E-Book, Deutsch, 527 Seiten
Falch Queer Refugees
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-658-29805-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Sexuelle Identität und repressive Heteronormativität als Fluchtgrund
E-Book, Deutsch, 527 Seiten
Reihe: Education and Social Work (German Language)
ISBN: 978-3-658-29805-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Bernhard Falch porträtiert zehn nach Mitteleuropa geflüchtete LGBTI*-Personen in der Heuristik alltäglicher, narrativer Identitätsarbeit. Das in der Forschungsliteratur bislang weitgehend ausgesparte Thema entfaltet er aus einer gender-, queer- und migrationstheoretisch-postkolonialen Perspektive. Dabei eröffnet sich durch die minoritäre Herangehensweise ein höchst differenzierter Blick auf die Verflochtenheit der Erzählungen vom Wandern, Werden und Wollen - den Narrativen von Flucht, Identität und Sexualität. Der Autor bringt die geflüchteten Akteurinnen und Akteure in ihren Männlichkeiten, Weiblichkeiten bzw. Intergeschlechtlichkeiten zwischen Ressourcenorientierung, Mehrfachdiskriminierung und Beinahe-Vernichtungserlebnissen zur Sprache.
Dr. Bernhard Falch arbeitet im pädagogischen Bereich am Gymnasium, an der Universität Innsbruck sowie in der Erwachsenenbildung.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Danksagung;5
2;Inhalt;7
3;1 Einleitung: Erzählungen vom dunklen Ende des Regenbogens;13
3.1;1.1 Vom Bild zum Feld: Das dunkle Ende des Regenbogens;13
3.2;1.2 Annäherung an das Feld der Queer Refugees;16
3.3;1.3 Ausgangslage und Befund;17
3.4;1.4 Forschungsstand;19
3.5;1.5 Ziel der Arbeit;23
3.6;1.6 Implikationen, Forschungsdesign und Aufbau;23
3.7;1.7 Die Forschungsfrage als Prozess;29
4;2 Identität zwischen Affirmation und Dezentrierung;31
4.1;2.1 Die Hochkonjunktur des Identitätsbegriffes;31
4.2;2.2 Tendenzen innerhalb der Identitätsdiskurse;31
4.3;2.3 Zur Genese des Identitätsbegriffes;32
4.4;2.4 Symbolische Interaktionisten: Erikson, Mead und Goffman;34
4.5;2.5 Abgrenzung zwischen ‚Subjekt‘ und ‚Identität‘;36
4.6;2.6 Dezentrierung von Identität und Subjekt;40
4.6.1;2.6.1 Ältere Positionen revisited: Marx, De Saussure, Freud;41
4.6.2;2.6.2 Derrida und Foucault: Dekonstruktion und Diskurs;45
4.6.3;2.6.3 Feministische Positionen zur (Nicht)Identität;48
4.7;2.7 Kollektive Identitäten;54
4.8;2.8 Kulturelle Identität;57
4.9;2.9 Das zugrundeliegende Identitätskonzept für das erhobene Datenmaterial;58
4.9.1;2.9.1 Alltägliche Identitätsarbeit nach Keupp;58
4.9.2;2.9.2 Narrative Identität;60
4.9.3;2.9.3 Sechs konzentrische Identitätsfelder des queeren Selbst;61
5;3 Sexuelle Identität;64
5.1;3.1 Sexualität als Identitätskategorie;64
5.2;3.2 Butlers Durchque(e)rung der sexuellen und geschlechtlichen Identität;65
5.2.1;3.2.1 Verhandelte sexuell-geschlechtliche Identität als Inszenierung eines Kriminalfalles;68
5.2.2;3.2.2 Die unterschiedliche homophobe Beschädigung männlicher und weiblicher queersexueller Identitäten;71
5.2.3;3.2.3 Zur Dekonstruktion der Ableitungsthese: Heterosexuelle Identität – Kopie oder Original?;71
5.2.4;3.2.4 Performativität geht unter die Haut: Zur Wählbarkeit geschlechtlicher und sexueller Identitäten;74
5.2.5;3.2.5 Von Kind auf: Sexuelle Identität, Geschlechtsidentität und Psyche;75
5.2.6;3.2.6 Zur Anwendbarkeit dekonstruktivistischer Theorien der sexuellen Identität auf die Empirie;76
6;4 Heteronormativität;79
6.1;4.1 Zugänge;79
6.1.1;4.1.1 Heteronormativität: Geschlecht als soziale Norm bei Butler;85
6.2;4.2 Exkurs: Methodisch-begriffliche Reflexion;88
6.3;4.3 Transformationen der Heteronormativität;93
6.3.1;4.3.1 Reflexive Annäherung an eine Phänomenologie der Heteronormativität;93
6.3.2;4.3.2 Aspekte der Heteronormativität in Judith Butlers Subjekt- und Geschlechtertheorie;96
6.3.3;4.3.3 Strategien und Wirkungsweisen repressiver Heteronormativität;97
6.3.3.1;4.3.3.1 Verwerfung;97
6.3.3.2;4.3.3.2 Verletzendes Sprechen: Beleidigung – Du Schwuchtel!;99
6.3.4;4.3.4 Verletzendes Sprechen: Drohung – Ich werde dich töten!;102
6.3.5;4.3.5 Zur Abgrenzung zwischen sprachlichem und leiblichem, verletzenden Handeln;103
6.3.6;4.3.6 Verletzendes leibliches Handeln: Gewalt als Normverlängerung – Dann muss ich dich töten!;104
6.3.7;4.3.7 Diskriminierung;109
