Frank | Liebling, bestrafe mich. 10 Erotik - Stories | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 100 Seiten

Frank Liebling, bestrafe mich. 10 Erotik - Stories


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-95573-424-4
Verlag: Romance Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 100 Seiten

ISBN: 978-3-95573-424-4
Verlag: Romance Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Liebling, schlaf doch mal mit meinem Chef. Karrieren werden heute noch übers Bett gemacht und ich warte schon viel zu lange auf eine Beförderung, deutet Robert seiner Frau Gaby an. Was für ein Mistkerl denkt Gaby! Mit der Zeit findet sie aber Genuss an dem lustvollen Gedanken und vergnügt sich mit dem Chef, mit ungeahnten Folgen für ihren Ehemann...
"Liebling, bestrafe mich" bietet zehn wahnsinnig lüsterne EROTIK-STORIES, in denen es mehr als handfest zur Sache geht.
Inhalt:
1.Liebling, treib`s doch mal mit meinem Chef
2. Die Braut küsst fremd
3. Die Enkelin
4. Rhododendrenkränzchen
5. Othello vom Roten Kreuz
6. Caipirinha
7. Auf gute Nachbarschaft
8. Liebling, bitte, bitte bestrafe mich
9. Erotische Lektion
10. Voyeur

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Liebling, treib's doch mal mit meinem Chef


"Karrieren werden auch heute noch übers Bett gemacht." Roland hob gelassen die Schultern, als sei dies so normal wie der tägliche Sonnenaufgang. "Wenn mein Boss einen Narren an dir gefressen hat, dann sollten wir das ausnutzen. Ich warte schon viel zu lange auf eine Beförderung."

Gaby schluckte betroffen. Erlebte sie das wirklich oder spielten ihr ihre Sinne durch den hastigen Genuss von zwei Wodka-Lemon einen Streich? Roland konnte doch unmöglich wollen, dass sie mit seinem Chef ins Bett ging, nur damit er eine höhere Position und eine Gehaltsaufbesserung erhielt!

Nein, das konnte nicht sein. Das war mal wieder ein Anfall von "seltsamem Humor", wie er Roland manchmal heimsuchte. Gleich würde er lachen und seinen Chef einen alten Lüstling nennen – obwohl er alles andere war als alt.

Im Gegenteil, Jochen Bröhler jun. befand sich, wie man das so schön ausdrückte, im besten Mannesalter, stand also voll in Saft und Kraft und zudem sah er auch noch ganz gut aus.

Trotzdem – von Benehmen hatte der Industrielle wohl noch nie was gehört. Sonst hätte er Gaby vorhin auf der Party nicht derart offen angebaggert und sie mit seinen altmodischen Komplimenten überhäuft.

"Meine Liebe, Sie sind das Schönste, das meine Augen bisher erblickt haben."

Pah! Als wenn Gaby ihm das glauben würde.

Und dann seine penetrante Anbiederung:

"Für Sie würde ich den Lachs zu Fuß aus Alaska holen."

Aufschneider!

Roland schien diese Flirterei überhaupt nicht zu stören. Nicht mal eine Spur von Eifersucht hatte Gaby an ihm bemerkt. Manchmal hatte Roland wirklich ein paar emotionale Defizite!

"Ich werde den Verdacht nicht los, dass er mich tatsächlich mit seinem Chef verkuppeln will", sagte Gaby ein paar Tage später zu ihrer Freundin Lisa.

"Was heißt hier Verdacht?" Lisa verzog säuerlich das Gesicht. "Roland will, dass du mit seinem Chef ins Bett gehst, damit er endlich zum Abteilungsleiter gemacht wird. Das ist doch offensichtlich."

Gaby schossen die Tränen in die Augen.

"Und ich dachte, Roland würde mich wirklich lieben." Sie hieb mit der Faust auf den Tisch. So heftig, dass sich sämtliche Gäste des kleinen Cafés nach ihr umdrehten. "Na, warte! Wenn er es unbedingt will, dann soll er es haben!"

