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E-Book, Deutsch, 200 Seiten

Förster Bulle undercover


1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-86361-648-9
Verlag: Himmelstürmer
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 200 Seiten

ISBN: 978-3-86361-648-9
Verlag: Himmelstürmer
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Trister November. Schmuddelwetter in Berlin, kein Lover in Sicht und im aktuellen Fall kommt Jungbulle Lars auch nicht weiter. Von seinem Chef zum Urlaub verdonnert, fliegt der junge Kommissar kurz entschlossen auf die Kanaren. Einfach die Sonne genießen, lernt er, kaum auf Gran gelandet, Marius und dessen Freunde kennen. Fun und relaxen ist angesagt, als er sich der Strandclique anschließt. Gemeinsam lernen sie dann in der 'Strandapotheke' den dekadenten Geschäftsmann Dietmar Honig und dessen Neffen Felix kennen. Felix, auf den alle scharf sind. Der coole Youngster wird jedoch von seinem Onkel so abgeschirmt, dass ein schnelles Abenteuer mit dem jungen Typ aussichtslos erscheint. Dann plötzlich ist Robin, Marius' Kumpel, verschwunden. Ilonka, seine Freundin, ist verzweifelt. Zunächst meinen alle, Robin hätte sich nur von einem Kerl abschleppen lassen. Doch einen ganzen Tag zu verschwinden, dafür ist der nicht der Typ. Lars, der sich nicht als Bulle geoutet hat, macht sich mit Marius auf die Suche. Ilonka wird vorher bei Roland und Richard in der Strandapotheke abgesetzt. Mit jedem Drink dort, geht es ihr besser. Doch für die Jungs verläuft die Suche zunächst erfolglos. Als dann Dietmar eingesteht, dass auch Felix, sein Neffe, verschwunden ist, erwacht im Bullen der Jagdinstinkt. Marius bleibt an seiner Seite, als das Abenteuer nun erst richtig beginnt. Ein Abenteuer, bei dem auch Jungs und Fun nicht zu kurz kommen. Nicht nur in verschiedenen Betten, sondern auch quer über die Insel führt sie die Spur schließlich ins Gebirge. Hoch und höher, bis zum Bergsee in der Nähe eines kleinen Dorfes. Dort endlich lichtet sich das Geheimnis um die beiden Verschollenen. Längst ist dem Bullen da klargeworden, zum Spaß sind die beiden nicht verschwunden ...

