Francis | Perry Rhodan 1949: Quotors letzter Kampf | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1949, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

Francis Perry Rhodan 1949: Quotors letzter Kampf

Perry Rhodan-Zyklus "Der Sechste Bote"
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8453-1948-3
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Perry Rhodan-Zyklus "Der Sechste Bote"

E-Book, Deutsch, Band 1949, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

ISBN: 978-3-8453-1948-3
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Drama im Luxusraumer - Psi-Kräfte entladen sich Im Sommer des Jahres 1290 Neuer Galaktischer Zeitrechnung entwickelt sich in der Milchstraße der sogenannte Todesmutant Vincent Garron zu einer neuen Gefahr - und das, nachdem die Terraner und ihre Verbündeten in den letzten Monaten und Jahren mit der Invasion der Tolkander und dem Angriff der Dscherro genügend Schwierigkeiten zu bewältigen hatten. Zuletzt hat sich sogar die galaktische Situation verbessert. Dank der sanftmütigen Solmothen, der Wasserwesen vom Planeten Zyan, tagt das Galaktikum wieder - auch wenn der Tagungsort Mirkandol auf Arkon liegt, im Herzen des Kristallimperiums. Doch Vincent Garron, dessen Kräfte durch ein Bluesmädchen verstärkt werden, gelingt es sogar, an Bord eines terranischen Raumschiffes nach Arkon zu kommen. Dort tötet Garron durch ein brutales Attentat mehrere galaktische Diplomaten; zuletzt flüchtet der Mutant mit Mhogena, dem Fünften Boten von Thoregon. Dieser gehört zum Volk der Gharrer, kommt aus der fernen Galaxis Chearth und ist eigentlich deshalb in der Milchstraße, weil er Hilfe gegen die Bedrohung seiner Heimat sucht. Garron und seine Gefangenen flüchten mit der ST. AMARINA, einem Luxusraumer. Als sie im Solsystem eintreffen, spitzt sich die Situation erneut zu - und es entspannt sich QUOTORS LETZTER KAMPF ...

H.G. FRANCIS Ob Kinder- und Jugendbücher, Tierabenteuer, Science Fiction, Detektivgeschichten, Gruselstorys oder Erwachsenenromane - H.G. Francis weiß in den verschiedensten Genres zu überzeugen. Darüber hinaus machte sich der PERRY RHODAN-Autor einen Namen als Autor und Regisseur von Hörspielen und Drehbüchern für Fernsehserien. Hans Gerhard Franciskowsky, wie der 1936 geborene Schriftsteller mit bürgerlichem Namen heißt, veröffentlichte bereits mit 26 seinen ersten Roman 'Die fünf Oligos'. 1970 erfolgte der Einstieg in das Team von ATLAN, ein Jahr darauf bei der PERRY RHODAN-Serie, für die er bis heute schreibt. Im September 2002 erschien sein zweihundertster Beitrag zur Serie! Im Lauf der Jahre sorgte Francis' Arbeit immer wieder für Diskussionen. Zuletzt, als er den Mausbiber Gucky (vorgeblich, wie herausstellte) sterben ließ. Neben seinen Serienromanen verfasste Francis eine Vielzahl anderer Science Fiction; sein Roman 'Die vom fünften Hundert' wird zu den besten Werken der deutschen Nachkriegs-SF gezählt. Der Umwelt- und Tierschutz liegt H.G. Francis nahe. Immer wieder nimmt er in seinen Romanen darauf Bezug, zum Beispiel mit der außerordentlich erfolgreichen Jugendbuchserie 'Wendy' um den Reiterhof Rosenborg und verschiedenen Tierbuch-Serien. Für diese Themen recherchierte der Autor weltweit. Reisen nach Indien (Tiger), Ostafrika (Elefanten), China (Pandabären), zu den Azoren (Pottwale), Florida (Delfine) oder Kanada (Grizzlys und Sattelrobben) bringen neue Erkenntnisse, die in seine Arbeit einfließen und ihnen Authentizität verleihen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Drehbücher für so erfolgreiche Hörspielserien wie 'TKKG', 'Die drei Fragezeichen', 'Die fünf Freunde', 'Edgar Wallace', 'Gruselserie', 'Commander Perkins', 'Masters of the Univers' oder 'Wendy' und viele andere. Insgesamt entstanden rund 600 Hörspiele, bei denen der Autor teilweise selbst Regie führte. Dafür wurde H.G. Francis mit zahlreichen Goldenen und Platin-Schallplatten ausgezeichnet. Die Gesamtauflage seiner Hörspiele beträgt 120.000.000! Detektivromane, Kurzgeschichten und Drehbücher für Fernsehsendungen ergänzen das umfangreiche Schaffen des Schriftstellers. 'Ich wäre als Schriftsteller auf keinen Fall ausgefüllt und zufrieden, könnte ich nur in einem Genre arbeiten', bekennt er. 'Wichtig ist für mich die Vielfalt und die Herausforderung durch neue Themenkreise. Das Spektrum der Themen kann gar nicht weit genug für mich sein.' Mit Heft 2237 'Welt der Hyperkristalle' nahm H. G. Francis seinen Abschied von der Serie.
Francis Perry Rhodan 1949: Quotors letzter Kampf jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1.