"He, was hast du vor?", fragte Lisa alarmiert. Aber aus Gaby war nichts herauszubringen.

Sie musste erst einmal in Ruhe über ihre Idee nachdenken, ehe sie sie ihrer besten Freundin unterbreiten konnte.

*

Roland betrachtete mit zufriedener Miene das Paar, das gerade auf die weitgeöffnete Glastür zutanzte. Die Frau in den Armen des gut aussehenden Mannes schien diesen Tanz von Herzen zu genießen. Ihre halbgeöffneten Lippen, die geschlossenen Augen, ihre hingebungsvolle Körperhaltung, alles sprach dafür, dass sie ihrem Partner mehr als nur zugetan war.

Na, endlich hat sie's kapiert, dachte Roland selbstgefällig. Lange genug hatte er ja auf Gaby einreden müssen. Aber jetzt ließ sich die Geschichte ganz gut an. Gerade war das Paar in den Wintergarten entwischt.

Die Party fand in Bröhlers Villa statt. An einem sonnigen Frühjahrsnachmittag. Draußen, vor den Fenstern prahlten die Bäume mit ihrem Maigrün, bunte Blumennester bildeten anziehende Farbtupfer im Rasen und der Springbrunnen in der Mitte der Grasfläche plätscherte munter.

Neben etlichen Promis aus der Politik-, Show- und Künstlerszene hatte Jochen Bröhler Junior auch die leitenden Angestellten seiner Firma eingeladen. Roland war fast geplatzt vor Stolz, als er ebenfalls eine dieser goldgerahmten Einladungskarten erhalten hatte.

"Das ist die Chance!", hatte er gejubelt. "Und du, Gaby, wirst dafür sorgen, dass Bröhler mich endlich befördert. Also zieh das sexy Kleid an, das ich dir extra für diesen Zweck gekauft habe, mach dich so schick wie es nur geht und dann verdreh ihm den Kopf, bis er nicht mehr weiß, wo hinten und vorne ist."

Jochen Bröhler wusste indessen tatsächlich nicht mehr, wo ihm der Kopf stand. Er hatte sich Hals über Kopf in Gaby verliebt und nur, um sie wiederzusehen, diese Mammutparty veranstaltet.

Der Oberkellner, den er extra für diesen Tag engagiert hatte, verschloss diskret die Türen, damit das Paar im Wintergarten ganz ungestört war. So konnte Gaby ihre gesamte Verführungskunst einsetzen, um ihren Plan zum Gelingen zu bringen.

Sachte, als sei ihr vom Tanzen ein wenig schwindelig, lehnte sie den Kopf an Jochens Schulter und schloss die Augen.

Als er sie küsste, tat sie überrascht.

"Aber Herr Bröhler..."

"Psst." Lächelnd legte Jochen ihr den Zeigefinger über die Lippen, dann küsste er sie erneut.

Wieder entzog Gaby sich ihm. Was Roland nicht wusste, war, dass Gaby plante, seinem Chef alles zu erzählen und ihn dann zu verlassen. Jetzt war die Gelegenheit dazu da. Sie musste nur den Mund aufmachen und reden, aber als Jochen Bröhler sie, ihren Widerstand ignorierend, an sich zog, konnte sie ihm nicht länger widerstehen. Später war schließlich auch noch Zeit, ihm die Wahrheit zu sagen.

Jochens Lippen berührten die ihren mit sanftem, dennoch forderndem Druck. Diesmal protestierte Gaby nicht. Im Gegenteil, sie schmiegte sich ganz dicht an ihn.

Jochen war ein attraktiver Mann mit einem durchtrainierten Körper. Seine Haut fühlte sich fest an, das Spiel seiner Muskeln, das Gaby bei jeder seiner Bewegungen spürte, war so erregend, als würde sie eine Raubkatze streicheln.

