E-Book, Deutsch, Band 2, 422 Seiten
Reihe: Beiheft zur »Zeitschrift für Theoretische Soziologie«
Franzen / Jung / Kaldewey Autonomie revisited
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7799-5148-3
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Beiträge zu einem umstrittenen Grundbegriff in Wissenschaft, Kunst und Politik. 2. Sonderband der »ZTS«
E-Book, Deutsch, Band 2, 422 Seiten
Reihe: Beiheft zur »Zeitschrift für Theoretische Soziologie«
ISBN: 978-3-7799-5148-3
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dr. Martina Franzen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Dr. Arlena Jung, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Prof. Dr. David Kaldewey, Juniorprofessor für Wissenschaftsforschung und Soziologische Theorie am Forum Internationale Wissenschaft (FIW), Universität Bonn. Jasper Korte, Dipl.-Soziologe, Institut für Soziologie der Universität Münster.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;2
2;Begriff und Wert der Autonomie in Wissenschaft, Kunst und Politik;6
3;Anatomie der Wissenschaft;30
3.1;Paradoxe Autonomie;30
3.1.1;1 Individualität, Organisation, Funktionssysteme: Drei Bezugspunkte für die Frage nach Autonomie;30
3.1.2;2 Der semantische Raum von Autonomie;32
3.1.3;3 Die Informationsabhängigkeit der Systeme;34
3.1.4;4 Die Autonomie der Universitäten;35
3.1.5;5 Die Autonomie des Wissenschaftssystems;37
3.1.6;Literatur;40
3.2;Autonomie als Resistenz gegen Beeinflussung;42
3.2.1;1 Einleitung;42
3.2.2;2 Akteurtheoretische Konzeptualisierung von Autonomie;43
3.2.3;3 Autonomie als Komponente soziologischer Erklärungen;50
3.2.4;4 Schlussfolgerungen;58
3.2.5;Literatur;59
3.3;Reflexive Autonomie der Wissenschaft;63
3.3.1;1 Einleitung;63
3.3.2;2 Die relative Autonomie sozialer Felder;66
3.3.3;3 Im Konflikt mit der Feldtheorie: Bourdieus normatives Verständnis wissenschaftlicher Autonomie;76
3.3.4;4 Reflexive Autonomie der Wissenschaft – eine anderefeldtheoretische Perspektive;83
3.3.5;Literatur;86
3.4;Professionelle Autonomie;89
3.4.1;1 Einleitung;89
3.4.2;2 Autonomiedimensionen;92
3.4.3;3 Autonomie als Wert- und Wissensbindung;93
3.4.4;4 Autonomie als Abgrenzung durch Institutionalisierung;96
3.4.5;5 Autonomie als Eigendynamik professioneller Interaktion;99
3.4.6;6 Autonomie als Habitusbildung;103
3.4.7;7 Autonomie als Interventionsproblem;107
3.4.8;8 Der Begriff wissenschaftlicher Autonomie aus professionssoziologischer Sicht;110
3.4.9;Literatur;112
3.5;Die Autonomie der Wissenschaft als semantischer Raum;116
3.5.1;1 Sozialstrukturelle und semantische Definitionen von Autonomie;116
3.5.2;2 Theorie und Praxis als Lebensformen in der attischen Demokratie;120
3.5.3;3 Otium und negotium in der römischen Republik;123
3.5.4;4 Katharsis und Kontemplation im Neuplatonismus;126
3.5.5;5 Vita activa und vita contemplativa zwischen Frühchristentum und Scholastik;129
3.5.6;6 Differenzierung und Säkularisierung der Lebensformen in der Renaissance;131
3.5.7;7 Fazit;135
3.5.8;Literatur;140
3.6;Die Autonomie der Wissenschaft im Ordnungsdiskurs der Moderne;144
3.6.1;1 Die Soziologie der Wissenschaftskulturen und die Vielfalt wissenschaftlicher Selbstverständnisse: Ein einleitender Problemaufriss;144
3.6.2;2 Die Selbstbestimmung der Wissenschaft im Wandel der Moderne;147
3.6.3;3 Der Ordnungskonflikt über die moderne Wissenschaft und die Formung eines spezifischen Begriffs ihrer Autonomie;152
3.6.4;4 Wissenschaftsgeschichte als forschungsleitende Erzählung: Der Strukturwandel der modernen Wissenschaft;158
3.6.5;5 Die Soziologie des Strukturwandels der Wissenschaft und das Selbstverständnis der Wissenschaftssoziologie: Abschluss des Gedankengangs;163
4;Autonomie der Kunst;167
4.1;Autonomie als Programm;167
4.1.1;1 Einleitung;167