6.3.8;4.3.8 Juristische, parajuristische, medizinische, soziale und religiöse Strategien der Regulierung;115
6.3.9;4.3.9 Hier und dort – Formationen der Heteronormativität;116
6.3.10;4.3.10 Schöne, neue Welt? Flexible, teilintegrative Heteronormativität in der Ankunftsgesellschaft: Aktuelle Tendenzen im Umgang neoliberaler Systeme mit nichtkonformer Geschlechtlichkeit und Sexualität;117
6.3.10.1;4.3.10.1 Allianz-These und projektive Integration;121
6.3.10.2;4.3.10.2 Heteronormativität als Form der Gouvernementalität;122
6.3.10.3;4.3.10.3 Projektive Integration: Beispiel Conchita;122
6.3.10.4;4.3.10.4 Neue alte Ausschlüsse;125
6.3.11;4.3.11 Exkurs: Repressive Heteronormativität als importierte Homophobie? Ein postkolonial informierter Blick auf den historischen Kontext muslimischer Herkunftsgesellschaften;127
6.3.11.1;4.3.11.1 Der kulturalistische Blick der Forschung auf die ‚Sexualität des Orientalen‘;127
6.3.11.2;4.3.11.2 Methodologische Probleme einer ‚transkulturellen‘Heteronormativitätsforschung;130
6.3.11.3;4.3.11.3 Heteronormative Regime in islamischen Gesellschaften aus historischer Perspektive;130
6.3.11.4;4.3.11.4 Kolonialisierungsprodukt: Homophobie;135
6.4;4.4 Wirkungen und Folgen;140
6.4.1;4.4.1 Mimikry und Versteck;140
6.4.2;4.4.2 Versteck verlassen? Epistemologie des Verstecks: Mama, ich bin lesbisch;145
6.4.3;4.4.3 Flucht und Migration;150
6.5;4.5 Widerstandsfelder – Ressourcen, Agency, Artikulation, und subversive Praktiken;152
7;5 Methode;154
7.1;5.1 Forschungsgenese;154
7.2;5.2 Zur Sprache bringen;156
7.3;5.3 Interview vs. Gespräch? Die Vertrautheit der Dialogizität;157
7.4;5.4 Methodenreflexion und Gespräch;159
7.4.1;5.4.1 Gesprächsverhalten;159
7.4.2;5.4.2 Gesprächspositionen;160
7.4.3;5.4.3 Gesprächssetting: Doing biography als soziales Format einer systemisch fundierten Selbstrepräsentation;161
7.4.4;5.4.4 Analyse und Deutung der Gesprächstexte;163
8;6 Empirie zwischen Feld, Bild und Text;167
8.1;6.1 Expertengespräch: Georg;167
8.1.1;6.1.1 Die Gruppe der Queer Refugees;168
8.1.1.1;6.1.1.1 Zur fehlenden Repräsentativität der Erfahrungen der Hilfsorganisationen gegenüber der realen Verfolgungssituation von LGBTI-Personen;169
8.1.1.2;6.1.1.2 Rahmenbedingungen in der Ankunftsgesellschaft für Queers aus der Perspektive von Georg;172
8.1.1.2.1;6.1.1.2.1 Institutionell: Wohnen;173
8.1.1.2.2;6.1.1.2.2 Ethisch: Wertesysteme;174
8.1.1.2.3;6.1.1.2.3 Juristisch: Biographieformate;175
8.1.1.2.4;6.1.1.2.4 Identitätspolitisch: Homonationalismus;176
8.1.1.2.5;6.1.1.2.5 Religiös: Konvertierungsattraktivität;177
8.1.1.3;6.1.1.3 Rahmenbedingungen in der Herkunftsgesellschaft aus der Perspektive von Georg;178
8.1.1.3.1;6.1.1.3.1 Synchrone Betrachtungsweise;179
8.1.1.3.2;6.1.1.3.2 Diachrone Betrachtungsweise;181
8.1.2;6.1.2 ORQOA und Queer Base: Entstehung, Konzept, Entwicklung und Praxis;185
8.1.2.1;6.1.2.1 Aus dem Forschungsprotokoll;186
8.1.2.2;6.1.2.2 Reflektierende Beobachtungen des Geschehens in queeren, transnationalen Räumen;188
8.1.2.2.1;6.1.2.2.1 Die Schaffung transkultureller queerer Räume als Entwicklungsmöglichkeit für Ressourcen und Identitätsentwürfe – Dass sie sich daran gewöhnen, keine Angst zu haben;188
8.1.2.2.2;6.1.2.2.2 Intraszenischer Konformismus und zweites Coming-out – Es gibt bei uns keine Trans-Personen;190
8.1.2.2.3;6.1.2.2.3 Zur Plastizität der Geschlechtsidentität;191
8.1.2.2.4;6.1.2.2.4 Paarbildungen und fluide Identitäten;193
8.1.2.2.5;6.1.2.2.5 Zur Gestaltung der Beziehungen im semiprivaten Beratungskontext: Entsexualisierung durch familiale Kontextualisierung: Wahlfamilie und bedingungslose Liebe – Ihr seid wie meine Kinder;194
8.1.2.3;6.1.2.3 Die Anfänge von ORQOA;196
8.1.2.4;6.1.2.4 Tätigkeitsfelder von ORQOA/Queer Base;197
8.1.2.4.1;6.1.2.4.1 Remote-Hilfe und Stärkung von LGBTI-Binnenstrukturen;197
8.1.2.4.2;6.1.2.4.2 Interaktive Praktiken als ‚lebendige‘ Unterstützung;198
8.1.2.4.3;6.1.2.4.3 ORQOA bei Gericht;199
8.1.2.5;6.1.2.5 Exkurs: Die ‚Wahrheit‘ vor Gericht – Angstgesteuerte, narrative Konstruktionen als Implikation für die Datenerhebung – Er braucht keine Geschichte zu erfinden;200
8.1.3;6.1.3 Wohnprojekt Queer Base: Wie zusammen leben?;203
8.2;6.2 Porträt: Leo – Entweder ein positiver Bescheid oder ich mache Selbstmord und fertig;205