Biologie und Technik verschmelzen immer mehr miteinander zu Supersystemen von geradezu unvorstellbarer Komplexität, den Vivisystemen. Seit Urzeiten weiß die Natur ihre Abläufe in einem perfekten Management zu organisieren, doch es hat lange gedauert, bis wir diese Systeme enträtselt haben. Einige bergen auch heute noch Geheimnisse, zu denen wir keinen Zugang gefunden haben.

Wir können beispielsweise erklären, dass Bakterien in der Lage sind, ihr eigenes Genom zu bilden. Sie sind ihre eigenen Gen-Ingenieure. Das ist bewiesen und lässt sich im syntronischen Modell in allen seinen Einzelheiten nachstellen.

Wie aber ist es möglich, dass Bakterienstämme, die Lichtjahre voneinander entfernt sind, zu gleicher Zeit die gleichen Prozesse durchmachen? Wie können sie über eine solche Entfernung hinweg miteinander kommunizieren? Dass sie es tun, steht zweifelsfrei fest. Nur wie sie das Problem lösen, bleibt ein Rätsel.

Myles Kantor in seinen wissenschaftlichen Aufsätzen aus den Jahren 1266 bis 1278 NGZ.

*

»Nein, tu es nicht!«, rief Endering Profest. »Bitte, töte sie nicht!«

Der Magen krampfte sich dem Kommandanten zusammen, als Vincent Garron sich nun von Wendayne Kalmaron abwandte und ihn anblickte. Profest kam es vor, als sei er mit einer monströsen Fratze konfrontiert, die aus der Tiefe einer Eisschicht ihren Weg nach oben suchte. Er fühlte, wie sein Rücken kalt wurde, als werde er in eben dieses Eis hineingedrückt.

Vincent Garron stierte ihn an. Der Todesmutant war nur 1,72 Meter groß, sein Körper wirkte zerbrechlich. Sein braunes Haar stand ihm kurz und widerborstig vom Kopf, und er kniff gewöhnlich die Augen eng zusammen, als ob er nicht gut sehen könnte.

Jetzt aber hatte Garron die Augen weit geöffnet. Die Narben auf seinem Gesicht hoben sich weiß und deutlich hervor.

»Lass sie leben«, bat Endering Profest.

Der Kommandant hatte schreckliche Bilder vor Augen. Er sah Menschen, deren Schädel förmlich explodierten, und er hatte Angst um seine Ortungsspezialistin, die nur noch einen Wimpernschlag von einem solchen Tod entfernt war.

»Du wagst es ...?«, presste der Todesmutant zwischen seinen Lippen hervor.

Dem Kommandanten schnürte es die Kehle zu. Er hatte in diesem Augenblick größte Mühe, weiterzusprechen.