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Lars schaute aufs Meer. Die Sonne schien und er lag neben Marius am Strand. Nachdem sie am vergangenen Abend noch mächtig versackt waren, hatte er die Nacht alleine in seiner Anlage verbracht. Marius schien ihn nun doch wohl eher als Kumpel zu sehen. Gut so. Er warf einen Blick auf den neuen Bekannten, der da neben ihm in der Sonne döste. Heute trug Marius eine schlichte schwarze Badehose, mit einer einzigen Besonderheit. Das Teil hatte an der Seite einen weißen Reißverschluss. Und die Badehose hatte er wohl nach der ersten Runde Bier an der Strandbude vergessen auszuziehen. Sogar Richard und Roland lagen nun brav neben ihnen. „Heute kommt ihr aber mit in die Strandapotheke”, schaute Roland nun zu ihm rüber. „Ilonka und Robin auch?“ Richard lachte. „Dann zahle ich an dem Tag alles, was wir dort saufen. Das wirst du nicht erleben, dass die beiden mitkommen. Aber ihr doch, oder? Nur Kuchen geht ja gar nicht.“ Nun erhob sich sogar Marius. „Hat beides Kalorien ohne Ende.“ „Na und? Kannst du doch mit den Männern abtrainieren.“ Richard lachte erneut. „Haha. Soviel Sex kann ich gar nicht machen. Außerdem wird man ja auch nicht jünger. Aber ist schon okay, also heut rüber nach Maspalomas. Aber dann trinken wir an der Bude hier nichts mehr. Ich muss eh ins Wasser.“ Damit sprang er auf, um Richtung Wellen zu rennen. „Ist er so schlimm?“ Lars hatte kaum nachgedacht, als er die Frage auch schon zu den beiden rübergeworfen hatte. Doch Roland blieb loyal. „Sicher auch nicht schlimmer als du. Also locker bleiben. Oder hast du dich verknallt?“ Seine Frage überraschte den Bullen dann aber doch. „Nein. Warum? Er?“ Lars fragte, ohne lange nachzudenken. „Marius? Der verknallt sich nie.“ Roland gab die Antwort. Die bei Lars für ein weiteres Fragezeichen sorgte. Doch weiter nachfragen konnte er nicht, denn auch die beiden sprangen nun auf, um sich in die Fluten zu stürzen. Als sich die Sonne um siebzehn Uhr senkte, standen sie dann in einer Kneipe am Strand von Maspalomas. Im Hintergrund erklang deutscher Schlager. Lars runzelte die Stirn. Davon komm ich wohl diesen Urlaub nicht los, dachte er dabei. Doch der Blick auf die Wellen und den Leuchtturm von Maspalomas verwöhnte ihn rasch mit seinem Schicksal. Noch dazu stand vor ihm ein kühles Bier und er hockte neben Marius. Der Blick auf dessen behaarte Beine gefiel ihm. Noch mehr die Beule, die sich in dessen schwarzen Glanzshorts deutlich abzeichnete. Marius zwinkerte ihm zu. „Fast im Partnerlock”, fasste er dabei dem Bullen auf dessen weiße Shorts. „Die hab ich neu. Gestern Abend noch gekauft. Von XTG. Ich hatte erst nur Angst, dass sie durchsichtig sind.“ „Leider nein.“ Marius ließ seine Hand kurz über Lars’ Lümmel streicheln. „Hey”, schaute der sich um. Doch keiner schien sie zu beobachten. Dafür fielen ihm zwei Neuankömmlinge auf. Vater und Sohn, dachte er dabei. Ein durchtrainierter Kerl, sicher Ende 40, hockte sich neben sie. Die kurzen Haare, aber auch der Body, sogar das Outfit, erinnerte den Bullen an Bundeswehr. Auch wenn der Mann schwarze Shorts und ein weißes Hemd trug. Richtig angetan aber war Lars von dem Youngster, der den Kerl begleitete. Dunkelblonde Locken, dicke Lippen, verträumter Blick und einen knackigen Body. Der schaut ja noch total unschuldig aus, dachte der Bulle. Ob der Escort ist?, musterte er die Neuankömmlinge weiter. Der Youngster trug eine silberne Kette, hatte das Hemd weit offen und trug halblange Jeans. Dazu eine sicher sündhaft teure Uhr. Vom Strand kommen die nicht, dachte auch Marius, dessen Hand sich inzwischen nicht mehr auf Lars’ Shorts befand. Dann schaute auch er erneut kurz zu dem jungen Typen rüber. Der Youngster hatte verwuschelte dunkelblonde Haare, schaute sich ebenfalls interessiert um, und wurde dann von seinem Begleiter auf den Hocker neben Lars bugsiert. Der fasste sein Glück kaum, zwinkerte Marius kurz zu und brachte dann sein schönstes Lächeln zustande. „Ist der aber süß“, flüsterte er Marius ins Ohr. „Kinderficker“, konterte der. „Tu bloß nicht so. In deiner Shorts zuckt es doch auch, wenn du dran denkst.“ „Ha, ha. Okay, ich teile auch.