8.2.1;6.2.1 Kurzporträt und Ländervignette;205
8.2.1.1;6.2.1.1 Kurzporträt;205
8.2.1.2;6.2.1.2 Ländervignette: Zur Situation queerer Personen im Iran;205
8.2.2;6.2.2 Geschlechterverhältnisse und Positionierungen innerhalb des familialen Systems;206
8.2.3;6.2.3 Vom Gewicht der Leerstellen - Ich will nicht darüber reden;207
8.2.3.1;6.2.3.1 Leerstellen als Metaphern für Verluste - Alles war weg;208
8.2.3.2;6.2.3.2 Die Fluchtursache als partielle Leerstelle – Die wollen, dass du rausgehst oder stirbst;209
8.2.4;6.2.4 Verfolgung vor der Flucht: Zwischen Pathologisierung und Kriminalisierung;211
8.2.4.1;6.2.4.1 Denunzierender Ex-Partner: Das Paradox internalisierter und externalisierter Homophobie schwuler Männer in repressiv heteronormativen Kontexten;212
8.2.5;6.2.5 Episodische Metonymien als Ersatz für Leerstellen – konjunktivische Identität;214
8.2.5.1;6.2.5.1 Episode 1 – Weg! Weg! Du kranke Sau!;215
8.2.5.2;6.2.5.2 Episode 2: In der Schule – Wir müssen Gott helfen, dass er schneller stirbt;218
8.2.5.3;6.2.5.3 Episode 3: In der Moschee - Und dann war er bei einem Mullah und der Mullah hat ihn gefickt;218
8.2.5.4;6.2.5.4 Episode 4: Razzia bei einer queeren Party – Ihr müsst alle nackt beim Arsch werden und die ficken alle;219
8.2.5.5;6.2.5.5 Episode 5: Beim ‚Arzt‘ – Und für Transen dort war es so furchtbar;219
8.2.5.6;6.2.5.6 Episode 6: Auf dem Land – Die Leute im Dorf haben entschieden, er muss sterben;220
8.2.5.7;6.2.5.7 Episode 7: Beim Psychotherapeuten – Magst du das? Okay, du bist schwul;220
8.2.5.8;6.2.5.8 Episode 8: Vergewaltigungsvideo im Netz – Und die haben den Schwulen umgebracht!;220
8.2.5.9;6.2.5.9 Episode 9: Hochzeit, Therapie, Flucht und Suizid – Du bist kein Mann!;221
8.2.5.10;6.2.5.10 Episode 10: Verheiratet als Transfrau – Der Ehemann hat ihn fast totgeschlagen und verlassen und dann hat er Selbstmord gemacht;222
8.2.5.11;6.2.5.11 Überblick über Leos episodische Metonymien;223
8.2.6;6.2.6 Alltagstheorien zur Heteronormativität;224
8.2.6.1;6.2.6.1 Alltagstheorien zu Heteronormativität;225
8.2.6.1.1;6.2.6.1.1 Angst als Grund für Schwulenfeindlichkeit – Er ist homophob. Er hat immer Angst.;226
8.2.6.1.2;6.2.6.1.2 Internalisierte Homophobie – Viele Homophobe sind selber schwul;227
8.2.6.1.3;6.2.6.1.3 Angst vor der schönen, neuen, schwulen Welt – Fear of a queer planet;227
8.2.6.1.4;6.2.6.1.4 Aufklärung hilft gegen Homophobie – Die sind ungebildet;228
8.2.6.1.5;6.2.6.1.5 Weitere psychologische Gründe für Heteronormativität – Sündenbocktheorie – Deswegen suchen die jemand, dem sie die Schuld geben;228
8.2.6.1.6;6.2.6.1.6 Ökonomische und religiöse Gründe für Heteronormativität – Religiöse Menschen bekommen natürlich Geld dafür;229
8.2.6.2;6.2.6.2 Das Narrativ der Selbstbefreiung durch Information;230
8.2.6.3;6.2.6.3 Strukturierende Dualismen im Denken und in der Wahrnehmung von Leo entlang der Achsen Ost/West, Stadt/Land und Rassismus/Homophobie;231
8.2.7;6.2.7 Fluchtachse: Der Weg von der Angst zum Stolz als Outing-Prozess nach westlicher Maßgabe;236
8.2.8;6.2.8 Fünf biographische Wendepunkte in Leos Umgang mit seiner sexuellen Identität – Ich werde so schnell alt;237
8.2.8.1;6.2.8.1 Erster Wandel: Die Bewusstwerdung – arrangierte Normalitätserwartung und -herstellung in der frühen Pubertät – ganz normal, Kinder kriegen und dann wieder scheiden lassen;238
8.2.8.2;6.2.8.2 Zweiter Wandel: Von der Faszination der Verliebtheit zur Bedrohlichkeit des Begehrens: Angst und Selbsthass – Meine Freunde haben mir diese Angst gegeben;239
8.2.8.3;6.2.8.3 Dritter Wandel: Aneignung von ‚Gegen-Wissen‘ als Ausweg aus der epistemologischen Gewalt – Mit 20 hat es angefangen, dass ich mein homosexuelles Leben liebe;241
8.2.8.4;6.2.8.4 Vierter Wandel: Fremdbestimmtes Zwangsouting – Trennung – Verfolgung und Flucht – Ich habe immer an Flucht gedacht;242
8.2.8.5;6.2.8.5 Fünfter Wandel: Ausblicke in einer neuen Welt – fernes Echo der Verluste und ressourcenorientierte Zuversicht – When I look back, I’m lost;243
8.3;6.3 Porträt: Marius – Absolute Kontrolle gab es mein gesamtes Leben lang;245
8.3.1;6.3.1 Kurzporträt und Ländervignette;245
8.3.1.1;6.3.1.1 Kurzporträt;245
8.3.1.2;6.3.1.2 Ländervignette: zur Situation queerer Menschen in Tschetschenien/Russland;246
