E-Book, Deutsch, 755 Seiten
Faix / Kisgen / Lau Praxishandbuch Außenwirtschaft
1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-8349-9264-2
Verlag: Gabler Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Erfolgsfaktoren im Auslandsgeschäft
E-Book, Deutsch, 755 Seiten
Reihe: Business and Economics (German Language)
ISBN: 978-3-8349-9264-2
Verlag: Gabler Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dieses Praxishandbuch basiert auf einer empirischen Studie des DIHK und der Steinbeis-Hochschule Berlin, bei der 54.000 außenwirtschaftsaktive Unternehmen in Deutschland und somit fast alle Außenwirtschaftsaktiven befragt wurden. Ein fundierter Leitfaden mit vielen konkreten Informationen zu den einzelnen Zielmärkten und Branchen und einer umfassenden Checkliste.
Dr. Werner G. Faix ist Professor für Unternehmensführung an der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) und Direktor der Transfer-Institute 'Business Administration and International Entrepreneurship' und 'International Studies'. Stefanie Kisgen arbeitet an der SHB. Alexander Lau leitet das Grundsatzreferat Außenwirtschaftsförderung beim DIHK in Berlin. Annette Schulten ist Direktorin des Transfer-Institutes International Studies an der SHB. Tassilo Zywietz ist Geschäftsführer der Abteilung Außenwirtschaft der IHK Region Stuttgart.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;5
2;Inhaltsverzeichnis ;7
3;Abbildungsverzeichnis ;17
4;Abkürzungsverzeichnis ;33
5;Einleitung ;41
6;Teil l Einführung in die Außenwirtschaft;44
6.1;Globalisierung - ein neues Phänomen?;46
6.2;Volkswirtschaftliche Erkärungsansätze;49
6.3;Internationalisierung von Unternehmen;52
6.3.1;1. Dynamische Untemehmensentwicklung;52
6.3.2;2 Entscheidung zur Internationalisierung und Internationalisierungsprozess;55
6.3.3;3. Marktselektion ;58
6.4;Aktive Außenwirtschaft;66
7;Teil ll: Going International;69
7.1;Einleitung ;71
7.2;Auslandsengagement - Gründe, Formen und Erfolgsbilanz;74
7.2.1;1. Gründe und Motive fur das Auslandsengagement;75
7.2.2;2. Zielerreichung und Erfolgsbilanz der Befragten;77
7.2.3;3. Formen des Auslandsengagements;79
7.3;Zielmärkte;89
7.3.1;1. Erfolgsquoten der Zielmäkte;91
7.3.2;2. Bewertung der Geschäftsbeziehungen nach Zielländern;92
7.4;Vorbereitung des Auslandsengagements ;97
7.4.1;1. Geschäftsstrategien;97
7.4.2;2. Geschäftsanbahnung der Auslandsaktivitäten;100
7.4.3;3. Formen der Markterkundung;103
7.4.4;4. Produktanpassung auf Auslandsmärkten;106
7.4.5;5. Personalpolitik auf Auslandsmärkten;108
7.4.6;6. Unterstützung und Förderung;119
7.5;Geschäftsentwicklung und Erfolg des Auslandsengaments ;123
7.5.1;1 Festigung und Ausbau des Engagements - im Fokus;125
7.5.2;2. Erfolgsquoten der Aktivitäten;141
7.5.3;3. Zielerreichung der auslandsaktiven Unternehmen;143
7.5.4;4. Prognosen fur das Auslandsgeschäft;149
7.6;Hauptprobleme der Außenwirtschaftsaktivitäten ;152
7.6.1;1. Generelle Probleme im Auslandsgeschäft;152
7.6.2;2. K.-o.-Probleme im Auslandsgeschäft;154
7.6.3;3. Große Probleme im Auslandsgeschäft;156
7.6.4;4. Häufige Probleme beim Auslandsgeschäft;158
7.6.5;5. Gelegentliche Probleme;160
7.6.6;6. Im Fokus - Probleme ex- und importierender Unternehmen;161
7.7;Erfolgsfaktoren im Auslandsgeschäft ;164
7.7.1;1. Erfolgsfaktoren: „Produktqualitat„/"Technologievorsprung";165
7.7.2;2. Erfolgsfaktoren: „Richtiger Geschäftspartner"/ „Gründliche Marktkenntnisse";166
