Frietsch | Die Traumfahrt der Zauberflöte | Buch | 978-3-935164-09-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 268 Seiten, GEKL, Format (B × H): 135 mm x 215 mm, Gewicht: 367 g

Frietsch

Die Traumfahrt der Zauberflöte

Individuation und Archetypus: Mozarts Zauberflöte aus der Sicht der Psychologie C. G. Jungs
erweitert und durchgesehen
ISBN: 978-3-935164-09-2
Verlag: H. Frietsch Verlag

Individuation und Archetypus: Mozarts Zauberflöte aus der Sicht der Psychologie C. G. Jungs

Buch, Deutsch, 268 Seiten, GEKL, Format (B × H): 135 mm x 215 mm, Gewicht: 367 g

ISBN: 978-3-935164-09-2
Verlag: H. Frietsch Verlag


Die Zauberflöte gibt immer noch Rätsel auf. Dabei zeigt sie uns eine Welt, in der alles möglich scheint. Sie ist wie ein Traum, der seiner eigenen Logik folgt, denn in der Oper gibt es eine verborgene, unbewusste und tiefe Symbolebene, die in einem psychologischen Sinne wirkt. Sie ergreift uns und hat einen archetypischen Grund, der mittels der Psychologie C. G. Jungs in diesem Buch offen gelegt wird.
Die musikalische Traumfahrt des Tamino in das Reich der Königin der Nacht bildet den Auftakt eines Individuationsprozesses, an dessen Ende eine geheimnisvolle Einweihung geschieht. Und auch der Zuschauer erlebt „seine“ Individuation, wenn eine Identifikation mit der Handlung eintritt.
Dieses Buch gliedert sich in zwei Bereiche. Im ersten Teil wird der Gang der Individuation mit ihren Stationen: Persona, Schatten, Anima und Selbst ausführlich dargestellt und bezogen auf die verborgene Seite der Zauberflöte beleuchtet. Im zweiten Teil wird dann auf das archetypische Material der Oper eingegangen. So entsteht ein überraschend tiefgründiges und der Problematik der Zauberflöte gerecht werdendes Bild, im Lichte der Psychologie C. G. Jungs.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Einleitung 11.
Eine kurze Wegbeschreibung 17. Vorbild der Oper 19. Wandlung und Individuation 21.

Erster Teil: Der Individuationsprozess in der Zauberflöte 25: Die Schlange oder Am Beginn der Selbstwerdung 25: Eine Schlange / Keine Schlange – Kein Held / Ein Held 26. Das Kreuz mit der Schlange 32. Ohnmächtig mächtig 34.

Die Schlange – Ein Symbol 38: Amplifikation 39. Der rechte Weg des Wanderers 41. Kundalini-Schlange 42. Der Aufbruch 44. Die innere Frau 45. Tamino und Gilgamesch 46.

Der „Stein des Anstoßes“ 47: Initiationstraum 48. Die ägyptische Schlange 48. Schlange und Wachstum 50. Schlange als phallisches Symbol 53. Ausgangspunkt der Individuation 56. Die dunklen Seiten: Persona und Schatten 57. Was wäre wenn … 58.

Die Loslösung 59: Die Drei Knaben 60. Taminos Abschied 61. Der Weg des Initianden 62. Held und Mutter 64. Mutter – Schlange – Jüngling 64. Der liebe Sohn 66.

Die Heldentat 68: Hiawatha und Tamino 68. Die Heldentat 70. Zum Helden geboren 74. Der andere Aspekt des Opfers 75. Der neue Mensch 76.

Die Königin der Nacht und der Mond 77: Das Weibliche und die Schlange 79. Hekate 81. Die sternflammende Königin 83. Die Dunkelheit der Nacht und die Sterne 85. Mondsymbolik 86. Mondmetaphysik 88. Papageno der Vogelhändler 88. Papageno der Seelenfänger 90.

Wer schickte die Schlange? 92: Schlange und Anima 94. Anima(P) – Pamina 95. Demeter-Persephone-My­thos 97. Isis- und Osiris-Mysterium 102. Königin der Nacht als Sophia? 105.

Das Noch-Nicht 106: Das Ende ist im Anfang 108. Unsterblichkeit ist nicht gleich Unsterblichkeit 109. Anwesenheit der Abwesenheit 110. Fortgang der Handlung 111.

Das Gewirr der Verbindungen 112: Die Entschleunigung der Oper 112.

Sarastro – Die Sonne – Er lebe 113: Der siebenfache Sonnenkreis 114. Sieben und Sieben 115.

Die geprüfte Erhöhung 118: Osiris 119. Die Isis-Osiris-Mysterien der Oper 121. Ignaz von Born 123. Ägypten in der Zauberflöte 126. Die Mutation von Pamino und Tamina 126.

