Fischer / Gruden / Imhof | Grundkurs Ethik | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 464 Seiten

Fischer / Gruden / Imhof Grundkurs Ethik

Grundbegriffe philosophischer und theologischer Ethik
2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2008
ISBN: 978-3-17-023102-3
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Grundbegriffe philosophischer und theologischer Ethik

E-Book, Deutsch, 464 Seiten

ISBN: 978-3-17-023102-3
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



In 14 Lektionen, die der Wochenzahl eines Semesters entsprechen, führt der Grundkurs in Grundbegriffe und Methoden philosophischer und theologischer Ethik ein. Besonderes Gewicht legt er auf die methodische Schulung des eigenständigen Umgangs mit grundlegenden Begriffen sowie der ethischen Urteilsbildung. Deshalb wird jede Lektion mit einer Übung zur praxisbezogenen Vertiefung des Gelernten abgeschlossen. Breiten Raum nimmt die Einführung in das heutige philosophisch-ethische Denken sowie in die Beziehung und Abgrenzung zwischen philosophischer und theologischer Ethik ein. Für die zweite Auflage wurde der Grundkurs Ethik umfassend überarbeitet und bei einigen Themen vertieft und ergänzt. Das betrifft etwa die Bedeutung ethischer Standards angesichts des weltanschaulichen Pluralismus, das Problem des ethischen Naturalismus, das Verhältnis von Ethik und Spiritualität oder das Verständnis der Menschenwürde.

Dr. Johannes Fischer ist Professor für Theologische Ethik und Leiter des Instituts für Sozialethik, Zürich. Lic. theol. Stefan Gruden ist Forschungsassistent (Schwerpunkt Ethik) an der Universität Zürich. Lic. theol. Esther Imhof ist Forschungsassistentin in einem durch den Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekt, Zürich. Dr. des. Jean-Daniel Strub ist Leiter des Sekretariats der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin in der Schweiz, Zürich.
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Weitere Infos & Material