4.1.2;2 Soziologische Analysen der Autonomie von Kunst;170
4.1.3;3 Autonomie als Programm;181
4.1.4;4 Autonomie als Programm? Ein Fazit;185
4.1.5;Literatur;187
4.2;Autonomie und Ökonomisierung der Kunst;189
4.2.1;1 Einleitung;189
4.2.2;2 Vergleich von Systemund Feldtheorie;191
4.2.3;3 Luhmann, Bourdieu und die These von der Ökonomisierung der Kunst;205
4.2.4;Literatur;208
4.3;Die Produktion von Autonomie durch Subjektivierung des Heteronomen;212
4.3.1;1 Einleitung;212
4.3.2;2 Empirische Analyse;218
4.3.3;3 Fazit;231
4.3.4;Literatur;234
5;Autonomie der Politik;237
5.1;Einheit der Politik – Vielfalt des Politischen;237
5.1.1;1 Entpolitisierte Bestimmung des Politischen;237
5.1.2;2 Politische Soziologie oder Funktionale Differenzierung;239
5.1.3;3 Politische „Autonomie“ als Eigenschaft eines Kollektivs?;244
5.1.4;4 Autonomie als Autopoiesis des politischen Systems;248
5.1.5;5 Gestaltvielfalt des Politischen und Grenzen eines politischen Systems;253
5.1.6;Literatur;259
5.2;Politische Autonomie;261
5.2.1;1 Einleitung;261
5.2.2;2 Semantiken politischer Autonomie;262
5.2.3;3 Politische Autonomie in der Ideengeschichte;264
5.2.4;4 Politische Autonomie in der modernen politischen Theorie;267
5.2.5;5 Zusammenfassung und Ausblick: Konturen einer Analytik politischer Autonomie;280
5.2.6;Literatur;282
5.3;Die Erreichbarkeit der Politik;285
5.3.1;1 Die Erreichbarkeit einer autonomen Politik;285
5.3.2;2 Auf direktem Weg: Governance an Politik;288
5.3.3;3 Die Erreichbarkeit der Politik über die öffentliche Meinung: Chancen;291
5.3.4;4 Die Erreichbarkeit der Politik über die öffentliche Meinung: Risiken;293
5.3.5;5 Kritik, Aufklärung und Organisation(en) – Theoretische und praktische Klärungsversuche;296
5.3.6;6 Auslösekausalität: Neue Ansätze soziologischer Aufklärung;299
5.3.7;Literatur;302
6;Autonomiekonflikte;306
6.1;Die Stellung der Wissenschaft im demokratischen Staat;306
6.1.1;1 Vorbemerkung;306
6.1.2;2 Die ambivalente Rolle der Wissenschaft in der Demokratie;307
6.1.3;3 Die Freiheitsgarantie des Art. 5, 3 GG – Abwehrrecht und Funktionsgewährleistung;312
6.1.4;4 Auslegungen von Art. 5, 3 GG und die Wissenschaftspolitik;320
6.1.5;5 Schluss;327
6.1.6;Literatur;329
6.2;Autonomie als relationaler Begriff;331
6.2.1;1 Einleitung;331
6.2.2;2 Von einer aktiven zu einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik;335
6.2.3;3 Situative Lösungen eines konstitutiven Dilemmas, pendelartige Bewegung oder gesamtgesellschaftlicher Trend?;345
6.2.4;4 Schlussbetrachtung;349
6.2.5;Literatur;350
6.3;Autonomie-Kämpfe;354
6.3.1;1 Einleitung;354
6.3.2;2 Feldtheoretische Soziologie: Pierre Bourdieu;356
6.3.3;3 Der Raum des Feldes und die sozialen Kräfte: Kurt Lewin;361
6.3.4;4 Konfiguration von Feldern: Anthony Giddens;364
6.3.5;5 Struktur und Wirkung: feldtheoretische Differenzierungen;366
6.3.6;6 Diagnostische Möglichkeiten?;368
6.3.7;7 Zusammenfassung und Ausblick;371
6.3.8;Literatur;372
6.4;Grenzen der wissenschaftlichen Autonomie;375
6.4.1;1 Einleitung;375
6.4.2;2 Wissenschaftliche Autonomie im Hinblick auf die organisationalen Bedingungen formaler Kommunikation;378
6.4.3;3 Eine Betrachtung wissenschaftlicher Publikationskulturen;381
6.4.4;4 Die Eigengesetzlichkeit des Publizierens als Grenze wissenschaftlicher Autonomie?;390
6.4.5;5 Fazit: Wohin führt der Autonomiebegriff?;394
6.4.6;Literatur;397
6.5;Autonomie von der Abweichung her denken;401
6.5.1;1 Differenzierungstheorien, Selbstbeschreibungen und die Autonomie gesellschaftlicher Teilsysteme;401
6.5.2;2 Autonomie als Selbstbeschreibung von Funktionssystemen?;407
6.5.3;3 Über die Funktionalität von Abweichungen in der Theorie funktionaler Differenzierung;410
6.5.4;4 Konzeptionelle Bezüge und mögliche Weiterentwicklungen;416
6.5.5;Literatur;418
7;Die Autorinnen und Autoren;421