8.3.2;6.3.2 Aus dem Forschungstagebuch: Annäherung an das Phänomen der Gewalt;247
8.3.3;6.3.3 Mehrdimensionale Be-Stimmung;249
8.3.4;6.3.4 Familiale Situierung;250
8.3.5;6.3.5 Intersektionale Belastungsanalyse: Ressourcenarmut und Hochrisikosituation;253
8.3.5.1;6.3.5.1 Klasse;254
8.3.5.2;6.3.5.2 Ethnizität;254
8.3.5.3;6.3.5.3 Geschlecht;255
8.3.5.4;6.3.5.4 Körper;256
8.3.6;6.3.6 Coming-Out und anschließende Gewaltwiderfahrnis – eine (Nicht) Existenz zwischen Umgang, Untergang und Flucht;257
8.3.7;6.3.7 Die Stimme des Überlebenden – „Can the subaltern speak?“ – Erzählen als Selbstentwurf gegen das Verstummen;262
8.3.8;6.3.8 Die Topographie des Verstecks – Flucht nach innen und außen;263
8.3.9;6.3.9 Nach der Flucht – nach dem Trauma? – Schutzräume und Selbstentwürfe;264
8.4;6.4 Porträt: Kemal – Mir wurde klar, dass ich nicht existierte;267
8.4.1;6.4.1 Kurzporträt, Expertenrolle und Ländervignette;267
8.4.1.1;6.4.1.1 Kurzporträt;267
8.4.1.2;6.4.1.2 Zu Kemals Doppelrolle als Repräsentant und Experte: explikatorische vs. narrative Passagen;267
8.4.1.3;6.4.1.3 Ländervignette aus Kemals Perspektive: Tadschikistan – Queers in einem janusköpfigen Fassadenstaat: Entehrung, Verbannung, Mord;268
8.4.1.3.1;6.4.1.3.1 Gesellschaftspolitische Rahmung: Profiteure der Heteronormativität;270
8.4.1.3.2;6.4.1.3.2 Politik der Familie – Familienpolitik – ein tödliches Versteck;271
8.4.2;6.4.2 Aktuelle Selbstentwürfe von Kemal und Hasan;274
8.4.2.1;6.4.2.1 Notizen aus dem Forschungsprotokoll: Von Regenbogenvorhängen, Nähmaschinen und Wirkungsstätten;274
8.4.2.2;6.4.2.2 Ein Video zum Einstieg: Fashion show meets activism;275
8.4.2.3;6.4.2.3 Butler revisited: Laufsteg der Geschlechter – Gender fluidity;276
8.4.2.4;6.4.2.4 Wissensordnungen der Transkulturalität zwischen Sprechen und Tun: Praktiken des Herstellens, Darstellens und Einrichtens;279
8.4.2.4.1;6.4.2.4.1 Praktiken der Darstellung: sprechen – tun – lernen: werden;280
8.4.2.4.2;6.4.2.4.2 Praktiken der Herstellung: Annäherung als Annähung – im Spannungsfeld zwischen Struktur und Praxis – Ich bin, was ich mache;282
8.4.2.4.3;6.4.2.4.3 Praktiken des Einrichtens und Wohnens: der totale Raum versus Schutz- und Möglichkeitsraum;283
8.4.2.5;6.4.2.5 Amikalisierung des Subjektes: Konstruktionen des vernetzten Selbst und das Wir der Partnerschaft;285
8.4.2.6;6.4.2.6 Projektive Identitäten;287
8.4.3;6.4.3 Chronologisch-biographische Segmentierung in Phasen des Selbstverstehens;289
8.4.3.1;6.4.3.1 Kontextualisierung des konzentrischen Identitätsfeldes Familie: queere Gender-Performance und das ‚infizierte‘ Kind;289
8.4.3.2;6.4.3.2 Konzentrisches Identitätsfeld Versteck – Ich bin, was ich verstecke;294
8.4.3.2.1;6.4.3.2.1 Mimikry 1: Identität als Verkleidung: Von Tarnidentitäten, Schonhaltungen und Masken. – Ernste Spiele und hegemoniale Männlichkeit – Das Krokodil und die Mimikry;294
8.4.3.2.2;6.4.3.2.2 Mimikry 2: Elaborierte Aneignung unterschiedlicher Kapitalsorten als Verdrängung – Subjektivierung zwischen frommem Moslem und engagiertem Bildungsbürger;296
8.4.3.2.3;6.4.3.2.3 Schutzraum Ausland – späte Selbstnormalisierung – Transaktionsanalyse: Ich bin okay;297
8.4.3.2.4;6.4.3.2.4 Verdeckter Bruch mit der Familie – Mir wurde klar, dass ich nicht existierte;298
8.4.3.2.5;6.4.3.2.5 Ressource Partnerschaft;300
8.4.3.2.6;6.4.3.2.6 Ein Radio-Interview mit Folgen: Zwangsouting, Folter und die Strategie der Pervertierung durch die Profiteure der Heteronormativität;301
8.4.3.2.7;6.4.3.2.7 Die doppelte Flucht und der lange Arm des Clans: Verwandtschaft als heteronormatives Kontrollsystem – Deshalb will mich auch der Großteil meiner Verwandten umbringen;303
8.4.3.3;6.4.3.3 Ausblick: Veränderungen der narrativen Identität vom erinnerten Ich zum erinnernden Ich;306
8.5;6.5 Porträt: Hasan – Ich lebte ein falsches Leben;307
8.5.1;6.5.1 Kurzporträt;307
8.5.2;6.5.2 Familiale Kontextualisierung – La vie en rose: Das ‚andere‘ Kind;308
8.5.3;6.5.3 Konzentrisches Identitätsfeld Versteck;309
8.5.3.1;6.5.3.1 Ein Ereignis als Entdeckung: Die Hand des Fremden und das innere Outing – Ich bin vermutlich schwul;309
8.5.3.2;6.5.3.2 Die Ambivalenz des Bruders zwischen lustvoller Mitwisserschaft und stigmatisierender Ausgrenzung – ein Outing als Bedrohung;311
