Flubacher / Zollinger | Das gebrochene Gelübde | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Flubacher / Zollinger Das gebrochene Gelübde

Mein Großvater, der Priester
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-03763-516-2
Verlag: Wörterseh
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Mein Großvater, der Priester

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

ISBN: 978-3-03763-516-2
Verlag: Wörterseh
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Kaum pensioniert, begann Edith Flubacher, die Geschichte ihrer Familie zu erforschen. Was als momentaner Zeitvertrieb gedacht war, entwickelte sich immer mehr zu einem Krimi. Es war vor allem die Person ihres Großvaters, die sie fesselte. Über ihn und sein Leben hatte ihr Vater kaum gesprochen. Nachdem sie seinem Geheimnis auf die Spur gekommen war, verstand Edith Flubacher schnell, warum er sich in Schweigen gehüllt hatte: Sein Vater, ihr Großvater, war katholischer Priester und hatte - von vier verschiedenen Frauen - acht Kinder. Mit Akribie und Enthusiasmus recherchierte und rekonstruierte Edith Flubacher das Leben des Mannes, der vor 150 Jahren sein Priesteramt ausgeübt hatte. Sie reiste immer wieder in den Schwarzwald, um die Gemeinden zu besuchen, in denen er tätig gewesen war, gab nicht auf, blieb hartnäckig. Edith Flubacher ließ sich von der kirchlichen Obrigkeit nicht abwimmeln, las zig aufschlussreiche Akten und Bücher und studierte das damalige Zeitgeschehen. So brachte sie langsam auch Licht in die dunkelsten Seiten seiner Geschichte. Doch erst Jahre nachdem sie der Wahrheit ganz nah gekommen war, war sie dazu bereit, die Geschichte ihres Großvaters an die Öffentlichkeit zu bringen. Denn was sie herausgefunden hatte, war mehr, als sie anfänglich verdauen konnte. 'Das gebrochene Gelübde' ist die dramatische und teilweise auch verstörende Geschichte eines Mannes, der nicht zum Priester geschaffen war. Es ist zugleich aber auch die tief greifende und berührende Geschichte seiner Enkelin, die sich der Wahrheit verschrieben hat und sich im hohen Alter noch mit einem der letzten Tabus konfrontiert sieht: Ihr Großvater, der Priester, war gleichzeitig auch ihr Urgroßvater.

Edith Flubacher wurde 1922 in Elbenschwand im Schwarzwald geboren. 1935 übersiedelte ihre Familie nach Weil am Rhein, wo sie die Handelsschule absolvierte. Knapp 16-jährig lernte sie dort ihren Schweizer Ehemann kennen und heiratete ihn mit fast zwanzig. Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges flüchteten die beiden nach Basel. Zwei Monate später kam der Sohn zur Welt. 1955 bis 1984 war Edith Flubacher in einem Büro der kantonalen Verwaltung Basel-Landschaft tätig. Bei ihrer Pensionierung war ihr längst klar, dass sie die Hände nicht in den Schoß legen wollte. Bei ihrer Pensionierung war ihr längst klar, dass sie die Hände nicht in den Schoss legen wollte. Sie schrieb ein Buch über ihre Kindheit: 'Das Bauerndorf im Schwarzwald' (elfundzehn Verlag). Dabei erinnerte sie sich an ein Erlebnis in ihrer Jugend, das auf ihre Vorfahren hinwies. So begann sie die spannende, zum Teil skandalöse Geschichte ihres Großvaters, des Priesters zu erforschen. - Und fand den Stoff für einen Bestseller.
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Das fromme Elternhaus

Wie fast jeden Frühling strahlte auch im Jahre 1835 die fruchtbare Gegend des Kraichgaus in unbeschreiblich schönen Farben. Die Obstbäume, die Pflanzen auf den Feldern und in den Gärten blühten in voller Pracht. Und auch an den Rebhängen zeigte sich die Natur von ihrer besten Seite.

Als in den letzten Apriltagen auf dem Bauernhof der Familie Schreiber1 zu den sechs Geschwistern ein weiteres Kind dazukam, war die Freude groß. Für die strenggläubige katholische Familie bedeutete ein Kind ein Geschenk Gottes. Noch am Tag seiner Geburt ließ man das Büblein auf den Namen Antonius taufen.

Die Wohnverhältnisse im Bauernhaus der Schreibers waren eng. Wie die meisten Dorfbewohner in Rittersbach beherbergten auch sie unter ihrem Dach mehrere Generationen. Das Zusammenleben von Jung und Alt verlief nicht überall harmonisch, aber auf dem Schreiberhof blieb es vornehmlich ruhig, friedlich und gesittet....


Edith Flubacher wurde 1922 in Elbenschwand im Schwarzwald geboren. 1935 übersiedelte ihre Familie nach Weil am Rhein, wo sie die Handelsschule absolvierte. Knapp 16-jährig lernte sie dort ihren Schweizer Ehemann kennen und heiratete ihn mit fast zwanzig. Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges flüchteten die beiden nach Basel. Zwei Monate später kam der Sohn zur Welt. 1955 bis 1984 war Edith Flubacher in einem Büro der kantonalen Verwaltung Basel-Landschaft tätig. Bei ihrer Pensionierung war ihr längst klar, dass sie die Hände nicht in den Schoß legen wollte. Bei ihrer Pensionierung war ihr längst klar, dass sie die Hände nicht in den Schoss legen wollte. Sie schrieb ein Buch über ihre Kindheit: "Das Bauerndorf im Schwarzwald" (elfundzehn Verlag). Dabei erinnerte sie sich an ein Erlebnis in ihrer Jugend, das auf ihre Vorfahren hinwies. So begann sie die spannende, zum Teil skandalöse Geschichte ihres Großvaters, des Priesters zu erforschen. - Und fand den Stoff für einen Bestseller.



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