»Ich brauche sie. Unbedingt. Ohne sie ist die Ortungsstation nur die Hälfte wert! Die Besatzung besteht aus nur 29 Männern und Frauen, und ich kann auf keinen von ihnen verzichten.«

Er sah, dass Wendayne Kalmaron bleich bis an die Lippen war. Er wusste nicht, womit sie Vincent Garrons Zorn hervorgerufen hatte, aber ihm war klar, dass schon ein sehr kleiner Fehler genügte, um den Mutanten bis aufs Blut zu reizen. Profest hatte ihn als unberechenbares Ungeheuer kennengelernt, das jeden aus dem Weg räumte, der ihn behinderte oder sich ihm entgegenstellte.

Profest erfasste, dass auch sein Leben auf des Messers Schneide stand, aber er wich nicht zurück.

Sekundenlang standen sich die beiden Männer und die junge Frau wortlos gegenüber. Vincent Garron strahlte eine geradezu erdrückende Macht aus. Ein Gedankenimpuls von ihm genügte, den Kommandanten und die Ortungsspezialistin zu töten. Oft genug hatte er bewiesen, dass er keine Hemmungen hatte, jemanden zu beseitigen. Zudem hatte er die parapsychischen Mittel dazu.

Endering Profest und die junge Frau hielten den Atem an. In diesen Sekunden wurde ihnen in aller Deutlichkeit bewusst, was geschehen war. Beide waren von der geistigen Macht des Todesmutanten befreit, und das machte die Situation um so schlimmer für sie.

Das Bluesmädchen betrat die Zentrale. Still und bescheiden blieb Tuyula Azyk im Hintergrund stehen.

Dann aber sagte sie ganz sanft: »Tu es bitte nicht!«

»Ich dulde keinen Widerspruch«, sagte Vincent Garron tonlos.

Der Mutant schien die junge Gataserin nicht gehört zu haben. Er sprach so leise, dass er kaum zu verstehen war, doch dadurch wurde seine Drohung um so schlimmer. Dann verzerrte sich das Gesicht, in dem die Narben hässliche Muster schufen. Seine Stimme wurde lauter.

»Alle sind gegen mich!«, schrie er. »Du hilfst mir so gut wie nicht mehr, und dieser Mhogena schwächt mich!«

Als Endering Profest schon glaubte, die tödliche Kraft in seinem Kopf zu spüren, drehte der Mutant sich plötzlich um und eilte davon. Ein Schott öffnete sich vor ihm und schloss sich wieder hinter ihm.

Im gleichen Augenblick vergaß Endering Profest, wo er war und was geschehen war.

Er stürzte in ein dunkles Loch, und er erwachte erst wieder, als er in seiner Kommandantenkabine war. Mitten im Raum entstand das dreidimensionale Bild einer schönen, dunkelhaarigen Frau mit ausdrucksvollen Augen und einem sinnlich aufgeworfenen Mund.

*

Aufgewühlt durch die Auseinandersetzung vor allem mit Tuyula Azyk, verwirrt und verunsichert durch die Veränderungen, denen er sich ausgesetzt sah, betrat Vincent Garron den Raum, in dem er seine Geisel Mhogena gefangen hielt.

Der Maahkähnliche saß auf einer Antigravliege, dem einzigen für ihn geeigneten Möbelstück im Raum. Die schwebenden Sesselschalen hatte er in eine Ecke geschoben und übereinandergelegt, so dass sie nur wenig Platz beanspruchten.

Der Gharrer drehte den Oberkörper zu dem Mutanten hin, um ihn anzusehen. Er hatte drei dunkelbraune Augen in seinem sichelförmigen Kopf. Das vierte Auge war dagegen gelblichgrün. Es war starr nach vorn gerichtet. Das linke Bein streckte der Gharrer lang aus. Er konnte nicht anders. Seit einer Knieverletzung war das Bein steif.

Vincent Garron blickte ihn an, und seine ganze Wut richtete sich auf den Fremden. Mit seinen parapsychischen Kräften griff er ihn an und versuchte, den anderen suggestiv zu überwältigen, aber er spürte schon im Ansatz, dass es ihm nicht gelingen würde. Die geistigen Energien, die er gegen den Maahkähnlichen richtete, schlugen augenblicklich auf ihn zurück. Sofort stellte er seinen Angriff ein.