Der Fürst als Mensch 127: Die Weibertücke 128. Die Anima 129.

Schweigen und Trennung 131: Trennung ist Bewusstwerdung 132. Der Rest ist Schweigen 133. Die Zahl Achtzehn und die Drei 134. Der Triumph der Drei 134. Keine Trennung ist endgültig 136.

Initiationsraum und Selbstwerdung 138: Pyramiden – Bibel der Ägypter 139. Die Selbstwerdung 140. Sarastro eine Verkörperung des Alten Weisen? 141. Die Coniunctio – Hochzeit und Versöhnung 144. Eine historische Deutung 145. Feuer und Wasser 147. Erde und Luft in der Zauberflöte 149. Ewiges Leben und göttliche Inspiration 149. Hexagramm 150. Pamina als Seelenführerin 151. Chymische Hochzeit 152.

Tamino als Priesterkönig, Held und Selbstsymbol 154: Schlaf und Traumsymbolik 155. Geheimnis der Initiation 156. Ich selbsten führe dich 157. Leben und Initiationsgang 159. Die Wandlung der Schlange 160. Das Kreuz mit der Schlange 161. Tamino, der Priesterkönig 163.

Der initiierte Tamino 164: Das Selbst und die Schlange 165. Die dunkle Seite des Selbst 167. Das Paradies und die Schlange 168. Die vaterlose Zauberflöte 170. Pamina die Tochter, Gefährtin und Heldin 172.

Zu guter Letzt 174: Die Traumfahrt der Zauberflöte 175. Die Zauberflöte in der Unterwelt 177. Tamino der Gesetzgeber 178. In das Licht 179. Mythos Zauberflöte 180. Die Zauberflöte ein Symbolon 180. Das Ziel der Traumfahrt 180. Die Wirkung ist letztlich das, was berührt 185.

Zweiter Teil
Das kollektive Unbewusste in der Zauberflöte: Archetypen und Mysterien: Vorbemerkung 187.

Tamino, Orpheus und die Mysterien der Unsterblichkeit der Seele 189: Das Ende des Orpheus 190. Orpheus und Unsterblichkeit 192. Orpheus – Pythagoras – Dionysos 192. Orpheus und Seele 193. Die andere Hadesfahrt des Orpheus 195. Orpheus in der Musik 196.

Tamino als Sethos und das Mysterium der Pyramideneinweihung 199: Drei Lesearten des Sethos-Romans 205.

Die Mysterienvorstellung vor 1800 und die Zauberflöte 206: Charakteristik der Alten Mysterien 207. Über die Einweihungen in alten und neuern Zeiten 208. Über die Alten und Neuen Mysterien 209. Versuch über die alten Mysterien 210. Eine verborgene Bedeutung der Einweihung 213.

Die Zauberflöte und das Rätsel ihrer Geheimgesellschaften 215: Aufklärung 216. Freimaurer 218. Rosenkreuzer 221. Illuminaten 222. Fazit 224.

Vereinigende Vereinigung: Die Zauberflöte in der Literatur der Psychologie C.?G. Jungs 227: Oper und Therapie 228. Der Blütenprinz 229. Entlastung ohne Erinnerung 229. Die Reife zum Erwachsensein 231.

Alchemie und Zauberflöte 231. Die drei Farben der Alchemie 235.

Die Sieben Stufen der Zauberflöte 236: Erste Stufe: Calcinatio – Pulverisierung 236. Zweite Stufe: Lösung – Solutio 237. Dritte Stufe: Coagulatio – Das Gewirr der Verbindungen 238. Vierte Stufe: Sublimatio – Die Kunst der Erhöhung 239. Fünfte Stufe: Mortificatio – Der Tod in der Oper 240. Sechste Stufe: Separatio – Trennung ist Bewusstwerdung 241. Siebente Stufe: Coniunctio – Hochzeit und Versöhnung 242. Schema für die 7 Stufen der Alchemie 243.

Anmerkungen zu Anima /Animus 246
Inhaltsangabe der Zauberflöte 250
Danksagung 261
Literatur 262


Frietsch, Wolfram
Wolfram Frietsch, Dr. phil., M. A. Studium der Literaturwissenschaft,
Musikwissenschaft und Politikwissenschaft in Freiburg und Heidelberg; 1. und 2. Staatsexamen Lehramt; Dozent an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe; Dozent in der Erwachsenenbildung;
Vorsitzender der Gesellschaft für angewandte Philosophie in Baden-Baden;
Autor und Vortragender in den Bereichen: Literatur, Musik, Philosophie, Politik, „Symbolsysteme“ und „Kreatives Schreiben“;
Seminartätigkeit und Vorträge an C. G. Jung-Instituten in Basel, Freiburg, Köln, München und Stuttgart.



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