Frey | Akrons Crowley Tarot Führer Band 2 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 560 Seiten

Reihe: Akrons Crowley Tarot Führer

Frey Akrons Crowley Tarot Führer Band 2

Das Buch Thoth, Ein ägyptischer Tarot
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-905372-48-9
Verlag: Akron
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Das Buch Thoth, Ein ägyptischer Tarot

E-Book, Deutsch, Band 2, 560 Seiten

Reihe: Akrons Crowley Tarot Führer

ISBN: 978-3-905372-48-9
Verlag: Akron
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Der Band II zu Akrons Crowley Tarot Führer ist das umfassendeste Buch über den Crowley-Tarot und seine tiefen Hintergründe. 560 Seiten, angefüllt mit dem Wissen des Tarots und der Kabbala, verwoben mit tiefenpsychologischen Betrachtungen in der Tradition von Freud, C. G. Jung und Adler, bieten eine spannende Lektüre und sind gleichzeitig ein grossartiges Nachschlagewerk, wenn wir etwas über die tieferen Gründe unserer Lebensumstände wissen möchten.
Die einzigartigen Bilder von Frieda Harris werden genau beschrieben und analysiert, was uns als Fragenden die Deutung einer Tarotlegung sehr erleichtert.
In den Beschreibungen der Grossen Arkana verbindet Akron umfassende Analysen und Deutungen mit tiefstem kabbalistischem Wissen. Mit weiterführenden Erläuterungen werden beispielsweise die Verbindungen der einzelnen Karten untereinander erklärt. Empfehlungen zu Kraftorten, unterstützenden (Edel-)Steinen, Kunstwerken und Musik zur Meditation, Verbindungen zu anderen Lehren wie etwa dem I-Ging oder der Astrologie fehlen ebenso wenig wie die kritischen Schlussfolgerungen auf der Ebene eines Nietzsches oder Schopenhauers.

Die Kleinen Arkana und die Hofkarten werden ebenfalls aus verschiedenen Gesichtspunkten analysiert und die Persönlichkeitskarten – nach Geschlechtern unterschieden – zusätzlich von einer „wahrsagenden“ Kristallkugel gedeutet. Die „kleinen Trümpfe“ werden zudem untersucht, zueinander in Beziehung gesetzt und ihre Nähe zu den Rider-Waite-Karten Kurz beleuchtet.


Der Band II bildet das eigentliche Hauptstück von Akrons Crowley Tarot Führer. Nun beginnt die „wirkliche“, unsere eigene Reise in die Welt des Aleister Crowley Thoth Tarots. Akron, unser Reiseleiter, entführt uns in eine komplexe Welt, zeigt uns zwar nicht die Pyramiden, gewährt uns aber tiefe Einblicke in die Welt des Wissens der Pharaonenpriester und der Gelehrten der Kabbala. Philosophische Exkurse des Autors sind ein Genuss zum Lesen, eine Bildungsreise auf hohem Niveau. Und besonders sind die Ausflüge in die Psychologie, in die uns allen innewohnenden Höhen und Tiefen des Lesens, Nachlesens und Nachdenkens wert.

Freuen wir uns also auf dieses besondere Abenteuer. Wirklich zu reisen bildet, erweitert in diesem Fall aber nicht nur unser Wesen, sondern lässt uns auch Vorgänge in unserer Seele und in den oft unergründlichen Tiefen der Menschen besser verstehen.

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Weitere Infos & Material


Die Grossen Arkana
Der Lebensbaum als menschlicher Kosmos und geistiges Prinzip
1. Kabbala und Lebensbaum
2. Die Wache Welt - Ein allegorisches Märchen
3. Die Gematria

Seite 34 bis 272
Alle Karten von 0 Der Narr bis XXI Das Universum

Die Hofkarten
Seite 272 bis 367
Alle Karten Ritter, Königin, Prinz, Prinzessin der Stäbe, der Kelche, der Schwerter, der Scheiben

Die Kleinen Arkana
Allgemeines zu den kleinen Karten
1. Die Zuordnung nach Lebensbaum
2. Die astrologische Zuordnung
3. Die Vermischung der Eigenschaften