8.5.4;6.5.4 Der ‚Schrei‘ nach dem Recht: Widerstandsformen gegen staatlich-repressive Heteronormativität;313
8.5.5;6.5.5 Konzentrisches Identitätsfeld Kränkungen: Bildungsinstitutionen als gendered space und als heteronormativer Raum: Mobbing, Jobverlust und andere Diskriminierungen;315
8.5.6;6.5.6 Aktueller Selbstentwurf: Mut, Ressourcen, Ermöglichung – eine Gegenüberstellung;316
8.6;6.6 Porträt: Jonathan – That was when I was getting exhausted by the world;319
8.6.1;6.6.1 Kurzporträt und Ländervignette;319
8.6.1.1;6.6.1.1 Kurzporträt;319
8.6.1.2;6.6.1.2 Ländervignette: Die Situation von Queers in Uganda;319
8.6.2;6.6.2 Aus dem Forschungsprotokoll – durchgestrichene Identität;320
8.6.3;6.6.3 Familiale Kontextualisierung: der Verlust der Eltern und das Leben bei der Großmutter;322
8.6.4;6.6.4 Die Neubildung einer lebenslangen Bezugsstruktur in der Pubertät unter den Lebensbedingungen des Internats;323
8.6.4.1;6.6.4.1 Erste Kontaktaufnahme im Baderaum: neue Orte verwirrender Intimität – He touched my penis and I was scared;323
8.6.4.2;6.6.4.2 Poesie der Anrufung – He called me in the right way;324
8.6.4.3;6.6.4.3 Beziehungsarbeit zwischen Handeln und Sprechen – action speaks louder than anything you speak;325
8.6.4.4;6.6.4.4 Artikulation des Subjekts und Metareflexionen über die Sprache als Selbstentwurf: And you, you speak;326
8.6.4.5;6.6.4.5 Konkretismus: Wie narrative Segmente verzeitlicht und verdinglicht werden – Identität und Artefakte: Bad, Bett und Ring;328
8.6.5;6.6.5 Räumliche Trennung als Belastungsprobe – Episodische Metonymien und konjunktivische Identitäten;331
8.6.5.1;6.6.5.1 Freundschaft und Mitwisserschaft unter Bedingungen der Todesgefahr;332
8.6.5.2;6.6.5.2 Kasinde als konjunktivische Identität – die Organisation des Zugangs zum Wissen jenseits der Normen;334
8.6.5.3;6.6.5.3 Augenzeugenschaft eines ersten Ausbruchs tödlicher, heteronormativer Hassgewalt als Identitätsverwundung – His father was there seeing him dying;335
8.6.5.4;6.6.5.4 Exkurs: Überlegungen zu einer Sprache über Gewalt;336
8.6.5.5;6.6.5.5 Reaktionen auf den Ausbruch heteronormativer Hassgewalt – Das Aufsuchen topographischer, sprachlicher und symbolischer Verstecke;337
8.6.5.5.1;6.6.5.5.1 Topographisches Versteck;338
8.6.5.5.2;6.6.5.5.2 Sprachliches Versteck;338
8.6.5.5.3;6.6.5.5.3 Versteck im symbolischen Raum: Verlust der Subjektposition;339
8.6.6;6.6.6 Brüchiger Schutzraum Beziehung;340
8.6.6.1;6.6.6.1 Binnenflucht;340
8.6.6.2;6.6.6.2 Praktiken des Alltags und Ziehharmonika-Identität: arbeiten – wohnen – lieben;340
8.6.6.3;6.6.6.3 Vorboten der Katastrophe: ignorierte Warnsignale, ausgeschlagene Angebote und Entzug der Subjektposition;341
8.6.6.4;6.6.6.4 Zoom auf die letzten Stunden vor dem Mord: Charim;343
8.6.6.5;6.6.6.5 Normalisierung der ‚Lynchjustiz‘: ermordet, erschlagen, verbrannt;344
8.6.6.6;6.6.6.6 Der Zynismus der Legitimationsfrage: Lynch-‚Justiz‘?;345
8.6.7;6.6.7 Binnenfluchtwege und Schutzräume;346
8.6.7.1;6.6.7.1 Schutzraum Krankenhaus;346
8.6.7.2;6.6.7.2 Schutzraum Charims Haus und erstes Outing: ein seltenes Beispiel für Solidarisierung – Charim, this is, what I am;347
8.6.8;6.6.8 Fluchtwege aus Uganda ins Ungewisse;348
8.6.8.1;6.6.8.1 Türkei: Zwischen Arbeitsverlust, Obdachlosigkeit und Depression – That was when I was getting exhausted by the world;348
8.6.8.2;6.6.8.2 Mittels Amikalisierung über das Mittelmeer nach Griechenland: das Problem des Informationsmanagements;350
8.6.8.3;6.6.8.3 Der Fußmarsch Richtung ‘Nowhere’ – Now & Here – Just to get life;350
8.6.8.4;6.6.8.4 In der Folterzelle des ungarischen Militärgefängnisses;351
8.6.8.5;6.6.8.5 Polizeigewahrsam, Flüchtlingsheim und Fußmarsch bis an die österreichische Grenze – We are looking for help, but now we are in this hell;353
8.6.9;6.6.9 In Österreich: Ziellos bei der Ankunft – Hoffnung auf Atempausen;354
8.6.9.1;6.6.9.1 Die ‚mitgeflüchtete‘ Homophobie: Diebstahl, Einschüchterung und Morddrohung;354
8.6.9.2;6.6.9.2 Der Hall des Gelächters österreichischer Beamter beim BFA;355
8.6.10;6.6.10 Ankunft in einem Jetzt: Verwundete Identität – narrative Identität – sexuelle Identität;356
8.6.11;6.6.11 Projektive Identität: Reichtum und Dankbarkeit – The people come and they don’t stone you;358
