Fischinger | Dunkle Chroniken | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 256 Seiten

Fischinger Dunkle Chroniken

Die verborgenen Mysterien und Geheimnisse der Menschheit
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-641-33246-4
Verlag: Bassermann
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Die verborgenen Mysterien und Geheimnisse der Menschheit

E-Book, Deutsch, 256 Seiten

ISBN: 978-3-641-33246-4
Verlag: Bassermann
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Der bekannte Mystery-Autor und -Forscher Lars A. Fischinger meldet sich mit neuen Spuren des Unglaublichen zurück. Gekonnt spannend wie auch sachlich und kontrovers zugleich begibt er sich auf zwielichtige Pfade rund um den Globus. Stets auf den Fährten der großen und kleinen Rätsel, Mysterien, Funde und Phänomene der Menschheit, die so nicht in unseren Geschichtsbüchern zu finden sind.

  • Jäger der fantastischen Mythen
  • Der Mystery-Autor und -Forscher Lars A. Fischinger meldet sich mit neuen Spuren des Unglaublichen zurück. Spannend, sachlich und kontrovers
  • Jahrtausende alte Mysterien, Rätsel und obskure Begebenheiten der Menschheitsgeschichte, vor denen die etablierte Wissenschaft oft die Augen verschließt
  • Wussten Sie z.B., dass ...

    ... laut WikiLeaks die UdSSR 1979 geheime Mondbasis zerstört haben soll?

    … seit Jahrhunderten „Unterwasser-UFOs“ gesehen werden?

    … im Himalaja seit jeher von „Bewohnern der fernen Sterne“ gesprochen wird?

    … ein „Batman-Monster“ auf Sansibar umgeht?

    ... in der Cheops-Pyramide eine riesige, bisher unbekannte Kammer gefunden wurde?

    ... die Hebräer bereits in Amerika gewesen sein könnten?

    ... ein Metallobjekt gefunden wurde, das 220 Millionen Jahre alt sein soll?

    ... dass Sodom und Gomorra durch eine Atombombe zerstört worden sein könnten?
  • Lars A. Fischinger hinterfragt alteingesessenen Weltbildern, Lehren und Glauben
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I.1.
Die Marienburg bei Danzig: Ort der Wunder, Phänomene und Erscheinungen


Seit der Mensch in den Himmel schaut, erblickt er dort die sonderbarsten Dinge. Nicht nur Naturphänomene, die unsere Vorfahren einst vor ungelöste Rätsel stellten. Meist wurden diese von der Vorzeit über das Mittelalter bis in die frühe Neuzeit mit göttlichen oder auch dämonischen Erscheinungen in Zusammenhang gebracht. Dank zahlreicher historischer Aufzeichnungen, teilweise bebilderter Chroniken und aufmerksamer Geschichtsschreiber sind viele dieser »Zeichen am Himmel« oder »Wunderzeichen« heute bekannt. Nicht selten lassen sie sich rückblickend auch naturwissenschaftlich erklären.

Bei anderen Himmelszeichen sind rationale Deutungen als Laune der Natur problematischer – einer der Gründe, warum moderne Mysteryforscher manche dieser Erscheinungen mit dem heutigen UFO-Phänomen in Zusammenhang bringen. In der Tat belegen antike Schriften und Dokumente, dass es durchaus schon vor Jahrhunderten ein UFO-Phänomen gab. Längst nicht alle Sichtungen oder Objekte am Himmel der Vergangenheit sind aus heutiger Sicht als ein natürliches Schauspiel zu erklären.[1] Das eröffnet dem aufgeschlossenen Phänomeneforscher ein weites Betätigungsfeld.

Wieder andere überlieferten Wunder, Erscheinungen oder Himmelsphänomene entziehen sich vollends einer logischen Deutung. Dabei ist es gleichgültig, ob man die Natur dahinter vermutet – oder eben »fremde Mächte«. Allerdings bedarf es beispielsweise bei einer Erscheinung von kämpfenden »Rittern in Rüstungen« am Firmament eine gehörige Portion Fantasie, aus ihnen moderne UFOs zu machen. Eher könnte man religiöse Propaganda hinter solchen Berichten vermuten – und damit das, was man heute Fake News nennt.