Seite 384 bis 533
Alle Karten von Ass bis Zehn der Stäbe, der Kelche, der Schwerter, der Scheiben

Legungen
Neun klassische Legesysteme
Zwei Legesysteme von der Verstrickung zur Selbstverwirklichung

Quellen


0 – Der Narr
Ich bin in allem – alles ist in mir! Die Verschmelzung mit dem Dharmaleib des Buddha Unschuld, Torheit, Chaos, Urknall, Urzustand; Kreis oder die Zahl 0 als Symbol unberührter Ganzheit Astrologie: Fische im Übergang zu Widder. Auf einer anderen Ebene Uranus/?Merkur im Sinne von Spontaneität und Verrücktheiten. In Verbindung mit Neptun auch als Ausdruck des Geführtwerdens. I Ging: 25 Wu Wang – Die Unschuld (Das Unerwartete) Rune: Yr (Kosmische Achse) – 25ste Rune oder Drehscheibe im kosmischen Schöpfungsplan, zu der alle anderen Dinge in Beziehung gesetzt werden müssen Licht: Die Sehnsucht nach dem Ende an der Schwelle des Anfangs, eine neue Seite im Buch des Lebens, Vorurteilslosigkeit, Transparenz Schatten: Selbstbetäubung, Auflösung, Rückzug aus der Welt, Zielverschwommenheit Farben: Blasses Gelb, Himmelblau, blaues Smaragdgrün und Smaragdgrün goldgefleckt (Liber 777) Element: Luft (Buch Thoth) Kurzbeschreibung: Dieser Karte liegt der ursprüngliche Impuls der schöpferischen Absicht verborgen, sich zu einer weiteren Reise in ein neues Universum auszudehnen. Der Narr verkörpert den Aufbruch, den freimütigen und von seinem Schicksal unberührten Tor, der sich mutig anschickt, eine neue Spirale auf der Schöpferschleife zu durchlaufen. In unschuldiger Freude umarmt er die Welt. Er ist offen, neugierig und naiv, aber auch träumerisch ungestüm und im gesellschaftlichen Sinn verantwortungslos, kurz: ein noch roher Diamant, der durch die Reibungen des Lebens in seine Fasson geschliffen werden will. Seine Leichtigkeit lässt ihn viele Gefahren meistern, denen er sich immer wieder wie durch eine höhere Führung entzieht, und wenn er einmal fällt, dann fällt er leicht und holt sich dabei nur selten eine blutige Nase. Seine kindliche Naivität lässt ihn immer irgendwie auf die Beine kommen. Mit einem Wort: In dieser Karte verbirgt sich das komprimierte Deck, alle zukünftigen Entwicklungsschritte, die der Narr noch vor sich hat, wenn auch tief im Unbewussten verborgen. Denn wüsste der Verstand, was ihn erwartet, er hätte wohl kaum den Schneid, so vorbehaltlos und unbelastet in die Welt hinauszutreten. Analyse 
Der Zustand, in dem sich der Narr befindet, ist das, was man als Übergang zum Naturzustand definiert. Das ist die Situation, bevor sich der Mensch als individuell verschieden von seiner Umwelt wahrnehmen konnte. Diesen Evolutionssprung umschreiben wir mit dem Begriff Bewusstheit. Der grüne Narr – grün ist die Farbe des Frühlings, weshalb er als Pan oder April-Narr auch das Frühlingsfest symbolisiert – entspricht dem noch unformatierten und deshalb egolosen Willen, der weder von persönlichen Absichten noch von individuellen Zielrichtungen angetrieben wird. Das zeigt auch der Regenbogen, der sein Haupt umstrahlt. Er steht für das Vertrauen des kindlichen Bewusstseins zur Großen Mutter, zum allmächtigen Geist oder zur ewigen Schöpfernatur. Einerseits liegt der Vergleich zu einem Traumtänzer nahe, der unbelastet von Zielen und Zweifeln in einer Sphäre schwebt, deren Leichtigkeit wohl am besten mit einem kindlichen Tanz verglichen werden kann. Andererseits macht ihn gerade die innere Leere seines Geistes für die Inspiration aus dem Göttlichen offen. Weiterführende Bemerkungen 
1 Die Karte Ausgleichung führt uns in die tiefen Geheimnisse neuäonischer Magick und Kabbala ein. In ihr liegt, gepaart mit dem Narren, ein Schlüssel zum Verständnis des Liber Legis. Dieser Trumpf prägt das Priesterbild des neuen Æons: Die ausgeglichene, befriedigte Frau, welche das Alpha und das Omega in der Waage hält.2 2 III/?64 Lass ihn durch die erste Prüfung kommen + es wird Silber sein = Rose = Mond = JSVD (= Jesod) III/?65 Durch die zweite Gold = Sonne = TPhRTh (= Tiphareth) III/?66 Durch die dritte Steine reinsten Wassers = Kelch = BINH (= Binah) III/?67 Durch die vierte Funken des inneren Feuers = Feuer = ChKMH (= Chokmah) Es handelt sich um die Prüfungen der Hingabe (Mond), der Zeugung (Sonne), der Fruchtbarkeit (Kelch) und um das Feuer der Intuition, an dem er sich nur dank seiner reinen Absichtslosigkeit nicht die Hände verbrennt. 