»Ich sollte dich erschießen«, stieß er hervor, »aber das wäre zu einfach. Die Mühe werde ich mir nicht machen.«

Mhogena saß ruhig und unbewegt in seinem Raumanzug auf der Liege und blickte ihn an. Er war nach syntronischen Angaben ziemlich genau 2,23 Meter groß, in den Schultern jedoch nur wenig mehr als 1,30 Meter breit, so dass er für einen Maahk-Abkömmling ausgesprochen schlank wirkte. Die Maahks waren in den Schultern meist 1,50 Meter breit, und sie hatten grünschillernde Augen.

»Du siehst nur dich und deinen kleinen Lebensbereich«, entgegnete der Fünfte Bote von Thoregon.

Ohne die Hilfe eines Translators zu benötigen, konnte er sich mit Interkosmo verständigen. Er hatte einen harten Akzent mit starker Betonung der »Ch«-Laute.

»Das ist der Bereich, der mich interessiert«, fuhr der Terraner ihn an. »Und du bist in ihn eingebrochen. Du wagst es, meine Kräfte zu beschränken.«

»Du bist nicht wichtig«, blieb der Gharrer ruhig. »Ich bin hier, um vor einer kosmischen Katastrophe zu warnen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, welche Fähigkeiten du hast oder nicht hast. Wenn die Völker dieser Galaxis nicht bereit sind, uns zu helfen, können sie morgen schon Opfer einer Gefahr sein, vor der sie sich keine Vorstellung machen können.«

Vincent Garron lachte zornig auf.

»Du wirst es nicht mehr erleben«, versetzte er. »Für dich benötige ich keine Waffe. Nur noch eineinhalb oder zwei Tage, und es ist ohnehin aus mit dir.«

»Was hast du vor?«, fragte Mhogena.

»Nichts«, eröffnete ihm der Mutant. »Ich warte einfach die paar Tage ab, bis sich das Problem von selbst löst, vor das du mich gestellt hast. Sobald du erstickt bist, bin ich frei. Meine Kräfte werden wieder wachsen, und dann wird sich mir niemand mehr in den Weg stellen.«

*

»Ich muss dich unbedingt sprechen, Endy!«, sagte sie eindringlich. »Ich weiß, ich soll dich nicht stören. Das ist auch in Ordnung. Aber jetzt hat Jessy einen Unfall gehabt. Mittlerweile geht es ihr wieder gut. Bitte, lass etwas von dir hören. Ich liebe dich.«

Das Bild erlosch von einer Sekunde zur anderen, und Endering Profest war wieder allein in seiner Kommandantenkabine.

Langsam erhob er sich aus dem Sessel, in dem er gesessen hatte. Er fuhr sich mit der Hand über die Augen, als könne er damit den Schleier wegschieben, der sich über sein Bewusstsein gelegt hatte.

Als er die Hand sinken ließ, blickte er sich verstört um. Was war mit ihm geschehen? Er stand mitten in seiner Kommandantenkabine, wusste jedoch nicht, wie er dorthin gekommen war.

Hatte er sich nicht eben noch in der Zentrale aufgehalten? Hatte er nicht vor Sekunden noch um das Leben Wendaynes gekämpft?

Die Worte Vincent Garrons klangen in ihm nach: Ihr seid alle gegen mich. Du hilfst mir so gut wie nicht mehr, und dieser Mhogena schwächt mich.

Was bedeuteten sie? Zeichnete sich eine Chance ab, etwas gegen den Todesmutanten zu unternehmen? War er womöglich gar nicht so stark wie befürchtet?

Endering Profest konnte den Gedanken nicht halten und weiterverfolgen. Die Stimme seiner Frau weckte Gefühle in ihm, und er erinnerte sich.

Jessy hat einen Unfall gehabt!

Seine Familie bedeutete ihm außerordentlich viel, und er hatte nur deshalb auf der Luxusjacht ST. AMARINA angeheuert, weil er wusste, dass er mit ihr sehr viel Zeit auf der Erde verbringen würde und somit in der Nähe seiner Familie sein konnte.

Der Schiffseigner hatte gar nicht die Zeit, ständig mit dem Kleinraumer herumzufliegen. Als Industrieller hatte...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.