Fischer | U-Boot-Alarm im Nordatlantik | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 240 Seiten

Fischer U-Boot-Alarm im Nordatlantik


1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7568-0658-4
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 240 Seiten

ISBN: 978-3-7568-0658-4
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



U-Boot-Alarm im Nordatlantik Zwei russische Atom-U-Boote tauchen völlig unerwartet vor einem Fischtrawler im Nordatlantik auf und feuern superschnelle Raketen in den Nachthimmel. Als die U-Boot-Kommandanten bemerken, dass ihre Übung beobachtet wird, bereiten sie einen Torpedoangriff vor, um den Vorfall zu vertuschen. Doch sie haben ihre Rechnung ohne die norwegische Crew auf dem Trawler gemacht. Sofort lenkt der Kapitän beherzt seinen Trawler auf das nächstgelegene U-Boot zu, um einen Angriff zu verhindern. Gleichzeitig setzt er einen Notruf ab, den ein Horchposten der NATO aufschnappt und Alarm auslöst. Die westlichen Nachrichtendienste ermitteln unter Hochdruck, dass die neue Leitstelle für die russischen Atom-U-Boote in einer neu geschaffenen Bunkeranlage irgendwo im ewigen Eis Sibiriens jenseits jeder Zivilisation liegt. Der britische MI6 schickt seinen besten Agenten Peter McCord und dessen Kollegin in die Einöde, um die Anlage zu zerstören. Doch es mangelt erheblich an Zeit, den Einsatz systematisch vorzubereiten. Werden Nina Brennan und Peter McCord allen Widrigkeiten trotzen, die Bunkeranlage im Land der Eisbären finden und sie vernichten? Diesmal scheint sich der erfolgsgewohnte Nummer eins Agent seine Zähne auszubeissen.

Axel Fischer Der Autor Axel Fischer wurde im April 1957 in Köln geboren. Seit fast fünfzehn Jahren schreibt er Bücher im Genre Belletristik, die spannend, häufig auch knisternd erotisch und authentisch sind. In jeder Story finden die Leserinnen und Leser neue Charaktere und Handlungsorte, mit denen sie sich leicht identifizieren können.
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Tatsächlich hatte der amerikanische Außenminister den türkischen Botschafter in sein Ministerium einbestellt und ihm den Unmut seines Präsidenten kundgetan. Weil Pompeo eher ein geschickter Politiker war, als ein Haudrauf wie sein großer Chef, schlug er den türkischen Botschafter nicht sofort vor den Kopf und setzte ihm kein Ultimatum das Land zu verlassen, sondern forderte ihn lediglich auf, die Schließung des Luftwaffenstützpunktes Ircilik zurückzunehmen. Damit machte er den Standpunkt Amerikas gegenüber der Türkei klar, gewann aber gleichzeitig auch Zeit, deeskalierend zu wirken. Doch war dies nur ein Problem im weltpolitischen Geschehen.

Der NATO-Generalsekretär rief alle Partner zu einer Dringlichkeitssitzung nach Brüssel, um ein weiteres Vorgehen gegen Russland abzustimmen. Denn Fakt war, dass die Überschallraketen von Typ Zirkon eine echte Bedrohung für Europa wie auch für die USA darstellten. Niemand befand sich in der Lage schlüssig zu erklären, dass diese Überschallraketen durch die dem Westen zur Verfügung stehenden Anti-Raketensysteme abgefangen werden konnten.

Das Treffen der NATO-Partner zog sich gewohnt hin wie Gummi. Wegen des Vetos der Türkei konnten keine Maßnahmen wie zum Beispiel eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland oder gar ein Ausweisen von Botschaftspersonal aus den NATO-Staaten beschlossen werden, woraufhin der amerikanische Präsident umgehend abreiste. Der türkische Staatspräsident tat es ihm gleich und wies die Rüffel seiner Partner in dieser Angelegenheit als unangemessen zurück. Der lachende Dritte war ganz sicher Russland, das augenscheinlich ohne Gegenmaßnahmen trotz der erfolgten Raketentests mit einem blauen Auge davonkam. Auch wenn diese keine direkten Vertragsverletzungen darstellten. Enttäuscht und teilweise ziemlich verängstigt, was die russische Bedrohung betraf, reisten die meisten NATO-Partner nach Hause.

Noch in der gleichen Nacht setzten sich der britische Premierminister, der Präsident Frankreichs sowie die deutsche Kanzlerin zu einem Sechsaugengespräch zusammen. Kurz nach Mitternacht hatte das Staatenführungstrio einen Plan entwickelt, wie man ganz leise und ohne die ganze Welt in Angst und Schrecken zu versetzen, dieser Angelegenheit beikommen könnte. Man einigte sich darauf, dass London seine beiden besten Agenten losschickt, die Kommandozentrale der U-Boot-Flotte zu finden, dort technische Daten der Raketen abzugreifen und gegebenenfalls die Anlagen zu zerstören. Weil die Zeit drängte, verließen Merkel, Macron und Johnson den Verhandlungstisch nicht in Richtung ihrer Hotels, sondern sie fuhren gleich zum Flughafen, um nach Hause zu fliegen. Boris Johnson telefonierte bereits aus dem Flieger heraus mit Simon Sharp, dem Chef des MI6, damit dieser sofort handelte. Die deutsche Bundeskanzlerin führte ein Telefonat mit dem amerikanischen Präsidenten und setzte diesen über den folgenden Einsatz in Kenntnis. Nur wenige Stunden später empfing der Chef des MI6 seine beiden Topagenten zur Einsatzbesprechung.

Das Summen des Telefons von Simon Sharp, beendete ihre Konversation.

Wenig später betrat Nina Brennan das Büro von Simon Sharp. Peter kannte sie bereits von einem gemeinsamen Auftrag in der irakischen Wüste. Der Pakistaneinsatz war Ninas erster Auslandseinsatz, den sie mit großem Erfolg alleine meisterte und vor allem überlebte. Auch wenn die Augen der jungen Agentin strahlten, als sie Peter sah, wirkte sie abgespannt und müde.

Der Chef des MI6 kam wie gewohnt gleich zur Sache und begann zu berichten, was er und die NATO-Partner von ihnen erwarteten und wie man sich die Durchführung vorstellte.



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