3 Der Narr, der Magus und die Kaiserin sind die einzigen drei Karten im Tarot, die sich auf dem kabbalistischen Lebensbaum oberhalb des »Abyss« befinden. In der Kabbala bezeichnet der Abyssos, griechisch für Abgrund, die Grenze zwischen der Welt des Geistes (die oberen drei Sephiroth Kether, Chokmah, Binah) und der materiellen Sphäre, also den sieben restlichen Stu-fen des Schöpfungsplans (Chesed, Geburah, Tiphareth, Netzach, Hod, Jesod, Malkuth). Oberhalb des Abyss regiert das Göttliche oder die Ideenwelt, und unterhalb dieser Linie wurzelt das menschliche Vorstellungsvermögen als fundamentales Konzept der Dualität. 4 Die drei spiralenförmigen Ringe, die mit Ain, Ain Soph und Ain Soph Aur korrespondieren, bezeichnen in der Kabbala die drei Vor-Zustände des erwachenden Seins (auch Schleier der negativen Existenz genannt): Das grenzenlose Licht (000), das grenzenlose oder sich verdichtende Nichts (00) und das vollständige Nichts (0), das selbst die Vorstellung des Nichts ausschließt. Wie ein Quantennetz umfangen sie Alles-das-was-ist und repräsentieren den Urzustand, der nicht ist, der aber alles, was sich zu Werden anschickt, als Wille zur Emanation ins Leben entlässt. Es ist der Schöpferimpuls, das Leben aus sich selbst heraus entstehen zu lassen, nur damit es sich dort draußen zur Urquelle zurücksehnen kann, denn das Verlangen nach sich selbst setzt die Bedingung des eigenen Seins voraus, also die Bestimmung, aus Nichts entstanden zu sein. 5 Wir sehen, dass das Bündel mit den Münzen, die der Narr bei sich trägt, mit den Goldstücken der Scheiben-Zehn korrespondiert. Das zeigt, dass der geistige Schöpfer der Karten nicht nur die Verbindung zwischen Narr und Universum, dem Schnittpunkt der Spirale der Großen Arkana, sondern auch zwischen Narr und Zehn der Scheiben, der letzten Karte der kleinen Trümpfe, im Auge hatte. Auf einer anderen Ebene erinnert die Verbindung auch ein bisschen an Grimms Märchen Hans im Glück. Die Goldklumpen oder die goldenen Scheiben, die Hans von seinem Herrn für sieben Jahre treue Dienste erhielt, tauschte er, weil sie ihm auf dem langen Heimweg viel zu schwer waren, erst gegen ein Pferd, dann das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans schließlich gegen zwei Wetzsteine zum Scherenschleifen ein. Am Ende der Geschichte kam er mit seiner Last an einen Brunnen. Da wollte er sich ausruhen und sich an einem frischen Trunk erfrischen. Die Steine legte er sorgfältig neben sich auf die Zisterne, aber beim Versuch, sich über den Rand zu beugen, schubste er sie ein klein wenig an, und ehe er es bemerkte, plumpsten sie in die Tiefe. Da sprang er freudig auf und dankte dem Schöpfer von ganzem Herzen, dass er ihn von dieser Bürde befreit hatte. Ich bin der freiste und glücklichste Mensch unter der Sonne, jubelte er und sprang, frei von jeder Last, glücklich von dannen, bis er daheim bei seiner Mutter war. Andere Verbindungen
Der Anfang als Ende Der Geist des Narren drückt im Grunde das ganze unbewusste Wissen der Seele aus, deren Assoziationsgeflechte wie ein Spinnennetz in der Psyche aufgespannt sind, aus deren Strickmustern der Mensch seine individuellen Erinnerungsfäden herauszieht. Durch eine höhere, spirituellere Sicht stellt sich jeder Punkt auf der Lebenslandkarte, der sich gegenwärtig immer auf der Schwelle zur Zukunft befindet, gleichzeitig auch als »zukünftige Erinnerung« dar, d. h. entweder als vergessenes Ereignis, das im Dunkeln wirkt, bis es sich wieder in die Gegenwart drängt, oder als psychisch mögliche, aber noch unerlebte Wirklichkeit, die der Mensch als unbewusste Option in den Tiefen der Seele eingelagert hat und die er bruchstückweise in den Träumen oder in visionären Zuständen erfahren kann. Trotzdem ist es nicht so, dass der Narr ein nicht zu entschlüsselndes Geheimnis darstellt, nur weil er sich aus seiner eigenen Sicht nicht definieren kann. Er...