In anderen Fällen ist das nicht unbedingt notwendig. Etwa bei einem Ereignis, das sich Ostern 1661 bei der Stadt Danzig und der Marienburg im heutigen Polen ereignet haben soll. Eine mittelalterliche Burg des Deutschen Ordens aus dem 13. Jahrhundert, die in Polen heute nach dem Ort Malborg heißt. Die gewaltige Burg ist der größte Backsteinbau Europas, um den sich nicht wenige Legenden und Geschichten ranken.

Abraham Hartwich hielt 1722 in seinem Werk diverse seltsame Ereignisse an der Marienburg fest.[2] Nicht nur aus dem Jahr 1661.

Hartwich listet eine Reihe ungewöhnlicher Phänomene auf, die sich rund um die Burg ereignet haben sollen. Längst nicht alle dieser dokumentierten Berichte lassen sich heute erklären. Sie reichen von »Feuer Gottes vom Himmel«, das zahlreiche Gebäude niederbrannte (1651), über »Wasser im Stadtgraben« und später an anderen Plätzen in dem Gebiet, das sich insgesamt dreimal »in Blut verwandelte« (1668 und 1684) bis feurige Kometen (1654 und 1680 – 81). Sogar Rauch und schwarzer Dampf seien am 14. Juni 1643 mehrfach hintereinander mit »sanftem Donnern« aus der Erde in den Himmel bis zu den Wolken geschossen: erst wie ein scharf umrissener Regenbogen, dann gewunden wie eine Schlange. Drei Tage später sei nach einem Platzregen überall gelber Schwefel gefunden worden, »welcher noch ganz heiß war«. Überaus seltsam.

Als reichten alle diese mutmaßlichen »Wunder« noch nicht, habe sogar im Jahr 1629 die Glocke der Marienburg »von sich selbst geläutet«. Und am 17. Dezember 1680 raste eine »feurige Kugel« so groß wie der Vollmond bei Danzig vom Himmel, so Hartwich in seiner Dokumentation.[3]

Im Kontext dieser wundersamen Ereignisse muss man eine Erscheinung sehen, die Hartwich für Ostern 1661 überliefert. Geschehen bei Vollmond. Auf den ersten Blick klingt sie nach einem seltenen, aber natürlichen Mondhalo. Dazu schreibt er, was damals neben dem Vollmond beobachtet wurde:

[4]

Eine Halo-Erscheinung in der Atmosphäre, die drei Monde erscheinen ließ und halbrunde Lichtbrechungen projizierte? Möglich. Warum aber beschreibt der Bericht diese dann als Kugeln, und warum schlagen sie mit einem lauten Knall zusammen, bevor sie verschwinden? Lichtreflexionen bzw. Lichtbrechungen wie Halos sind absolut still. Sie knallen nicht am Himmel.

Autoren und Forscher, die nach historischen UFOs fahnden oder sich der Präastronautik widmen, verweisen immer wieder darauf, dass man bei solchen antiken Begegnungen nicht alles wortwörtlich nehmen darf. Vor allem da unseren Ahnen der richtige Wortschatz fehlte, um das, was sie sahen oder erlebten, exakt zu beschreiben.

Gemeint ist damit ein moderner Wortschatz, den wir heutzutage verstehen und nutzen. In Ermangelung dessen bediente man sich in der Vergangenheit realer und greifbarer Beschreibungen und Vergleiche mit Alltagsgegenständen. Eine klassische »fliegende Untertasse« wird so schnell zu einem »fliegenden Schild«. Ein kugelförmiges UFO eben zu einer »fliegenden Kugel« und ein zylindrisches Objekt zu einem »Speer«, einer »Lanze« oder einer »Standarte«. Von solchen Erscheinungen berichten die überlieferten Aufzeichnungen der Vergangenheit.