8.7;6.7 Porträt: Laura – And I will say: ‚This is my partner’ and nobody will shoot me;359
8.7.1;6.7.1 Kurzporträt und Ländervignette;359
8.7.1.1;6.7.1.1 Kurzporträt;359
8.7.1.2;6.7.1.2 Ländervignette: Zur Situation queerer Personen in Nigeria;360
8.7.2;6.7.2 Kritische Distanz als Selbstschutz und das Bedürfnis, Akteurin der eigenen Geschichte zu bleiben;361
8.7.3;6.7.3 Nigeria: Familie, Schule und Peers: die langsame Entdeckung der eigenen sexuellen Identität;362
8.7.3.1;6.7.3.1 Die Herstellung von Dichotomien entlang postkolonial konnotierter Ordnungen (Stadt/Land, Modernismus/Traditionalismus, weiblich/männlich);362
8.7.3.2;6.7.3.2 Gendertransgressionen;363
8.7.3.2.1;6.7.3.2.1 Gendertransgressionen 1: Ausbruchsmöglichkeiten für Frauen in der nigerianischen Gesellschaft durch Bildung und Beruf – You go to school and study and study, that is what keeps you outside;363
8.7.3.2.2;6.7.3.2.2 Gendertransgressionen 2: Praktiken des Alltags – Kleidung als genderdefinierende Markierung und Möglichkeit der Schaffung einer Übergangssphäre – In my nature, I don’t like to dress like a woman;364
8.7.3.2.3;6.7.3.2.3 Gendertransgressionen 3: Peers - Der steinerne Phallus – I got a stone;367
8.7.3.3;6.7.3.3 Die erste Selbstoffenbarung gleichgeschlechtlichen Begehrens und das Zerbrechen des homosozialen Kontinuums im pädagogischinstitutionellen Raum: eine Kränkung;369
8.7.3.4;6.7.3.4 Exkurs: Queers in Nigeria – eine Rekonstruktion;371
8.7.3.4.1;6.7.3.4.1 Das Netz totalitärer Überwachung;371
8.7.3.4.2;6.7.3.4.2 Gefährdungswissen und der Ausbruch heteronormativer Hassgewalt;371
8.7.3.4.3;6.7.3.4.3 Familiale, individuelle, soziale und institutionelle Gefährdungsfaktoren im nigerianischen Gesellschaftssystem;374
8.7.3.5;6.7.3.5 Von der ‚Fälschung‘ zur Selbstnormalisierung – And I cry and cry and cry and cry;376
8.7.3.6;6.7.3.6 Antike-Rezeption als widerständiger Identifikationsort – ein postkolonial inspirierter Blick auf die ‚Selbstberichtigung‘;377
8.7.3.7;6.7.3.7 Begehrende Identitäten im Austausch – I found love;379
8.7.3.8;6.7.3.8 Krise: Opfer des heteronormativen Kontrollsystems: Zwangsouting, Beziehungsabbruch und Verlust des Arbeitsplatzes;380
8.7.3.9;6.7.3.9 Ambivalenz in der narrativen Rekonstruktion familialer Bindungen nach dem Coming-Out – It’s a big slap in their face;382
8.7.3.10;6.7.3.10 Benötigte Kapitalsorten als Ressourcen für die Realisierung der Flucht mit dem Schiff nach Europa – So my coming is all illegal;384
8.7.4;6.7.4 Nach der Flucht: Ausschlüsse und Anschlüsse in der Ankunftsgesellschaft;385
8.7.4.1;6.7.4.1 Demontage der Identität und Desorientierung bei der Ankunft im Erstaufnahmelager – I walked, cold and afraid;385
8.7.4.2;6.7.4.2 Zu Konstruktionen von Wahrheits- und Effektivitätsdiskursen in machtbesetzten Feldern und die behördliche Erzeugung von Biographien im Einvernahme-Setting;387
8.7.4.3;6.7.4.3 Neue Zugehörigkeitserfahrungen im Rahmen anschlussfähiger queerer Identitätspolitiken – I became kind of happy;388
8.7.4.4;6.7.4.4 Die neue Lust am Outing: Zwischen selbstermächtigender, interventioneller Praxis und Strategie der Vulnerabilitätsreduktion;390
8.7.4.4.1;6.7.4.4.1 Outing als offensive Praxis und selbstbestimmte Auseinandersetzung mit homophoben Verhältnissen;390
8.7.4.4.2;6.7.4.4.2 Queer the system! Outing als widerständige Praxis gegenüber sexistischem Verhalten;392
8.7.4.4.3;6.7.4.4.3 Outing als Aushandlungspraxis und Strategie der Vulnerabilitätsreduktion in sozialen Bindungen;393
8.7.5;6.7.5 Aktuelle Selbstentwürfe und Ausblick – And I will say: ‚This is my partner‘ and nobody will shoot me;393
8.8;6.8 Porträt: Mirko und Stojan – Because of that we are refugees;395
8.8.1;6.8.1 Methodische Überlegungen, Ländervignette, Kurzporträts und die Herstellung von wir bzw. sie;395
8.8.1.1;6.8.1.1 Methodische Bemerkungen zum Doppelinterview: Einschränkungen und Erweiterungen;395
8.8.1.2;6.8.1.2 Ländervignette: Zur Situation von Queers in Serbien;397
8.8.1.3;6.8.1.3 Kurzporträt: Mirko;398
8.8.1.4;6.8.1.4 Kurzporträt: Stojan;398
8.8.1.5;6.8.1.5 Zwischen Diversifizierung und Homogenisierung von ich, wir und sie. Selbstironie und die Herstellung von ‚Serbia‘;399
8.8.2;6.8.2 Mirko und die Parade – It’s like war on the streets;401