“ Die beiden bekamen durch den Youngster nun erst mit, dass sich auch neben Marius ein Kerl Platz genommen hatte. Der eher von Richard und Roland betrachtet wurde. Mit seinen pechschwarzen Locken wirkte er nicht wie ein Deutscher. Doch internationales Publikum gab es auf der Insel eh genug. „Auf den Urlaub”, erhob Richard sein Bierglas. Sie prosteten sich zu. Dann aber erblickte Roland alte Bekannte am anderen Ende der Strandkneipe. „Schau mal, wer dort ist“, drückte er eine Hand auf die Schulter seines Lovers. „Schon gesehen“, nickte der. „Wir sind mal kurz Freunden hallo sagen“, nickte er dann Marius zu. Der kannte das schon, nickte nur, um nun ebenfalls den schwarzgelockten Typ an seiner Seite zu erspähen. Der Bulle dagegen versuchte weiter, mit dem Youngster in Blickkontakt zu kommen. Der Kleine bekam nun eine Cola, sein Begleiter einen Weißwein. „Schiebst du mir mal das Popcorn rüber?“ Marius war vollkommen überrascht, dass sein Nebenmann ihn anquatschte. Zudem die kleine Schale durchaus fast in Reichweite war. „Na, gern doch. Bedien dich.“ „Danke. Seid ihr neu?“ Der scheint quatschen zu wollen, schaute Marius sich nun den Italo Typ näher an. Dessen rotes Muskelshirt brachte seinen Body hervorragend zur Geltung. Dazu trug er eine bunte Badehose, dessen Beule Marius sofort auffiel. Fake oder echt, musste er innerlich grinsen. Bei den neuen Badehosenmodellen wusste man das nie so genau. „Gestern angekommen. Du bist schon länger hier?“ „Angelo.“ Statt zu antworten, stellte sich der Fremde vor. „Marius. Das ist Lars.“ Denn auch der Bulle hatte nun einen Blick rübergeworfen. Doch nicht nur der. Auch der Youngster schaute nun mit nicht mehr ganz so scheuem Blick zu Angelo rüber. Der erwiderte den Blick. „Hallo. Magst du auch Popcorn?“ Lars fühlte, Angelos Frage galt seinem jungen Nebenmann, nicht ihm. „Danke.“ Ob das nun ein Ja war, konnte keiner der drei sagen. Doch Angelo schob sofort die noch fast volle Schale über den Tresen. Lars ergriff seine Chance. Er schob das Teil weiter. „Hallo. Bin der Lars.“ „Hallo.“ Der Youngster schien fast überfordert, nun wo ihn drei attraktive Kerle anschauten. Doch sein Interesse galt wohl Angelo. Denn er schaute an den Freunden vorbei. „Angelo. Ihr gehört nicht zusammen?“ „Nein. Felix gehört zu mir. Hallo, Jungs. Dietmar. Mein Neffe.“ Zu aller Überraschung griff nun der Bundeswehr Kerl in die Unterhaltung ein. Alle drei waren kurz überrascht. Noch mehr, da Dietmar nun eine Runde Sekt für alle bestellte. Marius fasste sich als erster. „Marius. Gestern angekommen!“ „Lars. Ebenfalls. Aus Berlin.“ Das interessierte zwar nicht wirklich, aber der Bulle wollte zumindest mehr als nur seinen Namen sagen. „Angelo. Aus Süditalien.“ „Aus Berlin? Wir auch.“ Dietmar schien eher an dem Bullen interessiert zu sein. Felix dagegen beäugte weiter den Italiener. „Du sprichst aber gut deutsch.“ Felix lächelte zum ersten Mal. „Kunststück. Ich bin auf einer internationalen Schule groß geworden. Mein Vater ist im diplomatischen Dienst tätig.“ Angelo rutschte näher. Marius musste belustigt lächeln. Zudem sich nun auch Dietmar zwischen Lars und Felix zwängte. Scheinbar, um die Sektgläser zu verteilen. Doch sogar Lars wurde klar, der ältere Kerl wollte etwas von ihm. Oder schien das nur so? „Ihr kommt auch aus Berlin?“ Lars schaute nun demonstrativ zu Felix. „Ja. Mein Onkel hat mich auf die Insel eingeladen. Wir sind im Rio Palace. Ihr?“ Sein Onkel, interessant, dachte der Bulle. Auch Angelo zeigte sich zufrieden. „Cool. Ich bin gleich um die Ecke. Im Catarina. Frisch renoviert und nun auch weiß von außen. So wie euer Hotel.“ Dietmar erhob sein Glas. „Also Freunde, auf eine schöne Zeit hier auf der Insel.“ Bewusst drängte er sich dabei vor seinen Neffen, So, als wolle er den Youngster vor den drei Raubtieren schützen. Nachdem sie getrunken hatten, kannte Angelo keine Hemmungen mehr. Er sprang vom Hocker, um sich an Dietmar vorbei, vor den Youngster zu stellen. Was seine Wirkung nicht verfehlte. Felix’ Blick wurde unruhig, als er auf die bunte Badehose des Italieners schaute. Wieder und wieder. Dietmar runzelte die Stirn. Doch er trank dann doch sein Sektglas leer. In dem Augenblick vibrierte ein Handy. Nur leise zu hören. Marius schaute auf den Boden neben sich. Dort stand ein Rucksack. „Mist“,...



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