Unsere Vorfahren nutzen demnach das »Sieht-aus-wie-Prinzip«, was bis zu einem gewissen Grad sicher auch so war und zutraf. Für heutige UFO-Sichtungen gilt das noch immer. Auch hier verwenden die Zeugen Begriffe wie »Ball«, »Kugel«, »Football«, »Scheibe«, »leuchtende Kugel«, »Ball aus Licht«, »Diamant«, »Bumerang«, »Zigarre« oder »eine in der Mitte abgeflachte Kugel mit zwei hervorstehenden Stücken auf jeder Seite«.[5] Ohne eine Bewertung über die wahre Natur dieser individuell gesehenen Objekte vornehmen zu wollen.

So wundert es wenig, dass in den alten Überlieferungen, Aufzeichnungen sowie Märchen und Sagen nahezu alles irgendwo schon einmal herumgeflogen sein soll. Erst Details oder »Verhaltensweisen« dieser Objekte machen sie zu etwas Rätselhaftem und damit für die UFO-Forschung interessant.

Dazu ein überaus interessantes Beispiel aus dem alten Rom, über das schon der Autor W. R. Drake 1963 erstmalig berichtete:

I.[6]

Geschehen sei diese Sichtung eines fliegenden Altars mit einem weiß gekleideten Mann im Jahr 214 vor Christus. Dabei beruft sich Drake auf den Geschichtsschreiber Titus Livius (Buch XXI, Kapitel LXII).

Der bekannte französische UFO-Forscher Dr. Jaques Vallée übernahm diese Aussage 1965 von Drake in seinem Standardwerk , datiert es allerdings auf 213 vor Christus:

I.[7]

Diese Sichtung ging durch die Erwähnung bei Vallée sogar in den UFO-Forschungsbericht der US-Air-Force ein, der in UFO-Kreisen unter dem Namen »Condon-Report« zu einer Legende wurde.[8]

Heutzutage sind der fliegende Altar und der weiße Mann von Hadria in der UFO-Literatur praktisch vergessen. Womit der zugegeben sehr knappen Überlieferung meiner Meinung nach unrecht getan wird.

Genauer hinterfragt hat sie Jörg Dendl 1997 in seiner Studie über , die, da sie in sehr geringer Auflage in einem kleinen Privatverlag erschien, wohl nur wirklichen Insidern der Thematik bekannt ist. Das von Livius überlieferte Ereignis gibt er wie folgt wieder:

.[9]

Ganz richtig betont der Historiker Dendl, dass der hier genutzte Vergleich mit einem Altar darauf hindeutet, dass die Erscheinung rechteckig gewesen sein muss. Ein Komet oder Meteor ist hier von vorneherein ausgeschlossen. Bezeichnend sei auch Livius’ Wortwahl für die »Besatzung« des fliegenden Rechteckes als . Damit seien nicht »Menschen« gemeint, sondern »Menschen«. Heute spräche man wohl von »menschenähnlich« oder schlicht »humanoiden Wesen«.

Demnach vergleicht Livius lediglich ihr Aussehen mit dem gewohnten menschlichen. Diese Wesenheiten sahen uns ähnlich, wichen aber in ihrer Anatomie von der unseren ab. In welchen Details, können wir daraus nicht entnehmen. Wohl aber die »weißglänzenden Gewänder«, die sie getragen haben sollen. In einigen Fälle wurde das hier verwandte Wort nicht nur für Kleidung, sondern auch für Rüstung verwendet. Die dabei nicht schlicht nur »weiß« war, sondern »weiß glänzend« oder sogar...


Fischinger, Lars A.
Der „Kultexperte“ (BILD) und P.M.- Autor befasst sich seit über 30 Jahren mit den großen Rätseln der Menschheit. Er ist Autor zahlreicher erfolgreicher Sachbücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, und ist ebenfalls als YouTuber erfolgreich. Lars A. Fischinger lebt im Münsterland.



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