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Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, 120 Seiten
Frank Gefangene der Lust - verruchte Doktorspiele. Erotischer Roman
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-95573-297-4
Verlag: Romance Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, 120 Seiten
ISBN: 978-3-95573-297-4
Verlag: Romance Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die schüchterne Carola wird von ihrem Mann in eine Spezialklinik für libidogestörte Frauen geschickt, damit es im Bett endlich wieder zur Sache geht! Zwischen ihrer Freundin Nicky, die sie begleitet, und Dr. Jonas Brandel herrscht vom ersten Moment an eine unkontrollierbare körperliche Anziehungskraft. In verruchten Doktorspielen mit ihm lebt sie devot-dominante Fantasien aus, von denen sie nicht einmal zu träumen gewagt hätte... Aber auch Caro wird in eine hemmungslose neue Welt eingeführt. Schon die ersten „ärztlichen Tests“ mit Dr. Jonas haben es in sich... in der Sexklinik wird alles, aber auch wirklich alles getan, um die heißen Vorlieben der Patientinnen auszuloten. Tabus? Gibt’s nicht!
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1. Kapitel
„Aaaaahhhh!“
Der Aufschrei erschreckte Nicky derart, dass sie kurz das Steuer verriss. Der Wagen machte einen grotesken Schlenker, zwei Räder gerieten auf den sandigen Randstreifen, aber bevor er ausbrechen konnte, brachte Nicky ihn wieder unter ihre Kontrolle und zurück auf die Fahrbahn.
„Spinnst du total?“, schrie sie ihre Freundin an. „Mann, du hast doch echt einen an der Waffel! Noch mal so ein Schrei und du kannst den Rest des Weges zu Fuß gehen!“
„Tut mir leid.“ Betreten sah Carola auf ihre ineinander verknoteten Finger. „Aber die Landschaft ist so wunderschön.“
„Tut mir leid, tut mir leid“, äffte Nicky sie nach, „Die Landschaft ist so wunderschön. Deswegen musst du mich aber nicht zu Tode erschrecken!“
Doch dann beruhigte sie sich und tätschelte hastig den Oberschenkel der Freundin.
Carola war nun mal ein kleines Sensibelchen. Gerade in der letzten Zeit war sie besonders dünnhäutig und fing wegen jeder Kleinigkeit an zu weinen. Da steckte Nicky lieber zurück. Eine tief deprimierte Carola, die auf dem Rest der Fahrt nur noch vor sich hin schniefte, mal lauter, mal leiser, war schwerer zu ertragen als eine Stunde Zahnbehandlung ohne Betäubung.
„Was war denn nun wirklich los?“, wollte Nicky wissen, um Carola von ihren trüben Gedanken abzulenken.
Die Freundin hörte auf zu schmollen und deutete begeistert aus dem Fenster.
„Schau doch nur mal die schöne Landschaft!“ Sie beugte sich vor, um durch die Windschutzscheibe zu schauen. „Ist das Lavendel?“
„Kann sein.“ Nicky sah kurz zur Seite. Tatsächlich, das sah aus wie ein Lavendelfeld. Und ja, Carola hatte recht, die Landschaft war wirklich wunderschön. „He, und guck mal da vorne, das könnte das Schloss sein.“
Carola beugte sich so weit vor, dass ihre Nase fast die Windschutzscheibe berührte. Sanft geschwungene Hügel und hohe Berge, mit kleinen dunkelgrünen Baumgruppen bewachsen, erhoben sich aus den Wiesen.
Auf einer lang gezogenen Hügelkette am Horizont konnte man die Silhouette eines altertümlichen Gebäudes erkennen, das sich beim Näherkommen als Schlossburg entpuppte. Die gelbe Fassade leuchtete im Licht der Sommersonne.
„Och, das wäre aber schön.“ Carolas Blick wurde sehnsüchtig. „Da würde ich mich wohlfühlen.“
Nicky musste unwillkürlich seufzen. Ein Aufenthalt in einem solch feudalen Schloss kostete mit Sicherheit ein Vermögen. Die Kosten für die Unterbringung und medizinische Betreuung in der Klinik, die Carolas Mann pro Woche für sie ausgeben musste, hielten sich dagegen in einem sehr überschaubaren Rahmen. Sie waren derart niedrig, dass Nicky sich fragte, wie das Haus damit wirtschaften konnte.
Gerhard stellte solche Fragen nicht und es war ihm auch ziemlich gleichgültig, wie und wo seine Frau untergebracht war. Er wollte nur eins, so wenig wie möglich ausgeben und dafür eine dauergeile Ehefrau zurückbekommen, der er es dreimal am Tag besorgen konnte.
Die passive, schüchterne Carola hätte sich für ihn auch fünfmal täglich auf den Rücken gelegt. Leider hatte sie ihm jedoch, doof-ehrlich, wie sie nun mal war, erzählt, dass sie die Fliegen an der Decke des Schlafzimmers zählte, während er sie vögelte. Das hatte Gerhards Selbstwertgefühl so verletzt, dass er keinen mehr hochbekam. Deshalb musste Carola eine Therapie machen und wenn sie mit ärztlich garantierter Orgasmusfähigkeit zurückkehrte, würde auch Gerhard seine alte Manneskraft zurückkriegen, auf die er so stolz gewesen war.
Mit welchem Recht, war Nicky heute noch unverständlich. Der Fick mit Gerhard, den sie sich vor einem Jahr einmal aus lauter Neugierde gegönnt hatte, war der mieseste, den sie jemals erlebt hatte und – bei Aphrodite – sie hatte etliche erlebt! Aber Gerhard hatte echt den Vogel abgeschossen!
Nach der Nacht mit ihm hatte sie nie wieder den Wunsch verspürt, seinem dünnen, käsigen Pimmel noch mal ihre feuchte Pussy zu öffnen.