8.8.2.1;6.8.2.1 Entwicklung der sexuellen Identität und Outing;401
8.8.2.1.1;6.8.2.1.1 Familiale Bindungen und sexuelle Identität;401
8.8.2.1.2;6.8.2.1.2 Verbale und körperliche heteronormative Hassgewalt der Hooligans: unter Schmerzen auf den Leib geschrieben – Die! You faggot!;402
8.8.2.1.3;6.8.2.1.3 Ambivalenz in der Vaterbeziehung: Outing;404
8.8.2.2;6.8.2.2 Verschmelzung von queerem Aktivismus und Biographie;406
8.8.2.3;6.8.2.3 Parade und/als Identität: Wunde und Spiegel der serbischen LGBTI-Bewegung;407
8.8.2.3.1;6.8.2.3.1 Gesellschaftspolitischer Wandel? Verschränkung von Fiktion und Realität bei den Dreharbeiten zum Film ‚Parada‘ 2010;408
8.8.2.3.2;6.8.2.3.2 Die Parade von 2010 – This is not a freedom. This is like a fake freedom for one day;410
8.8.2.3.3;6.8.2.3.3 Diskriminierung via Bürokratie: Intervention im öffentlichen Raum im Vorfeld der verhinderten Parade 2011 – Who has the longest?;411
8.8.2.3.4;6.8.2.3.4 Night parade – Ziviler Widerstand gegen die Verhinderung der Parade 2013;412
8.8.2.3.5;6.8.2.3.5 Homophobie auf höchster politischer Ebene: Vorbereitungen auf die Parade 2014 – I want this bloody fucking parade;414
8.8.2.3.6;6.8.2.3.6 Beschriftung des öffentlichen Raumes als Ankündigung heteronormativer Hassgewalt – Hate speech on the walls;415
8.8.2.3.7;6.8.2.3.7 Der berufliche und private Kampf gegen Diskriminierung – Killing me in many different ways. It’s murder;416
8.8.2.3.8;6.8.2.3.8 Die Alltagspraxis Wohnen wird zum Ausnahmezustand;419
8.8.2.4;6.8.2.4 Metaphern sexueller Identität 1: Die Parade als queere Subjektivierung – What happens with the gay parade in Serbia, it happens with me;420
8.8.2.4.1;6.8.2.4.1 Parade als Kriegsmetapher – Everything like war on the street;420
8.8.2.4.2;6.8.2.4.2 ‚Paradisierung‘: Überspringen der Bedrohung auf Angehörige und Freunde – Every connected person has this little parade with me;421
8.8.2.4.3;6.8.2.4.3 Medialität, Identität und Repräsentation;422
8.8.2.4.4;6.8.2.4.4 Performativität;423
8.8.2.4.5;6.8.2.4.5 Auswirkungen der Selbstveröffentlichung: Stress, Misstrauen, Angst;423
8.8.2.5;6.8.2.5 Metaphern sexueller Identität 2: Der schwule Sisyphos und sein Stein;424
8.8.3;6.8.3 Stojan als queerer Doppelflüchtling – War, bombing and terrorism and all the time I’ve been gay;426
8.8.3.1;6.8.3.1 Familiale Kontextualisierung: ‚jugoslawische‘ Traditionen;426
8.8.3.1.1;6.8.3.1.1 Staatsbürgerliche Identität;426
8.8.3.1.2;6.8.3.1.2 Früher Tod des Vaters und Flucht aus dem Kosovo;426
8.8.3.1.3;6.8.3.1.3 Zur Illegalisierung der Binnenflüchtlinge in Serbien – Biopolitik und staatliche Anerkennungsverweigerung im Namen von Renationalisierungsversuchen – And now we are aliens, we are out from nowhere;426
8.8.3.1.4;6.8.3.1.4 Der lange Weg zu einem Status der Mobilität: Eine intersektionale Perspektive – We have too much trauma from Serbia;429
8.8.3.2;6.8.3.2 Sexuelle Identität;430
8.8.3.2.1;6.8.3.2.1 Gendertransgressionen in der Familie – I wanted to be a girl;430
8.8.3.2.2;6.8.3.2.2 Familienwissen – Maybe he can come with a boyfriend;431
8.8.3.3;6.8.3.3 Heteronormative Hassgewalt aufgrund von Sippenhaftung als Anlass für Fluchtgedanken;433
8.8.3.4;6.8.3.4 Die ‚präparierte Maske‘ als Charakteristikum queerer Existenzweise bei Stojan – You must be straight;434
8.8.3.5;6.8.3.5 Ressourcen und Widerstandsfelder – All the time I search love;435
8.8.4;6.8.4 Mirko und Stojan in der Ankunftsgesellschaft;438
8.8.4.1;6.8.4.1 Entscheidung zur Flucht – We lived there two, three years in a horror movie;438
8.8.4.2;6.8.4.2 Innere Konflikte, zwischen Selbstschutz und Verantwortung – I feel guilty, because I just left Serbia.;439
8.8.4.3;6.8.4.3 Zustände in den Flüchtlingsunterkünften – It’s an awful place, like in the jail;440
8.8.4.4;6.8.4.4 Zwangsouting, homophobe Diskriminierung und queere Positionierungen als schwules Paar in Flüchtlingsunterkünften;442
8.8.4.4.1;6.8.4.4.1 Strukturelle Diskriminierung – We don’t have children, but we are a family;442
8.8.4.4.2;6.8.4.4.2 Soziale Diskriminierung – They hid their children from us;444
8.8.4.5;6.8.4.5 Behörden-Kuriositäten: Wenn Schutzsuchende bei Schutzsuchenden Schutz suchen sollen – Why you don’t use a mask in Serbia?;445
