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E-Book, Deutsch, Band 3, 640 Seiten, Format (B × H): 138 mm x 215 mm

Reihe: Black Witch

Forest Black Witch - Rebellion

Band 3 der epischen NY Times und USA Today Bestsellerserie
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-910522-53-4
Verlag: foliant Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Band 3 der epischen NY Times und USA Today Bestsellerserie

E-Book, Deutsch, Band 3, 640 Seiten, Format (B × H): 138 mm x 215 mm

Reihe: Black Witch

ISBN: 978-3-910522-53-4
Verlag: foliant Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ihr weltveränderndes Geheimnis kann nicht mehr lange verborgen bleiben.

Elloren Gardner verbirgt das mächtigste Geheimnis in ganz Aerda - sie ist die Schwarze Hexe der Prophezeiung und dazu bestimmt, zu triumphieren ... oder als ultimative Waffe der Zerstörung eingesetzt zu werden.

Getrennt von allen, die sie liebt, isoliert und gejagt, muss Elloren sich an die letzte Person wenden, der sie vertrauen kann - Kommandant Lukas Grey. Da die Magiakräfte von Gardnerien kurz davorstehen, die Reiche des Westens zu erobern, hat Elloren keine andere Wahl, als sich mit Lukas zu verbünden und ihre Kräfte zu vereinen, um sich selbst vor den Fängen des gardnerischen Anführers Marcus Vogel zu schützen ... dem Besitzer des alles verzehrenden Schattenstabs.

Mit nur wenigen Wochen Zeit, um sich zur Kriegerin ausbilden zu lassen, und ohne Kontrolle über ihre Magie, findet Elloren unerwartete Verbündete unter denen, die den Befehl haben, sie zu töten.

Es ist an der Zeit, aufzustehen. Zurückzuschlagen. Und sich trotz des bisher verheerendsten Verlusts voranzukämpfen.

Band 3 der New York Times und USA Today Bestsellerreihe

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Prolog


Fünfzehn Jahre zuvor …

Edwin Gardner versinkt auf den Seidenpolstern des Sessels in einem Nebel der Trauer.

Wie von fern sieht er seine Schwester Vyvian in ihrem reich dekorierten Salon aufgelöst auf und ab laufen und wünschte, er könnte das verfluchte magische Erbe seiner Familie hinter sich lassen und sich irgendwie davon reinwaschen.

Wünschte, die Nachricht, die Vyvian ihm soeben überbracht hat, wäre nicht so unfassbar grauenhaft.

So unglaublich es auch erscheinen mag inmitten dieses weltumstürzenden Tages, sitzt Vyvians Kleidung doch makellos wie immer. Ihr langes, schwarz glänzendes Haar ist zu kunstvollen Zöpfen geflochten, nicht eine Strähne hat sich verirrt. Ihre eng anliegende mitternachtsschwarze Seidentunika und der dazu passende Rock sind perfekt gebügelt, üppige Kiefernzweige schimmern auf dem teuren Damast. Von überall in diesem verflucht opulenten Raum starrt ihm der Luxus entgegen – polierte dunkle Eisenholzbäume sind in die Wände eingelassen und schieben ihre schwarzen Zweige an der Decke ineinander. Ein Teppich mit Eichenblatt-Muster zu seinen Füßen. Von farbenprächtigen Buntglas-Ranken gerahmte Panoramafenster geben den Blick auf Vyvians weitläufigen Garten voller blutroter Rosen frei.

Von allem nur das Beste, denkt Edwin mit einem Anflug von Bitterkeit in seinem Leid. All dieser Reichtum, angehäuft durch die grausige Herrschaft des Feuers seiner Mutter. Edwin schickt ein Stoßgebet gen Himmel, dass nachfolgenden Generationen das Übel ihrer schrecklichen, verderbten Magie erspart bleiben möge.

Vyvian marschiert noch immer hin und her, ohne die drei Kinder eines Blickes zu würdigen, die wie ein Häuflein Elend in der Ecke hocken, während es Edwin vor Kummer fast zerreißt.

Sein Bruder Vale sowie Vales Anverwundene Tessla sind tot.

Es schnürt Edwin die Kehle zusammen, sein Atem geht unregelmäßig und gepresst angesichts des Verlusts zweier Menschen, die für ihn zu den wichtigsten auf Aerda gehörten. Er möchte sich die Haare raufen und seine Pein in den Himmel schreien. Möchte toben und wüten gegen seine mächtige Schwester, gegen dieses entsetzliche Monster, das sich Gardnerien schimpft. Doch er darf jetzt nicht zusammenbrechen. Er hat drei Kinder zu beschützen. Die Kinder von Vale und Tessla.

Rafe, Trystan und Elloren.