Carola hingegen fand ihren Gerhard in allem einfach nur super. Sie liebte ihn, küsste fast den Boden, über den er ging, und fand alles, was er sagte oder tat, einfach toll. Und natürlich war sie felsenfest davon überzeugt, dass es an ihr lag, dass sie nie zum O kam, und hatte fürchterliche Schuldgefühle, weil sie ihren Göttergatten quasi entmannt hatte.
Deshalb war sie sofort damit einverstanden gewesen, als er ihr vorschlug, in die Klinik für libido- und orgasmusgestörte Frauen zu gehen. Vor lauter Eifer, ihm zu gefallen, hatte sie sogar vergessen, sich über die Art der Therapie, die Klinik oder andere wichtige Einzelheiten zu informieren.
Es war Nicky gewesen, die per Internet Erkundigungen eingezogen hatte. Allerdings gab die Klinik äußerst wenig preis und es gab auch kaum Erfahrungsberichte ehemaliger Patientinnen. Als Nicky jedoch die Preise für Unterkunft und Behandlung gelesen hatte, war sie misstrauisch geworden.
„Sag mal, hast du dich eigentlich mal erkundigt, was das für eine Klinik ist, in die du deine Frau schickst?“, hatte sie Gerhard gefragt, der Nicky darauf völlig verständnislos angesehen hatte.
„Ja, eine für frigide Frauen und solche, die keinen Orgasmus kriegen können“, hatte er geantwortet. „Genau das Richtige für meine Putti.“
„Das Richtige?“ Nicky war kurz davor gewesen auszurasten. „Wohl das Billigste! Für den Preis, den die da verlangen, kriegst du nicht mal ein Bett in einer Jugendherberge.“
„Mehr kann ich mir nun mal nicht leisten“, hatte Gerhard behauptet. „Außerdem soll Carola dort nicht Urlaub machen, sondern sich heilen lassen.“
Nicky hatte nicht weiter mit ihm diskutiert, weil sie wusste, dass Gerhards krankhafter Geiz keinem noch so vernünftigen Argument zugänglich war. Stattdessen hatte sie sich entschlossen, die Freundin zu begleiten, um ihr notfalls helfen zu können, falls sich diese ominöse Klinik als Räuberhöhle entpuppen sollte.
Als Gast war es ihr übrigens freigestellt, an den Therapiestunden teilzunehmen. Auf die Frage, was das für „Therapiestunden“ seien, hatte sie allerdings trotz hartnäckiger Nachfrage keine definitive Antwort erhalten, was sie natürlich noch misstrauischer gemacht hatte.
Das Hinweisschild auf die Ausfahrt tauchte auf. Nicky verringerte das Tempo und verließ die Autobahn. Danach ging es erst durch eine Bilderbuchkleinstadt, dann musste sie ein paar Kilometer einer Landstraße folgen, um schließlich in einen geteerten Feldweg einzubiegen, der sich durch Wiesen und Felder bergan schlängelte.
Die Strecke wurde immer kurviger und steiler. Dichter Wald wechselte sich mit sattgrünen Weiden ab, auf denen braunweiße Kühe gemächlich Gras rupften. Dann kam wieder ein Waldstück und noch mal eine Abzweigung, die so steil bergan führte, dass Nicky in den zweiten Gang zurückschalten musste.
Plötzlich wich der Wald zurück und die Freundinnen sahen vor sich die Fassade der Schlossburg leuchten. Es war eine herrliche Anlage mit zwei hohen Türmen und großen Bogenfenstern, in denen sich die Abendsonne spiegelte.
Eine hohe Mauer und ein riesiges, schmiedeeisernes Tor wehrte Eindringlinge ab. Aber als Nicky darauf zufuhr, öffneten sich die Flügel wie von Geisterhand bewegt, sodass Nicky ungehindert auf den gekiesten Schlosshof fahren konnte.
Noch bevor sie den Zündschlüssel umgedreht hatte, traten zwei Diener in perfekt sitzenden dunklen Anzügen aus dem imposanten Portal, eilten die breite Treppe hinunter und rissen die Autotüren auf.
„Wahnsinn!“, entfuhr es Carola beeindruckt.
Nicky beäugte die Männer misstrauisch, konnte allerdings nichts Verdächtiges an ihnen feststellen. Im Gegenteil, die beiden waren richtige Schnuckelchen. Groß, mit breiten Schultern, schmalen Hüften und langen Beinen. Genau der Typus Mann, den Nicky bevorzugte.
In der Halle wurden sie von einer jungen Frau in Schwesterntracht erwartet, die sie die Treppe hinauf zu ihren Zimmern führte. Angesichts des großen, luxuriös ausgestatteten Raumes blieb Nicky buchstäblich die Luft weg.
„Wahnsinn!“, rief auch Carola aus, die das Zimmer neben Nickys bewohnte. Die beiden Räume waren durch eine Tür verbunden, die weit offen stand. „Das ist ja paradiesisch.“
„Unsere Patientinnen sollen sich bei uns wohlfühlen“, sagte die Schwester. „Sie werden sich jetzt sicher erst mal von der Fahrt ausruhen und etwas frisch machen wollen. In einer halben Stunde hole ich Sie dann zum Erstgespräch bei Doktor Jonas Brandel ab.“
„Danke“, hörte Nicky die Freundin sagen, gleich darauf erschien die Krankenschwester auch in ihrem Zimmer.
„Wenn Sie möchten, würde ich Ihnen gerne rasch die wichtigsten Einrichtungen in unserem Haus zeigen.“
Eigentlich hatte Nicky vorgehabt, ihre Koffer auszupacken, aber sie war viel zu neugierig auf das Haus, um warten zu wollen.
„Gerne“,...