Biographie:
Akron (C. F. Frey)

1948 am Bodensee geboren. Während seiner Musikstudien in München Mitglied (Schlagzeuger) verschiedener deutscher Rock-Gruppen, dabei erste Kontakte mit esoterischen Zirkeln und Bruderschaften. 1971 erschien sein Bucherstling, ein Roman. Später gab er eine avantgardistische Literatur-Zeitung heraus und experimentierte mit alternativen Denkmodellen. Daneben betätigte er sich auch in anderen Sparten, textete eine Rock-Oper und arbeitete fünf Jahre als Musik- und Theaterkritiker bei einer Tageszeitung. 1995 gründete er einen Kreis für Schattenarbeit (Templum Baphomae), der sich mit den Prägungen und Verdrängungen in der Seele auseinandersetzt.




Der schweizerische Schriftsteller, Essayist, Schattenarbeiter und Magier-Philosoph verwendet sein profundes Wissen, die multiplen Ebenen im Menschen zu durchwandern, sich selbst aus vielfacher Perspektive zu erleben, mit den verschiedensten Aspekten seiner Psyche zu kommunizieren, um sich dann wiederum über die erlebten Bilder und ihre Betrachtung (und die Betrachtungsweise) mit sich selbst auszutauschen, die beschränkenden Muster dualer Denkwirklichkeiten zu durchbrechen und ihre Sinn heuchelnden Gaukeleien zu entblößen. Klingt verwirrend? Ist es auch. Und wie. Akron verwirrt unsere linearen Lesegewohnheiten und er verwirrt unsere vergeblichen Versuche, klare Strukturen und zweiwertige Betrachtungslogiken aufbauen zu wollen. Dies gelingt bildgewaltig und mit erlesen wohlgesetzten Worten, allerdings auf einer archetypischen Komplexitätsebene, die gezwungen ist, unsere gewohnten Denkmuster zu verlassen, um nicht am surrealen und unbewusst wirksamen Charakter dieser Schriftschöpfung zu zerschellen. Bilder in Bildern, Handlungen in Handlungen, Betrachtungen in Betrachtungen und Metaebenen der Analyse, die letztlich doch nur wieder in sich selbst und in den untersten Schichten des Begreifens enden und ein wenig an die alt-philosophischen (inneren) Dialoge bzw. abwechselnden Monologe mit einem Mentor erinnern, deren Konzepte auch in „Sophies Welt“ Anwendung fanden.

(„Dantes Inferno“ - Rezension)



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