Buch, Deutsch, Band 138, 330 Seiten, Format (B × H): 151 mm x 225 mm, Gewicht: 478 g
Reihe: Studien zum Strafrecht
Eine Untersuchung zu Erfahrungssätzen als Teil freier tatgerichtlicher Beweiswürdigung unter Einschluss ihrer revisionsgerichtlichen Kontrolle
Buch, Deutsch, Band 138, 330 Seiten, Format (B × H): 151 mm x 225 mm, Gewicht: 478 g
Reihe: Studien zum Strafrecht
ISBN: 978-3-7560-3081-1
Verlag: Nomos
Die praktische Schwierigkeit der tatrichterlichen Entscheidungsfindung resultiert aus der Natur des Strafprozesses: Der Tatrichter muss einen vergangenen Sachverhalt beurteilen, den er nicht selbst wahrgenommen hat. Er ist daher auf Erfahrungssätze angewiesen, die ihm vermitteln, inwiefern Geschehensabläufe wahrscheinlich sind. Die Verfasserin zeigt die bislang wenig strukturierte Kategorisierung sowie defizitäre Terminologie von Erfahrungssätzen im Strafprozess auf. Unter Berücksichtigung erkenntnistheoretischer und strafprozessualer Grenzen der Wahrheitsermittlung entwickelt sie Kriterien zur Beurteilung ihrer Gültigkeit sowie eine allgemeingültige Begriffsbestimmung. Abschließend untersucht sie, inwiefern im Umgang mit Erfahrungssätzen ein revisibler Rechtsfehler vorliegen kann.




