihr. Wie geht es dir Schatz?“ fragt Bernhard seine Frau.
„Ganz gut und dir Liebling?“ fragt Sonja ihren Mann.
„Mir geht es auch ganz gut. Was macht eigentlich dein Kopf?“
„Mein Schädel brummt etwas aber es ist noch auszuhalten“. Sonja kuschelt mit Sabinchen.
„Dann gehe ich mal Frühstück machen“ sagt Bernhard und verlässt das Badezimmer. Nachdem er sich angezogen hat läuft er die Treppe herunter und geht in die Küche. Bernhard öffnet den Küchenschrank, holt eine Brötchenpackung raus, schaltet den Backofen an und packt sechs Brötchen aus. Er macht sie etwas nass. Nachdem der Backofen aufgewärmt ist legt er die Brötchen im Backofen. Bernhard stellt den Timer auf neun Minuten. Während Bernhard den Frühstückstisch deckt planscht Sonja mit Sabinchen im Badewasser herum.
„So Süße jetzt geht es aus der Badewanne raus“ erklärt Sonja ihre Tochter, breitet ein großes Handtuch aus, hebt Sabinchen aus der Badewanne und trocknet sie ab. Die Kleine fängt an zu weinen, weil sie noch länger in der Badewanne bleiben wollte. „Nein Schatz nicht weinen. Das Wasser ist doch schon ganz kalt geworden. Gleich gibt es ein Nutellabrötchen“ verspricht Sonja ihre kleine Tochter und trägt Sabinchen zum Wickeltisch. Das kleine Mädchen hat inzwischen aufgehört zu weinen. Sonja bindet ihre kleine Tochter eine Windel um und kitzelt Sabinchen auf dem Bauch. Die Kleine schreit vor Vergnügen. „Na dann wollen wir dich mal anziehen Maus“. Sonja zieht ihre Tochter Unterhemd, gelber Pullover und blaue Jeans an. Zum Schluss zieht sie der Kleinen noch Socken über. „Fertig“ sagt Sonja, nimmt Sabinchen auf dem Arm, geht zur Badewanne, zieht den Stöpsel raus und verlässt mit Sabinchen das Badezimmer. Sonja schließt die Badezimmertür hinter sich. Dann läuft sie mit der Kleinen die Treppe herunter und geht in die Küche.
„Da seit ihr ja schon. Die Brötchen sind schon fertig“ erzählt Bernhard Sonja und Sabinchen und holt die Brötchen aus dem Backofen, während Sonja die Kleine in den Hochstuhl setzt.
„Mm riecht lecker Liebling“ sagt Sonja und setzt sich auf den Stuhl. Bernhard schneidet die Brötchen auf, tut sie in den Brotkorb und stellt ihn auf den Küchentisch.
„Ihr müsst noch aufpassen. Die Brötchen sind noch sehr heiß“ erklärt Bernhard seine Tochter und Frau und setzt sich an den Tisch.
„Guten Appetit ihr Lieben“ wünscht Sonja ihre Lieben, nimmt ein Brötchen und schmiert Nutella auf das Brötchen, schneitet die Brötchenhälfte klein und packt es Sabinchen auf den Teller. Dann bindet sie Sabinchen ein Lätzchen um. „Ich kenne dich doch meine Maus das du wieder mit Nutella herum kleckert“ sagt sie und setzt sich wieder auf den Stuhl. Sonja schmiert sich ein Nutellabrötchen und isst es auf, während Bernhard die Zeitung liest. „Weiß du eigentlich was meine Eltern Max geschenkt haben?“ fragt Sonja ihren Mann interessiert.
„Ja. Sie haben Max das große Krankenhaus von Playmobil geschenkt. Das Krankenhaus ist noch bei Max geblieben, weil er gestern so schreckliches Heimweh hatte. Ich habe Max das Krankenhaus aufgebaut. Jetzt fehlt nur noch der Rettungshubschrauber. Den hat deine Mutter nicht mehr bekommen, darum sollst du ihn Morgen besorgen“ erzählt Bernhard seine Frau.
„Das mache ich doch gerne für Max“...