7.7.3;3. Erfolgsfaktor: „Preis";167
7.7.4;4. Erfolgsfaktor: „Qualifizierte Mitarbeiter";167
7.7.5;5. Erfolgsfaktor: „Service";168
7.7.6;6. Erfolgsfaktor: „Die Nähe zum Kunden";168
7.7.7;7. Erfolgsfaktor: „Früher Markteintritt";169
7.7.8;8. Erfolgsfaktor: „Geschäftskonzept";169
7.7.9;Fazit;171
8;Teil III Zielmärkte;175
8.1;Einleitung ;177
8.2;Länderübersicht - die wichtigsten Kennzahlen im Vergleich ;183
8.3;Zielregion "Bisherige EU-15/EFTA";189
8.3.1;1. Der europäische Einigungsprozess;189
8.3.2;2. Bedeutung der EU für den Welthandel und für Deutschland;192
8.3.3;3. Die Zielregion „Bisherige EU-15/EFTA" im Fokus: Ergebnisse der Studie;195
8.3.4;4. Belgien;209
8.3.5;5. Dänemark;215
8.3.6;6. Finnland;221
8.3.7;7. Frankreich;232
8.3.8;8. Griechenland;243
8.3.9;9. Großbritannien/Vereinigtes Konigreich;249
8.3.10;10. Italien;261
8.3.11;11. Luxemburg;272
8.3.12;12. Niederlande;277
8.3.13;13. Österreich;283
8.3.14;14. Schweden;289
8.3.15;15. Schweiz;300
8.3.16;16. Spanien;306
8.4;Zielregion "Zehn neue EU-Mitgliedstaaten" ;312
8.4.1;1. Einleitung zur Region;312
8.4.2;2. Die Zielregion „Zehn neue EU-Mitgliedstaaten" im Fokus: Ergebnisse der Studie;317
8.4.3;3. Polen;332
8.4.4;4. Tschechische Republik;344
8.4.5;5. Ungarn;356
8.5;Zielregion "EU-Bewerberländer, Russland, GUS" ;367
8.5.1;1. Die Staaten der Region;367
8.5.2;2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft;370
8.5.3;3. Die Zielregion „EU-Bewerberlander, Russland, GUS" im Fokus: Ergebnisse der Studie;373
8.5.4;4. Bulgarien;388
8.5.5;5. Rumanien;394
8.5.6;6. Russland;406
8.5.7;7. Türkei;418
8.6;Zielregion "Asien/Pazifik" ;430
8.6.1;1. Das asiatisch-pazifische Jahrhundert?;430
8.6.2;2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft;434
8.6.3;3. Zielregion „Asien/Pazifik" im Fokus: Ergebnisse der Studie;435
8.6.4;4. Australien;451
8.6.5;5. China;457
8.6.6;6. Indien;470
8.6.7;7. Japan;482
8.6.8;8. Korea (Republik Korea, Südkorea);494
8.7;Zielregion "Nordamerika (USA/Kanada)" ;500
8.7.1;1. Nordamerika heute und morgen;500
8.7.2;2. Die Bedeutung der Region für die deutsche Wirtschaft;503
8.7.3;3. Die Zielregion „Nordamerika (USA/Kanada)" im Fokus: Ergebnisse der Studie;504
8.7.4;4. Kanada;519
8.7.5;5. USA;531
8.8;Zielregion "Lateinamerika" ;543
8.8.1;1. Region im Aufbruch;543
8.8.2;2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft;546
8.8.3;3. Die Zielregion „Lateinannerika" im Fokus: Ergebnisse der Studie;548
8.8.4;4. Brasilien;563
8.8.5;5. Mexiko;574
8.9;Zielregion "Afrika" ;586
8.9.1;1. Das postkoloniale Afrika;586
8.9.2;2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft;589
8.9.3;3. Die Zielregion „Afrika" im Fokus: Ergebnisse der Studie;590
8.9.4;4. Südafrika;605
8.10;Zielregion "MENA" ;611
8.10.1;1. Ölgetriebener Wachstumsrausch;611
8.10.2;2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft;615
8.10.3;3. Geschäftssituation in Nah- und Mittelost: Ergebnis der Studie „Going International";617
9;Teil IV Branchen;619
9.1;Einleitung ;621
9.2;Branche Maschinenbau ;623
9.2.1;1. Branchenbeschreibung;623
9.2.2;2. Ergebnisse der Studie „Going International";624
9.3;Branche Metallindustrie ;637
9.3.1;1. Branchenbeschreibung;637
9.3.2;2. Ergebnisse der Studie „Going International";638
9.4;Branche Chemische Kunststoffindustrie ;651
9.4.1;1. Branchenbeschreibung;651
9.4.2;2. Ergebnisse der Studie „Going International";652
9.5;Branche EDV, Elektrotechnik ;665