»Mit den Gardneriern könnt ihr es nicht aufnehmen«, hat er Tessla noch vor wenigen Monaten gewarnt, als er ihr in tiefer Besorgnis in ihrem Heim in Valgard gegenüberstand. »Du ahnst nicht, zu welchen Gräueltaten meine Mutter imstande ist. Ihre Macht ist dem Schatten anheimgefallen, Tess. Sie ist besessen davon.«

»Wir müssen kämpfen«, konterte Tessla mit rauer, trotziger Stimme. »Die treiben die Fae zusammen wie Vieh, Edwin! Selbst die Kinder. Wir müssen ihnen helfen!«

»Es geht nicht

»Wir müssen. Verstehst du es denn nicht? Die Gardnerier tun gerade dasselbe, was die Celten und Urisken uns angetan haben! Die nehmen Kinder gefangen. Ganze Sippen. Weißt du, wie sich das anfühlt? Mitansehen zu müssen, wie die eigene Familie, das eigene Volk zusammengetrieben wird, um sie abzuschlachten? Das Schreien der Kinder zu hören?« Tesslas Wangen waren gerötet, ihre grünen Augen loderten.

In diesem Moment war sie so schön, dass es Edwin schwerfiel, sie anzusehen.

Er versuchte, sie zur Vernunft zu bewegen. »Denkt doch an eure Kinder.« Immer länger ließen Vale und Tessla die drei bei ihm, während sie sich diesem unbesiegbaren Bösen entgegenstellten. »Was sollen Rafe und Elloren und Trystan denn machen, wenn euch etwas zustößt?«

Tessla schüttelte den Kopf. »Ich kann nicht tatenlos zusehen bei diesen Gräueltaten.«

»Ihr könnt nicht gewinnen, Tess!«

Sie und Vale spielten mit dem Feuer, das wusste Edwin nur zu gut. Sie nahmen es in Kauf, die entsetzliche Macht ihrer Mutter und des gardnerischen Militärs gegen sich aufzubringen, indem sie im Geheimen für den Widerstand arbeiteten. Sowohl Vale als auch Tessla waren Teil eines Untergrund-Netzwerks, das Fae-Kinder und -Familien durch den Ostpass des Grats schleuste – im Bunde mit Beck Keeler, Fain Quillen, Jules Kristian und weiteren.

Der allgegenwärtige Knoten in Edwins Brust zog sich noch fester zusammen.

Er fürchtete, es sei nur eine Frage der Zeit, bis man Vale und Tessla erwischen und hinrichten würde. Anschließend würde man sie natürlich als Kriegshelden darstellen und ihre Aktivitäten im Untergrund sorgsam vertuschen.

Um den Ruf der Schwarzen Hexe zu schützen.

Und nun sitzt er hier mit diesem brennenden Kummer in der Brust, weil genau das geschehen ist – vor drei Tagen hat man Vale und Tessla abgefangen, als sie eine Gruppe von Asrai-Kindern vor der Verschleppung auf die Pyrrischen Inseln bewahren wollten. Unverzüglich wurden sie auf die nächstgelegene Militärbasis geschleift und auf Befehl seiner Mutter hingerichtet. Die Wahrheit über ihre Umtriebe im Widerstand ist bis auf wenige Auserwählte vor aller Welt verborgen geblieben.

Und heute früh, wie ein verheerender Orkan auf den Fersen jener Katastrophe, die Botschaft, die wie ein Erdbeben durch die Reiche des Westens wie des Ostens geht.

Seine Mutter, die Schwarze Hexe, ist tot.

Gefallen von der Hand eines Icarals, der selbst ums Leben kam in dem Moment, als er sie mit einem Wyvern-Feuerstoß traf – ein angemessenes Ende für eine Herrschaft des Feuers, die den gesamten Kontinent zu versklaven drohte. Die riesige Waldgebiete vernichtet und die fruchtbaren Ebenen des Ostens und der südlichen Uriskenlande in verbrannte Einöden verwandelt hat.

Unter Edwins Rippen zieht sich eine dunkle Vorahnung zusammen und lässt ihm die Brust eng werden.

Die Gardnerier werden nach Rache dürsten. Und sie sind nicht länger schwach. Dank seiner Mutter ist Gardnerien auf das Zehnfache seiner ursprünglichen Größe angewachsen, und sein Volk wird auf lange Zeit die vorherrschende Macht in der Region sein – höchstens die Alfsigr, mit denen sie eine unbehagliche Allianz verbindet, könnten es mit ihnen aufnehmen.

Und sie werden auf der Suche nach ihrem nächsten Großen Magus sein.

Mit wachsender Unruhe schaut Edwin zu den Kindern hinüber.

