E-Book, Deutsch, 220 Seiten
Frank Dark Romance. Erotischer Roman
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-95573-421-3
Verlag: Romance Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, 220 Seiten
ISBN: 978-3-95573-421-3
Verlag: Romance Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Sie würde alles für ihn tun. Er ist die Liebe ihres Lebens und der Sex mit ihm ist wild, hart und tabulos. Er führt sie in die höchsten Höhen der Lust und lehrt sie den Schmerz zu genießen. Doch als die kesse, selbstbewusste Journalistin Carry in sein Leben tritt, ist ihr Glück bedroht. Es gibt nur eine Lösung: Die Rivalin muss sterben...
+++„DARK ROMANCE“ enthält explizite Sexszenen!+++
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1. Kapitel
Sie vermied es während sie sich abfrottierte, in die Spiegelkacheln zu blicken. Das Bild, das diese ihr zeigten, war sowieso immer dasselbe magere, deprimierende Zerrbild einer Frau ohne die runden, warmen Attribute, die wahre Weiblichkeit ausmachen. Dieses Zerrbild würde ihr nur die Laune verderben und das dürftige Selbstvertrauen erschüttern, das sie sich im Laufe der Jahre mühsam zusammengebastelt hatte und das sie jeden Tag aufs Neue aufpäppeln musste.
Und sie brauchte Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Dringend, denn eine Frau wie sie musste viele Tiefschläge einstecken. Früher hatten die Wut darüber und der Hass auf die Menschen, vor allem auf die Männer, sie beinahe zerfressen. Aber jetzt gab es IHN in ihrem Leben und seine Liebe entschädigte sie für alles, was sie vor ihm hatte erdulden müssen. Mit ihm an ihrer Seite würde sie alles ertragen. Nichts konnte ihr etwas anhaben und es gab niemanden mehr, der sie verletzen konnte.
Jetzt blickte sie doch in die Kacheln. Ein Lächeln lag auf ihren dünnen, ungeschminkten Lippen.
"Siehst du Mutter, jetzt habe ich doch einen Mann gefunden", sagte sie zu dem Bild der blassen, schmalgesichtigen Frau, die ihr aus den Spiegelkacheln entgegensah. "Und nicht nur einen einfachen Mann, nein, einen richtigen Prinzen habe ich gefunden. Meinen Prinzen. Da staunst du, nicht wahr?"
Ihr Lächeln wurde zu einem breiten, höhnischen Grinsen, dann wandte sie sich ab und griff nach der Cremedose.
Sie mochte die Kacheln überhaupt nicht. Damals, als sie hier eingezogen war, hatte sie sie abschlagen wollen. Der tägliche Anblick ihres mageren Körpers war jeden Tag eine neue Demütigung für sie, die sie an ihr Versagen als Frau erinnerte. Aber irgendwie hatte sie es nie geschafft, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Dann war er in ihr Leben getreten und als sie ihn gebeten hatte, die Kacheln abzuhauen, hatte er ihr ein striktes "Nein" entgegengesetzt. "Die Kacheln bleiben." Er hatte sie am Nacken gepackt, ins Badezimmer geschleift und sie gezwungen, sich vor der Spiegelwand aufzustellen.
"Das bist du", hatte er gesagt und dabei war der Griff in ihrem Nacken noch fester geworden. Sie hatte jeden einzelnen Finger seiner Hand gespürt. "Du bist die Frau, die ich liebe. Ich will, dass auch du sie liebst."
Also hatte sie die Kacheln behalten und versuchte seitdem, sich mit seinen Augen zu sehen. Aber es gelang ihr bis heute nicht, die Frau darin zu akzeptieren. Immer wenn sie in diese Kacheln schaute, sah sie nur dieselbe dürre, hässliche Frau, mit der sie am liebsten nichts zu tun gehabt hätte.
Er hingegen liebte es, sich selbst beim Sex mit ihr zuzusehen. Es törnte ihn an, machte ihn geil, mehr als es ihre Hände, Zunge oder M-Ö-S-E vermochten.
Ach, verdammt! Sie biss sich auf die Lippen. Obwohl er ihr immer wieder sagte, dass er alles an ihr schön fand, schaffte sie es nicht, ihr Geschlecht anzunehmen oder gar darüber zu sprechen. Ja, selbst wenn sie nur daran dachte, bekam sie sofort ein furchtbar schlechtes Gewissen.
Das kam daher, weil zu Hause alles, was mit Sex zu tun hatte, mit einem dicken Tabu belegt gewesen war. Man sprach nicht darüber und wenn man daran dachte oder gar sich "da unten" berührte, dann war man schmutzig, verdorben, sündhaft – hatte quasi bereits einen Zipfel seiner Seele an den Teufel verhökert.
Sie erinnerte sich noch daran, wie sie das erste Mal ihre Periode bekommen hatte. Dank ihrer besten und einzigen Freundin Wally, war sie nicht in Panik geraten. Wally hatte sie damals aufgeklärt und sie auf dieses Ereignis vorbereitet. Die Mutter hingegen hatte sie traurig angesehen und geseufzt.
"Jetzt musst du dich noch mehr vor Männern in Acht nehmen." Es hatte geklungen, als habe jemand in der allernächsten Umgebung eine schwere, ansteckende Krankheit und würde die kommende Nacht nicht mehr überleben.
"Wenn du nicht so enden willst wie ich, dann lässt du am besten keinen an dich ran." Und dann hatte sie ihr ein Päckchen Wegwerfbinden in die Hand gedrückt und danach hatten sie nie wieder über "solche Dinge" geredet.
Sie war mit einem denkbar schlechten Frauenbild aufgewachsen. Die Periode war "der Kram", den Frau jeden Monat bekam, die Strafe Gottes dafür, dass sie Frau und somit Verführerin des Mannes war.