1;Titel;1
2;Inhalt;6
3;Einleitung;12
4;Lektion 1: Was ist Ethik?;18
4.1;1.1 Einleitung;18
4.2;1.2 Zum Wort ›Ethik‹ und seiner Herkunft;21
4.3;1.3 Zu den Anfängen ethischen Denkens in der griechischen Aufklärung; antike und moderne Ethik;21
4.4;1.4 Was ist Ethik? Eine Definition;25
4.5;1.5 Was ist Moral? Zwei methodische Zugänge;27
4.6;1.6 Die analytische Zugangsweise. Ein Beispiel;29
4.7;1.7 Die Zweiteilung der Sprache der Moral: deontische und evaluative Moralbegriffe; normative und evaluative Urteile;31
4.8;1.8 Deontische und konsequentialistische Bewertung von Handlungen und Handlungsweisen;35
4.9;1.9 Kognitivismus-Nonkognitivismus; Relativismus-Universalismus;37
4.10;1.10 Zusammenfassung;41
4.11;Kontrollfragen;42
4.12;Literatur;42
4.13;Übung;43
5;Lektion 2: Moral, ethische Standards, Recht;48
5.1;2.1 Einleitung;48
5.2;2.2 Moralische Perzeption und narrative Begründung;48
5.3;2.3 Moralische Überzeugungen und deduktive Begründung;53
5.4;2.4 Die beiden Ebenen der moralischen Orientierung;56
5.5;2.5 Die moralische Perzeption;61
5.6;2.6 Ethische Standards;67
5.7;2.7 Moral und Recht;72
5.8;2.8 Eine liberale Konzeption des Rechts;74
5.9;Kontrollfragen;79
5.10;Literatur;79
5.11;Übung;81
6;Lektion 3: Ethik als philosophische Reflexion auf Moral;84
6.1;3.1 Einleitung;84
6.2;3.2 Ethik als Reflexion auf Moral;84
6.3;3.3 Ethik als philosophische Reflexion auf Moral: William Frankenas Einteilung der Ethik;85
6.4;3.4 Normative und deskriptive Ethik;87
6.5;3.5 Individual- und Sozialethik;91
6.6;3.6 Allgemeine und Angewandte Ethik;93
6.7;3.7 Ausblick: Handeln und Leben. Ein anderer terminologischer Gebrauch der Bezeichnungen ›ethisch‹ und ›Ethik‹;101
6.8;3.8 Fazit;101
6.9;Kontrollfragen;102
6.10;Literatur;102
6.11;Übung;103
7;Lektion 4: Methodologie moralischer Urteilsbildung;106
7.1;4.1 Einleitung;106
7.2;4.2 Die deskriptive Explikation moralischer Begriffe;106
7.3;4.3 Die Begründung moralischer Urteile: Fundamentismus;114
7.4;4.4 Kohärentismus;116
7.5;4.5 Ist Kohärenz eine hinreichende Bedingung für die Wahrheit moralischer Urteile? Die Fundierung der Moral in der moralischen Perzeption;119
7.6;4.6 Das Modell des Überlegungsgleichgewichts;123
7.7;4.7 Schlusstypen: Deduktion, Induktion, Abduktion;128
7.8;4.8 Schlussbemerkung;131
7.9;Kontrollfragen;133
7.10;Literatur;133
8;Lektion 5: Kohärentismus, ethische Theorien und Dilemmaentscheidungen;136
8.1;5.1 Einleitung;136
8.2;5.2 Das Modell des Überlegungsgleichgewichts am Beispiel der Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe;136
8.3;5.3 Überlegungsgleichgewicht – ein konservatives Konzept?;140
8.4;5.4 Die Integration von Theorieansätzen der normativen Ethik in ein kohärentistisches Konzept;141
8.5;5.5 Gibt es moralische Dilemmata?;146
8.6;5.6 Dilemmaentscheidungen, Güterabwägungen und Prinzip der Doppelwirkung;149
8.7;5.7 Dilemmaentscheidungen und Kohärentismus;160
8.8;Kontrollfragen;162
8.9;Literatur;162
8.10;Übung;163
9;Lektion 6: Güter, Tugenden, Pflichten und Rechte;168
9.1;6.1 Einleitung;168
9.2;6.2 Güter;170
9.3;6.3 Tugenden;175
9.4;6.4 Pflichten;184
9.5;6.5 Die Unterscheidung von Gütern, Tugenden und Pflichten in ihrer Bedeutung für die Konzeption der Ethik;187
9.6;6.6 Rechte;189
9.7;Kontrollfragen;195
9.8;Literatur;196
9.9;Übung;197
10;Lektion 7: Zur Möglichkeit und Konzeption einer theologischen Ethik;200
10.1;7.1 Einleitung;200
10.2;7.2 Christliche Ethik – ein Widerspruch? Ein philosophischer Einwand;202
10.3;7.3 Begründen oder Verstehen? Ein anderes philosophisches Verständnis von Ethik;205
10.4;7.4 Der Vorrang des Verstehens vor dem Begründen;208
10.5;7.5 Gründe für die Verdrängung der Bedeutungsdimension;211
10.6;7.6 Der Einwand der Partikularität. Wahrheitsansprüche und diskursive Ansprüche;212
10.7;7.7 Der Einwand des Subjektivismus: Realismus, Naturalismus und der Objektivitätsanspruch moralischer Urteile;214
10.8;7.8 Die deskriptive Klärung der Perzeption als Aufgabe ethischer Reflexion;221