In Gedanken musste Gaby kichern, als sie an Rolands eher schmächtigen Oberbau dachte. Er war eben ein typischer Bürohengst, der schon ins Schwitzen geriet, wenn er eine Briefmarke abreißen musste.

Dank seiner geruhsamen TV-Feierabende in Verbindung mit Chips und Bier, begann sich sein Bauch zu runden. Und dort, wo bei Jochen Bröhler Muskeln strotzten, wabbelte bei ihm nur müde Haut.

Die Lust, mit der sie auf Jochen Bröhler Liebesbezeugungen reagierte, regte seine eigene Lust an. Wie von selbst fanden seine Hände den Weg unter das verführerische Kleid, ertasteten hauchzarte Unterwäsche, die leise knisterte als seine Fingerspitzen darüber strichen.

Sie fanden die warmen, schwellenden Rundungen ihrer Brüste und tasteten nach den erigierten Knospen, die unter der Berührung erblühten. Als Jochen sie sanft zwischen Daumen und Zeigefinger zu zwirbeln begann, entfuhr Gaby ein wohliges Stöhnen, das Jochen verriet, wie sehr ihr seine Liebkosungen gefielen.

Er zog sie noch ein Stück näher an sich, ließ seine Daumen nun aufreizend langsam über ihren Rücken streichen und genoss das lustvolle Stöhnen, das ihrer Kehle entfloh, als er die empfindlichen Stellen rechts und links neben Gabys Wirbelsäule entdeckte.

Mit entschlossenem Griff packte er sie plötzlich um die Taille, hob sie hoch, ohne seine Lippen von den ihren zu lösen, und setzte sie mitten auf den Korbtisch.

Sie umfing ihn sofort, fesselte ihn mit ihren Armen und Beinen und zog ihn so fest an sich, dass sie seine Erregung deutlich an ihrer pochenden Muschi spüren konnte.

Er ließ sich einfach mitreißen. Seine Sehnsucht nach ihr war so groß, dass er sie noch intensiver fühlen wollte. Mit raschen Griffen schickte er sich an, Gaby aus dem engen Kleid zu schälen, die winzigen Häkchen ihres BHs zu öffnen und den störenden Slip von ihren Hüften zu streifen.

Nackt saß Gaby vor ihm. Obwohl die Erregung in seinen Lenden pochte und kribbelte, nahm Jochen sich Zeit, sie ausgiebig zu betrachten. Was er sah, versetzte ihn in helles Entzücken. Alles an Gaby war einfach nur perfekt. Angefangen bei ihrem hübschen Gesicht und den blauen Augen, über ihre wunderbaren Brüste und den flachen Bauch mit dem blonden Vlies zwischen den langen Schenkeln bis hinab zu ihren gepflegten Füßen.

Willig bot sie sich seinen Blicken dar, ebenso wie Jochens Händen, die nun das berührten, was er eben mit den Augen bewundert hatte. Er ließ nichts aus, küsste und liebkoste ihren Leib und schien ihre Haut regelrecht in Flammen zu setzen.

Schließlich konnte Gaby das Verlangen, das Jochen in ihr immer brennender entfachte, nicht länger ertragen. Sie öffnete sich ihm, damit er ungehindert in das Zentrum ihrer Lust stoßen konnte.

Gemeinsam starteten sie zu einer Sternenreise, die sie in Gefühlswelten katapultierte, sie beide noch niemals zuvor betreten hatten. Dabei legten sie ein solches Tempo vor, dass ihnen beiden die Luft wegblieb. Aber sie konnten ihre Leidenschaft nicht mehr zügeln. Unweigerlich schossen sie auf den Mond zu namens "Höchste Ekstase" und als sie dort ankamen, wurden sie von einem Rausch erfasst, der einer riesigen Welle glich, die über ihren Köpfen zusammenschlug.

Der Korbtisch hielt diesem Sturm nicht stand. Mit lautem...



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