Evers | Die Retter des Alltags Teil 3 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 688 Seiten

Evers Die Retter des Alltags Teil 3

Familie Knebel
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7534-1600-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Familie Knebel

E-Book, Deutsch, 688 Seiten

ISBN: 978-3-7534-1600-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Es geht weiter mit den Retter des Alltags Teil 3. Es geht um Frau Dr. Sonja Knebel, die Notärztin mit ihren Mann Bernhard Knebel, der Bilanzbuchhalter ist und die Kinder Max Knebel, vier Jahre alt und Sabine Knebel, die Anderthalb Jahre ist. Die Notärztin erlebt wieder viele spannenden Notfalleinsätze. Privat passiert auch einiges. Eine Freundin hat einen sehr schlimmen Fahrradunfall und ihre andere Freundin muss schnell notoperiert werden. Lasst euch einfach überraschen und viel Spaß beim Lesen. Eure Alexandra Evers

Ich bin Alexandra Evers. Ich bin 44 Jahre alt und wohne in Bremen. Ich habe schon 2015 die Retter des Alltags Teil 1 geschrieben und Teil 2 habe ich 2016 geschrieben. Ich arbeite in der Beweisstückstelle der Polizei
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1. Es geht spannend weiter.

Sonja ist mit ihrem Rettungsteam zu einem neuen Einsatz im Berufsbildungswerk Bremen gerufen worden. Ein junges Mädchen geht es nicht gut. Die Notärztin setzt das junge Mädchen mit dem stark erkälteten Lukas, der Rettungsassistent auf das Bett.

„So Stefanie was ist los mit dir? Ich darf dich doch duzen, oder?“ fragt Sonja das Mädchen. Sie nickt. Frederik, der Rettungssanitäter holt das Blutdruckgerät aus dem Notfallkoffer und bindet die Blutdruckmanschette um den Arm des jungen Mädchens.

„Es fing vorgestern Morgen an. Ich fühlte mich überhaupt nicht gut und hatte wahnsinnige Bauchschmerzen. Außerdem war mir, ziemlich, übel und schwindelig. Meine Freundin hat mich dann zu unserem Betriebsarzt geschleppt. Der hat aber nichts festgestellt. Er hat mir Blut abgenommen, aber es war alles in Ordnung fand er“ berichtet Stefanie die Notärztin schwach.

„Wie heißt der Betriebsarzt?“ fragt sie.

„Dr. Sperling“ mischt sich die Freundin der Patientin ein.

Sonja schreibt sich den Namen auf.

„Wie ging es dann weiter?“ fragt die Notärztin.

„Gestern ging es mir immer noch nicht gut. Ich hatte immer noch solche schlimmen Bauchschmerzen. Ich wollte aber nicht zum Betriebsarzt, weil der mir sowieso nicht glaubt und bin wieder zur Ausbildung gegangen“.

„Oje“, sagt Sonja.

„Heute Morgen wurden die Bauchschmerzen noch viel schlimmer und ich hatte und habe schlimme Blutungen bekommen“ berichtet sie dem Rettungsteam.

„Das hört sich nicht gut an Stefanie. Hast du vielleicht die Tage bekommen?“ fragt die Notärztin, während der Rettungsassistent den Blutdruck misst.

„Meine Tage hatte ich aber erst letzte Woche“ erklärt Stefanie die Notärztin.

„Das hört sich nicht gut an was du mir erzählst“. Sonja holt das Stethoskop aus dem aufgeklappten Notfallkoffer und bindet es um. Sie steckt das Stethoskop in den Ohren. „Ich werde jetzt mal ganz vorsichtig deinen Bauch abhören und abtasten. Kannst du mal dein Oberteil hochschieben“ bittet die Notärztin. „Warte ich helfe dir mal“. Sie hilft Stefanie den Pullover hochzuschieben. Sonja legt das Stethoskop auf Stefanies Bauch. Die Patientin schreckt zusammen. „Was ist los Stefanie?“ fragt die Notärztin besorgt.