10.9;7.9 Vier Ebenen der praktischen Orientierung;222
10.10;7.10 Christliche Ethik – eine vorläufige Bestimmung;232
10.11;Kontrollfragen;235
10.12;Literatur;236
10.13;Übung;237
11;Lektion 8: Lebensführung als Thema christlicher Ethik;242
11.1;8.1 Einleitung;242
11.2;8.2 Lebensführung als Thema der Ethik;242
11.3;8.3 Christliche Lebensführung unter den Bedingungen sozialer Differenzierung;246
11.4;8.4 Glaube und Lebensführung: Luthers Traktat vom ehelichen Leben;250
11.5;8.5 Rückblick;262
11.6;Kontrollfragen;265
11.7;Literatur;265
12;Lektion 9: Glaube, Wissen und wissenschaftliche Theologie;270
12.1;9.1 Einleitung;270
12.2;9.2 Glaube und Wissen;270
12.3;9.3 Wissenschaftliche Theologie;278
12.4;9.4 Typen von Theologie;280
12.5;9.5 Theologische Ethik als wissenschaftliche Disziplin;294
12.6;9.6 Zur Terminologie: ›christliche‹, ›theologische‹ und ›evangelische‹ Ethik;297
12.7;Kontrollfragen;297
12.8;Literatur;298
13;Lektion 10: Evangelische Ethik;306
13.1;10.1 Einleitung;306
13.2;10.2 Zum Profil evangelischer Ethik;306
13.3;10.3 Zu den historischen Entstehungsbedingungen der Rechtfertigungslehre;308
13.4;10.4 Luthers Traktat von der Freiheit eines Christenmenschen;309
13.5;10.5 Zur heutigen Bedeutung der Rechtfertigungslehre für die evangelische Ethik;317
13.6;10.6 Dogmatik und Ethik;319
13.7;Kontrollfragen;326
13.8;Literatur;326
13.9;Übung;327
14;Lektion 11: Evangelische Sozialethik und methodische Aspekte der evangelisch-theologischen Ethik;330
14.1;11.1 Einleitung;330
14.2;11.2 Evangelische Sozialethik;330
14.3;11.3 Prinzipien evangelischer Sozialethik;339
14.4;11.4 Zum Verhältnis von Individual- und Sozialethik;342
14.5;11.5 Kirchen- und gesellschaftsbezogene Sozialethik;344
14.6;11.6 Methodische Aspekte evangelisch-theologischer Ethik. Die Bedeutung der Bibel;345
14.7;11.7 Evangelische Ethik und Kasuistik;349
14.8;11.8 Schlussbemerkungen;357
14.9;Kontrollfragen;359
14.10;Literatur;359
14.11;Übung;360
15;Lektion 12: Ethik und Spiritualität;362
15.1;12.1 Einleitung;362
15.2;12.2 Eine Annäherung;363
15.3;12.3 Ethik und Spiritualität;366
15.4;12.4 Innen- und Außenaspekt von Spiritualität;372
15.5;12.5 Zur Kontroverse über den Tugendcharakter christlicher Liebe;375
15.6;12.6 Spiritualität und das Verständnis menschlichen Handelns;379
15.7;Kontrollfragen;385
15.8;Literatur;385
15.9;Übung;386
16;Lektion 13: Menschenwürde und Menschenrechte;390
16.1;13.1 Einleitung;390
16.2;13.2 Annäherungen an den Begriff der Menschenwürde;390
16.3;13.3 Bestimmungen des Menschenwürdebegriffs;392
16.4;13.4 Der Menschenwürdebegriff als Implikat des sozialen Begriffs des Menschen;396
16.5;13.5 Wem eignet Menschenwürde? Zur kirchlichen und theologischen Debatte über den Status des ungeborenen menschlichen Lebens;400
16.6;13.6 Welchen Wesen kommt Würde zu?;408
16.7;13.7 Menschenrechte und ihre Begründung;410
16.8;13.8 Die Spezifizierung von Menschenrechten;413
16.9;13.9 Naturrecht;416
16.10;Kontrollfragen;418
16.11;Literatur;419
16.12;Übung;420
17;Lektion 14: Personen, Verantwortung, Werte;422
17.1;14.1 Einleitung;422
17.2;14.2 Personen;422
17.3;14.3 Verantwortung – Annäherungen an den Begriff;428
17.4;14.4 Typisierungen von Verantwortung;432
17.5;14.5 Zur heutigen Situation von Verantwortung;434
17.6;14.6 Werte;441
17.7;14.7 Der Wertbegriff in der Naturethik;447
17.8;14.8 Schlussbemerkung;448
17.9;Kontrollfragen;449
17.10;Literatur;450
17.11;Übung;451
18;Begriffsregister;462


Dr. Johannes Fischer ist Professor für Theologische Ethik und Leiter des Instituts für Sozialethik, Zürich. Lic. theol. Stefan Gruden ist Forschungsassistent (Schwerpunkt Ethik) an der Universität Zürich. Lic. theol. Esther Imhof ist Forschungsassistentin in einem durch den Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekt, Zürich. Dr. des. Jean-Daniel Strub ist Leiter des Sekretariats der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin in der Schweiz, Zürich.



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