Friedrich | Komponieren oder konsumieren | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 76 Seiten

Friedrich Komponieren oder konsumieren


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7531-6267-6
Verlag: epubli
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 76 Seiten

ISBN: 978-3-7531-6267-6
Verlag: epubli
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Das Wort 'Komposition' wird vom lateinischen Wort 'componere' abgeleitet. Componere heißt so viel wie 'zusammenfügen'. Das Wort 'Konsum' wird vom lateinischen Wort 'consumere' abgeleitet. Consumere heißt so viel wie 'verbrauchen'. Beim Komponieren wird eine Idee ausprobiert, dann ständig so verbessert, dass es andere genießen können. Es ist ein schöpferischer Prozess. Die Vorstellung von einem noch nie dagewesenen Kunstwerks, wird sozusagen manifestiert. Ein Gedanke (z.B. von einer Melodie oder eines neuen Kleidungsstücks, oder, oder, oder... ) wird Wirklichkeit. Die 'Imagination' und das fertige Produkt wird zusammengefügt. Es ist ein schöpferischer Akt. Alles, was neu erfunden wird, ist in der Vorstellung der Menschen schon vorhanden. Ein Gedanke wird Wirklichkeit. Eine Vorstellung wird sichtbar. Komponieren kann jeder Mensch. Ob es sich um ein neues Haus oder ein neues Auto handelt. Erst wird komponiert und dann wird konsumiert. Schöpferisch tätig sein hat etwas mit 'Nachdenken' zu tun. Ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch eine Idee in sich trägt, die erst einmal ein Traum ist, dann aber Wirklichkeit werden kann. Oftmals verlässt uns der Mut, etwas Neues auszuprobieren. Wir haben Bedenken, dass wir scheitern könnten. Wir legen den Gedanken als nicht realisierbar ab und widmen uns einer konsumierenden Tätigkeit. Klar ist es auch wichtig zu konsumieren, bevor wir komponieren. Von einem Meister die Grundzüge einer Kunst abzuschauen ist wichtig. Aber nicht um ihn zu bewundern, sondern um die Tätigkeit zu analysieren und zu überlegen, wie du es besser machen kannst. Kopieren sollte nicht das

Ich wuchs in einem keinen fränkischen Dorf auf. In unserem Haus lebten meine Eltern, meine Oma mütterlicherseits, mein Zwillingsbruder, mein kleiner Bruder und ich. Meine Großeltern aus der Linie meines Vaters wohnten auch im selben Dorf. Mein Opa was Schmied und war zweimal verheiratet. Seine erste Frau starb bei einer landesweiten Grippewelle sehr jung. Bis er ein zweites mal heiratete, versorgte er seine drei Kinder allein. Seine zweite Frau bekam vier Kinder von ihm. Mein Vater war der Jüngste.
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