„Kalt ist das Stethoskop“ antwortet sie.

„Entschuldigung“. Sonja reibt das Stethoskop an ihre rote Rettungshose ab. Stefanie geht es jede Minute schlechter.

„So jetzt müsste es gehen“. Sie legt das Stethoskop auf den nackten Bauch. „Geht es jetzt?“ Die Patientin nickt. Die Notärztin hört den Bauch der jungen Patientin ab. „In deinen Bauch arbeitet es ganz schön. Sind die Bauchschmerzen immer da oder kommen sie in Schüben?“ fragt Sonja ihre junge Patientin.

„Manchmal sind die Bauchschmerzen da und manchmal sind sie weg“ erwidert Stefanie.

„Wo genau tut es dir denn weh?“ fragt die Notärztin und tastet den Bauch der Patientin ab. Die junge Frau fährt sich mit der Hand über die Magengegend. Sonja tastet Stefanies empfindlichen Bauch und Unterleib ab. „Bis auf einen schlimmen Bauch scheinst du gesund zu sein“ stellt die Notärztin fest und nimmt das Stethoskop aus den Ohren.

„Hast du Schüttelfrost?“ fragt sie das Mädchen und fest die kranke junge Frau auf die Stirn. Stefanie schüttelt den Kopf.

„Das gefällt mir überhaupt nicht wie es in deinen Bauch arbeitet. Außerdem machen mir deine starken Blutungen Sorgen. Hast du vielleicht was Falsches gegessen?“ fragt Sonja.

„Weiß ich nicht. Ich war am Samstag bei Burger King am Bahnhof und habe ein Hamburger mit Pommes Schranke gegessen. Dann habe ich noch einen Vanilleshake getrunken“ erzählt die junge Patientin die Notärztin.

„Frau Doktor Stefanies Blutdruck liegt nur bei 95 zu 70 mmHg“ informiert Frederik, der Rettungssanitäter Sonja.

„Das ist nicht gut. Sie braucht sofort eine Infusion mit einer Elektrolytlösung. Außerdem bestimmen wir vorsichtshalber ihre Blutgruppe und führen eine Kreuzprobe durch“ erklärt die Notärztin ihr Team. Lukas holt aus dem aufgeklappten Notfallkoffer eine Kanüle, einen Stauschlauch und eine Rolle Klebeband, während Sonja sich an ihre junge Patientin wendet.

„Ich möchte nicht, dass sie mich mit einer Nadel stechen“ erklärt Stefanie die Notärztin.

„Du brauchst keine Angst zu haben. Ich muss dir unbedingt Flüssigkeit zuführen, sonst macht dein Kreislauf schlapp“ erklärt sie ihr. „Ich bin auch ganz vorsichtig“ verspricht Sonja ihre junge Patientin. Der Rettungsassistent gibt der Notärztin die Kanüle. Sonja packt die Kanüle mit ihren Gummihandschuhen aus. „Lukas bereite mir eine Infusion mit Elektrolytlösung vor“. Die Notärztin bindet den Stauschlauch um den Arm der jungen Patientin und zieht ihn fest. Dann sucht sie mit ihren Fingern eine Vene und sprüht Desinfektionsmittel auf die Stelle. „Es piekst nur ein kleines bisschen. Nach einer Sekunde ist es schon vorbei. Ich weiß, dass es nicht angenehm ist. Du musst jetzt tapfer sein damit du bald wieder gesund wirst“ beruhigt Sonja das kranke Mädchen.

„Okay“ sagt Stefanie zögernd. Die Notärztin sticht die Kanüle in die Armbeuge und nimmt anschließend sechs Ampullen Blut ab.

„So das war es schon. Du warst sehr tapfer junge Dame“.