Sein Neffe Rafe sitzt auf dem Blättermuster des Teppichs und beobachtet seinen Onkel und seine Tante aufmerksam. Mit seinen fünf Jahren zeigt Rafe die stoische Ruhe eines weit älteren Kindes und hat sich bereits zum Beschützer seiner jüngeren Geschwister aufgeschwungen. Seine Tränen fallen stumm, seine Arme halten den kleinen Trystan.

Trystan hat sich zu einem winzigen Bündel eingerollt und wimmert wehklagend: »Papa. Mama. Papa. Mama«, wieder und wieder.

Es zerreißt Edwin das Herz. Trystan ist ein zartes Kind, das schnell weint oder sich fürchtet. In den großen grünen Augen des dünnen Zweijährigen steht eine benebelte Angst.

Und dann ist da noch die dreijährige Elloren.

Sie hockt neben ihren Brüdern und klammert sich an die Steppdecke, die Tessla für sie genäht hat, als Elloren noch in ihrem Bauch war: ein liebevoll gestalteter Quilt, auf dem ein weit verzweigter Baum prangt. Zwischen den handgestickten Blättern in leuchtendem Grün tummeln sich ebenfalls gestickte Vögel und andere kleine Tiere. Elloren wimmert leise in die Falten der Decke.

Übermannt von seinen Gefühlen geht Edwin zu ihr, kniet sich hin und nimmt sie in den Arm. Auch sie streckt ihre Ärmchen aus und klammert sich an ihn und ihre Decke. Ihr Schluchzen schüttelt ihren gesamten Körper.

Edwin sieht zu seiner Schwester hinüber, und bei dem Ausdruck auf ihren Zügen läuft es ihm eiskalt den Rücken hinunter.

Verbittert starrt sie die Kinder an, als wären sie widerwärtiger Abschaum – ihr Hass auf Vale und Tessla steht ihr unverhohlen ins Gesicht geschrieben und erstreckt sich offenkundig auch auf diese unschuldigen kleinen Menschen. Unwillkürlich drückt er Elloren fester an sich, als er Vyvians grausame, unversöhnliche Miene in sich aufnimmt und erkennt, was er tun muss.

Die Kinder brauchen ihn, und er liebt sie.

»Die Kinder bleiben bei mir«, sagt er mit heiserer, aber fester Stimme und ist selbst überrascht, wie unerschütterlich er im Angesicht seiner furchteinflößenden Schwester ist.

Vyvians Züge werden noch finsterer und sie ballt mehrmals die Fäuste, während ihr scharfer Blick sich auf Edwin richtet. Sie wirkt ungewohnt aus der Bahn geworfen, und Edwin weiß, dass völlig falsche Gründe dahinterstehen.

»Also gut«, sagt sie, und ihre Lippen werden schmal, als sie einen letzten missgünstigen Blick auf die Kinder wirft, als wollte sie diese schreckliche Unannehmlichkeit einfach bloß schnell loswerden. Sie wendet sich zum Gehen, doch an der Tür hält sie inne und dreht sich langsam um. Als sie diesmal die Kinder fixiert, stellen sich Edwin die Nackenhaare auf, denn ihr hasserfüllter Gesichtsausdruck wandelt sich zu kühler Berechnung.

Sie sieht noch einmal Edwin an, und ihre nächsten Worte sind spitz und hart wie Nadeln. »Du musst sie stabprüfen lassen«, sagt sie mit Nachdruck. »Und zwar bald. Wenn sie auch nur einen Hauch von Macht haben, informierst du mich sofort. Mutter hätte darauf bestanden.« Ihr bricht die Stimme, in ihren Augen glitzern Tränen. Rasch blinzelt sie sie fort. »Möglicherweise ist das Erbe unserer Familie nicht mit Mutter gestorben.« Sie wedelt mit ihrer eleganten Hand in Richtung der Geschwister. »Ihre Eltern mögen Verräter gewesen sein, aber mit einer anständigen Erziehung könnten diese Kinder zu Helden unseres Volkes heranwachsen.«

Edwin sieht seine...


Forest, Laurie
Laurie Forest ist eine New York Times-, USA Today- und internationale Bestsellerautorin, die tief in den Wäldern von Vermont lebt, wo sie vor einem Holzofen sitzt, starken Tee trinkt und sich Geschichten voller Dryaden, Drachen und Zauberstäbe ausdenkt. Besuche ihr Reich unter laurieannforest.com

Laurie Forest ist eine New York Times-, USA Today- und internationale Bestsellerautorin, die tief in den Wäldern von Vermont lebt, wo sie vor einem Holzofen sitzt, starken Tee trinkt und sich Geschichten voller Dryaden, Drachen und Zauberstäbe ausdenkt. Besuche ihr Reich unter laurieannforest.com



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