8.8.4.6;6.8.4.6 Intervention in der Ankunftsgesellschaft: Vom Heim ins queere Wohnprojekt – We feel safe, we feel free;446
8.8.4.7;6.8.4.7 Anschlussfähigkeit der Parade – I’m a creator;447
8.8.4.8;6.8.4.8 Ausblicke;448
8.9;6.9 Porträt Jana – Being attracted by the diversity of this world;449
8.9.1;6.9.1 Ländervignette und Kurzporträt;449
8.9.1.1;6.9.1.1 Ländervignette Ukraine;449
8.9.1.2;6.9.1.2 Kurzporträt;450
8.9.2;6.9.2 Alles anders?;451
8.9.3;6.9.3 Verborgene sexuelle Identität und familiäres Umfeld;451
8.9.3.1;6.9.3.1 Zur ontologischen Struktur des Bekenntnisses zur sexuellen Identität – I’m a pansexual. I am BDSM;451
8.9.3.2;6.9.3.2 Zur Rekonstruktion der sexuellen Identität – Being attracted by the diversity of this world;453
8.9.3.3;6.9.3.3 Familiale Kontextualisierung: Eine (post)sowjetische Jugend, rekonstruierte Vernachlässigung und die Suche nach wohltuender Körperlichkeit – An addicted type of personality;454
8.9.3.4;6.9.3.4 Alkoholkrankheit im familialen System;455
8.9.3.5;6.9.3.5 Folgen der versteckten pansexuellen Identität im familialen Kontext;457
8.9.3.6;6.9.3.6 Fünf Verstecke für Jana in der Herkunftsgesellschaft;459
8.9.3.7;6.9.3.7 Retraumatisierung in der Ankunftsgesellschaft: Die HIV-Erkrankung als schmerzhafte Stigmatisierung im Rahmen einer ‚pathophoben‘ Kontinuität – I felt this pain;461
8.9.4;6.9.4 Ausgangslage und ‚Flucht‘ aus der Ukraine;465
8.9.4.1;6.9.4.1 Brutalisierung und Militarisierung in der Ukraine: Bomben gegen Schwule und Lesben;465
8.9.4.2;6.9.4.2 Auswirkungen der gesellschaftlichen Brutalisierung auf das Selbst;467
8.9.4.3;6.9.4.3 Heilung von der Suchterkrankung;467
8.9.4.4;6.9.4.4 Das akademische Mobilitätsformat als versteckte Flucht vor der Heteronormativität – Here I am able to breathe;468
8.9.5;6.9.5 Aktuelle Selbstentwürfe, Ressourcen und Ausblicke;471
8.10;6.10 Porträt Georg – Ich muss schon sehr glücklich sein, dass ich noch da bin;473
8.10.1;6.10.1 Kurzporträt – In Würde zu leben, das ist das Wichtigste;473
8.10.2;6.10.2 Intergeschlechtlichkeit und Identität;474
8.10.2.1;6.10.2.1 Der Körper als Signal mehrdeutiger Geschlechtlichkeit – Wie ein unglaublich kindliches Wesen;474
8.10.2.2;6.10.2.2 ‚Schöne‘ Körperlichkeit – ‚hässliche‘ Körperlichkeit: Liebe und Folter;475
8.10.2.2.1;6.10.2.2.1 Folgen der Hormontherapie: Rück-Blicke auf den eigenen mehrdeutigen Körper und Rück-Schlüsse auf ein mehrdeutiges Selbst – als ob es eine Krankheit wäre;476
8.10.2.3;6.10.2.3 Zeitensprung ins Jetzt - Aktualisierte Aufschichtungen des intergeschlechtlichen Selbst als Identitäts(re)konstruktion – Ich habe für mich jetzt einen Namen gefunden;479
8.10.2.4;6.10.2.4 Reflexion des Umgangs mit intergeschlechtlichem Andersseins als Einblicke in anthropologische Konstanten und als Ressource für Betreuungsarbeit – Nachher habe ich gemerkt, wir sind alle anders;481
8.10.3;6.10.3 Doppelte Flucht;482
8.10.3.1;6.10.3.1 Die Flucht vor den Eltern – und die vorrevolutionäre Situation von queeren Personen im Iran;482
8.10.3.1.1;6.10.3.1.1 Rückzug, Asexualität und politisches Engagement – Ich kann nur in Freiheit leben und lieben;483
8.10.3.1.2;6.10.3.1.2 Emigration aus dem Iran, politisches Engagement und Coming-out in der Ankunftsgesellschaft;483
8.10.4;6.10.4 Selbstentwurf als ‚Transformer‘;485
8.10.4.1;6.10.4.1 Vom Produktivmachen des Leidens – Ich muss schon sehr glücklich sein, dass ich noch da bin;485
8.10.4.2;6.10.4.2 Intersektionale Verhältnisse – Es ist auch zu viel;487
8.10.4.3;6.10.4.3 Aktivismus als Bewältigungsstrategie von Traumatisierung – Also das Trauma wird Schmerz und wird transformiert in Arbeit;487
8.10.4.4;6.10.4.4 Umgang mit Gewalt und Folter auf der Bühne: künstlerische Ausdrucksformen – …aber viele andere brechen zusammen;489
8.10.4.5;6.10.4.5 Reflexion über Gewalt: von der Zufälligkeit des Opfers – Du warst einfach unglücklicherweise genau da;490
8.10.4.6;6.10.4.6 Aktivismus als Lebensform: ORQOA, Queer Base und die intergeschlechtliche Bewegung;493
8.10.5;6.10.5 Ausblicke: Partizipation an einem queeren Bauprojekt als Realisierung bildungspolitischer Gesellschaftsutopien;493
9;7 Schluss Herkommen, Ankommen, Herauskommen als ständige Prozesse des Werdens, Wanderns und Wollens;495
10;Literaturverzeichnis;498
11;Internetquellen;525
12;Anhang;527