9.5.1;1. Branchenbeschreibung;665
9.5.2;2. Ergebnisse der Studie „Going International";666
9.6;Branche Hotel ;692
9.6.1;1. Branchenbeschreibung;692
9.6.2;2. Ergebnisse der Studie „Going International";693
9.7;Branche Dienstleistungen ;707
9.7.1;1. Branchenbeschreibung;707
9.7.2;2. Ergebnisse der Studie „Going International";708
10;Teil V Checkliste;721
10.1;Checkliste - Internationaler Geschäftsaufbau ;723
11;Literaturverzeichnis ;729
12;Anhang ;741
13;Stichwortverzeichnis ;743
14;Autoren ;753
Vorbereitung des Auslandsengagements (S. 96-97)
1. Geschäftsstrategien
Nachdem vorangehend aufgezeigt wurde, aus welchen Gründen Unternehmen in welcher Form nach einer Internationalisierung ihrer Geschäftstätigkeit streben und welche Zielmarkte fiir dieses Bestreben in Frage kommen, sind die mit der Internationalisierung verbundenen konkreten Unternehmensziele zu definieren. Und auch wenn die Internationalisierung oftmals als unbewusster Prozess bzw. eher zufällig erfolgt72, ist die Formulierung von (langfristigen) Zielen eine der Grundfunktionen des Managements und für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg von immenser Bedeutung. Vor dem Hintergrund eines konkreten (langfristig) formulierten Unternehmensziels kann sodann die Strategien der Internationalisierung bestimmt werden. Dazu sind die Hauptfragen zu beantworten, wo sich die Unternehmung zum gegenwärtigen Zeitpunkt befindet, wie die Rahmenbedingungen sind, wohin sich die Unternehmung entwickeln will und wie sie dies zu realisieren vermag (Abb. 5).
Um diese Fragen zu beantworten, gilt es, im Rahmen einer Situationsanalyse die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen im internen und extremen Umfeld eines Unternehmens zu beleuchten, um dann unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen einen konkreten Vorgehensplan abzuleiten, wie die definierten Ziele erreicht werden können. Einen Königsweg hierfür gibt es nicht. Die Frage der richtigen Strategie für den Aufbau bzw. die Ausweitung des Auslandsgeschäfts ist nur im konkreten Einzelfall zu beantworten, meist unter Zuhilfenahme externer Beratung.
Wichtig ist in jedem Fall, diese primären strategischen Entscheidungen frühzeitig zu treffen, bevor es an die individuelle Vorbereitung des Auslandsengagements geht. Zu den strategischen Basisüberlegungen gehört eine Zusammenstellung der eigenen Starken und Schwachen. Dazu sind die folgenden Überlegungen mit einzubeziehen:
- ,die Voraussetzungen, die das Unternehmen selber für das Auslandsgeschäft mitbringt (Große, Struktur, Mitarbeiter, Branche, Umsatz, Gewinn usw.),
- ,die Erfahrungen mit dem Inlandsgeschäft,
- ,der Entwicklungsstand bisheriger Aktivitäten im Ausland und
- ,die Erfahrungen mit der Bearbeitung unterschiedlicher Zielmarkte.
Neben den unternehmensspezifischen Starken und Schwachen sind auch die von der Unternehmensumwelt einwirkenden Chancen und Risiken zu analysieren (SWOT-Analyse)75 sowie die Rahmenbedingungen. Letztere sind differenziert nach einer unternehmensbezogenen und allgemeinen Umfeldanalyse zu betrachten. Zu einer unternehmensbezogenen Umfeldanalyse können die folgenden Methoden eingesetzt werden:
• Analyse der Wettbewerbskrafte
- ,Marktanalysen
- ,Strategische Frühaufklärung
- ,Ressourcenverfügbarkeit
- ,Analyse der politischen und ökonomischen Faktoren, des sozialen und technologischen Umfeldes (PEST-Analyse) etc.