Nach Ansicht ihrer Mutter war einfach alles an einer Frau schlecht, unrein und hässlich. Besonders das Geschlecht, das keinen Namen hatte und das man verbarg. Es hatte erst durch IHN einen Namen bekommen, doch den wagte sie noch nicht einmal dann laut auszusprechen, wenn sie alleine war.
Sie stülpte den Deckel auf die Cremedose und ging ins Schlafzimmer hinüber, wo sie sich am Abend zuvor schon die üblichen Kleidungsstücke zurecht gelegt hatte.
Ihre Mundwinkel verzogen sich angewidert, als sie den mit Spitzen besetzten BH sah, der oben auf den sorgfältig gefalteten Kleidern lag. Körbchengröße "A", eigentlich hätte sie überhaupt keinen Büstenhalter gebraucht. Das bisschen, das sie vorzuweisen hatte, konnte weder hängen noch hüpfen!
Aber was macht's, zum Teufel?, dachte sie und Trotz gepaart mit einem Schuss Stolz stiegen in ihr auf. Ihm gefallen meine kleinen Tittis, so, wie sie sind.
Ja, Tatsache, er war verrückt nach ihrem kleinen Busen und ihrer knabenhaften Gestalt, nannte sie seine "Lilie" und "Nebelelfe". Für IHN war sie wunderschön, weil er hinter ihrem Gesicht die wahre Frau erkannte, die ein Übermaß an ungenutzter Liebe und Wärme zu verschenken hatte.
Dankbar nahm er diese Liebe an und gab ihr dafür das Gefühl, begehrenswert zu sein.
"Du bist die Frau, die ich liebe", versicherte er ihr immer wieder. "Die Frau, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen möchte. Die die Mutter meiner Kinder werden soll." Und dann lächelte er dieses Jungenlächeln, das sie so sehr an ihm liebte. "Weißt du, andere Frauen sind für mich wie Petits Fours: Furchtbar bunt und schrecklich süß. Man hat sie schnell über."
Sie war weder bunt noch süß. Sie war SIE und genau das liebte er an ihr. Der Gedanke daran rief ein kleines, glückliches Lächeln auf ihre herben Züge und ließ sie augenblicklich weicher erscheinen.
Leise, um ihn nicht zu wecken, schlich sie auf Zehenspitzen ins Schlafzimmer. Doch ihre Vorsicht war unnötig. Als sie den Raum betrat, lag er halb aufgerichtet im Bett, den Oberkörper auf dem linken Unterarm abgestützt. Sein Blick wanderte ungeniert über die hauchzarten Dessous und blieb an ihren Brüsten haften.
"Komm her." Das war keine Bitte, sondern ein Befehl, dem sie augenblicklich gehorchte. "Setz dich, mach die Beine breit und dann bring uns beide auf Touren."
Sie gehorchte. Aber als sie ihren Slip zur Seite schieben wollte, hielt er ihre Hand fest.
"Nein, streichle dein Kätzchen so. Und lass die Augen dabei offen."
Mistkerl! Er wusste genau, dass sie so nicht kommen konnte. Aber sie war seine Frau, seine Sklavin, die alles tat, was ihm gefiel.
Seine Erektion war gewaltig. Als sie ihre Hand auf die dicke Beule legte, die sich unter dem Slip wölbte, konnte sie das Pochen und Zucken seines Schwanzes spüren. Er seufzte wohlig, als sie ihre Hand daran auf und abwandern ließ, während sie mit der anderen ihre heiße Spalte rieb. Ihre Klitoris wuchs und wurde hart, so dass sie zwischen den Lippen hervortrat.
Sie ließ ihren Zeigefinger darauf auf und ab streichen, zunächst langsam, dann immer schneller, wobei sie gleichzeitig sein Gesicht beobachtete, das einen gespannten Ausdruck annahm.
Sein Penis wuchs noch, wurde noch praller. Ungeduldig rebellierte er gegen das enge Gefängnis des Slips, aber sie wusste, dass er nicht wollte, das sie seinem Schwanz die Freiheit schenkte. Also rieb sie ihn mit immer schnelleren Bewegungen, kratzte mit den Fingernägeln die heiße Eichel und sah mit Freuden den dunklen Fleck, der sich auf dem Stoff ausbreitete.
"Mehr!", stöhnte er und sie kratzte noch fester. Seine Hand fuhr zwischen seine Beine und knetete den Hodensack. Er spreizte die Beine, um seinen Sack ungestört bearbeiten zu können und mit der anderen Hand den Schaft seines Schwanzes zu reiben, während sie mit den Fingernägeln seine Eichel kratzte, sie kniff und rubbelte.
Ihre Klitoris vibrierte. Lust breitete sich wellenartig in ihrer Scheide, dem Unterleib und den Oberschenkeln aus. Sie spürte ihren Saft aus der Spalte quellen, doch der Orgasmus zog sich immer wieder zurück, weil sie noch immer die Augen weit geöffnet hielt.
"Mehr!", keuchte er.
"Ja, Liebster", flüsterte sie und zog seinen Slip herunter. Sein Schwanz schnellte aus dem Gefängnis und richtete sich voller Stolz auf. Aber sie wusste, dass Er es anders wollte.
Lächelnd stand sie auf, holte einen Gürtel und einen Federpinsel, der aus einem Busch hauchzarter Straußendaunen gearbeitet war und kehrte damit zum Bett zurück. Bereitwillig hob Er das Becken an, damit sie den Gürtel darunter schieben konnte. Energisch drückte sie dann seinen steifen Penis in das Gewirr seiner dunklen...