Sie zieht die Nadel raus, entsorgt sie im Abwurfbehälter, gibt die Ampullen den Rettungssanitäter in der Hand und klebt auf den Ampullen der Name der Patientin, während Mike, der Rettungssanitäter Klebestreifen auf den Zugang klebt. Lukas stöpselt den Infusionsschlauch an Stefanies Zugang und hält die Infusion hoch. „Stefanie wir bringen dich jetzt ins Krankenhaus“ informiert Sonja ihre junge Patientin.

„Ich brauche meine Eltern“ jammert Stefanie und fängt an zu weinen. Die Notärztin setzt sich zu ihrer Patientin auf das Bett und umarmt sie, während die Rettungssanitäter den Rettungsstuhl holen.

„Wo sind denn deine Eltern?“ fragt Sonja mitfühlend.

„Zuhause in Heilbronn“ antwortet die junge Patientin unter Tränen.

„Das tut mir aber leid Stefanie. Soll ich sie für dich anrufen?“ fragt die Notärztin. Stefanies Freundin kniet sich zu ihrer Freundin und umarmt sie.

„Nein das brauchen sie nicht Frau Doktor. Ich werde deine Eltern anrufen Stefanie“ beruhigt sie ihre Freundin.

„Gut. Wie alt bist du eigentlich Stefanie?“ fragt Sonja.

„15 Jahre alt“ antwortet sie unter Tränen.

„Du bist noch nicht Volljährig Stefanie. Das bedeutet das wir bei einer Operation und bestimmte Untersuchungen die Unterschrift deiner Eltern brauchen. Sie müssen also Bescheid wissen. Was machst du für eine Ausbildung?“ fragt die Notärztin interessiert.

„Ich mache eine Ausbildung als Hauswirtschafterin“ antwortet sie und guckt sich den Zugang an.

„Das ist ja toll Stefanie das du eine Ausbildung machst.

Stört dich der Zugang in der Armbeuge?“ fragt Sonja.

„Nein ich spüre nichts vom Zugang“ antwortet sie.

„So muss es auch sein“ sagt die Notärztin, während sie den Puls von der jungen Frau fühlt und prüft die Spannung von Stefanies Haut. „Du muss ordentlich Flüssigkeit verloren haben. Die Haut zeigt es schon deutlich“ erklärt Sonja die junge Frau und dreht am Regler der Infusion. Anschließend holt die Notärztin einen Spatel aus dem aufgeklappten Notfallkoffer. Sie packt ihn aus und sieht ihrer Patientin in den Mund. „Da scheint alles okay zu sein“. Sie guckt auch in den Ohren der Patientin. Sonja holt aus ihrer Seitentasche der Rettungshose die Pupillenlampe und guckt Stefanie in die Augen, während die Rettungssanitäter mit dem Rettungsstuhl ins Zimmer kommen. Auf einmal springt die Patientin auf.

„Ich muss ganz schnell auf die Toilette“. Sie nimmt Lukas die Infusion ab und rennt unsicher auf die Toilette. Sie schiebt die Tür zu.

„Was machen wir mit der jungen Patientin?“ fragt Mike, der Rettungssanitäter die Notärztin.

„Wir bringen sie in die Professor Hess Klinik. Das ist eine Kinderklinik. Alles in allem macht sie mir einen gesunden Eindruck. Sie ist natürlich ein bisschen blass um die Nase und leidet unter extremen Flüssigkeitsverlust, aber das ist schon alles. Zwar habe ich festgestellt, dass ihr gesamter Unterbauchbereich empfindlich reagiert, aber ansonsten ist mir bei der körperlichen Untersuchung nichts aufgefallen“ schildert Sonja ihr Team.

„Kann sie vielleicht schwanger sein?“ fragt der Rettungssanitäter die Notärztin.

„Nein das ist sie auf keinen Fall“ mischt sich die Freundin der Patientin ein. Sonja geht zur Badezimmertür und klopft an der Tür.

„Stefanie ist...



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